Hier einige Ortsstempel Baden:
Beiträge von Xeno
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Hier noch einige Marken TuT auf Briefstücken:
Alle Marken weg
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Werde die nächsten Tage einige Marken und Belege zum Tausch anbieten.
Ich selbst sammel AD Baden und AD Bayern 1849-1870.
Bei Baden bin ich vorallem an NS und Ortsstempel interessiert auf Marken oder auf Belegen.
Bei Bayern bin ich grundsätzlich auch an vollrandigen Marken mit deutlichen Abstemplungen interessiert auch an Belegen.
Auch an Österreich Wappenausgaben 1850/54 bin ich grundsätzlich immer interesiert.Natürlich ist es schwer alle suchenden oder vorhandenen Stempel aufzuführen, einfach anbieten und dann können wir immer noch schauen ob ein Tauschgeschäft zu Stande kommen kann.
Dann will ich mal anfangen mit einer Rechnung als Faltbrief von Gladenbach nach Eisleben aus dem Jahr 1861 abgestemplt mit 9 Kreuzer Mi.Nr.10
Brief ist weg
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hallo wiisbegierig und bayern klassich,
danke für Eure Einschätzung.
Das mit dem Deckweiß hatte ich bislang noch nie berücksichtg, danke für den Tipp.
Gruß Xeno
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Hallo bayern klassisch,
solche Sachen sind natürlich schon sehr interessant und so ein Postweg ist postgeschichtlich von großer Bedeutung, da in dieser Zeit ja einige Verträge neu oder noch überhaupt nicht geschlossen gewesen sind.
Sind die rückseitigen Stempel eigentlich entziffert, wodurch man erkennen kann welche Strecke der Brief genommen hat.
Ich würde ja vermuten, dass der Brief über Augsburg - Stuttgart - Mannheim - Mainz - Köln in Aachen angekommen ist.
Zu solchen Briefen, die über die Grenzen Bayerns und über die heutigen Grenzen Deutschland hinaus gingen ist wohl die Literatur von Dr. Zangerle sehr lehrreich und hilfreich?
Gruß Xeno
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Die Marke ist von Frau Brettl als eine bläulichgrüne Marke Typ 2 geprüft worden. Ich hätte die Marke als Typ 1 eingestuft, da ich keine Beschädigung im linken oberen Wertkasten entdecken kann.
(Korrektur Marke stand ja auf dem Kopf Typ II ist klar)Der Brief, der von München nach Louvain Belgien lim Jahr 1952 lief hat für mich folgende Besonderheit:
Bayern hat mit Belgien Anfang 1852 noch keinen Postvertrag abgeschlossen, dies geschah erst im Laufe des Jahres 1852.
Die Frage ist, wie kam der Brief von München nach Aachen, von dort er dann die Grenze nach Belgien überschritt.
Auf der Rückseite kann ich nur den Stempel von Aachen lesen, die anderen Orte oder Bahnstempel kann ich nicht entziffern.
Mögliche Routen: von München über Württemberg, Baden, TuT nach Preußen oder wenn der Brief über Franken lief eventuell nur über TuT nach Preußen.
Dies ist allerdings nur spekulativ. Mit allen Staaten hatte Bayern einen Postvertrag im Jahr 1851 abgeschlossen, so dass die 9 Kreuzer von München bis an die Grenze zu Belgien galten, dann musste noch mal für die Zustellung in Belgien bezahlt werden. Da wird es so wie mit dem Brief in der Schweiz gewesen sein, dass der zu zahlende Betrag bar mitgegeben worden ist.Bin mal gespannt ob dies ansatzweise richtig ist.
Gruß Xeno
P.S. werde mich zwischenzeitlich die Zeit mit dem Fussballspiel meines Vereins gegen das Geißbockteam vertreiben.
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@ alle
Danke für Eure Enschätzungen.
Hier habe ich noch zwei weitere Briefe an den königlichen Advokat Götz in Landshut.Der erste Brief ist von Regensburg nach Landshut aus dem Jahr 1851.
Verwendungszeit deutet auf eine Platte 2 hin. Raute unter der Wertziffer 3 fehlt. Die Ecken sind vermutlich durch die relative Frühwendung der Platte noch nicht so abgerundet wie später.Der zweite Brief ist von München nach Landshut aus dem Jahr 1860.
Aus dieser Verwendungszeit kommen eigentlich nur Platte 4 und 5 in Frage. Aufgrund der nach außen gezogenen Ecken handelt es sich vermutlich um eine Platte 4.Hoffe die Qualität der zwei Briefe ist besser, als bei den gezeigten von gestern.
Gruß Xeno
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Habe mir die im Anhang befindende Marke noch mal genauer angeschaut. Die Ecken wirken nicht rund.
