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  3. Michael Ullrich

Beiträge von Michael Ullrich

  • Frage zu Kohl Handbuch 9. oder 10. Auflage

    • Michael Ullrich
    • 9. Februar 2015 um 15:16

    Hallo zusammen,

    eine sehr gute Übersicht über Paul Kohl, seine Kataloge und das legendäre "Kohl-Handbuch" von Herbert Munk, das erst erschien, als Paul Kohl schon lange tot war, findet sich bei Wolfgang Maassen "Von ersten Alben und Katalogen zu Verlagen von Weltrang", Schwalmtal 2010. Allein das KOHL-Handbuch wird auf fast 100 Seiten ausführlich behandelt. Über Herbert Munk und seine Arbeit erschien 2004 im November-Heft der philatelie eine gute Darstellung von Dr. Hansjürgen Kiepe.

    Ich selbst habe u. a. auch die 9. Auflage von 1912, die in zwei Bänden erschienen ist und die ganze Welt umfasst. Es ist ein ausführlicher Spezialkatalog, der aber nicht mit der 11. Auflage verglichen werden kann.

    Falls noch Fragen bestehen, helfe ich gerne weiter.
    Gruß
    Michael Ullrich

  • Literaturempfehlungen

    • Michael Ullrich
    • 20. September 2012 um 11:09

    Hallo ja2911,

    das Buch von Wolfgang Maassen "Echt oder falsch?" schildert sehr viel Hintergründe und ist daher absolut lesenswert. Es gibt Einblicke in die Welt der Fälschungen und Fälscher, über Fälschungserkennung selbst ist weniger zu finden. Hier hat die Deutsche Philatelisten-Jugend in der 80er Jahren einmal eine sehr empfehlenswerte Broschüre mit vielen Abbildungen herausgegeben. Ein ähnliches Buch zum Thema ist von Günther Künstler erschienen - auch sehr empfehlenswert! Wer sich mal mit älterer Literatur befassen möchte, sollte sich die beiden Hefte "Schach den Fälschungen" zulegen. Was da an Infos zu Fälschungen der einzelnen Staaten geboten wird, ist schon sehr beachtlich.

    Vom Schwarz-Katalog habe ich bisher nur Gutes gehört, kann ihn aber mangels eigener Kenntnis nicht beurteilen, da ich Bund nicht sammle. Gleiches gilt für den Stollberg.

    Gruß
    Michael Ullrich

  • Literaturempfehlungen

    • Michael Ullrich
    • 14. September 2012 um 12:44

    Hallo ja2911,

    ich habe auch gute Erfahrungen damit gemacht, mir Bücher zunächst einmal auszuleihen. Erste Adresse für mich ist hier die Philatelistische Bibliothek München, aber auch in Hamburg, Frankfurt, Berlin, Wuppertal oder Zeitz gibt es sehr gut sortierte philatelistische Bibliotheken. So kann man sich günstig über den Inhalt von Büchern informieren, bevor man selbst anfängt, dafür womöglich unnützes Geld auszugeben, weil nicht das drinsteht, was man glaubte. Wenn Du in Nordbaden wohnst: der PSV Mannheim hat meines Wissens auch eine ganz gut sortierte Vereinsbibliothek.

    Auf Flohmärkten kann man Glück haben, nach meiner Erfahrung kommt das aber nur sehr selten vor. Ich habe in vielen Jahren kaum etwas gefunden. Ebay kann ich nicht beurteilen, bei delcampe findet man ab und zu etwas, aber spezielle Literatur verlangt Zeit. Um Neuerscheinungen zu finden, sollte man die Rezensionen in Fachzeitschriften, z.B. der philatelie, DBZ oder Briefmarken-Spiegel verfolgen (sollte ich eine vergessen haben, bedauere ich das, es geschah nicht absichtlich!). Das Posthorn-Handbuch mag auf den ersten Blick teuer erscheinen, wenn man aber berücksichtigt, wie viel Arbeit darin steckt und welche Infos man daraus für sich selbst herausziehen kann, ist es nicht zuviel. das Buch ist es meiner Meinung nach absolut wert!

