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  4. Identifizierung und Wertbestimmung von Briefmarken

Mischfrankatur aus den Besatzungszonen

    • Wertermittlung
  • Rostocker82
  • 15. Juli 2008 um 23:14
  • Erledigt
  • Rostocker82
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    • 15. Juli 2008 um 23:14
    • #1

    Hallo

    Ich habe einen Brief mit 5 Marken aus verschiedenen Besatzungsgebieten nach dem 2. Weltkrieg.

    Von links nach rechts sollte es sich um folgende Marken handeln:

    1. Mi 8x 15,- amerik. BZ
    2. Mi 10?? ?? franz. BZ kann das Papier leider nicht bestimmen
    3. Mi 138 III 180,- SBZ, West-Sachsen
    4. Mi 95 IV 60,- SBZ, Thüringen
    5. Mi 911 6,- all. BZ GSA

    Bei der Bestimmung bin ich mir natürlich nicht sicher ?(

    Wäre nett, wenn mir jemand die Markenwerte nennen könnte und auch den Brief als ganzes.

    Danke im Voraus aus Rostock

    Bilder

    • Brief_01.jpg
      • 149,97 kB
      • 958 × 666
      • 598
    • Brief_02.jpg
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      • 5.760 × 1.552
      • 599
  • mx5schmidt
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    • 16. Juli 2008 um 12:11
    • #2

    Ich möchte zu diesem Brief mal meine rein persönliche Meinung äußern:

    Diesen Brief halte ich persönlich für eine rein philatelistische Spielerei.

    Eine zum verklebten Betrag passende Portostufe gibt es nicht.

    Es handelt sich um einen Versuch, aus 5 relativ wertlosen postfrischen Marken eine interessante gestempelte Variante zu machen, die einen Käufer findet.

    Dabei erfolgte die Stempelung entweder korrekt zur Markenzeit als Gefälligkeitsentwertung. Solche Stempel werden als "Zigarettenstempel" bezeichnet, weil der Postbeamte diese für eine Packung Zigaretten ausführte.

    Eventuell erfolgte die Briefproduktion auch erst später mit einem in Privatbesitz befindlichen alten Poststempel oder aber mit einem rückdatierten Stempel oder aber schlicht und einfach mit einem gefälschten Stempel.

    Zur exakten Klärung dieser Fragestellung müssen die Stempelspezialisten ran.

    Ich hoffe für Rostocker82, dass ich mit meiner persönlichen Meinung falsch liege!

    Was meint Ihr???

  • Potschtabrief
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    • 16. Juli 2008 um 12:18
    • #3

    Na das nenne ich mal ne Mischfrankur ! :D :D :D
    Ich kann mich der Meinung meines Vorredners anschliessen !
    Die Portostufe ist mir auch nicht bekannt !
    Ich halte den Brief auch für reine Spielerei !
    Ob der Stempel echt oder nachträglich von privater Hand abgeschlagen wurde kann ich dir leider auch nicht genau sagen !

    Einmal editiert, zuletzt von Potschtabrief (16. Juli 2008 um 12:24)

  • Rostocker82
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    • 16. Juli 2008 um 13:43
    • #4

    Danke erst einmal für die ausführlichen Erläuterungen. Vor allem die Begriffserklärung "Zigarettenstempel" finde ich höhst interessant.

    Nun auch wenn es so aussieht als wenn es sich wirklich um eine Gefälligkeitsentwertung handelt, wie kann festgestellt werden, ob die Stempelung richtig ist oder zurück datiert wurde???
    Der Brief scheint bei genauere Betrachtung wirklich nicht gelaufen zu sein, da er nie zugeklebt wurde.

    Eines würde mich aber dann doch noch interessieren. Handelt es sich bei der 3ten Marke nun eigentlich um einen Plattenfehler oder nicht?

    Erstanden habe ich den "Briefumschlag" bei Ebay für knapp 10 Euro. Ich glaube ich kann das mal als Lehrgeld einstufen.

    Beste Grüße

    Rostocker82

  • Potschtabrief
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    • 16. Juli 2008 um 15:03
    • #5

    Ich habe mal mein Doublettenbuch rausgekramt und glaube nicht das es sich um den Plattenfehler III handelt !
    Die Marke hat verschiedene Merkmale wie :
    Strich am Bogen des D in Deutschte
    H in deutsche unterm Querstrich gebrochen
    O und S in Deutsche unten verstümmelt
    Die eigentlich nicht auf Feld 27 hinweisen aber ich möchte das nicht mit Sicherheit sagen !

