1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Vorphilatelie
  5. Altdeutschland

AD - Staaten - Dänemark

  • bayern klassisch
  • 13. August 2008 um 18:57
  • CHDDK
    Gast
    • 24. August 2008 um 13:52
    • #41

    Hallo,

    schön, dass hier wieder etwas Ruhe eingekehrt ist und danke für das Zeigen der vielen schönen Belege!

    @bayern klassisch
    Auf die unklaren Portovermerke Deines Briefes aus Kiel nach Bayern kann ich nur indirekt antworten, da ich mich in diesem Gebiet hier noch als Anfänger sehe und nicht willkürlich spekulieren möchte.
    Deswegen zeige ich jetzt einen Auslagebrief Kopenhagen-München, wieder mit einer dänischsprachigen Porterklärung, welche ich kurz zusammenfasse. Vielleicht sind dadurch auch weiterreichende Rückschlüsse auf Deinen Auslagebrief möglich :)

    Der Brief wurde am 30.11.1844 in Kopenhagen aufgegeben; Aufgabestempel "Kjøbenhavn" mit schlanken Ziffern, verwendet für Auslandsbriefe, sog. "Hafnia XI". Er lief franco bis Hamburg, bezahlt mit 29 Rbs. in Kopenhagen, Kartiernummer 3. In Hamburg wurde der Brief gestempelt "Danemarck par Hambourg" sowie Kastenstempel "T.T. Hamburg". Die Thurn und Taxsche Post beförderte den Brief weiter nach Nürnberg, hier kam der Auslagestempel sowie der Portovermerk 18/12 hinzu, also 18 Kr. für die Thurn und Taxsche Post incl. Transitporto durch Hannover sowie 12 Kr. bayrisches Inlandsporto. Der Empfänger in München bezahlte am 09.12.1844 zusammen also nochmals 30 Kr. Porto.

    Vielleicht handelt es sich bei den unklaren Ziffern auf Deinem Beleg u.a. um Transitportovermerke, die auf dem von mir gezeigten Auslagebrief fehlen, @bayern klassisch?

    Solid611 sprach ja von den Kartiernummern, welche von der dänischen Post auf den Briefen vermerkt wurden. Was genau war die Funktion dieser Kartiernummern?

    Viele Grüße sendet
    Harald

    4 Mal editiert, zuletzt von CHDDK (24. August 2008 um 14:46)

  • Germane
    neues Mitglied
    Beiträge
    2
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    8. Mai 1946 (79)
    • 25. August 2008 um 08:42
    • #42

    Leider hat der übereifrige Moderator viele für mich interessante Beiträge (Bierdeckelsammlung) gelöscht. Ich finde das sehr ärgerlich.

    Solche Art von Zensur gehört sich nicht.

    Germane

  • Altsax
    aktives Mitglied
    Beiträge
    355
    Geburtstag
    1. Juli 1850 (175)
    • 25. August 2008 um 09:13
    • #43
    Zitat

    Original von Germane
    Leider hat der übereifrige Moderator viele für mich interessante Beiträge (Bierdeckelsammlung) gelöscht. Ich finde das sehr ärgerlich.

    Solche Art von Zensur gehört sich nicht.

    Das finde ich auch!

    Vielleicht kann man für solch wertvolle Beiträge eine Rubrik "Bierdeckel und Vermischtes" einrichten, in die dann alle sonst nicht passenden Kommentare verschoben werden.

    Alle vorpubertären Forumsteilnehmer, die unbedingt zu allem ihr Bäuerchen machen müssen, hätten dann ihren Sandkasten.

    Altsax

    Einmal editiert, zuletzt von Altsax (25. August 2008 um 17:38)

  • Nordlicht
    aktives Mitglied
    Beiträge
    307
    Geschlecht
    Männlich
    • 25. August 2008 um 10:52
    • #44

    Guten Morgen,

    zurück zum Thema:
    anbei drei Briefe aus Hamburg nach Dänemark:

    Der erste Brief aus 1850 belegt nochmal das Porto von 29 Skiilling von Hamburg nach Dänemark (plus 2 Bestellgeld).
    Der zweite Brief aus 1852 ist nur noch mit 16 Skilling taxiert.
    Der dritte Brief aus 1853 wurde schon zum dänischen Inlandstarif für unfrankierte Briefe (6 Skilling) verschickt.