    Viel Glück bei der Literatursuche
    Michael Ullrich

  • Baden Stempel

    • Michael Ullrich
    • 15. Mai 2012 um 16:03

    Hallo rki-nt,

    ich bin mir sicher, dass man sich hier die Sendung an Herrn Stegmüller sparen kann. Einen solchen Stempel gab es postamtlich nicht, zumindest nicht zu einer Zeit, wo er auf einer Landpostmarke vorkommen könnte. In meinen Augen eine ziemlich primitive Fälschung, die höchstens einem Anfänger gefährlich werden kann.

    Vielleicht liegt es ja an meinem Alter, aber ich finde es drollig, dass man eine Sammlung, die lediglich 40 Jahre irgendwo lag, sehr alt nennt. Damit hätte ich bisher Sammlungen bezeichnet, die etwa 1860 bis 1880 enstanden sind...

    Nichts für ungut
    Michael Ullrich

  • Literaturempfehlungen

    • Michael Ullrich
    • 18. April 2012 um 17:24

    Hallo Jonas,

    Geld für Literatur auszugeben, ist immer eine gute Idee, von daher Gratulation. Viele Sanmmler haben diese Idee merkwürdigerweise nie und wundern sich dann, warum sie über das Anfängerstadium nicht hinauskommen...

    Richard Krauses Lehrbuch ist grundsätzlich nicht schlecht, aber als erste Informationsquelle sicher nicht verwendbar. Hier empfehle ich eher das Lehrbuch der Briefmarkenkunde von Theodor Haas, 1905. Das ist um Klassen besser und liest sich auch angenehmer.

    Häger ist für mich unverzichtbar, das zweibändige Lexikon ist sicher das Beste, was es in dieser Hinsicht gibt, jedes Internet-Lexikon fällt dagegen ab. Unbedingt kaufen!

    Den Abarten- und Farbenführer habe ich, sie sind in meinen Augen aber (zumindest der Farbenführer) hinausgeworfenes Geld. Hier lohnt sich eine selbst ausgebaute Vergleichssammlung sicher wesentlich mehr. Zu Farben habe ich ohnehin meine eigene Meinung, in den meisten Fällen wurden sie von geschäftlichen Schlaumeiern erfunden, um Unbedarften Geld aus der Tasche zu locken. Für soclhe Spielerein würde ich niemals Geld ausgeben! Den Postverwaltungen war es meistens völlig egal, ob eine Marke ultramarin oder preußischblau war - blau war blau!

    Den Plattenfehlerkatalog Bund kenne ich nicht, kann ihn daher nicht beurteilen. Über die Posthornserie gab es in der philatelie eine Fortsetzungsserie, die auch als Buch erschienen ist, einfach mal googeln. Das Buch ist sehr zu empfehlen.

    Viel Spaß beim Literatursammeln
    Michael Ullrich

  • Literatur für Anfänger

    • Michael Ullrich
    • 19. Januar 2012 um 06:45

    Hallo Matthias,

    das ist nicht günstig, sondern geschenkt - Gratuliere zu diesem Schatz! Wer sie zu diesem Preis abgegben hat, wusste nicht, was er tat! Ich nutze die Bände seit vielen Jahren und staune immer noch, welche Informationsfülle sie bieten - da kommt keine Internetseite mit!
    Beste Grüße
    Michael Ullrich

  • Literatur für Anfänger

    • Michael Ullrich
    • 18. Januar 2012 um 10:05

    Hallo Sleeran,

    ich persönlich halte das KOHL-Handbuch für eines der wichtigsten Werke der deutschsprachigen philatelistischen Literatur, das in keiner Bibliothek fehlen sollte - aber das ist meine Meinung. Wer Klassik sammelt, tut gut daran, sich die 5 Bände zu beschaffen.

    Sie erschienen ab 1923 bis 1936 und reichen bis zum Buchstaben I - Italien. Alle Länder sind handbuchmäßig bearbeitet und bieten eine Informationsfülle, die eigentlich bis heute (zumindest in deutscher Sprache) unerreicht ist. Das sie bei I enden, ist auch der Grund für die späteren Ergänzungsbände von Rudolphi und noch später der Neuen Schriftenreihe.

