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Charge Vorphilabriefe

  • Bayern-Nils
  • 25. September 2008 um 15:59
  • Luitpold
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    878
    • 13. Januar 2010 um 17:02
    • #141

    Auszug aus Nro. 4593 - S. 127

    Das Stempeln der recommandirten Briefe betr.

    .... sollen Briefe, welche unter Recommandation abzusenden sind, sogleich bei der Aufgabe nicht allein mit dem Ortstempel, sondern zum Zeichen der geschehenen Reccomandation auch noch mit dem Stempel Chargè versehen, und dieses selbst dann nicht unterlassen werden, wenn etwa auf die Adresse des Briefes von dem Aufgeber selbst die Worte “chargé” “recommandirt”, “gegen Schein” oder sonstige die Rekommandation bezeichnende Ausdrücle geschrieben sein sollten.

    In neuerer Zeit bleiben jedoch diese Vorschriften nach eingegangenen Anzeigen bei mehreren äußeren Expeditionen und selbst bei größeren Aemtern häufig unbeachtet ...

    ... werden die untergebenen Aemter und Expeditionen hiedurch neuerdings auf die oben angeführten Bestimmungen aufmerksam gemacht, und zu deren sorgfältigsten Beachtung um so ernstlicher angewießen, als Wiederholungen solcher Versehen von dem vorgesetzten Oberpostamte, welches hierüber strenge zu wachen hat, jederzeit gebührend beahndet werden müssten.

    München, am 30. Juli 1842
    General-Administration der königlichen Posten


    Hervorhebung fett, wie Original / Unterstreichung von Luitpold

    2 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (13. Januar 2010 um 17:05)

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 13. Januar 2010 um 17:46
    • #142

    Hallo Luitpold

    Sehr interessant.
    Danke fürs Zeigen :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 13. Januar 2010 um 18:42
    • #143

    Hallo Luitpold,

    vielen Dank für die Mühe, die Sie sich gemacht haben.

    Der Text ist sehr interessant.

    Ich habe leider nur sehr wenige Postverordnungen. In diesen wenigen hätte ich die von Ihnen aufgeführte Verordnung sicherlich nicht gefunden. Gibt es im Netz irgendeine Quelle, die bay. Postverordnungen in größerem Umfang eingestellt hat? (DASV?)

    viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    878
    • 14. Januar 2010 um 08:33
    • #144

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    Postverträge finden sich tatsächlich beim DASV unter

    Jedoch die Mitteilungungen der Bayrischen Post ab 1842 gibts dort nicht. Diese sind so umfangreich, wie bayern klassisch ja schon geschreiben hat Zitat: ca. 12.000 Seiten Verordnungen.

    Interesanter wäre, ob im Staatsarchiv zu München von der dortigen Generaldirektion in den Akten solche "Vergehen" sprichwörtlich aktenkundig sind - gibt es denn keinen Münchener oder Erdinger der dort mal anklopfen könnte zwecks Erkundigung der Möglichkeiten der postgeschichtlichen "Heimat"-Forschung:

    Leider kann ich nicht nach München fahren und dort Wochen und Monate im Archiv verbringen. Und die Rentner-Hektik steht noch nicht an.

    Luitpold

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 09:42
    • #145

    Lieber Luitpold,

    da wird der Wunsch, wenn ihn den jemand verspürte, schon an dem nicht gewährtem Recht der Einsichtnahme scheitern.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, der dies sehr bedauert ... :(

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 09:49
    • #146

    Hallo Luitpold,

    Danke für Ihre Antwort.

    Ich habe mir die Verordnung vom 30.7.1842 aufmerksam durchgelesen.

    Aber ich glaube, bei meinem Brief passt das nicht so recht.
    In der VO sind ja die Fälle aufgeführt, bei denen bei "recommandirten" Briefen der Chargé-Stempel nicht aufgesetzt wurde - aus Bequemlichkeit, vergessen oder welchen Gründen auch immer.

    Bei meinem Bief hat sich der Postbeamte jedoch vorbildlich verhalten. Ein Stempel, den er eigentich aufsetzen sollte, war nicht zur Hand. Aber er hat dann ja sehr sorgfältig das Wort "Chargé" handschriftlich aufgesetzt und dabei auch noch versucht, den üblichen Stempel zu imitieren. (Chargé und die Manualnummer haben die gleiche Tintenfarbe und sind sicherlich durch den Postbeamten auf den Brief gekommen.)

