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NDP-Briefe

  • rabege
  • 28. April 2008 um 11:58
  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. August 2010 um 07:52
    • #181

    Hallo,

    oft sind Briefe völlig unspektakulär, aber trotzdem große (heutige) Seltenheiten.

    Nachdem ich über 15 Jahre lang nach einem Portobrief aus der Zeit des Norddeutschen Bundes nach Bayern gesucht habe, bescherte mir die Treibs - Korrespondenz einen solchen mit einer kleinen Besonderheit.

    Am 25.5.1868 lief er von Oberstein nach Kissingen, letzte Woche von Luxemburg in mein Album. :D

    Wer erkennt die Kleinigkeit an dem Brief?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Magdeburger
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    • 21. August 2010 um 09:12
    • #182

    Lieber Bayern Klassisch

    leider ist NDP nicht mehr sorichtig mein Sammelgebiet, denke aber, dass es ein einfacher Brief war. Normalerweise kostete ein solcher Brief, unabhänigig der Entfernung 1 Gr.
    Da er als Porto gelaufen ist, gabe es hier ein Ergänzungsporto von 1 Gr. Da er jedoch nach Bayern lief, wurden die 2 Gr in 7 Kreuzer reduziert, als 1 Groschen = 3,5 Kreuzer.

    Diese "2 Gr" sind erkennbar noch unter der "7".

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. August 2010 um 09:20
    • #183

    Lieber Magdeburger,

    eine perfekte Beschreibung - die Seltenheit, die man ihm kaum zutrauen möchte - wird etwas erklärlicher, wenn man bedenkt, dass ein unfrankierter Brief 100% Aufschlag kostete, für Bayern sogar von 3 Kr. auf 7 Kr. 133%.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
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    • 21. August 2010 um 12:15
    • #184

    Lieber bayern klassisch,

    ein sehr schöner und sehr seltener Brief.
    In der Verordnung zur Tarifperiode vom 1.1.1868
    bis 31.12.1871 steht noch, daß bei unfrankierten
    Briefpostsendungen auf der Adreßseite handschriftlich
    die Taxe zu kennzeichnen ist, die bei der Abgabe an
    den Empfänger zu entrichten ist (bis 1 Loth = 7 Kr.,
    2 Sgr. oder 10 Nkr. = Österreich. (über 1 bis 15 Loth
    bei unfrankierter Absendung: 11 Kr., 3 Sgr. oder 15 Nkr.

    Darf dazu zwei Briefe zeigen:
    Unfrankierter Brief von Leipzig nach Waldsassen
    vom 13. Juni 1871. In Leipzig wurden 2 Sgr. an-
    geschrieben. Eigentlich hätten 7 Kr angeschrieben
    werden sollen. Evtl. hat der Empfänger nur 2 Kr
    Porto bezahlt ?
    Unfrankierter Brief von Würzburg nach Wirtheim
    (ab 8.1.1867 zu Preußen, zuvor bayrisch), Post
    Gelnhausen, vom 9. Mai 1871. Der Empfänger
    bezahlte 2 Sgr. Porto und 1/2 Sgr. Bestellgeld
    (Siegelseite vermerkt).

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. August 2010 um 12:52
    • #185

    Lieber VorphilaBayern,

    wenn du die beiden anderen hast, kann ich sie lange suchen. ;)

    Spaß beiseite: 2 tolle Briefe, um die dich jeder Kenner beneidet.

    Ich denke, in Bayern hat man 7 Kr. kassiert; wenn nicht, dann hätte man 5 Kr. versenkt.

    Es ist schon eigenartig, dass man einen Portobrief beim Landgericht Waldsassen überhaupt angenommen hat. 2 Besonderheiten bei einem Brief.

    Der Würzburger ist wunderschön - Glückwunsch zu dieser Rosine.

    Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Totalo-Flauti
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    • 25. August 2010 um 20:40
    • #186

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich kann Euch einen Paketbegleitbrief von Leipzig nach Tharandt vom 14.01.1868 zeigen. Verklebt wurden NDP Mi 4 und 5.
    Ich möchte mich mal an der Taxierung von 3 Groschen versuchen (entsprechend der Ausführungen von Magdeburger aus dem Packkammerstempel-Thema).

    Gewicht oben links 5 Pfund und ein paar zerquetschte Loth, aufgerundet 6 Pfund
    Leipzig - Tharndt aufgerundet 15 Meilen = Entfernungsprogression (15/5) = 3

    6*2*3 = 36 Pfennige = 3 Groschen

    Ich hoffe ich liege richtig. :D

    Gruss Totalo-Flauti

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  • Magdeburger
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    • 25. August 2010 um 20:53
    • #187

    Hallo Totalo-Flauti

    die Rechnung ist richtig. :)

    Jedoch lese ich nur 5 Pfund.
    Hier war die Mindestfahrposttaxe von 3 Groschen anzuwenden. Nachfolgend gebe ich diese hier mit an.

    Neben der Gewichtstaxierung gab es noch Mindestfahrposttaxen:
    0 bis 5 Meilen 2 Gr = 7 Kreuzer
    über 5 bis 15 Meilen 3 Gr = 11 Kreuzer
    über 15 bis 25 Meilen 4 Gr = 14 Kreuzer
    über 25 bis 50 Meilen 5 Gr = 18 Kreuzer
    über 50 Meilen 6 Gr = 21 KReuzer

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Totalo-Flauti
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    • 25. August 2010 um 20:58
    • #188

    Hallo Ulf,

    Danke für die Richtigstellung mit der Mindesttaxe. Ich dachte das "Kürzel" unter den 5 Pfund hätte noch etwas mit der Gewichtsangabe zu tun. Deßhalb habe ich auch mit über 5 Pfund gerechnet.

