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DALAI LAMA: unverausgabte Marke

  • philatelikus
  • 11. Mai 2008 um 23:24
  • libelle
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    • 23. März 2011 um 13:12
    • #101

    @ kartenhai

    Zitat

    kartenhai
    Es gibt auch in der heutigen Zeit noch Sammler, die wissen nicht, was Ebay ist, und wollen mit dem Internet auch nichts zu tun haben, weil sie ihrer Meinung nach schon zu alt dafür sind. Als Strafe zahlen sie dann brav eine Riesenprovision an den Auktionator, dieses Geld hätte man auch anders besser verwenden können.

    Sie haben mit ihrer Aussage teilweise Recht aber nur teilweise. Es gibt mehr Sammler als man denkt die Ebay durchaus kennen aber diese Plattform meiden da in Ebay in den letzten paar Jahren durch die Gratis-Einstellung für Angebote mit einem Startpreis von € 1,-- immer mehr und mehr Marken angeboten werden die eigentlich im Mistkübel landen sollten als im Ebay und durch dieses Überangebot der eingestellten Artikel bei Ebay die Übersicht bzw. der immense Zeitaufwand um die Seiten durchzustöbern einfach nicht mehr möglich ist ausser man hat den ganzen langen Tag nichts anderes zu tun.

    Ich möchte hier auch einmal meine eigene Meinung zu Ebay darstellen und ich finde das Ebay sicherlich eine interessante Plattform ist um Material zu finden, jedoch sehr sehr Zeitaufwendig und man weiss nie wirklich was für eine Qualität man bekommt und wenn man nicht ein sehr gutes Wissen über Marken besitzt dann sehr sehr schnell überteuerte Ware gekauft hat ( Marken werden mit Neugummi als postfrisch angeboten, Falschstempel nicht beschrieben und und und ).

    Die hochwertigen Briefmarken aller Länder erlangen in renommierten Auktionen sicherlich einen besseren Preis als bei Ebay, das ist meine eigene Meinung da in Ebay sicherlich die Mehrheit der Käufer aus Schnäppchen-Jägern besteht.

    Aber nun zum Thema Dalai - Lama

    Die Dalai - Lama Marke ist im Ebay scheinbar wirklich nicht zu verkaufen - warum denn? Wahrscheinlich habe ich wirklich Recht mit meiner Meinung über das Thema Schnäppchen-Jäger, nach dem Motto geschenkt ist noch zu teuer :D

    Nun war gerade die Gärtner-Auktion, 17. Auktion vom 07.-12. März 2011 und es wurde ein Dalai-Lama, Losnummer 10608 mit dem Startpreis von € 1.500,-- hochgesteigert auf € 2.700,--.


    Zitat

    kartenhai
    Warum billig kaufen, wenn es teuer auch geht?

    Was solls?
    Es ist nicht Ihr Geld lieber Kartenhai und auch nicht meines das hier bei der Schwanke-Auktion und nocheinmal bei der Gärtner-Auktion mehr bezahlt wurde als wie die bei Ebay angebotenen Dalai-Lama Marken und warum zerbrechen Sie sich ihren Kopf darüber - das verstehe ich nicht??

    Also, die letzten 2 Auktionsergebnisse ausserhalb von Ebay waren:

    Schwanke-Auktion ca. € 1.800,-- incl. Aufgeld

    Gärtner-Auktion ca. € 3.200,-- incl. Aufgeld

    Es geht also ohne Ebay auch, die Dalai-Lama Marke die scheinbar niemand haben will an den Mann zu bringen :D :D :D ;)

    liebe grüsse aus dem schönen Österreich
    "libelle"

    Einmal editiert, zuletzt von libelle (23. März 2011 um 13:19)

  • kartenhai
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    • 23. März 2011 um 13:47
    • #102

    @ libelle:

    Man sollte dem seit Monaten erfolglosen Anbieter bei Ebay mal den gutgemeinten Tipp geben, seine Marken mal bei Gärtner einzuliefern. :)

    Trotz einer saftigen Provision an den Auktionator (ich schätze mal 20 %) + Prüfgebühren würde er damit viel besser fahren.

    Gruß kartenhai

  • libelle
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    • 23. März 2011 um 19:49
    • #103

    @ kartenhai

    Da hast du wohl Recht lieber kartenhai - für hochwertige Marken ist Ebay nicht unbedingt der geeignete Marktplatz um marktgerechte Preise zu erzielen.