    Also müßte es in relativ kurzer Zeit Tarifänderungen gegeben haben und es müßte aus dieser Zeit eine Vereinbarung geben, dass Briefpost zwischen Hamburg und Dänemark zum Inlandstarif behandelt wurde.
    Die entsprechenden Verordnungen habe ich leider nicht, aber vielleicht weiß jemand mehr ...

    Viele Grüße Nordlicht

  • solid611
    aktives Mitglied
    Beiträge
    129
    • 25. August 2008 um 16:56
    • #45

    Hallo an alle,

    da ist einiges zusammengekommen, ich versuch mich mal.

    @Jørgen
    Zu deiner Frage nach den Umrechnungstabellen muss ich leider passen. Ich suche auch schon lange nach den genauen Tabellen für die Umrechnung von Münz- in Papiergeld. Ich habe nur aus Sekundärquellen einige Werte zusammen tragen können, die aber bei weitem nicht den gesamten Zeitraum abdecken.

    Briefe Bremen-Nestved 1861
    Du zeigst ein schönes Paar. Glückwunsch!
    Von 1854 - 1864 galt zwischen dem Postverein und Dänemark der sogn. Rayonvertrag. Dänemark war in zwei, das Vereinsgebiet in drei Rayons eingeteilt. Je Rayon betrug die Taxe 1 Sgr. Taxgrenzpunkte waren Hamburg und Lübeck. Bremen lag im 2. deutschen Rayon Nestved im 2. dänischen, so dass je 2 Sgr. für den DÖPV und für Dänemark also 4 Sgr zu zahlen waren. Porto und Franko waren (noch) gleich.

    Brief 1 ist ein Portobrief. Er weist den Vereinsanteil von 2 Sgr und das Gesamtporto von 18 RBS aus. (Umrechnungskurs 22,5 Sgr =100 RBS) also 4x100/22,5 =17,77 also 18

    Brief 2 ist ein Frankobrief. Die rote 2 ist das Weiterfranko für Dänemark 2 Sgr. Die 2 Sgr Vereinsanteil sind nicht angeschrieben.

    Nordlicht
    Hamburg-Dänemark
    Bis 1851 galten für jeden dänischen Ort eigne Taxen nach Hamburg, je nach Entfernung, wie im gesamten dänischen Postbezirk. Für Randers waren das die 29 RBS.

    Mit der Einführung der Freimarken in Dänemark am 1.4.1851 wurden neue Inlandstarife festgelegt. 4 RBS für mit Marken freigemachte Briefe und 6 RBS für Bar bezahlte! und für Portobriefe. Hamburg war zunächst davon ausgenommen. Es galt aber ein Sonderporto von Hamburg nach und aus allen dänischen Orten von 16 RBS. (der 2. Brief)

    Ab 1.7.1853 wurde dann der Inlandstarif auf Hamburg und auch Lübeck ausgedehnt, so dass der 3. Brief dann im Inlandsporto von 6 RBS bezahlt wurde.

    @bayern klassisch
    Kiel-Ühlfeld
    Recht sicher deuten kann ich die in Rötel notierte und gestrichene 3. Das ist das einfache Porto von Kiel nach Hamburg 3 HShC bis und für 3/4 Lot.
    Die 8 3/4 dürften dann das Transitport für Taxis in Sgr sein. Die 12 3/4 die Gesamtauslage in Sgr, was dann denn 45 Kr entspricht. Leider hab ich keine bayrischen Tarife aus dieser Zeit. Nur für Frankobriefe in HShC.

    Harald
    Kartiernummer:
    In dieser Zeit wurde bei der Einzelabrechnung (anders bei Paketabrechnung) jedem Transitbrief eine Karte beigefügt, auf der jede Postverwaltung ihren Anteil an der Gesamtgebühr eintrug. Die Karten wurden jeden Tag fortlaufend nummeriert und in ein Journal beim Postamt eingetragen. Diese Nummer wurde von den skandinavischen Posten jeweils auch auf dem Brief notiert, von Dänemark und Norwegen siegelseitig, von Schweden rechts oben.

