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Charge Vorphilabriefe

  • Bayern-Nils
  • 25. September 2008 um 15:59
  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
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    5. Februar 1961 (64)
    • 18. Januar 2010 um 20:22
    • #181

    Hallo Bayern Klassisch,

    Deinen Brief habe ich auch nicht gleich gesehen. Würde jedoch auch wie Bayern-Nils die vorseitigen 4 Kreuzer als "Lagergebühr" ansehen. Ich kann hier nicht sagen, ob der Brief am 20. in München eingegangen ist, oder schon abgeholt.
    Gedanklich würde ich es als Eingang sehen, da ab dem Tage der Emfänger 3 Monate Zeit hatte, diesen Brief abzuholen. Irgendwie musste dies registriert werden.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (18. Januar 2010 um 20:23)

  • jule63
    neues Mitglied
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    Geburtstag
    15. Februar 1963 (62)
    • 19. Januar 2010 um 16:21
    • #182

    Hallo,

    danke für die erhaltenen Informationen.
    Ich habe aber noch ein Problem, wann gab es denn in Deutschland den Loui d'or als Währung ? Oder konnte man auch fremdländische Währungen per Brief versenden ?

    Noch eine allgemeine Frage. Rote Taxierung, dass musste der Empfänger bezahlen und blaue Taxierung, dass hat der Absender schon bezahlt ?

    Mit freundlichen Sammlergrüßen aus Erfurt
    jule63

  • bayern klassisch
    Gast
    • 19. Januar 2010 um 17:19
    • #183

    Lieber Magdeburger,

    Nils und du - ihr habt natürlich Recht. In Bayern kosteten poste restante gestellte Briefe den Empfänger 4 Kr.. Man hat sie aber oft erst gar nicht notiert.

    Bei normalen Briefen waren diese 3 Monate, bei eingeschriebenen wie hier aber 6 Monate auszustecken. So lange wird es aber nicht gedauert haben ...

    Hallo jule63,

    Versenden konnte man jede Währung und Louis d´or war eine gängige Währung.

    Das mit den Farben bei der Taxierung ist nicht so leicht, wie du glaubst. Das würde den Rahmen hier sprengen. Leider!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    1.546
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 2. April 2010 um 08:05
    • #184

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Barfrankierter Brief aus Weiler vom 1. Januar 1816,
    in Röthenbach (Stempel RÖTHENBACH R.3.) per
    Einschreiben (Stempel Charge - rechts oben) auf-
    gegeben. Desweiteren gegen Recepisse (gegen
    Rückschein - handschriftlich links unten). Wahr-
    scheinlich wurde im übergeordneten Postamt
    in Kempten ein weiterer CHARGE Stempel zur
    besseren Kennzeichnung gestempelt.
    Der Absender bezahlte die Frankogebühr von
    4 Kreuzer (Siegelseite vermerkt), sowie 4 Kr.
    Charge - und 12 Kr Recepissegebühr, die auf
    dem Postschein vermerkt wurden. Auf der
    Siegelseite als Durchgangsstempel der Zwei-
    zeiler von Kempten vom 2.1.1816 abgeschlagen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayerrn

    Bilder

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. April 2010 um 08:24
    • #185

    Lieber VorphilaBayern,

    ein bemerkenswerter Brief.

    Der falsch geschnittene Rayonstempel "KEMTEN" statt "KEMPTEN" soll dabei nicht unerwähnt bleiben und als Transitstempel ist er sicher eine Granate. :)

    Ich glaube aber nicht, dass dem Brief eine Retourrecepisse anhing, weil "gegen Recepisse", also gegen Schein = Chargé bedeutete. Aber manchmal hing doch eine RR an dem Brief, nur wurde sie nicht gesondert aufgeführt.

    Liebe Ostergrüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.546
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 2. April 2010 um 08:55
    • #186

    Lieber bayern klassisch,

    herzlichen Dank für Ihre Kommentierung
    des Briefes von Röthenbach über Kempten
    nach Memmingen.

    Ebenfalls liebe Ostergrüße von VorphilaBayern

  • Sepp
    neues Mitglied
    Beiträge
    66
    • 19. September 2010 um 23:21
    • #187

    Hallo zusammen;

    Es wird endlich höchste Zeit die Sommerpause zu beenden!