Die Seltenheit der Platte 2 bezieht sich auf die Spitzen teils nach außen gezogenen Ecken. Eine Marke wird dann vermutlich auch nur dann als solche bestimmt wenn die nach außen gezogenen Ecken zu erkennen sind.
Alle anderen Marken die zwar nicht abgerundet wirken, aber die Ecken nicht nach außen gezogen wirken werden dann der Platte 1 zugerechnet.
Kann man dies so sehen?Immerhin hat die Marke ja einen Rand von 6mm, so dass die Marke dennoch interessant ist.
Gruß Xeno
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Hallo Bayern klassisch,
das mit der Schweiz wußte ich nicht, ist aber sehr interessant.
Welchen Brief von der Schweiz nach Württemberg meinst Du, fehlt der im Anhang?
Gruß Xeno
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Hallo Christine,
auch von mir die besten Glückwünsche zum Geburtstag!
Gruß aus Südbaden
Xeno -
Hier habe ich noch einen Brief von Landau abgegangen am 28.11.1855
den Emppfangsort kann ich leider nicht entziffern.Aufgrund der Verwendungszeit kommt nur Platte 3 in Frage, da aber die Ecken nicht rund sind und die Raute unter der Wertziffer 3 im linken unteren Kasten fehlt kann man sicher von einer Platte 3 ausgehen.
Gruß Xeno
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Konnte heute meinen ersten Charge Brief erwerben.
Ein Brief vom 10. April 1855 von Würzburg nach Kitzingen.
Bei der Marke handelt es sich um eine Platte 1 was dir runden Ecken erkennen lassen sowie die Verwendungszeit. Platte 2 kam erst im Juli 1855 zur Verwendung, Platte 3 erst 1858.Hat der Vermerk über dem Charge Stempel eine Bedeutung?
Von Würzburg nach Kitzingen benötigt man ca. 2.5 Meilen, dann fallt der Brief unter 12 Meilen, so dass der Brief über 1 bis 4 Loth gewogen haben muss. Die Einschreibegebühr wurde über den Postschein verrechnet.
Rückseitig auf dem Brief ist noch ein Siegel und der Ankunftsstempel von Kitzingen sichtbar.
Der 2. Brief ist ein Brief von Lindau nach Würzburg I. Verteilung. Brief wurde am 2 Oktober 1854 verschickt und ist ein Tag später in Würzburg angekommen.
Die Ecken müssen abgerundet sein, da der Brief in die Verwendungszeit der Platte 1 fielen. Die oberen Ecken kommen mir irgendwie nicht abgerundet vor.
Gerne würde ich auch Eure Einschätzung zu den zwei Briefen lesen.
Gruß Xeno
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@ wissbegierig - danke für Deine Unterstützung, bei den ersten zwei Marken vom 2. Scan denke ich nun auch, dass es sich um Platte 2 handelt. Die Ecken erscheinen abgerundet.
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Habe heute bei einem Tauschtag meine ersten Bayernbriefe erworben.
Hier ein Brief von München nach Oberamergau vom 5 April 1856.
Durch das Datum ist es klar, dass es sich um eine Platte 3 handelt, da im April 1856 anscheinend nur diese Platte zur Ausgabe gekommen ist.
Die oben links abgerundet wirkende Ecke hätte mich vermutlich zwischen Platte 2 und 3 rätseln lassen. Platte 2 wurde anscheinend nur bis 1854 verwendet.Unten links meine ich "franko" zu entziffern können. Dieser Zusatz scheint wohl nur bei Briefen ohne Marken mit Mühlradstempel interessant zu sein, oder?
Rückseitigen Stempel kann ich nicht entziffern. Privatstempel? oder welche Bedeutung hatte dieser?
Rückseitige Stempel bleiben ja ohne Bewertung, würde mich aber trotzdem interessieren was dies für ein Stempel ist.Gruß Xeno
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Von München nach Chur sind es ca. 35 Meilen also weit über 20 Meilen und so musste der Brief mir 9 Kreuzern frankiert werden, falls der Brief bis zu einem Loth gewogen hat. Hinten auf dem Brief lese ich eine 6. Da mussten wohl noch mal 6 Kreuzer zusätzlich bezahlt werden.
Im Jahr 1852 schloss Bayern mit der Schweiz einen Postvertrag, so dass der Brief innerhalb des Postvereins gelaufen ist.Auf der Rückseite sieht man ein Siegel und einen Ankunftsstempel von Chur vom 29. August. Eventuell wurde der Brief von einer Zollbehörde geöffnet und danch versiegelt.
