Hallo
Hab da mal ne Frage ,
Wer kann mir Sagen was die Marken mit dem Zudruck Esti zu bedeuten haben
Hallo
Hab da mal ne Frage ,
Wer kann mir Sagen was die Marken mit dem Zudruck Esti zu bedeuten haben
Damit ist Estland gemeint.
hallo
ja das ist schon klar aber es gibt keinen hinweis über den erneuten zudruck easti ??
ZitatOriginal von Winnilupe
halloja das ist schon klar aber es gibt keinen hinweis über den erneuten zudruck easti ??
winni, vorrübergehender markenmangel
wenn die politischen verhältnisse sich rasant ändern, kommen die
druckereien entwerfer stecher usw. manchmal nicht hinterher,
da gibt es germaniamarken mit den unterschiedlichsten und manchmal sehr kurzlebigen aufdrucken,
siehe polen
ich denke in diese ecke gehören deine marken,
In Estland gab es jede Menge Lokalausgaben. Aber ob das wirklich eine ist???
das wir es mit zwei zeitlich unterschiedlichen aufdrucken zu tun haben sieht man sehr schön daran, dass der erste aufdruck - postgebiet ob ost sehr zentrisch und akkurat ist, wobei der spätere aufdruch - esti in seiner stellung auf der marke sehr variiert
da war wohl etwas hektik im spiel,
Das ist halt der Unterschied zwischen Druckmaschine und Handstempelaufdruck...
Lt. Senf "2. Ortsausgabe Wessenberg mit Handaufdruck auf Ob Ost 2,5 - 25 Pf haben sich als Schwindelerzeugnisse herausgestellt".
ZitatOriginal von Lacplesis
Das ist halt der Unterschied zwischen Druckmaschine und Handstempelaufdruck...
na klar ![]()
ZitatOriginal von thjohe
Lt. Senf "2. Ortsausgabe Wessenberg mit Handaufdruck 2,5 - 25 Pf haben sich als Schwindelerzeugnisse herausgestellt".
er wird sie aber als germaniasammler deshalb nicht wegschmeißen ![]()
wegschmeisen nieeeemals
![]()
Danke für Eure erklärungen , nun weis ich schon mal ein bisserl mehr .Mal schaun was noch kommt .
Postgebiet Ob.Ost - Aufdruck EESTI
Im November 1918 erschienen in Wesenberg (Rakvere) Aufdruckprovisorien auf Ausschnitten (aus russischen Streifbändern, mit dem Adler-Motiv von 1891 oder der Zar-Peter-Zeichnung von 1913), mit der Landesangabe "Eesti". In Klammern wurde eine Zeile weiter jeweils der Ort genannt.
Aus dieser Zeit, den letzten Tagen der Deutschen Besetzung Estlands sind auch die Marken des Postgebiet Ob.Ost mit Aufdrucke EESTI bekannt, ebenfalls aus Wesenberg.
Sie sind äußerst umstritten und wurden (sehr wahrscheinlich) privat veranlaßt. Von der deutsche Postverwaltung wurden sie jedenfalls nie anerkannt.
Lt. Estland-Handbuch von Vambola Hurt und Elmar Ojaste, S. 254 sind die Ob.Ost Marken mit dem Aufdruck EESTI Phantasie-Ausgaben.
(siehe auch: ARGE Deutsche Besetzung im Ersten Weltkrieg e. V.)
Hallo,
Deutschland Bestzungsausgaben I. Weltkrieg, Postgebiet Oberbefehlhaber Ost, Bialystok, MiNr. 1, 2
Beide Marken sind als Quittungsmarken ausgewiesen. Meine Frage ist: sind diese Marken zu Frankierungszwecken ausgegebene Briefmarken, oder handelt es sich lediglich um eine Zweitverwendung von Quittungsmarken?
Klaus
Der Michel-Spezial schreibt dazu:
Briefvermittlungsstelle in Bialystok
Im Postgebiet Ober-Ost wurde lt. Verfügung des Oberbefehlshabers vom 3.7.1916 eine Nachrichten-Vermittlungsstelle zwischen den Bewohnern dieses Gebietes und ihren Angehörigen im Ausland eingerichtet. Hierfür wurden Fragebogen hergestellt, welche die Anschrift und kurze Angaben für die gesuchten Personen enthielten. Durch das Kreisamt wurden die Bogen an die Vermittlungsstelle zur Beförderung übergeben und mit einer Quittungsmarke versehen. In dem Betrage von 25 Pfg. bzw. 1 Mk. war die Postgebühr für die Weiterbeförderung mit enthalten.Zur Entwertung dienten 2 Kreisstempel mit Inschriften "Der deutsche Stadthauptmann des Stadtkreises Bialystok/Briefstempel" bzw. "Militärkreisamt Bialystok-Stadt", in den Farben Schwarz, Rot und Violett.Die Marken wurden in Kleinbogen von je 4 Stück gedruckt, sie tragen z. T. als Kontrollzeichen den handschriftlichen Namenszug des ausgebenden Beamten "B. Wolfsohn".
Gruß kartenhai
Hallo Kartenhai,
prima, danke für diese Info. Nun muß ich mir noch überlegen, ob ich dieses Gebiet in die Liste für meine Sammlung "eine Marke pro Land" aufnehme. Da nicht billig (bin ja meinem Geld nicht übermäßig böse :D), wird's vielleicht nur Nachdruck/Fälschung/Farbkopie. Sagt der Michel-Spezial auch was zu den Markenabmessungen (für die Farbkopie) ?
Klaus
Hallo Klaus,
die Markenabmessungen werden im Michel nicht erwähnt. Bei Ebay habe ich nur dieses Exemplar gefunden, mit Fotoattest:
Ohne Prüfung ist diese Marke wohl auch nicht zu verkaufen.
Gruß kartenhai
Hallo kartenhai,
danke für den link. Wie groß ist so ein Attest? DIN A4? Immerhin kann man nun auf eine ungefähre Markengröße schließen, die Marken wurden auch in 4er-Bögen gedruckt, müssen also eigentlich eher zu den großen gehören.
Klaus
So ein Fotoattest stelle ich mir eigentlich in der Größe DIN A 5 vor, habe aber leider selbst keines vorliegen. Sicher kann Dir ein anderes Foren-Mitglied das sagen.
Gruß kartenhai
Hallo Klaus,
Briefstempel aus dem 1. Weltkrieg haben in der Regel einen Durchmesser von 3,3 cm. Es gibt auch welche, die kleiner (3,0 cm) bzw. größer (3,5 cm) sind.
Ich glaube so kannst Du Dir schon eine gute Vorstellung von der Größe der Marke machen, da sich ja so ein Stempel auf der Marke befindet!
MVG Z
Hallo Z,
danke für den Tip. "Marke" ist ausgedruckt und steckt im Album.
Klaus