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Bayern: Briefe - ohne Francomarken - (geändert 30.01.10)

  • Luitpold
  • 13. September 2008 um 20:13
  • Erdinger
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    • 26. Januar 2010 um 13:21
    • #461

    Lieber Nils,

    schöner Brief!

    Schau mal in den Bischofsbrief-Thread in den philaseiten.de, da steht ein wenig über das Thema Generalvikariat.
    Es ist das aus Geistlichen (z.B. Domherren) zusammengesetzte Verwaltungsgremium eines Bistums, in diesem Fall des Bistums Freising. Da der letzte Bischof pünktlich zur Säkularisation 1803 verstorben war und danach aufgrund des gespannten Klimas zwischen Bayern und Rom, der Gefangenschaft des Papstes und ähnlicher lästiger Umstände kein neuer berufen werden konnte, verwaltete das Generalvikariat stellvertretend die Bistumsgeschäfte, bis ein Nachfolger berufen werden konnte. Auch als dieser 1821 - jetzt sogar als Erzbischof - gefunden war, blieb das Generalvikariat als Verwaltungsinstanz bestehen, die sich vor allem um die Korrespondenz mit weltlichen Behörden kümmerte.

    Briefe aus dieser Korrespondenz gibt es viele - so schöne selten. Das "Beruht einstweilen" halte ich für einen Bearbeitungsvermerk der Kanzlei des Generalvikariats. Manchmal sieht man sogar ein "fiat", das signalisiert, dass dem Anliegen des Briefschreibers stattgegeben wurde.

    Danke fürs Zeigen und viele Grüße vom
    Erdinger

    Einmal editiert, zuletzt von Erdinger (26. Januar 2010 um 13:22)

  • Bayern-Nils
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    • 26. Januar 2010 um 14:18
    • #462

    Hallo Erdinger

    Besten Dank für deine ausführliche Antwort. :)

    Der sehr gute BB-Thread ist neu durchgelesen. Immer was neues gelernt.
    Deine "Beruht einstweilen"-Meinung ist gespeichert.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Luitpold
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    • 26. Januar 2010 um 19:22
    • #463
    Zitat

    Original von Erdinger Demnach ergäbe sich folgender Zeitablauf:
    [list][*]Übernahme der Posthoheit auf Bayern
    [*]Königliche Entschließung vom 20.12.1805: bis zur Neuregelung ....
    Viele Grüße vom Erdinger

    Lieber Erdinger,

    trotz Deiner Schreib-Beeinträchtigung ein ausführlicher Beitrag mit dann folgenden Erdinger-Spezialitäten (es muss ja nicht immer Weißbier sein ;)
    In der Schule gab es früher dafür ein "Fleißbildchen" von der Deutsch-Lehrerin :)
    Als Dankeschön kann ich jedoch nur von Würzburg einfache Briefe zeigen, die mich - wie sollte es anders sein - ihres Inhaltes wegen besonders interessieren. In der Heimatsammlung genügen einfache Briefe mit noch gut lesbaren Stempelabschlägen.

    Diesen Brief zeigte ich schon vor langer Zeit einmal. Weil die Zusendung des Dienstschreibens als Portobrief zu 3 Kr. erfolgte und er 1803 geschrieben wurde, liegt er noch vor der Übernahme der Posthoheit auf Bayern in Deiner Aufstellung.

    Der Stempel ist ein L1 (Schreibschrift) R3 Würzburg - Feuser Nr. 4001-5.

    Brief von der Churfürstlichen Regierung* - das Trockensiegel zeigt das bayrische Kurfürstenwappen (Löwe, Raute, Krone) - “Decretum Würzburg den 11ten Februars 1803. Darin wird “dem Churfürstlichen Stadtmagistrat zu Schweinfurt hiermit befohlen den Eigentümern ...” (soweit ich das lesen konnte, sollten Baumstämme "Holländer Bäume?" die am Maine lagerten entfernt werden, weil ein Hochwasser erwartet wurde). Zitat aus dem Dekret “Churfürstlicher Stadtmagistrat hat übrigens bey ...schnellen ... alle Sorgfalt anzuwenden, um seine Untergebenen vor größeren Schaden, so viel möglich, zu bewahren”.
    > Nebenbei: Ein Satz der inhaltlich auch für die heutigen Regierungen gelten kann <

    *
    Durch den Luneviller Frieden vom 9. Februar 1801, und den hierauf erfolgten Reichdeputations-Hauptschluß vom 25. Februar 1803, wurde diese geistliche Fürstentum ((Großherzogthum Würzburg)) welches auch die Würde eines Herzogthums in Franken in sich vereinigte, säkularisiert.
    ((Aus Statistisch-Topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayerns von 1830))

    Ja, auch solches Altpapier kann "reden"!

