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Bayern - Frankreich 1858

  • bayern klassisch
  • 22. November 2008 um 09:59
  • Nacktnasenwombat
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    26. April 1987 (38)
    • 25. März 2010 um 10:38
    • #61

    Hallo Postgeschichte-Kemser!

    Ich wage mich mal als völliger Anfänger an deinen Brief: Meiner Meinung nach ist der Brief korrekt frankiert gewesen. Er kostete nach dem Vertrag von 1872 neun Kreuzer. Links unten wurde der französische Anteil (der mit dem deutschen Reich abgerechnet wurde) von 6 Kreuzern was umgerechnet 1 6/10 Sgr entspricht angegeben. Warum die 9 nochmal extra angegeben ist kann ich leider nicht erklären.

    Ich hoffe ich konnte helfen und liege nicht allzu weit daneben. Eine genauere und fundierte Erklärung (oder Korrektur) von unseren Experten hier wird sicher in Kürze folgen.

    viele Grüße,

    Nacktnasenwombat

  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. März 2010 um 11:14
    • #62

    Hallo P-K und Nacktnasenwombat,

    Danke für das zeigen dieses Briefes und die Beschreibung. Letztere würde ich aber ein wenig ausbauen wollen (ich finde es aber prima, dass du dich an einen Lösungsvorgang heranwagst, was die meisten Attestersteller üblicherweise zu vermeiden suchen). :)

    Der Brief wurde in Bayern nach dem PV des Dt. Reiches mit Frankreich vom 16.5.1872 behandelt. Er wurde dort als bis 10g schwer erachtet und als Brief der 1. Gewichtsstufe mit 9 Kr. vertragskonform frankiert.

    Hierfür erhielt er von der kartierenden Hauptbriefpostexpedition (München oder Augsburg) den Stempel P.D., den eine "normale" PE wie Lenggries nicht führte.

    Von München oder Augsburg erhielt er den Weiterfrankovermerk von 1 6/12 Groschen, welche dem Dt. Reich zu vergüten waren, wie der gute Nacktnasenwombat korrekt anmerkte.

    Doch jetzt ging es los - in Frankreich wurde der P. D. - Stempel "gekillt", denn sonst hätte der Empfänger kein Nachporto zu akzeptieren brauchen, weil sich beides ausschloß.

    Hierfür wurde ein Nummernstempel benutzt, der eigentlich nur für die Markenentwertung vorgesehen war; aber in der Not frißt der Deibel Fliegen ... :D

    Da er als unfrankiert angesehen wurde, musste wie folgt gerechnet werden:

    Unfrankierter Brief der 2. Gewichtsstufe = 2 mal 6 Decimes = 12 Decimes. Da 9 Kr. verklebt wurden, die 3 Decimes entsprachen, zog man diese von den 12 Dec. ab, so dass der Empfänger "nur" noch 9 Decimes (= 27 Kreuzer!) zu zahlen hatte.

    Wäre der Brief in Bayern oder dem Dt. Reich als unterfrankiert erkannt worden, hätte die Frankatur als Weiterfranko komplett Frankreich angerechnet werden müssen.

    Dies ist ein ganz hervorragendes Stück, zu dem ich dich nur beglückwünschen kann. Ich nenne eine kleine Spezialsammlung BY - FR mein eigen, kann aber einen derart behandelten Brief leider (noch) nicht vorweisen.

    Dass es ein Spitzenstück deiner Lenggries - Sammlung darstellt, ist mir sofort klar geworden, als ich den Brief gesehen habe. So etwas ist von ganz Bayern schon nicht kaufbar, höchsten auffindbar, da kann man sich als Lenggries - Sammler nur höchst glücklich schätzen.

