Hallo BMTausch, anhand eines scans die Farben der Nr. 54 zu bestimmen ist m. M nach fast aussichtslos.
Da hilft nur ein direkter Vergleich mit geprüften Marken einer Vergleichssammlung.
Um einen Eindruck zu vermitteln wie eng die Farben der a und b manchmal zusammen liegen habe ich in der Phila-DB einige Farbnuancen hochgeladen.
Schöne Grüße
Guido
Beiträge von Germaniafan
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Ich weiß zwar nicht ob der Stempel als Kleinschriftstempel anerkannt wird, aber schön ist er allemal.
BERLIN, S.W. Abgeordnetenhaus a vom 15.5.1915Schöne Grüße
Guido -
Hallo Frank, da kann ich nur sagen. Herzlichen Glückwunsch !
Der Stempel gehört sicher zu den großen Raritäten der Bickerdike-Briefstempel.
Danke fürs zeigen dieses tollen Belegs.Schöne Grüße
Guido -
Hallo Winni, meiner Meinung nach ist der Beleg als vollwertig anzusehen,
genau wie die teilweise verschnittenen Markenheftchenblätter,bzw. Zusammendrucke.
Mich würde die durch falsche Zurichtung eines Postwertzeichengebers entstandene fehlende untere Zähnung nicht stören.
Schöne Grüße
Guido -
Concordia CA und Cowie
Danke für die Glückwünsche.
@ cowie Ich wünsche Dir daß Du auch noch einen findest. Was den Preis angeht währe ich bereit gewesen sogar noch etwas drauf zu legen.
Concordia CA Vielen Dank für den Hinweis auf das Frühverwendungsdatum. Interessant an der Stempelinschrift ist auch daß beim "Wangen im Algäu" das zweite L in Allgäu wohl keinen Platz mehr hatte.
Schöne Grüße
Guido -
Hallo liebe Philafreunde.
Viele Jahre gesucht und endlich gefunden.
Ein Bickerdike Maschinenstempel aus Wangen i. Allgäu.
Neben den zwei bisher Literatur bekannten Stempeln und dem von
@ Concordia CA in diesem Treath vorgestellten Stempel ist dieser Beleg der vierte mir bekannte.
Wie schon von @ Concordia CA richtig beschrieben, einer der seltensten Bickerdike-Stempel. Die Maschine wurde von Stuttgart nach Wangen verlegt wo sie nur sehr kurz zum Einsatz kam.Schöne Grüße
Guido -
@ Stema
Die Marke kann sowohl aus einem Markenheftchen (Unterrand) wie auch aus einem ( nicht richtig funktionierndem) Postwertzeichengeber stammen. Wenn sich auf der Markenrückseite ( im Schräglicht) Riffelmuster zeigen stammt die Marke aus einem Postwertzeichengeber.Schöne Grüße
Guido -
Caleb
Ich kann auf dem scan leider keine quarzende Marke erkennen.
Mir ist das Foto auch bei zu viel Helligkeit aufgenommen, um mehr dazu zu sagen.
Am verdächtigsten ist m. M. nach die untere Marke mit Stempel
BERLIN 10.12.18Schöne Grüße
Guido -
Caleb
Was @ erron geschrieben hat ist nichts hinzu zu fügen.
Ich würde die Marke aber nicht im Papierkorb entsorgen sondern als "abschreckendes Beispiel" mit in meine Sammlung aufnehmen. Wesenlich interessanter ist jedoch die linke Marke. Sie zeigt
am D von DEUTSCHES REICH ein fehlendes unteres Serif.
Diese Druckzufälligkeit/Plattenfehler ? ist bei dieser Marke nicht häufig zu finden.
Ich habe einige Belegstücke dieses Fehlers in meiner Sammlung.@ tigo
Konspirativ hört sich interessant an.Hallo Johannes, bei der fraglichen Marke handelt es sich zu 99,9 % um eine Mi.Nr. 86 Ia, sollte die Marke wieder Erwarten kein WZ zeigen um eine Mi.Nr. 71
Schöne Grüße
Guido -
Caleb
Die Kölner Postfälschung hätte ich gerne in meiner Sammlung.
Schöne Grüße
Guido -
Caleb
Die 86 Id ist eine Farbe die sicher mit verantwortlich für meine immer grauer werdenden Haare ist.