    Zum Start ein Charge-Brief:

    Er ging am 6.Sept. 1796 von München nach ?-furt. Das Porto waren gesamt 6 Kreuzer (evtl. 3 Kr für Bayern unten in schwarz notiert)
    Er wurde recommandirt versendet – daher wurden 4Kr Reco-Gebühr bar bezahlt.
    Ist die Manualnummer rechts unten in den Text gerutscht?

    Gab es zu dieser Zeit noch keine Aufgabestempel von München und keine Charge-Stempel, da alles handschriftlich verzeichnet wurde?

    Und könnte bitte jemand den Adressaten identifizieren und den Inhalt – wenn interessant – transkribieren.

    So viele Fragen - na das geht ja gut los nach der Pause…

    Viele Grüße
    Sepp

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. September 2010 um 05:36
    • #188

    Hallo Sepp,

    Chargéstempel gab es in Bayern damals noch nicht, daher die manuelle Rötel von Taxis. Er lief nach "Landtshuet" - so schrieb man das damals.

    Der Empfänger zahlte 6 Kr., der Absender die Recogebühr.

    Aufgabestempel waren unüblich, daher hier auch manuell (oft von den Absendern ausgeführt).

    Die Transkribtion überlasse ich mal den bewährten Kräften hier ... ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Sepp
    neues Mitglied
    Beiträge
    66
    • 22. September 2010 um 09:38
    • #189

    Hallo bayern klassisch,

    vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Kannst du auf dem Brief die Manualnummer erkennen?
    Als eingeschriebener Brief muss er ja eine tragen.

    Viele Grüße
    Sepp

  • bayern klassisch
    Gast
    • 22. September 2010 um 11:07
    • #190

    Hallo Sepp,

    eine Rekonummer hat er keine erhalten - zumindest kann ich keine erkennen. Das ist schon sonderbar, zumal damals auch nicht eingeschriebene Briefe bei Umkartierungen hin und wieder Manualnummern bei der Briefpost erhielten.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Erdinger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    345
    • 22. September 2010 um 11:53
    • #191

    Hallo Sepp,

    der Brief ist an den Freiherrn Stephan Anton von Grießenbeck zu Griesenbach [bei Landshut gelegen] gerichtet, der churfürstlicher Kämmerer und wirklicher Regierungsrat war. Wenn ich die Unterschrift richtig lese, hat ihn der Advokat Tafelmayr geschrieben, im Brief geht es um die Beglaubigung einer Unterschrift.

    Viele Grüße vom
    Erdinger

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (63)
    • 22. September 2010 um 12:46
    • #192

    Hallo die Runde

    Ein schöner Brief :P :P

    Unten in der Mitte sehe ich ein 3. Kann aber sein dass es nur ein Kringel ist, wie man damals oft gemacht hat. Kann aber auch eine Manualnummer sein.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (22. September 2010 um 12:47)

  • Sepp
    neues Mitglied
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    66
    • 22. September 2010 um 13:49
    • #193

    Hallo,

    vielen Dank für die Antworten.

    Toll was ihr aus den deutschen Hieroglyphen - so sieht es zumindest für mich aus - herauslesen könnt.

    Ich war mir auch nicht sicher, ob der Kringel unten (den Nils meint) und rechts außen ist ein Weiterer (evtl. eine 3), Verzierungen sind oder postalische Bedeutung haben. Die Tinte ist, denke ich, die gleiche, was wohl eher für Kringel spricht...

    Viele Grüße
    Sepp

  • Erdinger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    345
    • 22. September 2010 um 15:15
    • #194

    Einen schönen Nachmittag zusammen!

    Ich plädiere auch auf Zierkringel.