    Von Zeit zu Zeit werden sie auf Auktionen angeboten. Die vollständige Reihe kann dabei (je nach Erhaltung) bis zu 500 € kosten.

    Der Nachdruck des Deutschen Reiches ist m. W. noch über die ArGe "Neues Handbuch der Briefmarkenkunde" in Soest (dort gibt es auch zusätzliche Infos zum KOHL-Handbuch) zu bekommen und kostet nach meiner Erinnerung um die 40 € - sehr gut angelegtes Geld!

    Gruß
    Michael Ullrich

  • Literatur für Anfänger

    • Michael Ullrich
    • 14. Januar 2012 um 13:47

    Hallo Minerva,

    Bücher für Einsteiger gibt es sehr viele - die meisten haben aber leider gemeinsam, dass sie schon seit vielen Jahren vergriffen sind. Heute lassen sie sich aber über das Internet (booklooker, zvab o.ä.) wesentlich leichter wiederfinden als zu meiner Anfängerzeit. Mir hat vor fast 40 Jahren schon Heinz Kühne: Wir sammeln Briefmarken viele Anregungen gegeben, so dass ich dieses Buch heute noch empfehlen kann. Sehr gut ist auch Briefmarkenkunde - Das Handbuch für Philatelisten von Ludwig Tröndle. Hier findet man alles rund um die Briefmarke konzentriert auf knapp 400 Seiten - ein absolutes Muss für eine Phila-Bibliothek. Im Gegensatz zu manchen Vorrednern bin ich auch der Auffassung, dass man auf ein gutes Lexikon nicht verzichten kann. Ulrich Häger: Großes Lexikon der Philatelie hat hier Maßstäbe gesetzt, die heute noch gelten. Ich habe noch kein Phila-Lexikon im Internet gefunden, dass es damit aufnehmen könnte - und von Alexander Bungerz will ich hier gar nicht reden!

    Wenn man sich zudem ein wenig mit der Entwicklung unseres Hobbies befassen will, bietet sich Kurt Karl Doberer: Schwarze Einser - Rote Dreier an. Ein äußerst vergnügliches Lesebuch rund um die Briefmarken aus aller Welt, aus dem man sehr viel lernen kann. Eine intellektuelle Herausforderung ist Carlrichard Brühl: Geschichte der Philatelie in 2 Bänden, auf den viele zu ihrem eigenen Schaden verzichten...

    Für das Gebiet Deutsches Reich ist das Kohl-Handbuch nach wie vor unverzichtbar. Das Original ist teuer und nur selten zu bekommen, aber für das Deutsche Reich gibt es einen guten Nachdruck, den man haben muss, wenn man das Gebiet sammelt.

    Einen ersten Überblick sollte man sich eigentlich in einem örtlichen Verein verschaffen können, obwohl meine eigenen Erfahrungen hier aufgrund der "Literaturfreundlichkeit" angeblicher oder selbsternannter Experten mich auch hier haben oft zweifeln lassen.

    Damit in aller Kürze ein paar praktische Tipps. Ich habe in meinem Sammlerleben immer auch Geld für Literatur ausgegeben. Manche Mark für Briefmarken war unnötig, das Geld für Bücher nie!

    Viel Spaß beim unverzichtbaren Literaturstudium wünscht
    Michael Ullrich

  • Stempelhandbuch/Katalog

    • Michael Ullrich
    • 23. November 2011 um 08:20

    Hallo,

    ja, das stimmt - ein solches Buch existiert nicht (zumindest kenne ich keines, das alle altdeutschen Staaten umfasst!). Bei 18 Ländern wäre dies auch ein Werk, das wohl kaum jemand kaufen würde, weil es einfach viel zu teuer wäre. Es gibt von den einzelnen Staaten aber Stempelhandbücher, in denen solche Fragen durchaus beantwortet werden, auf die schnelle fallen mir hier Baden, Württemberg, Thurn & Taxis oder Hamburg ein (kein Anspruch auf Vollständigkeit!). Die meisten sind aber nur noch antiquarisch zu erwerben und haben nun einmal ihren Preis, den man anlegen muss, wenn man die Informationen will. Alles steht glücklicherweise nun einmal nicht kostenlos im Netz! Daher meine Empfehlung: im Verein oder einer philatelistischen Bibliothek ausleihen, wenn man dann feststellt, dass man das Werk gut nutzen kann - kaufen.
    Gruß
    Michael Ullrich

  • Katanga ?