Bei dieser Marke habe ich schon sehr viel "Lehrgeld" bezahlt. Mit Grund dafür ist es daß ich 2 attestierte gestempelte Marken dieser Marke hatte von der eine der Marken eine Nachprüfung nicht bestanden hat.
Die andere "höchstwahrscheinlich" echte Id habe ich damals verkauft, im Glauben ja noch ein weiteres Exemplar zu besitzen. Mit dieser habe ich jahrelang vergeblich versucht noch weitere Exemplare der Id zu finden. Natürlich immer mit dem Ergebnis "Ib". Bis ich diese dann mal von einer Nachprüfung mit der vernichtenden Botschaft zurück bekam "hat mit einer Id nichts zu tun". Da kann ich nur sagen "Prost/Mahlzeit"
Zu Deinen scans. Zu scan 1 kann ich nur sagen "UV-Licht"
Bei den anderen scans ist es einfach nicht möglich zu sagen ob es sich tatsächlich um eine Id handeln könnte. Die Id zeigt bei Tageslicht immer ein schwärzliches etwas stumpf wirkendes dunkelrosarot, kein rotkarmin wie bei der Ib. Der Gelbanteil allein ist also nicht Maßgebend. Dieser Unterschied kommt auf einem scan einfach nicht zur Geltung.
Die Id quarzt nicht unter UV.
Die "Gegenspieler" der Id aus den a-Farben sind natürlich anhand der UV-Reaktion (stumpf lilabraun) recht einfach aus zu sortieren.
Bei der besagten 2 Mark mit grünem Mittelstück dürfte es sich um eine Verfärbung handeln. Nichts besonderes, da habe ich auch einige in meiner Sammlung.
Ich habe mal einen scan angehängt. Auch hier kommt das dunkelrosarot
per scan einfach nicht zur Geltung.
Obere Reihe 4.Marke eine postfrische Id mit neuester Prüfung, links und rechts einige Marken die demnächst zum Prüfen gehen.
Untere Reihe geprüfte Ib die der Id schon nahe kommen.Schöne Grüße
Guido -
Feldpostkarte der INF.DIV.Nr.23 vom 24.11.1915 lfd.Nr. 445 .-25
2 Feldpostkarten der 24. INFANTERIE-DIVISION vom 31.12.1916 und 15.11.1916 lfd.Nr. 451 .-25
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kartenhai
Beim ersten Blick auf diese Marke stellte sich bei mir schon ein "Bauchgrummeln" ein. Der Grund dafür ist die linke etwas nach rechts versetzte Zähnung. Eine "Steilvorlage" für jeden "Fummler".
Durch den dadurch entstehenden relativ breiten Rand der Marke auf der rechten Seite wurde und wird immer wieder versucht eine "Rarität"
herzustellen.
Da hilft nur eine "normal gezähnte Marke" genau über die linken Zahnlöcher zu legen und zu schauen was auf der rechten Seite passiert.
Anhand des scans kann ich dazu sonst nichts sagen.
Aber ich habe schon eine Vermutung. Diese ist wenn Du dies probierst und genau hinschaust die rechten Zahnlöcher sogar über die geschnittene Seite hinausragen. Dann währe selbstverständlich alles klar.Schöne Grüße
Guido -
Caleb
Wie schon vorher geschrieben ist es schwer anhand eines scans die unterschiedlichen Farben zu bestimmen.
Zu 1 Meiner Meinung nach auch eine IIa. Die Farbe zeigt zu viel gelb, auch wenn der scan dies auch vortäuschen kann.
Zu 2 Bei der IIg hilft einfach nur die UV-Lampe, alles andere ist ein stochern im Nebel.
Zu 3 Die Berlin Marke macht einen guten Eindruck. Könnte auch vom Datum her passen. Also unters UV-Licht damit , dann weist Du mehr.Zum Vergleich der IIa IIc und IIe habe ich mal ein Blatt angehängt daß ich mir vor einiger Zeit für mich gemacht habe.
Schöne Grüße
Guido -
Caleb
So offensichtlich wie Du vielleicht denkst sind diese Unterschiede oftmals nicht. Was die 86 IIg angeht ist im Netz fast nichts zu finden.
Der Grund dafür dürfte wohl an der Seltenheit der Marke liegen.
Ich möchte mein Sammelgebiet auch anderen Interessierten vorstellen, darum schreibe ich auch im Internet über meine Erkentnisse. Ich gehöre nicht zu der Spezies von Sammlern die neue Erkentnisse für sich behält und mit ins Grab nimmt.