    Vielleicht sollte man die Marken im Ebay oder bzw. und bei diesem österreichischen Händler kaufen und bei Gärtner einliefern, das wäre eventuell ein Geschäft?

    Es wäre sicherlich Sinnvoll diese bei Ebay eingestellten Dalai Lama Marken für eine bestimmte Zeit aus dem Angebot zu nehmen.

    Gruss "libelle"

  • kartenhai
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    • 1. Juni 2011 um 10:18
    • #104

    Kaum kündigt Auktionator Rapp aus der Schweiz einen Dalai-Lama-Kleinbogen für den Herbst zur Versteigerung an, ist ein solcher auch bei Ebay zu haben, zum Schnäppchenpreis von nur 12.888,88 EUR, für Preisvorschläge darunter gibt sich der Verkäufer auch offen. Und, oh Wunder, Verkäufer ist schon wieder der Anbieter aus Bad Camberg, der bereits eine Marke verkauft hat und seit Monaten noch 2 weitere Marken zum jetzigen Preis von je 1.518,88 EUR wie Sauerbier anbietet! :O_O: Wer hätte das gedacht!

    Der Kleinbogen mit dem Zusatzstempel „frankaturungültig“ (Michel-Nr. IX I) trägt unten rechts die Nummer 2 und soll angeblich aus dem Ankauf einer Sammlung eines (unbekannten) Diplomaten stammen.
    Diplomat müßte man sein ! :D
    Wieviele Diplomaten gibt es eigentlich in Österreich? Hat da vielleicht jeder davon von der österreichischen Post einen kompletten Kleinbogen bekommen? Dann Prost Mahlzeit! Dann sind die 20 geschätzten KB wohl etwas zu wenig! :D

    Seltsam ist es schon, dass bei dieser Marke immer derselbe Händler seine Hände im Spiel hat. Seltsam auch, dass eine solche „Rarität“ bei Ebay und nicht bei einem seriösen Auktionshaus wie z. B. auch bei Rapp angeboten wird. Da macht man sich schon einige Gedanken. ?(


    Auch Auktionator Rapp macht viel Werbung für seinen im Herbst angebotenen Kleinbogen, der keinen Stempel „frankaturungültig“ besitze, also die Michel-Nr. IX. Er schätzt, dass es weltweit nur 20 dieser Kleinbögen gibt (anfangs sollten es nur 3 KB sein!!!). Auch solle die Rücktrittsankündigung des Dalai Lama sich auf den Wert der Briefmarke auswirken und die Nachfrage solle enorm steigen! Es solle sogar eine neue Kultmarke werden. :O_O:
    Ein 2010 bei Rapp versteigerter KB erzielte über 8.000,- EUR, also „nur“ 800,- EUR pro Marke. Rapp erwarte ein Vielfaches dieser Beträge bei der Herbst-Versteigerung. Auch bei der ersten Versteigerung einer solchen Einzelmarke war der damalige Auktionator maßlos enttäuscht, als die Marke nicht den erwarteten hohen Preis erzielte. :O_O::oneien:

    Man merkt, dass hier viel Werbung im Vorfeld gemacht wird, um den Preis der Marke weiter zu steigern. Die genaue Auflage wird man wohl nie erfahren, weil die österreichische Post da mauert, um die Blamage über die trotz Vernichtung der gesamten Auflage in die Öffentlichkeit gelangten Marken nicht zu vergrößern.

    Quelle:


    Nach dieser Werbung müsste der Ebay-KB eigentlich in Null Komma nichts verkauft sein, noch dazu, weil es einen Sonderrabatt von 230,- EUR pro Einzelmarke gibt. Da muss man doch zuschlagen! :D
    Oder etwa nicht? Wer weiß, wieviele dieser Marken zukünftig noch auf den Markt kommen werden, wenn schon ein einziger Händler so viele davon anbieten kann ?( Irgendwo muß doch da noch ein verborgenes Nest sein, wo immer wieder neues Material auf den Markt kommt ?(

    Es bleibt weiter spannend! Mal sehen, ob der Ebay-KB in Kürze verkauft sein wird und was der KB im Herbst bei Rapp bringen wird.