    Herzliche Abendgrüße
    Luitpold

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    • R3 Würzburg 1803- Schweinfurt.jpg
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  • Luitpold
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    • 29. Januar 2010 um 12:31
    • #464

    "Die Fahrpost erledigte den Paket- und Wertsachenverkehr mit Ausnahme schwerer und sperriger Güter, die von den Güterbestättereien und später von den Güter-Expeditionen der Bahn-Ämter befördert wurden. Den Postweg der Paket-, Wert- und Geldsendungen begleitete - wie die bekanntere Paketkarte oder Postanweisung - damals der Fahrpost- oder Paketbegeleitbrief.

    Fahrpost-Doppelhalbkreisstempel im Antiqua-Schrift mit handschriftlich eingetragener Fahrpost-Nummer
    (Winkler-Handbuch: Abb. 83, Feuser-Nr. 4001-14)
    Dieser Stempel-Typ fand in Würzburg von 1842-1849 Verwendung*.
    Fahrpostbrief mit Geldübersendung (3 Gulden) vom 21.6.1842 nach Bogen/Niederbayern."


    Diesen Text erhielt ich zusammen mit dem abgebildeten Brief. Er erwähnt nicht, dass es sich um einen portobefreiten Brief handelt. Denn die “Königl. Gendamerie-Companie von Unterfranken und Aschaffenburg” hatte an das Königliche Landgericht in Bogen eine dienstliche Angelegenheit zu senden. Und dafür brauchte sie kein Postgebühr zu bezahlen, wie auch das Landgericht nicht als Empfangsbehörde.

    Hat der Vorbesitzer etwas nicht erwähnt, oder als unwichtig erachtet? Ich glaube ja - achtet mal auf die Gewichtsangabe und dem Vermerk links unten.

    Wenn schon Herr Helbig von "solchen Briefen" in einer gelben Briefmarkenzeitung vor nicht allzu langer Zeit mal berichtet, dann möchte ich doch in Frage stellen, ob es immer Begleitbriefe waren.

    Soweit für heute
    Luitpold


    * H. Schraut nennt als Verwendungszeit 1840 - 1844

    Bilder

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Januar 2010 um 12:56
    • #465

    Lieber Luitpold,

    von begleiten würde ich hier nicht sprechen, denn das Geld war ja im Brief drin - daher wurde er auch gewogen, damit man sehen konnte, ob jemand etwas Geld "abgezwackt" hatte.

    Der Fahrpoststempel von WÜ, den du zeigst, ist wohl hundertmal seltener, als der W - Wappenstempel.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
    Stamm Mitglied
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    5. Februar 1961 (65)
    • 29. Januar 2010 um 13:05
    • #466

    Lieber Luitpold

    leider ist bayerische Fahrpost nicht mein Ding. Wenn ich es richtig entziffere wurde 3 Gulden mitgesendet.
    Der Brief ist relativ schwer, aber ob es wirklich ein Paketbegleitbrief ist...

    Weiterhin ist dieser Brief mit einer Portoauslage von 10 Kreuzer in Würzburg belastet wurden und kostete dem Empfänger 11 Kreuzer.
    Meine Frage wäre, wie setzt es sich zusammen?

    Ab wann es Paketbegleitbriefe in Preussen gab, die Frage habe ich mir ehrlicherweise noch nie gestellt. Jedenfalls ist im Postregulativ gültig ab 01.01.1825 vorgeschrieben, zu jedem Paket einen Begleitbrief beizufügen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    P.S. Werde nachsuchen ab wann dies so war.

    Weiteres P.S. Bayern Klassisch war schneller

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

    Einmal editiert, zuletzt von Magdeburger (29. Januar 2010 um 13:05)

  • Luitpold
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    • 29. Januar 2010 um 19:15
    • #467

    Vielen Dank, bayern klassisch und Magedeburger für Eure Antwort.

    Richtig, der Brief enthielt 3 Gulden. Damit war er eigentlich ein Wertbrief (wie sie es dann zu späterer Zeit auch so gab). Der Beitrag von Herrn Helbig ist mir deshalb erinnerlich, weil er die Briefform (Faltung) hervorhob (das Geld sollte nicht herausfallen bzw. unbefugt entnommen werden können). Das ist bei meinem Brief ebenfalls zu beobachten (siehe Scan 1).
    Der Papierdoppelbogen wurde einmal quer gefaltet, innen versiegelt und dann (die Ecken schräg gefaltet) ineinander gesteckt, nochmals außen versiegelt. So konnte der Brief nur durch Aufbrechen der Siegel wieder geöffnet werden. Solche “Innensiegel” liegen mir noch bei anderen Paketbegleit- bzw. “Wert”-Briefen” vor.