    Danke fürs zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

    2 Mal editiert, zuletzt von bayern klassisch (23. Juni 2010 um 08:17)

  • Postgeschichte-Kemser
    aktives Mitglied
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    7. Oktober 1963 (62)
    • 25. März 2010 um 11:39
    • #63

    Hallo Nacktnasenwombat und bayern-klassisch,

    zunächst recht herzlichen Dank für Eure Ausführungen. :O_O:

    Wenn ich das alles richtg verstanden habe, dann liegt es hier an der Gewichtsfrage. Aber der Brief kann doch von Lenggries nach Nancy nicht "zunehmen" ? War es also ein Problem der Genauigkeit der unterschiedlichen Waagen ?

    beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

    Postgeschichte-Kemser
    http://www.postgeschichte-kemser.de

  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. März 2010 um 12:08
    • #64

    Hallo P-K,

    da der "angezogene" Vertrag keine Entfernungsstufen von Bayern nach Frankreich (weil keine gemeinsame Grenze mehr nach Juli 1870) kannte, bleibt für eine Unterfrankierung nur das Gewicht übrig (oder die Verwendung einer ungültigen Marke, was man hier ausschließen kann).

    In der internationalen PO galt immer, dass das letzte ermittelte Gewicht das richtige war. In der Realität mag das anders gewesen sein, aber in der Abrechnung zählte immer, was die empfangende Post feststellte, nicht was die absendende Post berechnet hatte.

    Dein Brief wurde offenbar nicht von Frankreich dem Dt. Reich als unterfrankiert gemeldet, da sonst Bayern hätte seinen Anteil dem Dt. Reich zur Abführung an Frankreich hätte abgeben müssen (Korrektur der Briefkarte durch Frankodefekt und der Generalrechnung am Ende des Quartals).

    Dass neben den Uhren auch die Waagen in Bayern anders gingen, kann auch an weniger exponierten Briefen nachgewiesen werden. Ich kenne ca. ein Dutzend Briefe (was nicht eben viel ist), in denen mindestens einmal das Wiegeergebnis ein- oder zweimal korrigiert wurde - mal nach oben, mal nach unten. Da die bayer. Poststellen, und zwar alle, mit entsprechenden Gewichten seit dem 1.7.1858 (Postvertrag mit Frankreich und gleichzeitige Einführung der 10g Schritte) ausstaffiert waren, sollte es von daher eigentlich keine Probleme geben.

    Dieser glückliche Umstand (für Bayern!) sollte nicht unerwähnt bleiben. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    3 Mal editiert, zuletzt von bayern klassisch (22. Juni 2010 um 19:47)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. März 2010 um 09:54
    • #65

    Liebe Sammlerfreunde,

    mein einziges Stück bei Köhler gestern passt hier gut herein:

    Wer kann die Besonderheiten aufzählen, die es auf sich vereinigt?

    Schnulli darf hier nichts schreiben, dem habe ich es schon zuvor erzählt. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

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  • mikrokern
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    • 28. März 2010 um 10:40
    • #66

    Hallo bayern klassisch,

    meinen Glückwunsch zu dem feinen Brief, sicherlich ein highlight jeder Sammlung!! :P
    Zu den Besonderheiten:
    - Gewichtsprogression 10 - 20 Gramm (hier 13 gr.), damit 24 Kr. briefporto, zusätzlich 12 Kr. Einschreibegebühr, von denen 6 Kr. an Frankreich zu vergüten und zu frankieren waren (daher 30 Kr. in Briefmarken), weitere 6 Kr. verblieben für Bayern
    - Mischfrankatur Quadrat- mit Wappenausgabe
    - MiNr 13b auf Brief (muss man auch erst mal haben...)
    - Trauerkuvert (schwarzer Rand)
    - Adressat ist der Bürgermeister von Nizza (und Nizza sicher keine so häufige Destination in Frankreich)
    - roter 5-zeiliger Münchener Charge-Stempel
    - zusätzlicher Einzeiler CHARGE
    - rückseitige 5-fach-Versiegelung
    - den roten rückseitigen Kastenstempel (kann ich nicht deuten)

    Sicher war das erste der Anfang... ;)

    Gruss

    µkern

    2 Mal editiert, zuletzt von mikrokern (28. März 2010 um 10:54)

  • Luitpold
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    • 28. März 2010 um 14:14
    • #67
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Liebe Sammlerfreunde,
    mein einziges Stück bei Köhler gestern passt hier gut herein:
    Wer kann die Besonderheiten aufzählen, die es auf sich vereinigt?
    Liebe Grüsse von bayern klassisch