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Dalai Lama KB Ebay.jpg
      • 57,65 kB
      • 500 × 375
      • 390
    • Dalai Lama KB Rapp.jpg
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    2 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (1. Juni 2011 um 10:23)

  • libelle
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    • 18. Juni 2011 um 16:09
    • #105

    Bei der kürzlich stattgefundenen Auktion der Firma Austrophil in Wien wurde ein nicht verausgabter Dalai Lama mit dem Startpreis von € 1.200,-- ( Losnummer 1194 ) auf € 1.500,-- angesteigert und verkauft. Inklusive des Aufgeldes von 20 % sind das somit € 1.800,-- für die seltene Marke.

    http://hdrauch.com/deutsch/auktionen/stamps/index.php?action=catalog&suba=details&catid=140&p_prodid=1194&PHPSESSID=7c35f52c124557fd2177372ef8539b7d

    Das Tiefsegment der Marke ist wohl erreicht und ein Preisverfall unter die schon erwarteten € 1.000,-- pro Marke ist höchst wahrscheinlich nicht zu erwarten. Die, die noch abwarten wollen und hoffen, sie bekommen eine solche Marke um € 500,-- oder noch weniger werden höchst wahrscheinlich irgend einmal ein Faksimile um € 5,-- oder 10,-- erwerben müssen.

    Liebe Grüsse aus Österreich
    "libelle"

    4 Mal editiert, zuletzt von libelle (18. Juni 2011 um 16:23)

  • libelle
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    • 19. Juni 2011 um 10:22
    • #106

    War gerade im Ebay unterwegs und hab wieder einmal die Seiten durchgestöbert.

    Bin auf eine neue Rarität gestossen und zwar auf einen Wipa Kleinbogen zu 4 Stück im Überformat. Ich glaube, das dieses Stück um Ecken seltener ist als der berühmte Dalai Lama Kleinbogen und wahrscheinlich mit der Option als Sofort-Kauf mit € 1.500,-- oder sogar noch mit der Möglichkeit, einen Preisvorschlag abgeben zu können sicherlich ein Schnäppchen darstellt.

    http://cgi.ebay.de/Osterreich-WIPA-Kleinbogen-Ubergrosse-UNIKAT-RR-/160606335882?pt=Briefmarke&hash=item2564e2338a

    Ich werde mir ersthaft überlegen, dieses Stück eventuell zu kaufen.

    In der heutigen Zeit sind die normalen Standardausgaben doch leider eh nur noch Schrott, Schade eigentlich.

    Liebe Grüsse,

    Eure "libelle"

  • Wandervogelgelb
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    • 19. Juni 2011 um 11:15
    • #107

    Und was hat das Ebay Angebot mit dem Dalai Lama zu tun? Seine Heiligkeit würde über Schleichwerbung in seinem Namen nicht sonderlich begeistert sein. Negatives Karma - igittigitt!

  • drache
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    • 19. Juni 2011 um 11:15
    • #108
    Zitat

    Ich werde mir ersthaft überlegen, dieses Stück eventuell zu kaufen.

    Dann man zu, das Exemplar kannst du dann hier zeigen statt weiter zu nerven.

  • libelle
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    • 19. Juni 2011 um 13:35
    • #109

    Wandervogelgelb

    Zitat

    Und was hat das Ebay Angebot mit dem Dalai Lama zu tun? Seine Heiligkeit würde über Schleichwerbung in seinem Namen nicht sonderlich begeistert sein. Negatives Karma - igittigitt!

    Die beiden Stücke haben miteinander nicht wirklich viel zu tun ausser das beide Stücke extrem selten sind. Schleichwerbung hin oder her, ich glaub, seine Heiligkeit den Dalai Lama kümmert das nicht wirklich.

    Wahrscheinlich kümmert es ihn vielleicht gleich viel oder wenig, wie oft hier Mist über die Dalai Lama Marken verbreitet wurden von zu meist Leuten hier im Forum, die wahrscheinlich noch nie einmal ein Original dieser Marken, sei es mit oder ohne Aufdruck, in der Hand hatten geschweige denn, ein solches Stück besitzen wie ich :jaok: ;)

    Wahrscheinlich werden diese Besserwisser hier im Forum auch niemals ein Stück der besagten Dalai Lama Marke besitzen ausser es sei denn, die Dalai Lama Marke wird einmal als Faksimile aufgelegt :D

    drache

    Zitat

    Dann man zu, das Exemplar kannst du dann hier zeigen statt weiter zu nerven.