    Leider nicht zum Brief gehörig, aber so könnte der Postaufgabeschein ausgesehen haben - Scan 2. Es ist ein Wert deklariert und hier Papier(-geld) (?), was bei 4 Loth wohl so war. Interessant ist, dass es bayerische Banknoten ab dem Jahr 1836 gab und deshalb Geldscheine bei diesem Postschein gemeint waren.

    Zu der erwähnten Ziffer 11 (sofern es solche sind) kann es sich nicht um Portogebühren handeln. Diese wären sonst in rot notiert worden. Zudem findet sich rück- und innenseitig kein Vermerk, dass Porto gezahlt worden wäre. Nur ein Vermerk, das das Landgericht Bogen die 3 Kreuzer erhalten hat und dies der Gendamerie Commission in Würzburg bestätigt. So kann ich vermuten, dass der Brief wieder nach Würzburg zurückgesandt wurde, als Empfangsbestätigung, wie es der Absender auch gewünscht hatte (wobei die Rücksendung wohl in einem anderen Brief erfolgte). Doch war vorderseitig noch ein Siegel angebracht (siehe Siegelrest - und die roten Striche - Scan 3)?

    Wieder ein einfacher Brief, der, wenn er „rings‘rum“ betrachtet wird, sehr viel erzählen kann und seine Geheimnisse nicht ganz preis gibt. Und es muss doch nicht immer alles nur um Tarife, Destinationen, also das so definierte postgeschichtliche, drehen.

    Aber das ist nur meine Meinung
    Luitpold

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    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (29. Januar 2010 um 19:18)

  • Luitpold
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    • 30. Januar 2010 um 13:17
    • #468

    Hier passt der Brief mit dem AK WEIGOLDSHAUSEN besser.
    Es handelt sich um einen portobefreiten Dienstbrief des Notars Förster an das Bezirksgericht in Werneck.
    So langsam bekomme ich eine ganze Sammlung von "Portobefreiten" zusammen. Das ist eigentlich gar nicht mein Sammlungsthema ;)
    Und offensichtlich ist das hier zumindest auch noch niemanden in den Sinn gekommen ?(

    Luitpold


    PS
    Das ist übrigens wieder so ein Akt der Papierverschwendung. Doppelbogen (Büttenpapier), wo nur 1 Seite zur Hälfte "begritzel" ist.

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  • Bayern-Nils
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    • 30. Januar 2010 um 13:23
    • #469

    Hallo Luitpold

    Schöner Brief :)

    Ob der Brief hier gut passt kann sein, es ist aber ordnungshalber kein Vorphilabrief ;)

    (ich habe nichts dagegen)
    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Luitpold
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    • 30. Januar 2010 um 13:46
    • #470

    Hallo Nils,

    habe ich nicht beachtet. Danke für die gnädigliche Verzeihung :D. Gleich ergänze ich das Thema einfach in markenlose Briefe :D

    Im übrigen stelle ich immer mehr fest, dass ein Trennen zwischen Vor- und Nachphila (siehste, schon haben wir den Salat - wie man so sagt - wenn was nicht passt) oftmals nicht sehr sinnvoll ist. Denn für die Post war das kein einschneidendes Ereignis, genau so wenig wie der Währungswechsel von Gulden/Kreuzer auf Mark/Pfennig.

    Und soviel Freiheit nehme ich mir, dass ich mache was ich für besser halte ;)

    Also, solange hier keiner den Finger hebt, nutze ich alle Abschweifungen so lange wie möglich.

    Besten Gruß
    Luitpold

  • Bayern-Nils
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    • 30. Januar 2010 um 14:05
    • #471

    Hallo Luitpold

    Hier stimme ich dich völlig zu. Diese Phila-Vorphila-Trennung macht mich ab und zu Wahnsinnig. Ein besserer und einfacher Lösung habe ich noch nicht gefunden. Für meine eigene Archiv schon, aber es ist was anderes ;)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Nils
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    • 2. Februar 2010 um 10:07
    • #472

    Hallo Freunde

    Ich habe mal dieser Brief gekauft, und habe wie immer einige Fragen ;)

