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Alte Hannover Briefe

  • Schnulli
  • 25. Oktober 2008 um 11:30
  • Schnulli
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    • 20. März 2009 um 22:41
    • #21

    @CHDDK

    Als in Hannover geborener bin ich in der Geschichte aus der Erinnerung heraus nicht richtig gelegen. Richtig ist, dass die davor liegenden Bemühungen bis zum 01.01.1920 wegen Widerstand von Hannover stets gescheitert sind. Zur Geschichte von Linden ist anzumerken, dass um 1115 Gerichtssitz des Marstemgaus wurde und zu dieser Zeit Villenvorort der Residenz wurde, nachdem dort Herzog Christain-Ludwig dort seinen Lust - und Küchengarten angelegt hatte und die Grafen von Platen dort ihr Schloss erbaut hatten. Aus einer Leinewebersiedlung wuchs Linden zum größten Dorf des Königreiches Hannover im Zuge der Industriealisierung heran. Erst 1885 wurde Linden zu Stadt erhoben und hatte zu Beginn des 1. Weltkrieges dann 87.000 Einwohner.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

    Einmal editiert, zuletzt von Schnulli (21. März 2009 um 12:38)

  • heide1
    erfahrenes Mitglied
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    • 21. März 2009 um 00:35
    • #22
    Zitat

    Original von Schnulli
    @CHDDK

    Als in Hannover geborener bin ich in der Geschichte aus der Erinnerung heraus nicht richtig gelegen. Richtig ist, dass die davor liegenden Bemührungen bis zum 01.01.1920 wegen Widerstand von Hannover stets gescheitert sind. Zur Geschichte von Linden ist anzumerken, dass um 1115 Gerichtssitz des Marstemgaus wurde und zu dieser Zeit Villenvorort der Residenz wurde, nachdem dort Herzog Christain-Ludwig dort seinen Lust - und Küchengarten angelegt hatte und die Grafen von Platen dort ihr Schloss erbaut hatten. Aus einer Leinewebersiedlung wuchs Linden zum größten Dorf des Königreiches Hannover im Zuge der Industriealisierung heran. Erst 1885 wurde Linden zu Stadt erhoben und hatte zu Beginn des 1. Wertkrieges dann 87.000 Einwohner.

    Sag mal Schnulli,

    habe ich Dich mit "Euer Ehren" und dem Einwurf der Richtigstellung von mir "Im Jahr 1920 wurde Linden mit damals rund 80.000 Einwohnern nach Hannover eingemeindet!!

    so ins Mark getroffen?;)

    Ich staune über Deine Geschichtserinnerungen als heutiger Garbsener -wo liegt das bloß- aber behaupte bitte nicht, das: ...wegen Widerstand von Hannover stets gescheitert sind...!! Bleib ruhig, so ist es doch, oder??

    Denn Hannover war wegen Hanomag, Egestorf etc. sehr scharf auf LINDEN, rate mal warum? Hannover war auch heutzutage auf Laatzen und Langenhagen scharf, Messe und Flughafen lassen grüßen, super Gewerbesteuer etc., nur, die haben sich gewehrt, mit Erfolg!!
    So ist das. Und weiter nichts. Nur diese klare Richtigstellung wollte ich, nichts mehr, OK?!

    Weißt Du, es ist eben so, Dein Wissen in Ehren, aber es gibt Grundsätze, die nicht zu verändern sind. Dazu gehört das Datum der Eingemeindung der Stadt LINDEN zu Hannover 1920 - Ok?!

    So, nun solls gut sein, denke an 2.B.B.H1.I.H.

  • CHDDK
    Gast
    • 21. März 2009 um 17:19
    • #23

    Hallo Heide1,


    du fragst

    Zitat

    Sag mal Schnulli, habe ich Dich (...) so ins Mark getroffen?


    Obwohl diese Frage etwas zusammenhanglos wirkt und auch nur Schnulli sie beantworten kann, nur so viel: Deine Beiträge inkl. Berichtigungen/Ergänzungen sind hier stets willkommen. Es gibt nur ein kleines Problem, und das betrifft Deinen Stil. Wenn ich Deine zwei Beiträge dieses Threads gedanklich vertone, fühle ich mich irgendwie angeschrien. Mag aber an meiner verzerrten Wahrnehmung liegen :rolleyes:

    Viele Grüße,

    Harald

  • heide1
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 22. März 2009 um 01:28
    • #24
    Zitat