    Also ich glaube nicht, dass ein solches Verhalten damals "gebührend geahndet" worden wäre. Ganz im Gegenteil - vielleicht hätte er von seinem Vorgesetzten für sein Verhalten noch ein kleines Lob bekommen. ;)

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • Bayern-Nils
    Stamm Mitglied
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    29. April 1962 (63)
    • 14. Januar 2010 um 10:25
    • #147

    Hallo Bayern-Kreuzer

    Auf jeden Fall bekommt der Postbeamter Heute sein Lob ;) :) :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    878
    • 14. Januar 2010 um 11:26
    • #148

    Hallo bayern klassisch,

    das ist doch noch nicht versucht worden - oder?

    Leider liegt im Staatsarchiv zu Würzburg fast (Uniformen der Postbeamten) nichts mehr vom Oberpostamt, sonst könnte ich vor Ort mal fragen. Bei Nutzung von Stadtarchiven genügt zumindest das Wort Heimat- bzw. Ahnenforschung, damits nix kostet.

    Beste Grüße
    Lutipold

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    878
    • 14. Januar 2010 um 11:42
    • #149

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    da wir leider bei der Briefaufgabe nicht dabei waren, wissen wir nicht, was der Expeditor gemacht hat. Hat er das Wort Chargé selbst auf den Brief geschrieben - Schriftanalyse? Im übrigen kann das mit dem "nicht vorhandenen Chargé-Stempel" nur mit weiteren Belegen "eingegrenzt" werden (gibt es von Remlingen Chargé-Briefe mit Chargé-Stempel aus dieser Zeit?), was leider fast aussichtslos ist. Es ist in jedem Falle ein Ausnahmebrief für die ganz große Sammlung!

    Nun müssen wir also wieder auf einen Beleg für die Unterlassung der Vorschrift warten. Warum von diesen Briefen so wenig erhalten blieben - ebenfalls ?( Eines ist für mich jedoch klar: wenn in der Verordnung mal etwas angemahnt wurde, dann war das ein offensichtliches Problem.

    Freundlichen Gruß
    Luitpold

    3 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (14. Januar 2010 um 11:46)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 12:28
    • #150

    Hallo,

    zuerst vorab: Der Postexpeditor von Remlingen war kein Beamter, sondern hatte ein vertragliches Arbeitsverhältnis zur bayer. Postverwaltung, kein Dienstverhältnis.

    Jede Postexpedition (PE) hatte in der Grundausstattung einen Chargéstempel vom Bezirks- bzw. Oberpostamt erhalten. Dieser war inventarisiert. War der Stempel defekt, musste ein neuer beschafft werden. Das konnte dauern (wenige Tage, sicher keine Wochen und Monate). In der Zwischenzeit konnte man sich durchaus so behelfen, dass man seinen Stempel imitierte, wie es auch hier der Fall war.

    Absender schrieben selten "Chargé", sondern in der Masse "gegen Schein", "recommadirt" oder ähnliches. In die rechte obere Ecke hätte ein Absender kaum "Chargé" geschrieben; dafür war auf der Adress - Seite unten links vorgesehen und wurde auch praktisch ausnahmslos eingehalten. Von daher hat sicherlich der Expeditor oben "Chargé" vermerkt.

    Remlingen hat keine große Anzahl von Briefen hinterlassen; umso seltener dürften von dort eingeschriebene Briefe sein. Eine statistische Auswertung wäre eine Sache für einen großen Sammler, der die nächsten 10 Jahre viel Zeit und ein gutes Gedächnis hat (damit bin ich außen vor).

    Wenn es gewünscht wird, kann ich mal ein paar Zuwiderhandlungen in Bezug auf Chargé heute hier einstellen, wobei primär die Markenzeit tangiert ist.

    Bei einem Staatsarchiv kommt man nicht so ohne weiteres herein. Da braucht es einen Forschungsauftrag usw.. Über pers. gute Beziehungen mag da einiges gehen. Ich bin sicher, dass eine philatel. Koryphäe in München über viele Jahre schmökern und viele interessante Dinge aufdecken könnte. Leider sehe ich diese Koryphäe nicht.