    Gruss Totalo-Flauti

  • Postgeschichte-Kemser
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    • 25. August 2010 um 21:02
    • #189

    Guten Abend in die Runde,

    ein NDP-Schmankerl der besonderen Art:

    Wertbrief per Eilboten (inkl. Bestellgeld)

    Habe ich - ehrlich gesagt - auch noch nicht vorliegen gehabt... :)

    Beste Grüße
    Postgeschichte-Kemser

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    Postgeschichte-Kemser
    http://www.postgeschichte-kemser.de

  • Magdeburger
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    5. Februar 1961 (65)
    • 25. August 2010 um 21:15
    • #190

    Hallo Schorch

    ein schöner Brief, von Berlin nach Brandenburg an der Havel knapp 10 Meilen mit einer Wertdeclaration von 488 Thaler 12 Groschen?
    Die Taxierung ist folgendermaßen:

    2 Groschen fielen für den Brief unabhängig des Gewichtes an ( bis incl. 15 Loth).
    5 Gr Werttaxe - je 100 Thaler oder Teilen davon 1 Gr
    2 1/2 Gr für die "Expresse" Zustellung im Ortszustellbereich

    in Summe somit 9 1/2 Groschen

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • Bayern-Nils
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    • 29. August 2010 um 19:00
    • #191

    Hallo Freunde

    Jetzt will ich auch gern ein Portobrief nach Bayern zeigen.
    Von Berlin nach Hof in Mai 1870. Empfänger musste 7 Kreuzer bezahlen.

    Der Stempel hat ein Spalink Nummer. Kennt jemand den Nummer hier?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 29. August 2010 um 19:40
    • #192

    Hej Nils,

    nach meinem Spalink müsste es sich um Berlin 1N3a handeln. Ich kann zumindest kein blau in dem Stempelabschlag erkennen. Verwendet vom 6.12.1869 bis 21.3.1872.
    Laut Katalog nur selten klar abgedruckt - trifft auf Deinen Brief voll zu. Ausschließlich am Schalter für Breifpost verwendet
    Es gibt laut Katalog Fälschungen, die diesem Stempel nachempfunden sind, Dein Brief sieht aber sehr gut aus, das N ist charakteristisch, der Buchstabe ist im Katalog extra vergrößert abgebildet.

    Viele Grüße
    DKKW

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 29. August 2010 um 19:51
    • #193

    Hallo DKKW

    Danke für deine Antwort. :)
    Eine Verfälschung wäre wohl hier kein Sinn ;)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Schnulli
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    • 3. November 2010 um 14:46
    • #194

    Ich habe hier inen Wertbiref aus der NDP-Zeit von Gnadenfeld nach Breslau hier. Die erste Zeile kann ich leider nicht lesen in der zeiten Zeile steht dann Sohn in Mainz bei Herrn J Rettig Wohlgeboren in Breslau Oslenburgstr. 80.

    Es ist evtl. auch ein Packetbegleitbrief, da 6 oder 61 Gulden? 25 Thaler und 6 Pf enthalten sind. Auf der Rückseite sind noch 3 Siegel von ehelmals 5 zu sehen und der Ankunfsstempel Breslau.

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    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Magdeburger
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    5. Februar 1961 (65)
    • 3. November 2010 um 15:59
    • #195

    Hallo Schnulli

    es ist ein "normaler" Wertbrief. Dei Entfernung beträgt knapp 15 Meilen zwischen beiden Orten.

    Unten kann ich lesen "Inliegend 61 Reichsthaler 25 Sgr 6 Pfennig......"

    Nach der Taxverordnung ergibt sich somit 2 Groschen für den Brief, der hier scheinbar 2 2/10 Loth wog (max. 15 Loth wäre möglich) und 1 Groschen Assecuranzgebühr (Versicherungsgebühr) - insgesamt somit 3 Groschen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • jürgen
    neues Mitglied
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    25. Dezember 1968 (57)
    • 3. November 2010 um 16:18
    • #196

    Hallo Zusammen,
    ich bin ja nur ein stiller Leser dieses Forums, aber die gezeigten NPB Briefe finde ich sehr spannend.
    Ich sammle hauptsächlich Germania und Auslandspostämter, und da gerade DP in der Türkei.
    Da kommt man nicht umhin den NPB nach Vorläufer zudurchforsten.
    Drum sammle auch etwas NPB.
    Zwei Brief kann ich zeigen.
    Einmal eine Druchsache nach Manchester (Mi 13+15) und
    zum anderen einen Wertbrief (Mi16+25 nur mit Stempel entwertet)
    Grüße Jürgen

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    das reh springt hoch, das reh springt weit,
    warum auch nicht, es hat ja zeit.

  • Schnulli
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 3. November 2010 um 19:47
    • #197

    Danke Magdeburger für die Informationen. Etwas Hilfe scheint mir dennoch von Nöten zu sein. Unter der Währungsbezeichnung ist ein weiterer Text geschrieben der in der 3. Zeile endet ...mit R.A. Unter der 1 Groschen Marke und genau gegenüber hat der Brief ein Loch. Dort könnte eine Schnur mit dem Brief verbunden gewesen sein, so daß der Brief auf einem anderen Bündel damit befestigt war.

    Und die 1. Zeile macht mir noch Kopfzerbrechen.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Online
    kartenhai
    Stamm Mitglied
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    • 3. November 2010 um 21:34
    • #198

    Hallo Schnulli,

    der Empfänger war:

    An die Wein-Niederlage von C. (Christian) Lauteren Sohn in Mainz usw.............

    Die Zentrale war in Mainz, der Empfänger eine Niederlassung davon in Breslau. Über die Weinhandlung Lauteren in Mainz s. nachfolgenden Link:


    Gruß kartenhai

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