Marke Typ 5a bis 1854 bekannt daher keine Früh oder Spätverwendung auch am Stempel kann ich nichts besonderes feststellen, was natürlich die schöne Marke und den deutlichen Stempel nicht schmälern sollten, nur im Zusammenhang der Bedeutung.
Mal schaun wie das Ergebnis ausfällt
Gruß Xeno -
Zitat
Original von bayern klassisch
Na dann wollen wir mal mit etwas leichterem anfangen:Aus Bayern nach Württemberg zum warm machen: Was ist denn da passiert?
Erst 6, dann 9? Wie kam das denn zustande?Gruß von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch,
erst 6, dann 9 das hat mich irretiert muss ich ehrlich zugestehen.
Der Brief ist mit einer 9 Kreuzer Marke frankiert für über 20 Meilen.
Ich vermute nach langer Knobelei, dass der Absender zuwenig für das Gewicht bezahlt hat und noch mal nachgezahlt werden musste.
Die geschriebene Zahl auf dem Brief halte ich eigentlich für eine 9 oder ist es doch eine 6 nur auf dem Kopf?
Am Ende mussten dann 15 oder 18 Kreuzer bezahlt werden.
Es muss mit dem Gewicht zusammen hängen, da ein Expressbrief ist es keiner.Grüße von einem verwirrten und auf Lösung wartenden Xeno
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Hallo bayern klassisch,
habe die Marken oben noch mal neu eingestellt.
Gruß XenoP.S. Es dürfen gerne auch noch weitere Personen Ihre Ergebnisse mitteilen, falls Interesse besteht.
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Hallo bayern klassisch,
nein den Vermerk habe ich nicht gelesen, obwohl man diesen vermutlich hätte enziffern können.
Habe Deinen Hinweis für die Kurrentschrift gelesen und werde versuchen einwenig dazu zu lernen.Habe erst vor 5 Wochen angefangen mich mit dem Thema Bayern zu beschäftigen und kann leider noch keinen besonderen Brief in meiner aufbauenden Sammlung vorweisen. Bin quasi erst ganz am Anfang meiner Bayernleidenschaft.
Vorher habe ich mich ausschließlich auf die Klassikgebiete Baden und Österreich beschränkt. Die Plattenbestimmungen machen mir ähnlich wie bei den Wappen von Österreich große Freude aber natürlich auch noch Probleme, allerdings bin ich wie gesagt noch ganz am Anfang.Mit Briefen habe ich mich eigentlich bisher nicht groß beschäftigt. Bei Baden habe ich einige Belege, die ich wohl auch noch mal genauer anschauen werde.
Die von Dir gezeigten Briefe und das Erkunden von diesen Sachen machen mir großen Spass auch wenn ich des öfteren daneben liege. Man lernt aber auch viel und ließt auch einen Artikel in einem Buch, der sonst nur überflogen worden wäre.
Um meine Plattierungen zu überprüfen habe ich mal noch 10 Marken eingestellt.
Hier mein Tipp:
1.Scan: 2, 2, 1, 2
2.Scan: 3, 1, 2
3.Scan: 1, 1 , 1Gruß Xeno
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Meine These zu dem Brief
Der Brief wurde am 9 Dezember 1861 in München weg geschickt
nach Ellwangen in WürttembergIn Würtemberg gibt es zwei Orte mit dem Namen Ellwangen.
Ellwangen an der Rot von München unter 20 Meilen 6 Kreuzer.
Ellwangen an der Jagst von München über 20 Meilen 9 Kreuzer.Denke aber ich liege völlig falsch.
Gruß Xeno
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@ Briefmarkensammler
Platte 2 und 3 würde ich ausschließen aufgrund dem vorhandenen Balken unter der Wertziffer 3 im unteren linken Quadrat.
Platte 1 auch nicht möglich, da eine Einbuchtung im unteren rechten Quadrat zu erkennen ist.
Bleiben nur noch Platte 4 und 5 übrig.
Es ist zwar ein leichter Fleck unter dem Buchstaben B (Bayern) zu sehen, was für eine 5 steht, die aber für mich nach außen gezogenen wirkenden Ecken lassen mich eher eine Platte 4 vermuten.Habe hier auch noch 13 Marken.
Mal schauen was die anderen dazu meinen?Mein Tipp:
1.Scan: 5, 4, 2, 2,
2.Scan: 3, 3, 3, 4, 4,
3.Scan: 2, 4, 5, 5.Gruß Xeno
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hallo bayern klassisch,
meine Augen sehen einen Fingerhutstempel Monheim mit Federzug,
dazu kommt ein Plattenfehler bei der Marke (ein weißer Balken im Buchstaben Y bei dem Wort Bayern).Diese zwei Tatsachen machen den Brief zu einem Schmuckstück!
Gruß Xeno