    Viele Grüße vom
    Erdinger

  • wissbegierig
    aktives Mitglied
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    • 29. Dezember 2010 um 14:20
    • #195

    Hallo zusammen.
    "zwischen den Jahren", zudem wenn man Urlaub hat, findet sich doch etwas Zeit, um sich mit liegen gebliebenen Briefen zu beschäftigen.
    Vorphila ist (noch) nicht meine Sammelleidenschaft, aber mit der Zeit taucht dann doch der eine oder andere Pfälzer in der Sammlung auf.
    Der charge-Brief, den ich vorstelle, ist der zweite, in dem es inhaltlich um Schreiben von Pflegesöhnen an ihre Pflegeväter in Württemberg geht. Sie wollen heiraten/Geschäft aufbauen und brauchen Unterlagen ihrer leiblichen Eltern, die aber nur noch schwer erhältlich sind. Vielleicht ein häufiger vorkommendes Schicksal der Pfälzer?
    Der Brief ist von 1836, und ich versuche einmal, die Taxen klar zu bekommen, nachdem ich mich in diesem thread eingelesen habe.
    27 Kreuzer insgesamt, 2 Kr. Botenlohn. Von den 25 Kreuzern sind 6 für Württemberg, 12 für Baden und 7 für Bayern. Es handelt sich also um einen schweren Brief - 1,5 bis 2 Loth (kommt mir in der Hand gar nicht so vor!).
    Das was mich unsicher macht, ist die Angabe 7/12. Beide Ziffern sind von bayrischer Hand geschrieben.
    Der Citto-Vermerk hat keine Relevanz, so weit ich es gelesen habe. Ist er deswegen so durchgebalkt?

    Viele Grüße von
    wissbegierig

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  • DKKW
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    9.038
    • 30. Dezember 2010 um 06:11
    • #196

    Hallo wissbegierig,

    kannst Du noch die Rückseite einscannen? Ich werde heute abend, wenn ich aus dem Büro komme, mal die Postverträge auf der homepage des dasv wälzen.

    Übrigens eine wertvolle Quelle wenn man beginnt sich mit Vorphilatelie oder Vormarkenzeit zu beschäftigen. Stehe da selbst noch ziemlich am Anfang.

    Viele Grüße
    DKKW

  • wissbegierig
    aktives Mitglied
    Beiträge
    194
    • 30. Dezember 2010 um 09:43
    • #197

    Hallo DKKW,
    die Rückseite ist ohne Vermerke.
    Grüße von
    wissbegierig

  • DKKW
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    9.038
    • 30. Dezember 2010 um 19:11
    • #198

    Hallo wissbegierig,

    ich habe mir Deinen Brief lange angeschaut, die württembergische Portotabelle studiert und denke, dass Du Deine Frage eigentlich schon selbst beantwortet hast.

    Du schreibst, dass die schwarze 7/12 von bayrischer Hand geschrieben ist. 7 Kreuzer ist nach Deiner Lesart der bayrische Anteil, 12 Kreuzer der badische Transit. Dies hat dann möglicherweise der bayrische Postler in Speyer notiert. Das badische Porto war dem Postler der Grenzstadt Speyer vermutlich geläufig, das württembergische schon nicht mehr.

    Das Gitter über dem Citti Citto Vermerk ist ein damals gängiges Symbol für Chargé-Briefe. Der doppelte Cito-Vermerk ist, wie Du richtig vermutest, nur eine Bitte um schnelle Zustellung.

    Das der Brief wirklich schwer (und dick) war, meine ich auch aus den Druckrändern links und rechts herauslesen zu können.

    Viele Grüße
    DKKW

  • wissbegierig
    aktives Mitglied
    Beiträge
    194
    • 31. Dezember 2010 um 10:58
    • #199

    Hallo DKKW,
    danke für die rasche Antwort. Da hat sich ja das Lesen des threads gelohnt. Schon toll, welche info da vorhanden ist.
    Der bayrische Vermerk 7/12 hat mich deswegen stutzig gemacht, weil auf meinem anderer Brief aus der Pfalz - von 1822 - nur eine schwarze bayrische 3 geschrieben ist und dann die roten Zahlen 9/3 (plus Botenlohn), also für Baden und Württemberg noch jeweils 3 Kreuzer, sicher notiert von den Württembergern.
    Aber das kann evtl. mit dem Gewicht des Briefes und den besonderen Tarifen zusammenhängen.
    Grüße und ein Gutes Neues Jahr von
    wissbegierig

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