    • Michael Ullrich
    • 23. Februar 2011 um 07:19

    Dem Beitrag von Saeckingen kann ich nur zustimmen. Auch ich bin in einer Zeit ohne Internet aufgewachsen (ja, das gab es!). Damals war der übliche Weg, eine Marke zu bestimmen, deren Herkunft man nicht kannte, der Griff in Vaters Bücherregal (Bücher sind diese Papierteile mit den festen Deckeln außen rum). Dort stand der Große Brockhaus. Nachdem man das Stichwort gefunden hatte, wurde anschließend im Atlas gesucht, wo das Land lag, bei alten, nicht mehr existierenden Gebieten wurde im Geschichtsatlas geblättert. Anschließend ging es in die Vereinsbücherei, der entsprechende Übersee-Katalog wurde ausgeliehen und man wusste, wann wieviele Marken dort ausgegeben wurden. Das musste man sich alles SELBST erarbeiten, dafür blieb aber das meiste bis heute im Kopf!

    Heute glauben viele das verbürgte Recht zu haben, alles mundgerecht im Internet serviert zu bekommen (das bezieht sich ausdrücklich nicht auf die hier Teilnehmenden, um nicht falsch verstanden zu werden!). Wenn ich manchmal sehe, mit welcher Gläubigkeit viele jüngere Kollegen an Wikipedia hängen, weiß ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll!

    In den meisten Fällen ist das hier und auch von saeckingen genannte Vorgehen das sinnvollste und sollte von jedem erst einmal eingeschlagen werden, bevor man den Rechner hochfährt und Fragen stellt, die man durch einfaches Nachschlagen in Lexika, Atlas oder Katalog selbst beantworten kann. Wie gesagt, gilt nicht für die hier Anwesenden.

    Gruß ind Forum
    Michael

  • Sammlung 1. Markenausgabe Weltweit

    • Michael Ullrich
    • 20. Februar 2011 um 11:54

    Hallo kartenhai,

    sorry, dann habe ich mich mißverständlich ausgedrückt. Den Neudruck zur BEPITEC meinte ich nicht, obwohl er auch sehr schön ist und meiner Meinung nach in eine Sammlung gehört. Hier gab es ursprünglich sogar 45.000 Stück, später hat man dann 5.000 davon mit einem roten Zudruck versehen. Den findet man nicht oft.

    Ich meinte einen Ministerdruck der Gedenkausgabe von 1949 zur 100-Jahrfeier der ersten belgischen Briefmarken, der auch die 50 frc-Marke enthält. Leider bin ich wohl hoffnungslos technisch unbegabt, oder die Datenmenge ist zu groß - ich schaffe es auch unverständlichen Gründen einfach nicht, Abbildungen hochzuladen - wahrscheinlich bin ich zu alt dafür...

    Der Chile-Block hatte m. W. nach keinen Frankaturwert, daher kann er auf Brief nicht vorkommen. das müsste zudem auch ein sehr großer Umschlag gewesen sein....
    Gruß
    Michael

  • Sammlung 1. Markenausgabe Weltweit

    • Michael Ullrich
    • 20. Februar 2011 um 10:31

    Hallo kartenhai,

    besten Dank für die rasche Antwort, ich vermute nämlich genau das gleiche. Der Block bei Köhler wurde für 200 € ausgerufen und für diesen Betrag auch zugeschlagen. Der Käufer hat hier in meinen Augen durchaus ein Schnäppchen gemacht. Bei Delcampe werden derzeit gleich drei Stück angeboten, zwei für je 375 € und einer gar für 1.000 €! Das scheint mir aber dann doch übertrieben...