    Grüße an alle
    solid611

  • Baldersbrynd
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    667
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    1. Mai 1939 (86)
    • 26. August 2008 um 06:25
    • #46

    @ Solid611, Nordlicht, bayern klassisch und alle Andere.
    Besten danke für die beschreibungen.
    Dies mal schaue ich ein Brief aus Mühlhausen / R.B. Erfurt sendet am 5.10.1854. Das Brief ist über Rostock gesendet, siehe Stempel auf dem Rückseite.
    Porto 3 Sgr auf dem Vorderseite, Porto nach Rostock(?) auf der Rückseite 13 / 9 Karte Nr. 13 und 9 Rbs als dänisches Porto(?)
    Liebe Grüße von Dänemark
    Jørgen

    Bilder

    • Mühlhausen 001.jpg
      • 29,52 kB
      • 530 × 334
      • 557
    • Mühlhausen 002.jpg
      • 22,73 kB
      • 334 × 530
      • 549
  • Nordlicht
    aktives Mitglied
    Beiträge
    307
    Geschlecht
    Männlich
    • 26. August 2008 um 09:07
    • #47

    Hallo Jørgen,

    dein Brief berechnet sich nach dem Preußisch-Dänischen Postvertrag von 1854: preußisches (Postvereins-)Porto 3 Silbergroschen (= 13 Skilling) und dänisches Porto 2 Silbergroschen (= 9 Skilling). Auf der Rückseite ist diese Portoteilung mit "13/9" korrekt notiert.

    Viele Grüße
    Nordlicht

  • Baldersbrynd
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    667
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    1. Mai 1939 (86)
    • 26. August 2008 um 11:34
    • #48

    Hallo Nordlicht
    Vielen danke für Dein Antwort
    Gruss Jørgen

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. August 2008 um 09:56
    • #49

    Hallo solid611,

    zu Kiel - Ühlfeld:

    gegen die Silbergroschen - Reduzierung spricht ja nichts. Aber ich kenne Dutzende von Briefen ähnlicher Art, und nie wurde einer von Silbergroschen zu Kreuzer reduziert. Immer von HShC nach Kreuzer. Warum hier also in einer Fremdwährung?

    Links oben steht 2fach, daher können die 3 HShC für einfache Briefe von Kiel nach Hamburg nicht stimmen.

    Was bedeutet Hamburg 7 oben rechts in roter Tusche?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. August 2008 um 13:21
    • #50

    Hallo,

    nun will ich mal einen frankierten Brief aus DK nach Bayern vorstellen, der 8 Schillinge kostete. Er lief am 14.6.1869 von Kopenhagen über Kiel - Neumünster mit der Bahnpost und wurde am 17.6. in München ausgetragen.

    Der Postvertrag zwischen Dänemark und dem Norddeutschen Bund vom 1.5.1868 bestimmte, dass Briefe bis 1 Loth 8 Schillinge kosteten, die 7 Kr. rheinisch entsprachen. Interessant ist die Tatsache, dass bei umgekehrter Versendung nach Dänemark, von diesen 7 Kr. Bayern nur 3 Kr. behielt und Dänemark 4 Kr. einstrich (wie von jeder anderen süddeutschen Postverwaltung auch). Legt man das entfernungsmäßig einmal um, ist das ein schlechter Witz.

    Markenfrankierte Briefe aus DK nach Bayern sind handverlesen - es soll noch 2 weitere geben ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

    • IMG_0009.jpg
      • 378,27 kB
      • 1.728 × 932
      • 456
  • Nordlicht
    aktives Mitglied
    Beiträge
    307
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. August 2008 um 16:09
    • #51

    Hallo,

    also die 2 weiteren markenfrankierten Briefe aus Dänemark nach Bayern habe ich zwar (leider) nicht, kann aber einen gewöhnlichen Brief aus Schleswig-Holstein (1867 preußische Provinz) nach Dänemark zeigen.
    Ab 1.August 1865 betrug das Porto für einfache Briefe nach Dänemark 2 Schilling.

    Viele Grüße
    Nordlicht

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. August 2008 um 07:17
    • #52

    Wer bis jetzt diesem Thread treu geblieben ist, darf auch meinen Lieblingsbrief nach Dänemark begutachten.

    Es ist eine Polizeisache, also ein Dienstbrief, vom 9.11.1865 aus Ludwigshafen in der Pfalz nach Kopenhagen. Da die Aufgabepost ihn portofrei abspedierte, blieb er auch bei der Abgabe ohne Taxansatz.