    Original von CHDDK
    Hallo Heide1,


    du fragst


    Obwohl diese Frage etwas zusammenhanglos wirkt und auch nur Schnulli sie beantworten kann, nur so viel: Deine Beiträge inkl. Berichtigungen/Ergänzungen sind hier stets willkommen. Es gibt nur ein kleines Problem, und das betrifft Deinen Stil. Wenn ich Deine zwei Beiträge dieses Threads gedanklich vertone, fühle ich mich irgendwie angeschrien. Mag aber an meiner verzerrten Wahrnehmung liegen :rolleyes:

    Viele Grüße,

    Harald

    Alles anzeigen

    Ja, so scheint es zu sein! ...,verzerrten Wahrnehmung liegen...,toll, dass mein Stil Dir nicht passt.
    Aber, es ist so und bleibt auch so - wenns auch einigen nicht passt:

    Im Jahr 1920 wurde Linden mit damals rund 80.000 Einwohnern nach Hannover eingemeindet!!

    Nicht früher und nicht später!! Ok!?

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
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    • 4. April 2009 um 20:13
    • #25

    Briefvorderseite mit Hannover 13

    Der Stempel Hannover B K ist ein Bahnpoststempel. Die Franktur von 3 Pf war ja nicht für überörtliche Briefe möglich.

    Daher bin ich daran interssiert zu erfahren, wohin der Brief gesendet wurde und was die unterstrichene Zeile unten übersetzt heißt.

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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
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    • 4. April 2009 um 20:23
    • #26

    Ganzsache U7 Hannover B K. nach?

    Hier rästsele ich ebenfalls an dem Text auf der Vorderseite herum.

    Hannover B K ist wieder der Bahnpoststempel. Auf der Rückseite ist ein für mich unleserlicher Bahnpoststempel in der üblien 3 Zeilen Form abgeschlagen und dann weiter 2 Ausgabe Stempel ohne Ortsangabe. Daher interssiert mich, was auf der Vorderseite geschrieben steht.

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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. April 2009 um 20:23
    • #27

    Hallo Schnulli,

    die Adresse ist "hier". Da leider nur ein Fragment der unterstrichenen Zeile vorhanden ist, kann ich auch nur dieses entziffern; es heißt dort "Weißekreuz r...".

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Schnulli
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    • 4. April 2009 um 20:29
    • #28

    Hannover Brief Ganzsache Osterode-Vorsfelde

    Die Ganzsache möchte ich hier vorstellen, da diese wegen der vielen Stempel eine Besonderheit ist. Der Brief lief von Osterode am 01.06. 2-3 Uhr nach per Bahn Cassel-Hannover 01.06 nach Helmstedt und von dort weiter über Jerxheim nach Vorsfelde.

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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Schnulli
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    • 4. April 2009 um 20:35
    • #29

    Hannover Ganzsache Barsingausen-Hannover

    Der Brief trägt als Empfänger einen berühmten Fabrikanten. Es ist gerichtet an Carl Culemann, in dessen Druckerei die Hannover-Marken hergestellt wurden.

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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Schnulli
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    • 10. April 2009 um 14:32
    • #30

    Da ich noch nicht auf meine Fragen zu einzelen Briefen ein Antwort gekommen ist, möchte ich hier meine Marken mit Vorausentwertung vorstellen. Die sehe ich nicht so häufig in Angeboten und würde mich freuen, wenn davon weitere hier gezeigt werden könnten.

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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Nordlicht
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    • 13. April 2009 um 12:51
    • #31

    Hallo Schnulli,

    hier ein Brief mit einer Vorausentwertung durch Langstempel.
    Sieht man auch nicht so häufig ...

    Viele Grüße
    Nordlicht

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
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    • 13. April 2009 um 19:39
    • #32

    Nordlicht

    Ich möchte großen Dank sagen für den schönen Brief. So kann man die Vorausentwertung bei Buxtehude ja ganz klar belegen.

    Da kann ich nachschieben, dass ich schon auf der 1. Seite dieses Beitrages einen Brief mit der Hannover Nr. 3 und Vorausentwertung von Zeven gezeigt habe. Die Vorausentwertung bei Zeven war nicht so leicht für mich zu erkennen, weil die wenigen Buchstaben des Ortes genau auf die Marke passen.

    Die Entwertung mit Tintenstrich ist da eine andere Form und vielleicht häufiger erfolgt?

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

    Einmal editiert, zuletzt von Schnulli (13. April 2009 um 19:40)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. April 2009 um 19:49
    • #33

    Hallo liebe Hannöversche,

    warum hat man in Hannover voraus entwertet? Gibt es spezielle Gründe hierfür?