    Ähnliche Stücke gibt es aber auch von anderen Ländern, z. B. von Belgien 1949. Von diesem Blatt sollen angeblich nur 718 Stück existieren.

    Gruß
    Michael

  • Sammlung 1. Markenausgabe Weltweit

    • Michael Ullrich
    • 19. Februar 2011 um 13:26

    Hallo Kartenhai,

    hast Du eine Quelle für die Angabe 515 Stück bei Chile Block Nr. 1? Der MICHEL Übersee 1956 nennt hier nämlich nur 400 Stück, ebenso der 1960 in Sao Paulo erschienene Spezialkatalog von Filho über die Gedenkmarken zur Hundertjahrfeier der Briefmarken. Unter US-amerikanischen SOS-Sammlern hält sich zwar schon lange das Gerücht, dass es hier mehr geben soll, aber verlässliche Quellenangaben habe ich auch hier noch nicht gefunden. Die meisten mir bekannten Stücke (einschließlich meines eigenen) sind nicht nummeriert, allerdings wurde auf der 341. Köhler-Auktion im September 2010 (Los 2138) ein Exemplar mit der Nummer "00085" versteigert. Diese Nummern wurden nach meiner Kenntnis nicht von der chilenischen Post angebracht, dürften also privaten Ursprungs sein. Weiß hier jemand Näheres dazu?

    Gruß
    Michael Ullrich

  • Baden Briefe und Briefmarken

    • Michael Ullrich
    • 15. Oktober 2010 um 06:57

    Guten Morgen zusammen,

    das Essai wurde nicht umgesetzt, weil es sich als unmöglich herausgestellt hatte, ein Porträt in diesem Format in Baden herzustellen. Erst Schilling hat ja wenig später aufgrund seiner Erfahrung die wundervollen Prägedrucke mit dem Kopf des Großherzogs für die Ganzsachen entworfen, wobei ihm natürlich auch die Ausstattung der Druckerei half. Diese dort vorhandenen Spezialwerkzeuge hatte man in Baden damals nicht. Daher erschien der Kopf, der vom Postkommissär Deininger 1858 entworfen wurde, auch so plump. Das Original ist übrigens verloren gegangen. Das hier gezeigte Stück ist eine Anfertigung Köhlers, die er wohl Mitte der 20er Jahre in vier verschiedenen Farben hat anfertigen lassen. Heute sind diese Stücke eigentlich nicht mehr zu finden. Dies gilt übrigens für alle badischen Essais, da von ihnen nur jeweils zwei Stück hergestellt worden. Ein vollständiger Satz aller Entwürfe und Probedrucke findet sich noch im Bonner Archiv. Ab und zu tauchen auch farbige Zettelchen auf, die angeblich Probedrucke der 18 Kreuzer-Marken sein sollen - Finger weg! Für solche Stücke gibt es keinen Beweis in den Akten, sie sind Mache.
    Gruß
    Michael Ullrich

  • Baden Briefe und Briefmarken

    • Michael Ullrich
    • 14. Oktober 2010 um 15:48

    Hallo zusammen,

    mit großem Interresse habe ich die bisherigen kompetenten Beiträge gelesen. Postgeschichte und die Bestimmung von Portostufen sind von großer Bedeutung, aber auch die einzelnen Markenausgaben und deren Entstehung können durchaus reizvoll sein. Gerade Baden hat hier eine sehr interessante Geschichte. Daher erlaube ich mir, auch etwas beizutragen. Anbei das Friedrich-Essai, das relativ unbekannt ist. Wer genaueres dazu wissen möchte, sei auf die "philatelie" vom Februar 2006 verwiesen. Dieses Stück trägt zudem noch die Original-Unterschrift von Heinrich Köhler, ist also auch ein philateliehistorisches Dokument.