Mit dieser Einstellung ist niemanden gedient, auch wenn sich so manche "Neuentdeckung" eventuell später als Hirngespinst herausstellt. Ausser der Rumänien 9b und OB Ost 5d sind mir keine Marken mit der besagten Farbe bekannt. Was aber nicht heißen muß daß es diese Farbe nicht auch auf anderen Überduckmarken gibt. Leider wird auch in den verschiedenen ArGen diesbezüglich "Stillschweigen" bewahrt. Da kann ich nur sagen "selbst ist der Mann".
Natürlich würde ich mir Deine "Ausreisser" gerne hier ansehen, auch wenn es so gut wie unmöglich ist diese farblich nur anhand eines scans zu bestimmen. Es ist schon schwer genug die unterschielichen Farben gerade der Mi.Nr. 86 bei einer Originalvorlage zu bestimmen. Von dieser Farbe gibt es sehr viele Nuancen die jeden "Laien" in den Wahnsinn treiben können. Aber gerade diese Schwierigkeit hat mich dazu bewogen mich nun schon seid bestimmt 15 Jahren damit zu beschäftigen. Das größte Problem bei der Bestimmung von Farben ist m. M. nach daß "der Wunsch der Vater des Gedankens ist". Davon möchte ich mich ausdrücklich nicht ausschließen, auch wenn ich bis auf einige wenige seltene Farben bisher allles gefunden habe.Schöne Grüße
Guido -
@manaro
Ich glaub ich muß doch mal zum Fielmann gehen.
Ich bin wirklich mit Blindheit geschlagen.Danke für Deine Hilfe.
Schöne Grüße nach Wien
Guido -
Caleb
Es kann natürlich sein daß die Farben auf dem Monitor etwas anderst erscheinen als im Original. Die Farbe der 86 IIg zeigt immer einen etwas bräunlichern Ton, wenn ich sie mit den anderen Farbvarianten vergleiche. Auch wenn es etwas unterschiedliche Nuancen gibt. (siehe Abbildung) In den Hanbücher ist die IIg nach meiner Kentnis bislang nicht extra beschrieben. Kann aber sein daß ich die evtl. vorhandene Nachträge zu dieser Marke einfach noch nicht erhalten habe.
Es gibt durchaus Marken der Mi.Nr. 86 II die im UV-Licht leuchten bzw. quarzen und somit für eine 86 IIg gehalten werden können. Ich habe einige geprüfte Marken in meiner Vergleichssammlung die im UV-Licht etwas an eine IIg erinnern. Die 86 IIg quarzt aber wie beschrieben eindeutig "leuchtend zinnoberrot"
Danke noch für Dein Lob in Sachen Phila DB. Leider fehlt mir im Moment einfach die Zeit um mich intensiver mit der Datenbank zu beschäftigen.
Aber es kommen bestimmt auch wieder etwas ruhigere Zeiten.Schöne Grüße
Guido -
Hallo liebe Sammlerfreunde,
ich habe heute eine Marke bekommen die ich nicht bestimmen kann. Eine Marke mit dieser Abbildung habe ich unter Türkei Mi.Nr. 680 gefunden. Diese ist aber die Wertstufe 3 Piaster. Die fragliche Marke zeigt aber 1 3/4 Piaster.
Endweder bin ich mit Blindheit geschlagen oder ich bin vollkommen auf dem falschen Dampfer.
Kann mir jemand auf die Sprünge helfen ?Danke schon mal im voraus.
Schöne Grüße
Guido -
Danke @ Bodo35
Dann mach ich mal weiter mit einer
Feldpostkarte der 19. INF.DIV. vom 8.10.1914 lfd.Nr. 425 2.-
Feldpostkarte der 21.INF.DIV. vom 20.1.1915 lfd.Nr. 435 1,50
Feldpostkarte der 21.INF.DIV. vom 23.1.1915 lfd.Nr. 436 .-25
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Danke @ Bodo35
Feldpostkarte der 17. Infanterie-Div. vom 9.4.1916 lfd.Nr. 420 .-25
Feldpostkarte der 18. INF.DIV. vom 14.7.1915 lfd.Nr. 421 .-25
Feldpostkarte der 18. INF.DIV. vom 12.7.1916 lfd.Nr. 422 .-25