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Brustschildmarke mit Falschstempel non Pollnow?

  • CHDDK
  • 21. August 2008 um 09:14
  • CHDDK
    Gast
    • 21. August 2008 um 09:14
    • #1

    Verehrtes Forum!

    Soeben habe ich auf Ebay unter http://cgi.ebay.de/18-Kreuzer-D-Reich-Gestempelt_W0QQitemZ120293384727QQcmdZViewItem?hash=item120293384727&_trkparms=39%3A1%7C66%3A2%7C65%3A1%7C240%3A1318&_trksid=p3286.c0.m14 eine Auktion entdeckt, in der die DR MiNr.28 mit einem wunderschönen und noch dazu äußerst seltenen Hufeisenstempel von Pollnow angeboten wird. Das derzeitige Höchstgebot liegt bei knapp 80.-EUR, was ein wahres Schnäppchen wäre, sollte es dabei bleiben. Allerdings vermute ich, dass es sich um eine dreiste Fälschung handelt. Was meint Ihr? Wie könnte man eine solche Stempelfälschung herstellen? Etwa mit einem hochauflösenden Scan des Stempeloriginalabbildes, fein säuberlich auf eine ungebrauchte Brustschildmarke gedruckt?

    Beste Grüße von

    Harald

    3 Mal editiert, zuletzt von CHDDK (21. August 2008 um 09:18)

  • Altsax
    aktives Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    1. Juli 1850 (175)
    • 21. August 2008 um 09:36
    • #2

    Mit einer solchen Primitivfälschung sind nur sehr einfältige Gemüter zu täuschen!

    Schon beim Vergleich zwischen den Katalogwerten ungebraucht/gebraucht müßten doch alle Glocken klingen.

    Es ist müßig, über die Produktionsart des Stempels zu sinnieren. Wenn ein scan eines Originalabschlags Basis des Machwerkes gewesen sein sollte, fand zumindest eine Nachbearbeitung statt.

    Altsax

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. August 2008 um 10:23
    • #3

    Wie sagte mir mal ein alter Reichshase: 18 Kr. Brustschilde im Groschenbezirk verwendet ... da kann etwas nicht stimmen!

    So wird es hier auch sein.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Altsax
    aktives Mitglied
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    1. Juli 1850 (175)
    • 21. August 2008 um 10:32
    • #4
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    ... 18 Kr. Brustschilde im Groschenbezirk verwendet ... da kann etwas nicht stimmen!

    Lieber bayern klassisch,

    mit genau diesem Argument wurde einmal eine hitzige Diskussion mit dem früheren Sachsen-Bundesprüfer Pröschold geführt, der eine 18 Kr. mit Leipzig -Stempel als echt attestiert hatte.

    Der Stempelabschlag entsprach in allen Details incl. der Farbe solchen mit zeitnaher Verwendung.

    Es ist so eine Sache mit den Totschlagsargumenten "alter Hasen"...

    Liebe Grüße

    Altsax

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. August 2008 um 11:09
    • #5

    Lieber Altsax,

    womit wir wieder bei der Prüffähigkeit von losen Marken wären.

    Prinzipiell wäre es möglich gewesen, eine solche Marke im Groschenbezirk auf eine Postsendung zu kleben. Aber die Verwendung einer 18 Kr. Marke setzt ja eine qualifizierte Postsendung voraus (der klassische Einwurf von Kärtchen oder Brief in den Briefkasten am Bahnhof fällt somit aus).

    Bleibt die Entwertung einer zuvor unentwertet gebliebenen Marke im Rahmen des Transits bzw. bei der Abgabepost. Aber welcher Postler einer qualifizierten Postsendung hätte eine 18 Kr. zu entwerten vergessen?

    Was uns zur Frage bringt: wie hätte man in diesem Falle (Wertbrief oder Paketkarte von Mainz nach Pollnow oder Leipzig mit nicht entwerteter 18 Kr. Marke) bei der Abgabepost verfahren müssen?

    Eine Nachentwertung kann ich mir schon vorstellen (prinzipiell), aber mit dem Poststempel von dort?

    Zu deinem Fall: wie wird das Stück denn heute von den maßgeblichen Leuten beurteilt? Gibt es einen Scan davon?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Altsax
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    1. Juli 1850 (175)
    • 21. August 2008 um 11:31
    • #6
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Zu deinem Fall: wie wird das Stück denn heute von den maßgeblichen Leuten beurteilt? Gibt es einen Scan davon?

    Lieber bayern klassisch,

    vorab zur Abbildung: Ich habe den entsprechenden Auktionskatalog mit Sicherheit nicht entsorgt, aber leider auch nicht ordentlich archiviert. Ob und wann ich etwas finde, ist vom Zufall abhängig.