    Gruß
    Michael Ullrich

    Bilder

    • Friedrich-Essai.jpg
      • 422,02 kB
      • 1.200 × 1.668
      • 474
  • Stempelhandbuch/Katalog

    • Michael Ullrich
    • 14. Oktober 2010 um 15:33

    Hallo philazacke,

    sorry, aber ich habe mich bei meiner Kritik an Henke wohl unklar ausgedrückt, mein Fehler. Sie bezog sich nämlich in erster Linie auf den Marken- und weniger auf den Stempelteil, da ich Marken sammele und die Stempel - so interessant sie auch sind - bei mir eher an zweiter Stelle rangieren. Und in diesem Bereich fällt er eben leider ab.

    Was die E-Bay Preise angeht, muss ich passen. Ich oute mich hiermit als Nicht-Ebay-Nutzer, von daher kann ich die Preise dort nicht beurteilen. Henke hat 180 DM gekostet, soweit ich mich noch erinnere, und das war mir für das Gebotene einfach zu viel. 10 € sind sicher ok, aber mich hat er nun einmal als Käufer vergrätzt... Er wollte ja als Nachfolger des GROBE gelten und obwohl GROBE auch nicht immer alles bringen konnte (trotz 29 Nachträgen), kommt er an das Vorbild (immer auf die Marken bezogen!), nicht heran.

    MICHEL habe ich deshalb erwaähnt, weil es darum ging, zunächst einmal einen Überblick zu gewinnen, was es alles gibt. Dafür ist meiner Meinung nach aber ein alter Spezial durchaus ausreichend. Das man danach um oft ältere und daher seltene und teure Spezialliteratur nicht umhin kommt, da gehen wir beide absolut konform.

    In diesem Sinne
    Gruß
    Michael Ullrich

  • Stempelhandbuch/Katalog

    • Michael Ullrich
    • 12. Oktober 2010 um 10:02

    Hallo philazacke,

    so leid es mir tut, aber ich kann Henke absolut nicht empfehlen. Von kaum einem Buch der letzten Jahre war ich so enttäuscht wie von diesem. Schlechte Abbildungen, unvollständiger Inhalt (neuere Forschungsergebnisse, die ich von einem Spezialkatalog erwarte, fehlen nahezu vollständig, dafür sind alte Fehler weitergeschrieben worden usw.), dazu ist das Buch viel zu teuer. Eine Besprechung findet sich auch bei klassische-philatelie.ch, der ich mich nur anschließen kann. Dann eher noch den alten GROBE, den man auch günstig bekommen kann. Selbst ein alter MICHEL-Deutschland-Spezial ist in meinen Augen brauchbarer. Wie gesagt, das ist meine Einschätzung.

    Gruß
    Michael Ullrich

  • Philat. Akademie-Fernkurse

    • Michael Ullrich
    • 14. September 2010 um 14:41

    Ich habe den Grundkurs bereits 1988 belegt (damals noch bei Max Kiesel und Josef Walter König, sie mögen in Frieden ruhen) und kann eine Teilnahme nur empfehlen! (Wobei ich einfach mal davon ausgehe, dass sich an der Qualität und am Vorgehen nichts geändert hat).

    Es werden Lehrbriefe zu unterschiedlichen philatelistischen Themen versandt, deren Fragen beantwortet und zur Auswertung/Bewertung zurückgeschickt werden. Das ganze ist wie ein Fernstudium. Zum Abschluss kommt man zu einem zweitägigen Seminar zusammen (meines war im April 1989 im schönen Forchheim) und unterzieht sich da einer "Abschlussprüfung". Das Ganze spielt sich alles in einem sehr angenehmen und lockeren Rahmen ab, es hat viel Spaß gemacht. Beim Bestehen (mir ist nicht bekannt, ob je jemand durchgefallen ist) bekam man ein schönes Zeugnis. Wer fundiert in die Philatelie hineinkommen will, hat hier die Gelegenheit. Das Preis-Leistungsverhältnis war in meinen Augen absolut angemessen. Ich habe die Lehrbriefe alle aufgehoben und schmökere ab und zu noch heute darin.