    Mal schaun, ich habe es euch ja schon gezeigt als Link und das bezüglich dem "nerven" ist so eine Sache. Das du dich genervt fühlst lieber "drache" ist doch dein Problem. Den einen nervts den anderen nicht. Mich nervt schon lange, wie von gewissen Besserwissern ständig über Dalai Lama Marken Mist verbreitet wird. Das nervt mich zum Beispiel. Somit nerve ich auch sehr sehr gerne weiter. Das ist doch legitim oder nicht lieber "drache" ?

    liebe Grüsse aus dem schönen Österreich,
    "libelle"

    Einmal editiert, zuletzt von libelle (19. Juni 2011 um 13:37)

  • kartenhai
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    • 19. Juni 2011 um 17:42
    • #110

    Warum ein Kleinbogen, der am weißen Rand ein paar Millimeter größer ist als andere vergleichbare Exemplare, ein Unikat oder RR sein soll und auf horrende 1.500,- EUR taxiert wird, wird für mich immer ein Geheimnis bleiben. :O_O:

    Solche ungenauen Zuschnitte kommen bei einer Druckerei immer wieder mal vor. Auch manche Blöcke haben verschiedene Maße, im Michel ist das dann auch manchmal erwähnt, eine eigene Katalogisierung gibt es aber dafür nicht beim Michel.

    Bei Vorlage dieser "Kleinbogen-Rarität" würde der Michel wohl antworten, daß diese Belanglosigkeiten nicht katalogisiert werden. :)

    Im Gegensatz zu richtigen modernen Raritäten wie z. B. dem unverausgabten Blumengrüße-Kleinbogen, der vor ca. 4 Jahren erscheinen sollte. Von diesem KB hört man nur ganz wenig, nicht mal bei Ebay ist er bis heute aufgetaucht.

    Nur meine Meinung.

    Gruß kartenhai

  • Wandervogelgelb
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    • 19. Juni 2011 um 19:00
    • #111

    Seine Heiligkeit is not amused (Originalunikat). Wirklich schlechtes Karma.
    Der hinter seiner Heiligkeit zu erkennende Personenschützer (wird von der VR China gestellt) hat gerade ein Ticket nach Österreich gekauft.

    Bilder

    • Dalai.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (19. Juni 2011 um 19:02)

  • Wandervogelgelb
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    • 19. Juni 2011 um 19:07
    • #112

    Auf Nachfrage, Foto ist selbstgemacht.

    Einmal editiert, zuletzt von Wandervogelgelb (19. Juni 2011 um 19:09)

  • libelle
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    • 20. Juni 2011 um 02:22
    • #113

    kartenhai

    Zitat

    Warum ein Kleinbogen, der am weißen Rand ein paar Millimeter größer ist als andere vergleichbare Exemplare, ein Unikat oder RR sein soll und auf horrende 1.500,- EUR taxiert wird, wird für mich immer ein Geheimnis bleiben.

    Grundsätzlich ist das sehr wohl richtig lieber kartenhai was du hier schreibst aber bei verschiedenen deutschen Ausgaben kommen solche Übergrössen, falsch bzw. verkehrt geschnittene Blöcke wie "Sauerbier" vor oder auch Phasendrucke des Sammelgebietes DDR zähle ich da zu "Sauberbier".

    Ich habe eine sehr stattliche Sammlung an Abarten des Sammelgebietes Österreich und ich kenne bis dato keine Blöcke von Österreich mit Übergrösse. Ich glaube jedoch auch, das der Preis mit € 1.500,-- sehr wohl etwas hoch gegriffen ist jedoch habe ich dem Verkäufer des Stückes schon einen Preisvorschlag unterbreitet.

    Grundsätzlich kann doch jeder Verkäufer, der über ein solches Stück das aus der Norm fällt, den Preis selber bestimmen wieviel er dafür haben möchte weil es doch eben keine Konkurrenz dafür gibt. Wenn ich einen Posthornsatz oder Heussatz erwerben möchte dann kann ich diesen Mist doch überall kaufen. Wer für eine solche Abart einen solchen horrenden Preis bezahlt ist selber Schuld oder auch nicht. Es ist nicht unser Geld lieber Kartenhai.

    Viele Sammler heben sich meiner Meinung nach ab, indem sie solche Stücke in der Sammlung haben und vielleicht einen Sammlerkollegen haben, der auch ein Interesse über solche nicht "alltäglichen" Stücke hat. Es ist meiner Meinung nach auch interessanter, wenn ich ein Stück in meiner Sammlung habe das nicht jeder hat. Wenn ich eine Sammlung besitze von Österreich ab 1945 postfrisch oder Bund, DDR oder wie auch immer dann haben das tausende andere Sammler auch.