    Sind schon frankierte Poststücke in der Markenzeit nicht häufig, so kann ich nur auf diesen einen Dienstbrief von Bayern nach Dänemark verweisen. Gerne hätte ich mehr.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

    • IMG_0010.jpg
      • 685,77 kB
      • 2.176 × 1.072
      • 425
  • silberlocke1940
    neues Mitglied
    Beiträge
    61
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. Oktober 1940 (85)
    • 30. August 2008 um 10:01
    • #53

    Ich hätte da noch einen Brief von Stuttgart nach Glückstadt/Holstein vom 24. Dezember 1866, frankiert mit 12 Kreuzer (Mi.26, U 19).

    Laut Tarif vom 1. August 1865 betrug das Vereinsporto pro Loth excl. = 8 Kreuzer, das fremde Porto 4 Kreuzer. Die Beförderung erfolgte über Hamburg.

    Bilder

    • StuttgartGlückstadt.jpg
      • 120,73 kB
      • 575 × 336
      • 426

    HWR

  • Nordlicht
    aktives Mitglied
    Beiträge
    307
    Geschlecht
    Männlich
    • 30. August 2008 um 12:17
    • #54

    Hallo silberlocke1940,

    danke für das Zeigen dieses schönen Briefes (falls du den mal loswerden möchtest, wäre ich interessiert ...)

    Eine kleine Ergänzung:
    Nach einer Übereinkunft zwischen Preußen (damit auch für den Postverein) und Schleswig-Holstein galten ab 12.08.1865 diese 12 Kreuzer nur für FRANKIERTE Briefe aus dem Postverein NACH Schleswig-Holstein (das nicht Mitglied des Postvereins war). Für Länder der Groschenwährung betrug das Porto 3 Silbergroschen.

    Viele Grüße
    Nordlicht

  • Nordlicht
    aktives Mitglied
    Beiträge
    307
    Geschlecht
    Männlich
    • 30. August 2008 um 12:56
    • #55

    nicht mehr wirklich Dänemark, aber weil es gerade so schön passt, ein weiterer Brief aus Württemberg nach Schleswig-Holstein. Nicht mal 3 Jahre später, aber jetzt nur noch 3 Kreuzer ...

  • silberlocke1940
    neues Mitglied
    Beiträge
    61
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    25. Oktober 1940 (85)
    • 30. August 2008 um 13:14
    • #56

    Hallo Nordlicht,

    und noch ein paar Jahre später: Göppingen nach Kopenhagen vom 21. Januar (1872), diesmal frankiert mit 7 Kreuzer.

    Laut Postvertrag zwischen dem Nordd. Bund und Dänemark vom 7./9. April 1868, gültig für Württemberg ab 1. Mai 1868, betrug die Taxe für den einfachen Brief (15 g) = 7 Kreuzer. Davon bezog die württ. Postverwaltung 3 1/2 Kreuzer; 1 Silbergroschen erhielt die Deutsche Reichspost.

    Viele Grüße
    silberlocke1940

    Bilder

    • GöppingenKopenhagen.jpg
      • 115,5 kB
      • 583 × 334
      • 396

    HWR

  • solid611
    aktives Mitglied
    Beiträge
    129
    • 31. August 2008 um 00:13
    • #57

    Hallo bayern klassisch,

    dein Kiel - Ühlfeld - Brief liegt bei mir oben auf dem Zu-Erledigen-Stapel. ;)
    Ich hab vorher noch nie einen Brief aus dieser Zeit über Hamburg gesehen, bei dem Taxis in Sgr gerechnet hat. Die Progression sollte nach meine Unterlagen für Dänemark und Taxis bei 3/4 Lot und bei Bayern bei 1/2 Lot beginnen. Der Vermerk oben rechts "fr (frei, franko ???) Hamburg 7" ist noch rätselhafter als die Taxierung. Ich bleib auf jeden Fall dran.

    An Alle,

    um auch mal was aus meiner Sammlung zu zeigen, muss ich das Thema des Threads etwas Auslegen: aus Dänemark nach und durch die Altdeutschen Staaten.