    Gerade die oft langen Stempel machen einem Mühlradstempelverwöhnten Bayern - Sammler Sorgen, man könnte die Marke nachträglich appliziert haben.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
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    • 13. April 2009 um 20:54
    • #34

    Die VE im Königreich Hannover wurden in einem kleinen Teil der Postspeditionen vorgenommen und dienten wahrscheinlich der Arbeitserleichterung und sollten wohl auch ein "Durchrutschen" von unzulänglichen Entwertungen verhindern.
    Sie wurden wahrscheinlich lediglich auf Briefen verwendet, die direkt am Schalter aufgegeben wurden.
    Die Notwendigkeit dieser Arbeitserleichterung ergab sich für einige Postbeamte wohl daraus, dass mit der Einführung der Ortsdatumsstempel die Anweisung ausgegeben wurde, "den Stempel außer in der gewöhnlichen Weise (also auf den Brief selbst), auch auf die Franco-Marke zu drucken". Es waren also pro Brief zwei Abstempelungen notwendig.
    Einie direkte Anweisung zur Verwendung von VE gab es nicht.
    Besonders häufig sind VE aus Bremervörde, Buxtehude und Zeven anzutreffen.

    Gruß
    Phila_Tom

    PS.: An die heutigen Probleme der Sammler mit möglicherweise nachträglich angebrachten Marken, hatte damals sicher noch niemand gedacht. ;)

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.047
    • 13. April 2009 um 21:15
    • #35

    Hier zwei Beispiele für VE aus Bremervörde.

    Auf dem Brief nach Flögeln trägt die wurde die Nr. 2 mit einem L1 (42 mm) entwertet. Zeitraum zwischen 1852 und 1863.

    Auf dem Brief nach Stade wurde eine Nr. 14 verwendet, die mit einem L1 (50 mm) entwertet wurde. Hierbei handelt es sich um einen aptierten Departementstempel aus der napoleonischen Zeit. Diese Vorausentwertung ist von 1859 bis 1863 bekannt. Dieser Brief stammt aus 1861.

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  • Phila_Tom
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    • 13. April 2009 um 21:19
    • #36

    Hier noch ein Beispiel, in dem der Ortsdatumsstempel korrekt verwendet wurde. Zur Entwertung der Marke und nebengesetzt auf Brief. Der Brief stammt aus 1854.
    Später trifft man oft auch nur noch die Entwertung der Marke ohne nebengesetzten Stempel an.


    Nun aber Schluss mit meinem begrenzten Hannover Wissen. Wer bessere Briefe aus Bremervörde oder Kuhstedt zu bieten hat, darf diese gerne bei mir abliefern. :D


    Gruß
    Phila_Tom

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    Einmal editiert, zuletzt von Phila_Tom (13. April 2009 um 21:20)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. April 2009 um 21:29
    • #37

    Hallo Tom,

    vielen Dank für deine aufschussreichen Erklärungen. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
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    • 14. April 2009 um 19:50
    • #38

    Bei den von mir vorgestellten Marken mit Federzug-Vorausentwertung ist feststellbar, das die senkrechte Federstrich-Entwertung von Hildesheim allein ist und nur auf Marken Nr. 2 bis 5 vorgekommen sein könnte..

    Die Diagonal-Federstrich-Entwertung ist in Hannover geschehen.

    Ich habe noch einige Marken mit schwarzen Langstempel-Teilen allein. Die losen Marken könnten ebenfalls also vorausentwertet worden sein.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

    Einmal editiert, zuletzt von Schnulli (14. April 2009 um 19:52)

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
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    • 14. April 2009 um 20:26
    • #39

    Schnulli

    ... und zu beachten ist auch, dass Federstrich VE üblicherweise nochmals gestempelt wurden. Wahrscheinlich weil die Federstriche - entgegen der VE mit Langstempel - nicht als "ordentliche" Entwertung galten.

    Auch Marken auf Brief wurden teilweise mit Langstempel entwertet. VE kannst Du also nur auf Brief belegen oder, mit einer gewissen Ungenauigkeit, wenn von einem Postort keine VE bekannt sind.

    Gruß
    Phila_Tom

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    • 15. April 2009 um 21:29
    • #40

    Zum Thema Entwertung mit Langstempel möchte ich noch eine Abbildung nachliefern. Leider nicht aus meiner Sammlung...

    Gruß
    Phila_Tom

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