    Falls Sie lieber Kartenhai mir ein solches Stück ( Kleinbogen mit Übergrösse ) beschaffen können so wäre ich jederzeit gerne bereit € 200,-- dafür zu bezahlen, mein Preisvorschlag den ich bei Ebay gemacht habe ist natürlich wesentlich höher als die € 200,-- weil ich eben auch davon ausgehe, das von diesem Kleinbogen mit Übergrösse nicht wirklich viel bzw. grössere Mengen in Zukunft auftauchen wird bzw. werden.

    Es gibt leider Gottes immer wieder Leute die jede Abart als irgendwelchen "Mist" bezeichnen.

    Jedes Auktionshaus ist bestrebt, irgendwelche Stücke anbieten zu können die aus der Norm fallen und diese dann sehr oft auf der Titelseite oder Bildtafel ablichten und diese dann massiv an- bzw. hochgesteigert werden weil eben die gesamten Standardausgaben, sei es Österreich, BRD, Bund, DDR, Schweiz, Liechtenstein wie "Sauerbier" auf dem Markt herumschwirren und ein regelrechtes Preisdumping stattfindet. Anleger haben früher meiner Meinung nach die besseren Standardausgaben gehortet aber in der heutigen Zeit sind es meiner Meinung nach eher die Stücke, die es nur in geringen Mengen gibt. Na ja, Angebot und Nachfrage bestimmt halt leider oder Gott sei Dank den Preis, man kann es sehen wie man will.

    Vielleicht bekomme ich irgendeinmal für einen solchen Kleinbogen mit Übergrösse ja 10 oder 20 Posthornsätze in postfrischer Erhaltung, auch diese Serie ist meiner Meinung nach Schrott, weil eben Standard-Ausgabe.

    Nun ja, ich werde am Montag diesen Händler gleich anrufen und mich erkundigen, was es mit dem Kleinbogen auf sich hat. Ich könnte mir gut und gerne vorstellen, das dieser Händler den Preis bewusst Hoch angesetzt hat um das Stück interessant zu machen und vielleicht auch darum, weil es Leute gibt, die für einen solchen Kleinbogen gerne etwa die Hälfte des verlangten Preises von € 1.500,-- bezahlen würden.

    Lieber zuerst einmal den Preis etwas höher ansetzen, runtergehen kann man immer noch und das ist meiner Meinung auch nicht verwerflich. Unseriös finde ich es nur dann, wenn Händler ein Stück, wie mir leider auch schon passiert um € 500,-- anbieten und dann auf einmal € 800,-- wollen.

    Falls es dich interessiert lieber Kartenhai was es auf sich hat mit dem Kleinbogen dann kannst du mich es ja wissen lassen.

    Liebe Grüsse von der
    "libelle" die so oft nervt hier im Forum laut "drache" der wohl wirklich einer ist :D :jaok:

  • kartenhai
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    • 20. Juni 2011 um 08:23
    • #114

    Hallo libelle,

    mit vielem, was Du da sagst, bin ich auch einer Meinung, besonders was den Posthornsatz anbetrifft, den es in Massen bei Ebay und bei allen anderen Auktionen gibt und dessen Preis seit Jahren künstlich hochgehalten wird, auch wenn er zurzeit wesentlich günstiger zu haben ist als noch vor vielen Jahren.

    Sprich doch mal den Übergrößen-Händler darauf an, warum er den WIPA-Kleinbogen nicht bei Michel zur Katalogisierung vorlegt. Wenn Michel wirklich eine eigene Unter-Nummer dafür vergibt, ist das doch sehr preissteigernd für diesen KB, falls jedoch nicht, kann er ihn nur noch für den Nominalwert verkaufen. :D

    Gruß kartenhai

  • Zackenzaehler
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    • 20. Juni 2011 um 21:24
    • #115

    Tja - die gegenwärtige Marktentwicklung war schon vor einem Vierteljahrhundert abzusehen, aber manch einer hat es immer noch nicht begriffen - wenn ich so das Geschehen im Verein und auf Grosstauschtagen betrachte. Viele ältere Sammler haben aufgrund einer gewissen Computerscheue noch gar nicht realisiert, was ihr Standartmaterial aktuell wirklich wert ist.