    Dr. Helbig, der zweifelsohne eine solche Koryphäe ist, hat dort schon das ein oder andere ausgewertet, aber auch er hat seine Zeit nicht gestohlen und muss schauen, wie er zu seinen Brötchen kommt. Ein solcher Job würde Jahre dauern und wäre kaum einträglich. Würde ich in München wohnen, wüßte ich, wo ich in 15 Jahren einen großen Teil meiner dann reichlicher bemessenen Freizeit verbringen würde ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 12:52
    • #151

    Hallo bayern-klassisch,

    auf Deine Chargé-Zuwiderhandlungen freue ich mich schon.

    Nochmal - aber jetzt auch letztmalig - zu meinem Brief:
    Der Absender hatte ja unten links vermerkt "frey gegen Schein". Insofern kann man mit Sicherheit davon ausgehen, dass das hds. "Chargé" oben rechts vom Expeditor stammt.

    Ich hoffe, die anderen Forumsleser nicht zu sehr gelangweilt zu haben.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • lickle
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 14. Januar 2010 um 13:03
    • #152
    Zitat

    Original von bayern klassisch

    Bei einem Staatsarchiv kommt man nicht so ohne weiteres herein. Da braucht es einen Forschungsauftrag usw.. Über pers. gute Beziehungen mag da einiges gehen. Ich bin sicher, dass eine philatel. Koryphäe in München über viele Jahre schmökern und viele interessante Dinge aufdecken könnte. Leider sehe ich diese Koryphäe nicht.

    In Staatsarchiven können auch "gewöhnliche" Bürger, wie Du und ich, Einsicht in die Akten nehmen. Siehe dazu auch §2(1) in der Benützungsordnung.

    Ein Forschungsthema ist schnell formuliert und dann kannst Du sogleich loslegen, sofern Du von Zuhause aus die interessierenden Akten recherchiert und vorbestellt hast. Einfach mal dort anrufen und dann wird Dir schnell und kompetent geholfen.

    Ich habe bisher im Staatsarchiv in Stuttgart diesbezüglich nur die allerbesten Erfahrungen gemacht und mein momentanes Forschungsprojekt enorm vorantreiben können. Dies hätte ich allein durch Belege sammeln nicht auch nur annähernd erreichen können. Deswegen haben sich die 8 vollen Arbeitstage, die ich im Archiv zugebracht habe sehr gelohnt.

    Grüßle

    lickle

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 13:49
    • #153

    Hallo lickle,

    danke für deinen Link. Es kommt immer darauf an, welche Akten man einsehen möchte. Wenn dir das in Stuttgart gelungen ist und du fündig wurdest, ist das prima. :)

    Leider kenne ich auch andere Fälle ... :(

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 14:49
    • #154

    Hallo,

    hier mal zwei Beispiele, wie es nicht gemacht werden sollte. Sie entstammen meinem Archiv. ;)

    In Nürnberg hielt man es 1861 nicht für notwendig, einen Chargé - Stempel abzuschlagen. Statt dessen unterstrich man in rot den Recommandirt - Vermerk des Absenders. Hier wurde dieser - ganz ungewöhnlich - oben angebracht. Daher ließ man den Stempel weg und behalt sich so.

    Ende 1875 tat man vergleichbares, nur jetzt mit dem Absendervermerk unten links. Auch das war nicht in Ordnung.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

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  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 15:20
    • #155

    Hallo bayern-klassisch,

    vielen Dank für das Zeigen der beiden ungewöhnliche Chargébriefe.

    So etwas habe ich bisher noch nicht gesehen. Ich muss allerdings eingestehen, das ich bisher auch nicht auf so etwas geachtet habe.
    Aber häufig werden einem solche Briefe ohnehin nicht über den Weg laufen.

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 15:25
    • #156

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    wenn sie häufig wären, hätten wir beide nicht 3 Stück, sondern mindestens 30 Stück beisammen. ;)

    Schön, wenn sie dir gefallen. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    878
    • 14. Januar 2010 um 17:10
    • #157

    Also wenn bayern klassisch wieder alle diese Briefe schon eingesammelt hat, dann kann ich auch keine finden ;)

    Habe aber da mal eine Frage. Und ich ziehe jetzt wieder qualitätsmäßig ganz nach unten. Eben Altpapier, das nur wegen der Stempel einem Recycling entging.