    Nun ja, lieber bayern klassisch, jetzt nach der Auktion ist vor der Auktion und Deider kann sich freuen! Bei einem Brief in der Zweitausender-Klasse - wer ihn wollte, hätte noch ein paar Scheinchen benötigt - ist ein Glückwunsch angebracht, auch angesichts der "verrückten" mir nicht verständlichen Zuschläge bei Köhler, wie für z.B. Los 15 (bei allem Luxus ?().

    Zu Deiner Frage eine Bemerkung, die nichts mit dem postgeschichtlichen zu tun hat. Es handelt sich offensichtlich um eine Benachrichtigung der Stadt München (siehe Siegel) vermutlich zum Ableben König Ludwig I an den Bürgermeister in Nizza (vielleicht gab es da Verbindungen, die man noch nachforschen könnte*) Die Frage warum keine R.S. - das war wohl eine "portopflichtige" Benachrichtigung (hier fehlen mir die Unterlagen).

    Jedenfalls vermeldete das Verordnungs- und Anzeige-Blatt Nr. 22 am 5. März 1868 das Ableben Sr. Majestät des Königs von Bayern. Und "dass die Trauer-Ordnung vom 20. Juli 1827 und der Ministerial-Ausschreibung vom 29.11.1841 auf die Dauer von drei Monaten vom 1. März anfangend allerhöchst anzuordnen geruht haben".
    Hiernach ist während der ersten zwei Monate zu allen amtlichen Korrespondenzen wie Berichten schwarz gerändertes Papier, sowei für die ganze Dauer von 3 Monaten zum Verschlusse schwarzer Lack oder schwarze Oblaten zu verwenden.

    Mit diesem Beitrag bedanke ich mich auch nochmal bei bayern klassisch, der in einem früheren Thread mich auf diese "Trauerbriefe" hingewiesen hat. So etwas vergißt man nicht, meint

    mit lieben Grüßen
    Luitpold


    PS

    *
    Ludwig I. starb am 29. Februar 1868 im Alter von 81 Jahren in Nizza!

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    3 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (28. März 2010 um 15:05)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. März 2010 um 14:14
    • #68

    Hallo mikrokern,

    das sind schon eine Menge Fakten, die diesen Brief außergewöhnlich machen. Da merkt man eben, wer sich gut auskennt. :)

    Dazu könnte man noch erwähnen: 2 verschiedene Trauersiegel (habe ich noch nie gesehen), den siegelseitigen roten französischen Stempel findet man nur auf Chargébriefen ein- wie ausgehend, mit dem die Eintragungen in der internationalen Briefkarte in Paris erfolgte.

    Auch die Leitung von München nach Nizza an der Cote d´Azur über Paris, statt über Lyon direkt, ist nicht übel.

    Dann ist das Datum etwas besonderes: 13.3.1868.

    Es ist kaum davon auszugehen, dass ein Korrespondent wußte, was ein schwerer Brief nach Frankreich an Markenfranko kostete, noch dazu, wenn dieser eingeschrieben war.

    Ich gehe daher davon aus, dass er mit dem Kuvert am Münchner Chargé - Schalter anstand und sich ausrechnen ließ, was hierfür zu zahlen war (36 Kr.).

    Daher ist anzunehmen, dass die 13b am Chargé - Schalter Münchens noch im März 1868 geführt wurde, während ich die Nr. 19 bereits ab Mai 1867 in München am "Normalschalter" nachweisen kann.

    Leider sind, du ahnst es sicher, solche Briefe mit der 13b gerade vom Chargéschalter denkbar selten, so dass hierüber erst sicher geurteilt werden kann, wenn ein paar Dutzend Briefe von dieser Poststelle aus 1867 - 1868 vorliegen. Dergleichen Mengen habe ich aber noch nichts gesehen, leider. :(

    Aber auch eine Nr. 11, die ich ab April 1867 von München kenne, dürfte am Chargéschalter noch aufgebraucht worden sein, während sie an allen anderen Schaltern längst von der Nr. 17 abgelöst worden war.