    Zurück zum eigentlichen Thema:

    Ich denke schon, daß der Dalai Lama durchaus darüber amüsiert sein könnte, daß die unerwünschte Marke zwar nicht verausgabt wurde, aber es doch zu einer gewissen Berühmtheit unter Philatelisten gebracht hat. :jaok:

    Z.

  • libelle
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    • 22. Juni 2011 um 08:59
    • #116

    kartenhai

    Zitat

    Sprich doch mal den Übergrößen-Händler darauf an, warum er den WIPA-Kleinbogen nicht bei Michel zur Katalogisierung vorlegt. Wenn Michel wirklich eine eigene Unter-Nummer dafür vergibt, ist das doch sehr preissteigernd für diesen KB, falls jedoch nicht, kann er ihn nur noch für den Nominalwert verkaufen.

    Ich habe den "Übergrößen-Händler" schon darauf angesprochen bzw. besser gesagt mit diesem telefoniert.

    Ich habe die Auskunft bekommen das dieses Stück bei jedem Prüfer bis dato unbekannt sein soll. Ob und wieviel in nächster Zeit auftauchen können bzw. werden das weiß niemand und das wäre auch nicht seriös, dazu eine Aussage zu machen meinte dieser Händler. Dies finde ich jedoch auch eine sehr seriöse Aussage.

    Zu deiner Frage, warum dieser diesen Kleinbogen nicht bei Michel zur Katalogisierung vorgelegt hat bekam ich die Antwort, das dieses Stück sozusagen eine Neuentdeckung ist und somit noch nicht in den Katalog aufgenommen werden kann - frühestens in einem Jahr wäre das eventuell möglich.

    Es gibt verschiedenste Ausgaben bzw. Bewertungen in Katalogen, die weit höhere Preise erfahren wie etwa die angeführten Katalogpreise da diese auch nur einen "Richtwert" darstellen. Grundsätzlich muss das jeder Sammler für sich selber entscheiden was ihm ein Stück Wert ist oder nicht. Für den einen Sammler ist ein X-beliebiges Stück € 100,-- Wert, für den anderen sind € 100,-- ein Geschenk und für den Dritten sind es gerade € 15,-- oder € 20,-- die er dafür bereit ist zu bezahlen. Das ist ein etwas diffiziles Thema und extrem dehnbar.

    Od dieser Händler das Stück verkaufen wird oder nicht das ist wahrscheinlich nicht einmal die Frage. Ich denke schon, jedoch wahrscheinlich nicht um die € 1.500,-- , davon bin ich fest überzeugt.

    Das dieser Kleinbogen vielleicht in ein paar Jahren um das Nominale zu bekommen ist das glaube ich eher weniger, denn ich persönlich, würde ich ein solches Stück besitzen, dieses niemals um das Nominale verkaufen würde. Da würde ich dieses Stück vorher in den Papierwolf schmeissen denn um den Nominalwert ein solches Stück zu veräussern wäre doch reinster Schwachsinn und das Nominale wären umgerechnet ca. 12 Euro - diese € 12,-- braucht wohl kein Sammler so bitternötig um ein Stück dann so zu verkaufen ausser der Sammler ist vielleicht ein bisschen Schwachsinnig.

    Ob Stücke in Katalogen katalogiesiert sind oder nicht ( sei es Michel, ANK etc. ) ist für den wirklichen Preis nicht immer unbedingt zwingend. Die meisten Sammler verstehen die Kataloge nicht wirklich denn der übliche Sammler wertet ein besonderes Stück ( Abart ) sehr sehr oft nach dem Katalogpreis.

    Beispiel: Österreich Plattenfehler Bautenserie 4 S mit Plattenfehler weisser Ring ( Katalogpreis nach ANK Spezial € 175,-- ) Rufpreis bei einer Auktion € 150,-- ; Zuschlag € 800,-- + 22 % Aufgeld = € 976,-- . Somit wurden für dieses Stück 557 % des Katalogpreises bezahlt, also fast das "sechsfache"

    Bei extrem seltenen Stücken sind die Katalogredakteure immer wieder von Zuschlägen der Auktionshäuser, Ebay usw. abhängig. Ebay spielt wahrscheinlich sicherlich auch mit aber nicht nur Ebay. Viele Sammler denken jedoch, es gibt ausser Ebay nichts mehr und die Briefmarken-Welt hört nach Ebay auf. Das ist jedoch nicht so.