    Der Vorbesitzer hat auf dem Brief “Portofreiheit” notiert - warum wohl? Es gibt keinen Porto-/Francovermerk oder Hinweis auf Dienstschreiben (z.B. R.S.). Es handelt sich dem Siegel nach um einen Dienstbrief (leider ohne Inhalt).
    Mir liegt allerdings auch ein anderer Brief aus etwa gleicher Zeit vor, der ebenfalls keinen Franko-/Portovermerk hat , jedoch keine Rötelstriche zeigt (jedoch einen Ankunftsvermerk - siehe Scan 3). Allerdings sind diese Briefe nicht aus dem Postamtsgebiet von Würzburg hinausgekommen. Brauchte deshalb die “Würzburger”-Post solche Vermerke, wie R.S. nicht bzw. mussten Regierungsstellen solche Vermerke erst gar nicht angeben? Die Post war ja noch unter der Regie von Thurn und Taxis. Iinteressant finde ich die Adressierung “An das Churfürstliche ..”
    Deshalb datiere ich den Brief auf die erste bayerische “Besetzung” Würzburgs (1802 - 1806), da Max I. Josef Kurfürst von Pfalzbayern erst 1806 König von Bayern wurde.
    Der Stempel “R3 Würzburg” ist zudem ab 1803 belegt, also genau diese “Churfürstliche” Zeit.
    Warum ich den Brief unter Chargé einstelle? Die gekreuzten Rötelstriche erinnern an die Chargé-Gitter.
    Aber diese Kennzeichnung kann auch eine ganz andere Bedeutung haben. Doch Portofreiheit?
    Oder ist das doch ein Portovermerk bei “Churfürstliche”?

    Luitpold


    PS

    Wie lautet der Vermerk auf dem 2. Brief “erhalt durch die Post - 12 te Juli 6” - Scan 3

    Sollte das wirklich der Juli 1806 sein, dann würde der Brief in die Großherzoglich Toskanische Zeit (1806 - 1814) fallen. Auch unscheinbares Altpapier kann bei entsprechenden Interesse spannend sein.

    Bilder

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    3 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (14. Januar 2010 um 17:16)

  • lickle
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    719
    Geschlecht
    Männlich
    • 14. Januar 2010 um 17:23
    • #158
    Zitat

    Original von bayern klassisch

    Leider kenne ich auch andere Fälle ... :(

    Es ist natürlich sehr schade, dass Nutzern die Postakten vorenthalten wurden.
    Vielleicht hilft es, wenn man für seine Forschung einen hochtrabenden Titel wählt, à la: "Die Entwicklung des Postsystems in Bayern im Spannungsfeld politischer, technischer und sozialer Umbrüche des 19. Jahrhunderts." :)


    Grüßle

    lickle

  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Januar 2010 um 17:28
    • #159

    Lieber Luitpold,

    die paar Briefe, die ich abgegriffen habe, machen den Bock nicht fett. Du wirst noch genug finden, hoffe ich. :)

    Deinen Brief ist datiert:" Erhalten durch die Post den 12. July 1806".

    Ich kenne mehrere Briefe mit vergleichbaren Siegeln - einen davon habe oder hatte ich in der eigenen Sammlung und ich kenne sicher noch 5 oder 6 andere, die alle vergleichbar sind.

    Der Absender genoß Portofreiheit, was damals nicht häufig vorkam. Daher brauchte es keine Franchisen, denn die Aufgabepost hatte Kopien von den Siegeln, die Portofreiheit nach sich zogen. Er war auch nicht eingeschrieben, sondern dokumentierte durch die Striche die Portofreiheit all denen, die das Siegel nicht kennen konnten.

    In der bayer. Zeit war jeder Dienstbrief mit Franchise zu versehen, egal, ob es ein Orts- oder Fernbrief war.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    P.S. Lieber lickle,

    wenn du wüßtest, wie egal einigen Leuten die Postgeschichte sein kann ... X(

    Da hilft leider auch kein akademisch attributierter Titel, leider!!

    2 Mal editiert, zuletzt von bayern klassisch (14. Januar 2010 um 17:31)

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    878
    • 14. Januar 2010 um 18:05
    • #160
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Er war auch nicht eingeschrieben, sondern dokumentierte durch die Striche die Portofreiheit all denen, die das Siegel nicht kennen konnten.
    bayern klassisch

    Ja mei, die Würzburger kannten halt die Bayern noch nicht (und waren nicht sehr willkommen) - ein Indiz für meine Annahme des Jahres 1803.

    Siegel sieht so aus - Anhang.

    Mit besten Dank an bayern klassich
    Luitpold

    Bilder

    • Siegel Churf.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (14. Januar 2010 um 18:06)

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