  • Potschtabrief
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    • 16. Juli 2008 um 15:09
    • #6

    Aber die 95 hat den PF IV

  • mx5schmidt
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    • 16. Juli 2008 um 17:14
    • #7

    Das mit dem Lehrgeld ist sicherlich richtig.

    Da die SBZ 95 den PF IV aufweist hast Du im Nachhinein immerhin Glück gehabt und eigentlich kein Geld verloren und solltest diesen Brief behalten.

    Ich hätte diesen Brief für 10 Euro auch genommen und als "Fälschung zum Schaden der Sammler" in meine Sammlung Ziffernserie aufgenommen. Schön daran ist doch, dass sich der Fälscher ins eigene Fleisch geschnitten hat, weil er ohne es zu merken eine relativ hochwertige Marke "geopfert" hat. Zum Zeigen am philatelistischen Stammtisch ist ein solches Stück immer geeignet.

    Nimm ihn doch einfach als Basis für eine Sammlung möglicher Mischfrankaturen der Ausgaben der Besatzungszonen.

  • rabege
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    • 20. Juli 2008 um 11:14
    • #8

    Hallo,
    mal so aus der Hüfte geschossen..........
    Dass die Frankatur phli. beeinflußt ist, steht ja außer Frage.
    Wenn ich es aus der Erinnerung richtig zusammen bekomme, waren mit Ausnahme der franz. alle verklebten Marken am Aufgabeort gültig, macht in der Summe 25Pf, Tarif wäre 24 Pf gewesen.....
    Was spricht dagegen, dass ein ausreichend frankierter Brief auch befördert wurde?
    Der Stempel ist mW nicht als Falschstempel bekannt, so dass eine Aufnahme in die Slg als "Fälschung" aufgrund von Spekulationen vll falsch zum eigenen Schaden wäre...

    Gruß rabege

  • Lumpus2000
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    30. September 1968 (57)
    • 20. Juli 2008 um 20:33
    • #9
    Zitat

    ...Der Stempel ist mW nicht als Falschstempel bekannt,...


    Hmmmm, bei der Erkennung von falschen/echten Stempelabschlägen bezeichne ich mich nachwievor als "Anfänger" ... aber irgendwie habe ich bei den Abschlägen ein ungutes Gefühl in der Magengegend.
    Meine Meinung: Falschstempel mit einem nachgemachtem Gummiestempel ... hat irgendjemand einen echten Stempelabschlag in seiner Sammlung der genauso/ähnlich aussieht ? (nirgendwo Quetschränder, keine Struktur vom Stempelkissen erkennbar)
    Viele Grüße
    Swen

    DDR-Homepage (inkl. Bestimmungshilfen für 5-Jahr-Plan und Dienstmarken)
    DDR-Plattenfehlerübersicht (Sondermarken, Dauerserien, Dienstmarken)

  • KEN
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    • 20. Juli 2008 um 22:29
    • #10

    Was den Stempel betrifft hätte ich da auch so meine Zweifel.
    Nach meinem Kenntnisstand hatte Albshausen keine eigene Poststelle.
    Albshausen war (ist?) ein recht kleines Dörfchen hinter Steindorf.
    Die Poststelle für Albshausen war Oberbiel.
    Briefe wurden an einen Postbus übergeben, der hatte in der Einstiegstür einen Briefkasten und fuhr dann nach Wetzlar dort wurde der Brief dann gestempelt und verschickt.
    Bin da aufgewachsen (Wetzlar).

    Also den Stempel "Albshausen über Wetzlar" (auch in den Wirren der Nachkriegszeit) halte ich für "nicht so ganz gelungen".

    Letze Zweifel zum Stempel kann bestimmt der Briefmarkenvererin in Wetzlar ausräumen.


    Gruß

    KEN

    übrigens ist die französische Zone in Albshausen (Wetzlar) korrekt. Wetzlar stand zunächst unter französicher Besatzung später so ca. 1951 kamen erst die Amerikaner dran.