    In Anbetracht dessen hielt ich den geforderten Preis für moderat. :)

    Liebe Grüsse von bayer klassisch

  • mikrokern
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    • 28. März 2010 um 15:36
    • #69

    Hallo bayern klassisch,

    da ist mir die späte Verwendung im März 1868 der MiNr. 11 und 13b bei meiner "Aufzählung der Besonderheiten" doch glatt entgangen, und das mir, einem grossen Fan von Früh- und Spätverwendungen... :ups:
    Kannst Du noch etwas zu dem siegelseitig angebrachten roten Kastenstempel sagen, dessen Herkunft und Bedeutung sich mir nicht erschliessen?

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. März 2010 um 16:09
    • #70

    Lieber Luitpold,

    Donnerwetter bist du schnell - ich wollte das noch alles nachlesen. Aber du bist ja flink wie ein Windhund am PC, da habe ich ja keine Chance.

    Ich wußte nur, dass S. M. dort verstorben war, hatte aber das genaue Datum nicht genau gewußt. Vermutlich hat es mit dem Ableben S. M. etwas zu tun.

    Leider ist kein Inhalt vorhanden. Wenn man für Siegel und Kuvert 4 - 5g rechnet, bleiben noch 8 - 9g für den Inhalt übrig, was nicht eben viel war für bayer. Verhältnisse.

    Deine Frage zur Versendung als Königliche Dienst Sache ist berechtigt - aber ohne den Inhalt zu kennen wird eine seriöse Antwort kaum möglich sein.

    Bei einer K.D.S. nach Frankreich, ich kenne zwei Briefe, war der bayerische Anteil an den 12 Kr. je 10g Gewicht frei, der französische musste jedoch frankiert werden. Bei einer 4,8 zu 7,2 Kreuzer - Teilung der Gebühren hätte dieser Brief demnach ein Franko von 14,4 Kr. = war aufzurunden auf 15 Kr. für Frankreich und 6 Kr. Chargé für Frankreich in Marken = 21 Kreuzern gekostet, während die 6 Kr. Chargégebühr für Bayern entfallen wäre!
    Eine ganz andere Konstellation also. Aber dieser (fiktive) Brief wäre dann sicher mit einer 13b noch teurer geworden, das ist sicher.

    Zitat

    Mit diesem Beitrag bedanke ich mich auch nochmal bei bayern klassisch, der in einem früheren Thread mich auf diese "Trauerbriefe" hingewiesen hat.

    Ich habe zu danken. :)

    Hallo mikrokern,

    ich kann keine präzise Aussagen zu diesem Stempel machen, weil meine franz. Quellen über die Eintragungen in ihm auch nicht Bescheid wissen.

    Es war wohl die Kartierungsnummer, die Rekonummer und die Poststelle zu vermerken. Leider sind die meisten Abschläge derart schlecht, hier macht meiner keine Ausnahme, dass ich nicht bearbeitender Beamter in Frankreich gewesen sein möchte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
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    • 28. März 2010 um 16:39
    • #71
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo mikrokern,

    ...
    Auch die Leitung von München nach Nizza an der Cote d´Azur über Paris, statt über Lyon direkt, ist nicht übel.

    ...
    Liebe Grüsse von bayer klassisch

    ... und noch ne Frage zu Deinem jüngsten Baby:
    wer hat den Leitweg Paris statt direkt via Lyon so "bestellt", d.h. warum wurde so befördert?

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. März 2010 um 17:21
    • #72

    Hallo mikrokern,

    maßgeblich war das Eintreffen der Briefpakete aus Bayern (München und Augsburg) über die badische Bahnpost in Strasbourg. Ging nichts nach Süden, schickte man die Post eben nach Paris.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • kreuzer
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    • 3. Juni 2010 um 13:53
    • #73

    Hallo zusammen!

    Damit auch dieser Thread mal wieder nach oben kommt, möchte auch ich mal eine Kleinigkeit beitragen.