    Beste Grüße
    Michael Ullrich

  • Stempelhandbuch/Katalog

    • Michael Ullrich
    • 14. September 2010 um 14:27

    Feusers "Nachverwendete Altdeutschland-Stempel" ist ein sehr fundiertes Nachschlagewerk, das seinen Preis wert ist. Es deckt aber nur ein spezielles Gebiet ab, nämlich eben die nachverwendeten Stempel.

    Die "Nummernstempel" sind m. W. nur eine summarische Fleißarbeit, hier ist ein alter MICHEL sicher genauso tauglich, aber wesentlich billiger. Die Ohrtschen "Neudrucke" sind für mich ein Muss in jeder Bibliothek, allerdings hat der Nachdruck Feusers einen gravierenden Nachteil, er ist nämlich nicht vollständig. Umfangreiche Teile, die Ohrt später nachgeschoben hat, fehlen nämlich. Man kommt daher also nicht darum herum, sich die Originale zu beschaffen, was allerdings Jahre dauern und auch richtig Geld kosten kann.

    Ein allgemeines Stempel-Handbuch über Altdeutschland gibt es m. W. nicht, wobei ich mich gerne eines besseren belehren lasse. Wenn man also ganz Altdeutschland sammelt, wird man wohl um die Spezialwerke zu einzelnen Staaten nicht herumkommen. Diese sind aber in der Regel vergriffen oder teuer. Ein Besuch in der Philatelistischen Bibliothek Frankfurt bietet sich hier förmlich an. Dort kann man sich diese Spezialwerke anschauen und entscheiden, ob man sie selber braucht und sich dann auf die Suche bei Anbietern oder Auktionatoren machen. Einzelne wichtige Standardwerke hier aufzuführen, würde sicher das Zeichenlimit überschreiten... Aber eigentlich sollte es im Verein doch ein paar alte Hasen geben, die hier Bescheid wissen bzw. die Vereinsbibliothek selbst zumindest einige dieser Bücher aufweisen?

    Beste Grüße
    Michael Ullrich

  • Geld verdienen mit Briefmarken

    • Michael Ullrich
    • 14. September 2010 um 14:11

    Ich habe das Buch seit vielen Jahren. Zugegebermassen ist es mittlerweile nicht mehr aktuell, lesenswert finde ich es aber immer noch, da es zahlreiche gute Tipps und Hintergrundinformationen enthält, die man immer brauchen kann. Unter anderem hat er tatsächlich auf S. 33 geraten, Alt-China zu sammeln...

    Empfehlenswert zu diesem Thema sind in meinen Augen aber auch:

    Kruse, Dr. Alfred
    Die Briefmarke als Wertobjekt
    Richard Pflaum Verlag München 1947, 160 S.

    Kruse, Dr. Alfred
    Die Sammler-Briefmarke in der modernen Wirtschaft
    Verlag Karl Ernst Ramftler Hamburg 1948, 31 S.

    Mönkemeier, Walter
    Briefmarken - Kenner sammeln anders
    Selbstverlag Göttingen 1981, 115 S.

    Trobisch, K.
    Vermögen oder Verlust mit Briefmarken
    Handbuch für wertorientierte Sammlungen
    Selbstverlag Wiesbaden o. J.(ca. 1983), 40 S.

    Wittmann, Heinrich
    Briefmarken als Geldanlage und Spekulationsobjekt
    Verlag Moderne Industrie München 1963, 169 S.

    Letzteres halte ich heute noch für ein Standardwerk zu dem Thema, aber auch Kruse, Mönkemeier und Trobisch sind durchaus lehrreich. Allerdings muss man diese Bücher vor dem Hintergrund der Zeit lesen und darf vor allem nicht alles 1:1 auf die heutige Zeit übertragen! Ob man damit auch wirklich Geld verdienen kann, bezweifle ich eher. Ich selbst betreibe Philatelie, weil es mir Spaß macht. Das dafür ausgegeben Geld ist mein bezahlter Preis für die Freude, die ich dabei habe. Ich versuche ja auch nicht, meine abgelaufene Kinokarte zu verkaufen...
    In diesem Sinne beste Grüße
    Michael Ullrich

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