    3 Mal editiert, zuletzt von KEN (20. Juli 2008 um 22:38)

  • stampsx
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    504
    • 21. Juli 2008 um 15:15
    • #11

    Jürgen Kraft, Apt. 17, 38612 El Medano, Spanien - Mitglied BDPH,
    AIJP (Association Internationale des Journalistes Philatéliques)
    kontakt@stampsx.com - Stempeldatenbank

  • rabege
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    • 22. Juli 2008 um 09:43
    • #12

    Hallo Jürgen,
    ich steh ja gern auf der Leitung, jetzt grad wieder..
    "Es gibt keine Stempel oder es sind keine erfasst" hilft mir nicht weiter.
    So ein ganz kurzer erhellender Satz wäre schön,
    Gruß rabege

  • Rostocker82
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    • 22. Juli 2008 um 18:28
    • #13

    So um den Spekulationen einmal Einhalt zu gebieten, gibt es eine Möglichkeit für mich, diesen Stempeladruck professionel prüfen zu lassen?

    Mich würde mittlerweile auch interessieren, ob dieser Stempelabdruck "echt" :unsicher: ist. Soweit dies überhaupt festzustellen ist ?(

    Eines ist aber ziemlich sicher, der Brief ist nie gelaufen. Zumindest war er nicht zugekelbt.

    Gruß Rostocker82

  • Kontrollratjunkie
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    • 22. Juli 2008 um 18:56
    • #14

    Klar gibt es die Möglichkeit, den Beleg prüfen zu lassen. Nur, ob sich das wegen der paar Marken lohnt ?

    Schau mal hier:

    Ein weiteres Problem ergibt sich da aus meiner Sicht noch: An WEN willst Du den Beleg schicken ?
    An Herrn Hettler, Ströh, Straub, Schlegel .....

    Interessante Frage :O_O:.

    Gruß
    KJ

    Einmal editiert, zuletzt von Kontrollratjunkie (22. Juli 2008 um 18:56)

  • Max und Moritz
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    • 22. Juli 2008 um 19:30
    • #15

    Soweit ich mich schwächlich erinnere, gibt es doch irgendwo bei den Prüfregularien die Bestimmung, daß bei Marken aus verschiedenen Prüfgebieten derjenige zuständig ist, in dessen Prüfgebiet der Stempelort fällt.
    Das wären dann wohl Hettler oder Schlegel. Ströh und Straub fallen damit raus...

  • Max und Moritz
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    • 22. Juli 2008 um 19:33
    • #16

    Sorry, muß mein Post ändern. Ich hatte an Wetzlar bei Gießen gedacht.... :ups:
    Albshausen über Wetzlar als Teil der fr. Zone wären dann wohl Schlegel oder Straub....

    Einmal editiert, zuletzt von Max und Moritz (22. Juli 2008 um 19:33)

  • mx5schmidt
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    • 22. Juli 2008 um 22:20
    • #17

    Egal, zu welchem Prüfer Du diesen Brief auch schickst, er wird dadurch nicht besser:

    Laß es, denn es wäre schade um das Porto und die Prüfgebühr!!!

  • Potschtabrief
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    • 24. Juli 2008 um 18:26
    • #18

    Ich bin auch der Meinung das du ihn nicht prüfen lassen musst ,der Aufwand von finanzieller und zeitlicher Hinsicht lohnt sich nicht !
    Zu Herrn Ströh würde ich ihn nicht schicken !
    Der ist grade ein wenig mit Prüfsendungen überhäuft (unter drei Monaten läuft da gar nichts ) !

    Lege ihn in deine Sammlung und freu dich darüber !

  • Rostocker82
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    • 24. Juli 2008 um 19:47
    • #19

    Ok überzeugt! Ich werde darauf versuchen eine Sammlung von Briefen bzgl. der Währungsreform 1948 anzulegen. Werde diesbezüglich bestimmt auf eure Hilfe zurück kommen.

    Danke an alle die sich an dieser Diskussion (die auch schon in einem anderem Forum weitergeführt wurde) beteiligt haben.

    Beste Grüße von der Ostseeküste!

    Einmal editiert, zuletzt von Rostocker82 (24. Juli 2008 um 19:48)

  • Wolffi 1. März 2022 um 13:33

    Hat den Titel des Themas von „Marke Mi 138 III?? auf Brief“ zu „Mischfrankatur aus den Besatzungszonen“ geändert.

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