    Leider ist von dem Brief nur noch die Vorderseite übrig geblieben. Es handelt(e) sich um einen Brief von München nach Paris. Abgeschickt wurde er am 12.11.1866 in München.

    Der rote Stempel dürfte der Grenzübertrittsstempel sein, das Datum ist leider nur schwer lesbar, könnte aber 15.11. heißen.

    Gewicht wurde auch auf diesem Brief keines vermerkt. Da er allerdings mit einer Nr. 12 (12 kreuzer) frankiert wurde, den PD-Stempel trägt und auch nicht beanstandet wurde, handelt es sich um einen Brief der ersten Gewichtsstufe.
    Alternativ könnte sich oben links noch eine Nr. 12 befunden haben (dann 2. Gewichtsstufe).

    Viele Grüße

    kreuzer

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. Juni 2010 um 14:33
    • #74

    Hallo kreuzer,

    ach, da war noch eine 12 Kr. Marke oben links frankiert, die mit Wasser abgelöst wurde. Man kann das an der Tinte erkennen, die in der Peripherie der Marke heller ist, als die restliche Schrift.

    Der Grenzübertritt erfolgte am 13. nicht am 15., weil der Kartenschluß München - Strasbourg immer einen Tag dauerte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • kreuzer
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    • 3. Juni 2010 um 14:49
    • #75

    Hallo bayern klassisch,

    habe ich schon fast vermutet, weil auch die Ecke oben links etwas dunkler ist. Schade, weil die zweiten Gewichtsstufen ja seltener sind, wie ich bereits gelernt habe.
    Vielen Dank bezüglich der Information mit dem Stempeldatum.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • Bayern-Nils
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    • 22. Juni 2010 um 19:27
    • #76

    Hallo Freunde

    Ich will auch, wie mikrokern, bayern klassisch mit einem schönem Brief ehren. ;) Und dann passt auch einen Bayern-Frankreich Brief gut.

    Dieser Brief ist von Odernheim nach Paris im Jahr 1873 gelaufen. Die Marke ist eine Nummer 28. Was der Brief besonders schön macht ist ja die zwei violette Halbkreisstempeln.

    Oben rechts ist WF 1 1/2 notiert. Also 1,5 Groschen Weiterfranko. Sollte wohl eigentlich 1,6 Groschen sein?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. Juni 2010 um 19:45
    • #77

    Hallo Nils,

    danke, dass du diesen wunderschönen Brief für mich gekauft hast. :D :D :D

    Nein, der paßt auch in deine Sammlung perfekt - Traumstück!

    Vlt. hatte ich es schon mal geschrieben, denn das Weiterfranko betrug 1 6/12 Sgr., also wie du schon schreibst 1,5 Sgr..

    Eigentlich passt er nicht in diesen Thread, weil es nach dem Vertrag des Dt. Reiches mit Frankreich vom Mai 1872 behandelt wurde.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (22. Juni 2010 um 19:50)

  • Bayern-Nils
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    • 22. Juni 2010 um 20:03
    • #78

    Hallo bayern klassisch

    Danke für die Antwort. Auch Heute immer bereit :)

    Ich wusste schon dass es im nicht richtigen Thread war, aber hier gibt es schon viele riefe von dieser Zeit, so ich habe es gewagt. ;)

    Wenn es zu Vermerk kommt, bin ich jetzt etwas unsicher. Ich habe mehrmals hier 1 6/10 gelesen, und nicht 1 6/12. Ist 1 6/12 richtig, dann passt ja alles perfekt :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. Juni 2010 um 20:06
    • #79

    Hallo Nils,

    mag sein, dass ich mich mal vertippt habe, aber 1 6/12 ist richtig. :ups:

    Wenn du einen Beitrag von mir sieht mit Tippfehler, einfach eine PN an mich und dann korrigiere ich das.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. August 2010 um 09:44
    • #80

    Hallo,

    weil man auch ein Auge auf die kleinen Besonderheiten der PO werfen sollte, ging mir der hier ins Netz, der doch eigentlich nichts besonderes ist.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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