    Es ist nicht ein Dienstbrief. Parteisache ist auch nicht angeführt. Aber Porto Jenseitig ist auf jeden Fall notiert auf dieser Brief von Kronach nach Kulmbach im Jahr 1835. Es ist ein Portobrief die für die Strecke von Kronach nach Kulmbach 4 Kreuzer gekostet hat.
    Die erste Frage kommt wen ich den Vermerk unter "Porto Jens." unten links sehe. Hier ist es "5 Kreuzer Porto ..... Gummi" notiert. Ein Wort fehlt mir in die Deutung. Ich glaube dass es ein postalischer Vermerk ist. Vielleicht ein Botenlohn für die Strecke Mitwitz-Kronach? (Der Brief ist von Herrschaftsgericht Mitwitz über Kronach nach Stadtmagistrat Kulmbach geschickt) Mitwitz hatte erst 1862 eine eigene Expedition (ab 1861 ein Postablage).
    Ich Zeige auch ein Teil der Innhalt wo verschiedene Portokosten angeführt sind. Leider kann ich hier wenig deuten. Hoffentlich kann jemand hier etwas sagen? :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

    2 Mal editiert, zuletzt von Bayern-Nils (2. Februar 2010 um 10:17)

  • kartenhai
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    • 2. Februar 2010 um 10:10
    • #473

    Hallo Bayern-Nils,

    das Wort zwischen Porto und Gummi heisst: empfangen

    Gruß kartenhai

  • Bayern-Nils
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    • 2. Februar 2010 um 10:19
    • #474

    Hallo kartenhai

    Besten Dank für die superschnelle Antwort.
    Ich sehe dass den Textteil kopfstehend war, ist jetzt geändert :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    • 2. Februar 2010 um 11:34
    • #475

    Hallo Nils,

    innenseitig viele Notizen des Empfängers (Merkwürdig = " ... empfangen am 4/3 36 durch Postvorschuss"). Vorderseitig am Rand steht auch noch "portofrei?".
    Ich kenne auch solche Briefe, die innenseitig vom Empfänger mit so einer Art "Rechnungsaufstellung" versehen sind. Schade, aber alles kann ich nicht lesen.

    Ob Du mal den ganzen Brief von außen/innen zeigen kannst?

    Beste Grüße
    Luitpold

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. Februar 2010 um 11:38
    • #476

    Hallo Nils,

    du müsstest deinen Brief aufklappen, denn der Text scheint vorne unten weiter zu gehen. Erst dann kann man sagen, was alles da steht.

    Innen sind die einzelnen Beträge, die verauslagt wurden, zusammengefaßt.

    Unten links steht:

    taxfrei
    7 x Stempel (das war der Wertbetrag des Papiers)
    9 x Porto

    Dann rechts weiter:

    60 Gulden Capitalszinßen auf dem Jahrgang vom 22. August 1834 bis dahin 1835
    50 x für die Klage
    5 x Porto für das richtige ??schein 30. vorigen Monats
    16 x Porto und Stempelauslag für gegenwärtige Imploration.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 2. Februar 2010 um 12:26
    • #477

    Hallo Luitpold und bayern klassisch

    Vielleicht schaffen wir es jetzt. Ich sehe dass mein Vorarbeit nicht gut genug war ;)
    Hier folgen den Text.
    Erst Seite ein, dann Seite 2 in 2 Teilen und zum Schluss die "Rückseite".
    Wenn ich die erste Seite auch Teilen muss, sag mal bescheid.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Nils
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    • 2. Februar 2010 um 19:07
    • #478

    Hallo bayern klassisch

    Ich habe deine Antwort nicht so genau gelesen. Jetzt sehe ich was es fehlt uns was du gesucht hast. Auf die Vorderseite ist etwas mehr geschrieben, unter der Text "5 Kruezer Porto empfangen". Hier kommt der Scann.
    Ich lese etwas fälschlich "Vorlagt und zurück an ...". Dieser Satz ist aber später angekommen.

    Viele grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. Februar 2010 um 19:14
    • #479

    Hallo Nils,

    danke. :)

    Dort steht: Verlegt und zurück empfangen Schilpp (Unterschrift).

    Verlegt heißt heute "verauslagt".

    Man bekam also die 5 Kr. wieder zurück und benötigte den Brief (bzw. diese Vorderseite) als Quittung für die Abrechnung.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 2. Februar 2010 um 20:02
    • #480

    Hallo bayern klassisch

    Danke für die Antwort :)
    Ich bin aber nicht kluger gewesen :ups:

    Die Frage ist einfach; woher kommt diese 5 Kreuzer?
    4 Kreuzer ist kein Problem - ist Portogebühr von Kronach nach Kulmbach. Kommt es dann 5 Kreuzer dazu oder ist es 4 Kreuzer Porto + 1 Kreuzer Botenlohn? Und warum ist es hier vorne auf die Anschriftseite geschrieben? Ich weiss, viele Fragen :ups:

    Als Danke für die Mühe, zeige ich hier ein schöner Dienstbrief der von Kulmbach nach Bayreuth gelaufen war. Ein Brief von 1834 sieht man doch selten mit zwei Stempelabschlage :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

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