    Hinsichtlich der besseren Urteilskraft heutiger "maßgeblicher Leute" erlaube ich mir eine gewisse Skepsis.

    Was mit optischen Hilfsmitteln zu prüfen war, wurde seinerzeit ausgiebig geprüft. Das Ergebnis war: keinerlei erkennbare Abweichungen gegenüber zeitnahen Originalabschlägen.

    Weiterführende Erkenntnisse könnte lediglich Analyse der Stempelfarbe bringen. Eine wesentliche Voraussetzung dazu wäre es, den Besitzer der Marke zu kennen und dessen Zustimmung zu erhalten.

    Bei schwarzer Stempelfarbe erfordert die Analyse nach meiner Kenntnis eine gewisse "Materialentnahme", d.h., die Prüfung ist (teil-) zerstörend.

    Man stößt also an Grenzen der Prüfbarkeit.

    Postgeschichtliche Erwägungen führen auch nicht zwingend zur "Unmöglichkeit" einer derartigen Abstempelung.

    Wir müssen uns wohl damit abfinden, daß einiges ungeklärt bleiben muß.

    Liebe Grüße

    Altsax

    Einmal editiert, zuletzt von Altsax (21. August 2008 um 11:33)

  • 241264hsv-fan
    Stamm Mitglied
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    3.729
    • 21. August 2008 um 11:54
    • #7

    Lieber Harald,
    fest steht, wenn Du die Bewertungen des Verkäufers ansiehst, das dieser nicht der all seriöseste ist. Superhohe Portokosten und echt war scheinbar auch nicht alles. Wenn dich das Stück aber interessiert, lasse Dir einen besseren Scan schicken und erfrage eine Rückgabe, falls der Stempel sich als falsch heraus stellen sollte. Wenn er ablehnt, Finger weg!

    241264hsv-fan

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • stampsx
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    • 21. August 2008 um 13:03
    • #8

    Hallo zu der Pollnow Fälschung,

    in der Stempeldatenbank war seit längerer Zeit ein echter Hufeisen-Stempel von POLLNOW hinterlegt. Hier der Vergleich mit der wirklich primitiven Fälschung. Der Stempel ist über weite Strecken frei gestaltet.

    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Spanien - Mitglied BDPH,
    AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
    kontakt@stampsx.com - Stempeldatenbank

    2 Mal editiert, zuletzt von stampsx (21. August 2008 um 13:11)

  • woermi
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    2. Oktober 1974 (51)
    • 21. August 2008 um 20:14
    • #9

    wär halt eine neue type ohne zierstück ;)

    [Blockierte Grafik: http://woermi.enformio.at/1872/PICS/POLLNOW/POLLNOW_01.jpg]

    [Blockierte Grafik: http://woermi.enformio.at/1872/PICS/POLLNOW/POLLNOW_03.jpg]

    [Blockierte Grafik: http://woermi.enformio.at/1872/PICS/POLLNOW/POLLNOW_02.jpg]

  • bayernbernd
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    • 21. August 2008 um 20:25
    • #10

    Die Auktion habe ich Lars gestern gemeldet sie wurde vor Ablauf von Ebay gelöscht.
    Eine Frechheit ist wenn der VK schreibt meines Erachtens ist der Stempel in Ordnung.

  • woermi
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    • 21. August 2008 um 20:29
    • #11

    ahja ich stell im winter ein paar echte pollnow ein,... irgendwo hab ich noch was liegen :)

  • goldbub
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    • 29. Mai 2009 um 19:43
    • #12

    Grundsätzlich kann man sagen, dass bei allen Brustschildmarken des Kreuzergebietes immer die Warnlampe angehen sollte, wenn man ein Stück mit Hufeisen-Stempel vorgelegt bekommt. Hufesienstempel gab es nämlich im Kreuzergebiet nicht und diese konnten auf Kreuzer-Marken nur vorkommen, wenn diese zufällig im Groschen/Thalergebiet verwendet wurden. Ich selbst habe erst eine Nr. 25 mit echtem Hufeisenstempel gefunden, das war dann aber auch kein seltener, sonder einer von den billigen. Einen Befund von Herrn Brugger BPP gabs dafür aber trotzdem.

  • woermi
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    • 30. Mai 2009 um 13:22
    • #13

    ach die gibts schon.

    ich hab alleine 3 stück in der sammlung (+brief).

    ich kenn noch 2 weitere (auf brief) aus auktionen, briefstücke, ... usw.

  • erron 4. Mai 2021 um 18:49

    Hat den Titel des Themas von „Brustschildmarke mit Falschstempel?“ zu „Brustschildmarke mit Falschstempel non Pollnow?“ geändert.

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