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Hamburg-Freihafen Ankunftstempel

  • Rainer
  • 14. September 2008 um 13:11
  • Rainer
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    • 14. September 2008 um 13:11
    • #1

    Ich vetraue einmal unseren großen Altdeutschland-Experten! ;)

    Kann mir jemand erklären, wieso die bayerische Postkarte einen Ankunftstempel Hamburg-Freihafen hat? Mich wundet es sowieso, daß diese Karte ihren Empfänger (offensichtlich) gefunden hat, als Adresse nur Hamburg, da gab es doch auch schon 1889 eine Menge Einwohner!

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    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • phila4ever
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    • 14. September 2008 um 13:16
    • #2

    ....bin jetzt definitiv kein HH-Spezialist - aber als Anmerkung:

    Hamburg (Teil des Hafens) war ja früher mal ein Teil von Dänemark (z.B. der Bereich HH-Altona) - evtl mußte der Brief bzw die Karte da durch den Hafen/Zoll - daher der Stempel?

    Die Adresse/den Adressatenkann ich leider nicht entziffern - evtl war er/sie recht bekannt?

    p4e


    Verbinde 2 Hobby's miteinander - dein Hobby auf einer BM
    http://www.metrophila.mpsns.de < > U-Bahn trifft Philatelie

  • thjohe
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    • 14. September 2008 um 14:30
    • #3

    Dazu einen Hinweis auf diesen Beitrag .

    Zu Hamburg und Altona: Altona kam erst anlässlich eines Besuches eines gewissen Herren in den 1930er zu Hamburg.

    Dänemark reicht wie du sagtes schon mal bis Hamburg, das war damals schon lange Geschichte.

    Soweit ich es sehe handelt es sich um einen Ankuftsstempel. Nach dem obigen Beitrag dürfte es damals wieder Vorschrift gewesen sein Postkarten mit einem Ankunftsstempel zu versehen.

    Warum die Post ankam? Stadtbekannter Unternehmer? Evtl. ergibt sich aus der Rückseite ein Hinweis?


    Gruß

    Thomas

    Einmal editiert, zuletzt von thjohe (14. September 2008 um 14:33)

  • Rainer
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    • 14. September 2008 um 14:52
    • #4

    Daß die Karte einen Ankunftstempel aufweist, ist nicht meine eigentliche Frage.
    Doch wieso einen Ankunftstempel vom Freihafen? Wenn die Karte nun aus Übersee per Schiff gekommen wäre, wäre es das 1. Postamt in Hamburg gewesen, das könnte ich nachvollziehen. Aber eine Karte von Bayern nach Hamburg? Vieleicht hilft ja die Rückseite, ich kann die Schrift leider nicht entziffern.

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    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • lickle
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    • 14. September 2008 um 15:13
    • #5

    Die Firma hatte ihren Sitz im Freihafen und deswegen wurde die Karte auch vom zuständigen Postamt bearbeitet. Was ist da so ungewöhnlich?

    Grüßle

    lickle

    Einmal editiert, zuletzt von lickle (14. September 2008 um 15:14)

  • Rainer
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    • 14. September 2008 um 15:16
    • #6
    Zitat

    Original von lickle
    Die Firma hatte ihren Sitz im Freihafen und deswegen wurde die Karte auch vom zuständigen Postamt bearbeitet. Was ist da so ungewöhnlich?

    Grüßle

    lickle

    Das wäre natürlich eine Erklärung, aber woher weisst Du das? ?(

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • lickle
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    • 14. September 2008 um 15:25
    • #7

    Ich weiß es natürlich nicht, aber die Vermutung liegt doch sehr nahe, dass es sich um eine sehr bekannte Firma gehandelt haben muß, da jegliche nähere Ortsbezeichnung fehlt. Außerdem war und ist Hamburg ein sehr großer Seehafen wo viele Im- und Exportfirmen ihre Geschäfte betreiben.
    Es hat auf jeden Fall nichts mit Zoll, Altdeutschland, Dänemark etc. zu tun.

    Grüßle

    lickle

  • lickle
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    • 14. September 2008 um 15:29
    • #8
    Zitat

    Original von thjohe

    Soweit ich es sehe handelt es sich um einen Ankuftsstempel. Nach dem obigen Beitrag dürfte es damals wieder Vorschrift gewesen sein Postkarten mit einem Ankunftsstempel zu versehen.

    Es war durchgehend bis ca. 1908 üblich auch Postkarten mit einem Ankunftsstempel zu versehen.


    Grüßle

    lickle

  • solid611
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    • 14. September 2008 um 23:10
    • #9

    Hallo rainer,

    die Firma L.S. Bunzel war 1882 Gründungsmitglied eines

    "provisorischen Comité für den Bau von Comptoiren und Speicher im Freihafengebiet für die am Caffeehandel betheiligten Firmen"

    Viele Grüße
    solid611

  • northstar
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    • 15. September 2008 um 09:17
    • #10

    Für alle Nicht-Hamburger eine kurze Erklärung zum Freihafen:
    Das ganze Hamburger Staatsgebiet war bis 1888 Zollausland. Um einerseits dem Deutschen Zollverein beitreten zu können und andererseits Güter ohne Einfuhr-Zollbehandlung lagern, umschlagen (z.B. für den Transit) und veredeln zu könnnen, wurde ein ganzer Stadtteil auf den Elbinseln Kehrwieder, Brook und Wandrahm von Wohngebäuden geräumt und mit Speichern bebaut. Diese Speicherstadt und weitere Hafengebiete wurden dann Zollausschlußgebiet (Freihafen) und der Rest des Stadtgebietes wurde Zollinland. Die Postversorgung der in der Speicherstadt ansässigen Firmen erfolgte durch das Postamt 14 (später 114, geschlossen Ende 1990er/Anfang 2000er [leider gerade keine genauen Daten zur Hand]).

    Bei dem Text auf der Rückseite handelt es sich um ein Zahlungsavis für eine von L.S. Bunzel ausgestellte Rechnung.

    Es gab seinerzeit in Hamburg Adressbücher, in denen man nachschlagen konnte. Vielleicht war aber auch die Firma bei der Post bekannt genug.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • Rainer
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    • 18. September 2008 um 19:47
    • #11

    Hallo solid611, hallo northstar!

    Besten Dank für diese umfassende Information, ich kann diesen Beleg jetzt viel besser einordnen! :D

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • DrMoeller_Neuss
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    805
    • 21. September 2008 um 10:32
    • #12

    Zu diesem Thema passt gut diese Paketkarte. Auffällig ist, dass für ein Inlandspaket von Hamburg nach Gross-Ilsede in Niedersachsen ein Vordruck für Auslandspakete verwendet wurde. (Selbstbucher)
    Die Karte ist mit dem normalen Portosatz für ein Inlandspaket in (1,20 DM) im Postamt Hamburg 14-Freihafen barfrankiert worden. (roter "Bezahlt"-Stempel)

    Da der Hamburger Freihafen "Zollausland" war, musste dieses Paket im Zollamt Peine wie ein Auslandspaket behandelt werden. Daher der (schwache) Zollstempel vom Zollamt Peine und der Aufkleber D.D.2 "Darf in Deutschland nur durch Vermittlung des zuständigen Zollamts ausgehändigt werden."

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  • Saguarojo
    Gast
    • 21. September 2008 um 16:57
    • #13

    Es muß wirklich eine bekannte Adresse gewesen sein, sonst wäre die Karte nie angekommen bei der Größe Hamburgs. Im Jahre 1890 hatte Hamburg 143.000 Einwohner.

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