    Es gibt verschiedenste Beispiele in Katalogen wo ein Stück mit irgend einem Betrag bewertet ist und ich würde liebend gerne den 3-fachen Preis dafür bezahlen und hätte noch eine Freude daran aber ich bekomme diese Stücke trotzdem nicht.

    Kataloge bzw. Papier nimmt alles an, was man darauf schreibt. Viele Sammler gehen leider Gottes immer viel zu sehr nach den Katalogen und die wirklich extremen Seltenheiten werden sie nie bekommen denn diese bekommt man nicht für 30 % des Katalogpreises - oft falsche Denkweise vieler Sammler.

    Liebe Grüsse "kartenhai", wir sehen durchaus auch gewisse Dinge aus gleicher Sichtweise.

    Liebe Grüsse
    "libelle"

  • kartenhai
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    • 6. Juli 2011 um 22:01
    • #117

    Der Exklusiv-Händler bei Ebay, der als einziger 2 Einzelmarken und einen Kleinbogen der Dalai-Lama-Marke von Österreich schon seit teilweise längerer Zeit anbietet, hat jetzt eine seiner beiden Einzelmarken um 100,- EUR im Preis reduziert, und zwar die mit dem Stempel „Frankatur ungültig“. Schon 8 Preisvorschläge wurden für diese Marke gemacht, die aber alle ausgelaufen sind oder abgelehnt wurden, war wohl zu wenig geboten. Mal sehen, ob die andere Marke ohne Stempel auch billiger wird.

    Der Kleinbogen, der für 12.888,88 EUR angeboten wird, und bei dem die Einzelmarke nur noch 1.288,88 EUR kostet, ein sagenhafter Mengenrabatt, fand wie erwartet auch noch keinen Käufer, auch hier gab es schon 3 Preisvorschläge:


    Schade, dass die Preisvorschläge so schamhaft von Ebay versteckt werden, das würde mich schon mal interessieren, was die Interessenten bereit zu bezahlen dafür sind.

    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 22. August 2011 um 21:12
    • #118

    Das Sommerloch ist da, die ideale Gelegenheit, mal wieder etwas über den Dalai Lama zu berichten. Ein neues Angebot ist bei Ebay erschienen, eine unverausgabte Dalai-Lama-Marke mit Stempel Frankatur-ungültig zu nicht weniger als 1.890,- EUR. Lt. Angaben des Verkäufers mit Attest Rismondo VÖB, kann aber nicht ganz stimmen, weil das Attest von Herrn Soecknick stammt. :D

    Der Verkäufer marken-welt hätte mal vorher die bereits laufenden Ebay-Angebote zur Dalai-Lama-Marke durchsehen sollen, dann hätte er gemerkt, dass die selbe Marke bereits zum Schnäppchen-Preis von nur 1.418,88 EUR von der Konkurrenz seit ewigen Zeiten angeboten wird, allerdings ohne das wichtige Foto-Attest. Auch die Marke ohne den Stempel kostet zwar 100,- EUR mehr, ist aber noch immer wesentlich billiger.

    Über 470,- EUR Preisersparnis für eine Marke! Oder bezahlt vielleicht jemand diesen kleinen Aufpreis alleine zusätzlich für das Foto-Attest? Kann ich mir nicht vorstellen, dass die österreichischen Prüfer so teuer sind! :D


    Gruß kartenhai

  • kartenhai
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    • 16. Dezember 2011 um 17:17
    • #119

    Ende November wurde bei Rapp ein Dalai-Lama-KB versteigert (oder auch nicht?). Da ich im Internet kein Auktionsergebnis dazu gefunden habe, weiß jemand vielleicht, welchen Preis der KB erzielt hat?

    Oder war der Ausruf gar zu teuer, so daß er liegenblieb?

    Gruß kartenhai

  • saeckingen
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    30. Juni 1970 (55)
    • 16. Dezember 2011 um 18:18
    • #120

    Also ich habe nur eine Einzelmarke gesehen - Los 868.

    Schätzpreis: CHF 600-800
    Zuschlag: CHF 1400

    Meine Sammelgebiete:
    Deutsch Ostafrika, Britisch Ostafrika, Britisch Ostafrika & Uganda, Ostafrikanische Gemeinschaft, Kenia, Tanganjika, Tansania, Uganda, Kionga, Zanzibar, Deutsches Auslandspostamt Lamu

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