    Vom sogen. Rayonvertrag zwischen dem DÖPV und Dänemark war ja schon die Rede. Er galt vom 1.2.1854 bis 31.7.1865 und teilte Dänemark in 2 und das Vereinsgebiet in 3 Rayons.
    1. Dänischer Rayon: 10 Meilen von Hamburg und Lauenburg
    2. Dänischer Rayon: alles übrige dänische Gebiet incl. Färoer und Grönland
    1. Deutscher Rayon innerhalb 10 Meilen von Hamburg oder Büchen
    2. Deutscher Rayon innerhalb 20 Meilen von Hamburg, Büchen, Swinemünde oder Wismar
    3. Deutscher Rayon alle übrigen Postorte

    Für den ersten Rayon erhielt Dänemark 1 und für den zweiten 2 Sgr vergütet. Stempel gab es hierfür nur von Taxis für die Post nach Frankreich, um dort bei Portobriefen die korrekte Taxierung zu ermöglichen.

    Hierzu nun die Belege:

    1. Brief Wandsbeck - Hamburg - Reimes
    Vom 18.9.1856 aus dem 1. Dänischen Rayon von Taxis in Hamburg mit dem Stempel "Dänemark/ R.1." (v.d.Linden Nr. 903) gestempelt. Siegelseitig ist der dänische Anteil von 1 Sgr in Rötel angeschrieben. Dazu kamen 3 Sgr als Transitporto für Taxis/DÖPV und der französische Inlandsanteil von 3 Decimes. Ausland 4 Sgr = 5 Decimes + 3 Decimes Inland = 8 Decimes Gesamtporto von Frankreich berechnet.

    2. Brief Kopenhagen - Hamburg - Paris
    Vom 8.11.1858 beim Seeländer Eisenbahnpostbüro auf der Linie Kopenhagen - Korsör aufgegeben und in Hamburg mit dem Stempel "Dänemark/ R.2."(v.d.Linden Nr. 904) gestempelt. Der dänische Anteil siegelseitig in Rötel mit 2 Sgr notiert. Dazu wieder 3 Sgr für Taxis und 3 Decimes französischer Anteil. Diesmal für 8 Gramm (links oben) in der zweiten Gewichtstufe 2fach. Ausland 5 Sgr = 6 Decimes + 3 Decimes Inland = 9 Decimes x 2 = 18 Decimes Porto vom Empfänger eingezogen. Obwohl bei 8 Gramm Gewicht für Dänemark und Taxis noch die erste Gewichtstufe galt und nur Frankreich ab 7,5 Gramm erhöhte wurde das Gesamtporto progressiert. (Das ist aber eine eigenes Thema).

    Die Rayonstempel sind nicht häufig, wobei der für den 1. Rayon wesentlich seltener ist als der für den 2. Rayon. 10 Meilen von Hamburg lagen nicht so viele Postorte.

    Wenn es für euch von Interesse ist, kann ich noch weitere Belege aus Dänemark nach Frankreich zeigen.

    Viele Grüße
    solid611

    Bilder

    • Wandsbeck_Reimes_VS.jpg
      • 56,33 kB
      • 800 × 534
      • 386
    • Wandsbeck_Reimes_RS.jpg
      • 48,23 kB
      • 800 × 537
      • 376
    • Kopenhagen_Paris_VS.jpg
      • 71,07 kB
      • 800 × 561
      • 374
    • Kopenhagen_Paris_RS.jpg
      • 48,71 kB
      • 800 × 564
      • 367

    Einmal editiert, zuletzt von solid611 (31. August 2008 um 00:18)

  • mecklenburger
    neues Mitglied
    Beiträge
    34
    • 31. August 2008 um 19:11
    • #58

    Hallo solid611,

    ich finde deinen Beitrag sehr Interessant und würde gerne noch mehr sehen.

    Gruss mecklenburger

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. August 2008 um 19:27
    • #59

    ... da schließe ich mich Mecklenburger gerne an und freue mich schon auf weitere Stücke aus deiner Sammlung - einen nach Frankreich über Forbach habe ich sogar auch.

    Liebe Grüsse und danke für jeden Versuch der Deutung von Kiel - Ühlfeld sagt bayern klassisch

  • Baldersbrynd
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    667
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    1. Mai 1939 (86)
    • 31. August 2008 um 21:39
    • #60

    Hallo solid611 und Andere

    Ich schliesse mich auch Mecklenburg an.

    Viele Grüße aus Dänemark
    Jørgen

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™