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Bayern 9 Kreuzer grün, welcher Typ?

  • Xeno
  • 25. Februar 2008 um 09:50
  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. März 2008 um 08:47
    • #61

    Hallo Xeno,

    bis auf die links unten kann ich alle der Type III zuordnen.

    Nicht die Marke oben links ist rechts oben nicht ausgefüllt, sondern die Trennlinie an der Ecke des Bogens ist eingeschlagen worden. Hat man auch nicht alle Tage!

    Bei der rechts unten könnte man den beginnenden PF Punkt vor der großen Ziffer 9 erkennen ... das wäre ja auch nicht schlecht!

    Zur Abwechslung mal ein besonderer Brief von mir - wer den korrekt beschreiben kann, ist gut!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • Xeno
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    • 15. März 2008 um 10:07
    • #62

    Meine These zum Brief:

    Der Brief der von Obernzell nach Mailand geschickt worden ist, fiel unter den Deutsch-Österreichischen Postvertrag. Mailand in der Region Lombardei liegend gehörte bis 1859 zu Österreich.

    Der Brief wurde in der Zeit zwischen 1850 1856 geschrieben dies ist durch den gMR 246 I Verteilung Obernzell zu erkennen.

    Durch die in der Zeit bestehenden Tarifen vermute ich 9 Kreuzer für über 20 Meilen und zusätzliche 9 Kreuzer für eine Warenprobe/Mustersendung.

    Auf die Auflösung bin ich gespannt!

    Gruß Xeno

    It´s a 106 miles to Chicago. We´ve got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it´s dark and we´re wearing sunglasses.

  • CCCCCC
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    • 15. März 2008 um 10:07
    • #63

    ... wer den korrekt beschreiben kann, ist gut!

    Brief von Bayern nach Milano.

    Meine Vermutung: Milano = Maiiland.


    CCCCCC

  • rabege
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    • 15. März 2008 um 12:25
    • #64

    Ein "Muster ohne Wert" zum DÖPV-Tarif 18. Gewichtstufe, 1Kr/Loth ?
    Gruß rabege

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. März 2008 um 14:20
    • #65

    @Alle - Mensch seid ihr gut!

    Fast hättet ihr ihn geknackt.

    Der Brief aus Obernzenn datiert vom 16.3.1852, wie ihr an den gM 247 der 1. Verteilung erkannt habt (damit kann ich euch nicht fangen, war mir klar).
    Richtig erkannt wurde auch Milano = Mailand, also bis 1859 zur Lombardei und damit zum Kaiserreich Österreich gehörend. Damit war es ein Postvereinsbrief, kein Auslandsbrief!

    Super erkannt auch, dass "Mostre senza valore" Muster ohne Wert bedeutet, denn ohne dies kann man den Brief nicht beschreiben. Aber wofür zahlte man satte 18 Kr.?

    Da Mailand über 20 Meilen von jedem bayer. Ort entfernt liegt, war die einfache Gebühr 9 Kr. im Frankofall und im Portofall. Üblicherweise kam ja bei Portobriefen der Zuschlag von 3 Kr. je Gewichtseinheit hinzu - das galt aber nicht für Muster ohne Wert - Versendungen, wenn die Muster anhängend waren, wie hier!
    Die Vergünstigung war aber, dass, wenn der Brief ohne die Muster unter einem Loth wog, der Brief mit den Mustern je 2 Loth nur den einfachen Satz kostete. Hier haben wir also einen Brief vor uns, der unter einem Loth wog, der aber mehrere Muster anhängend hatte, die zusammen mit dem Brief über 2 bis 4 Loth exklusive wogen. Je 2 Loth die einfache Taxe von 9 Kr. = 18 Kr., wie verklebt.

    Wenn es gewünscht wird, kann ich noch weitere 9 Kr. Briefe einstellen, die sich freuen würden, wenn ihr sie beknobelt, denn einfach ist keiner von denen ...

    Liebe Grüsse und großes Lob von bayern klassisch

  • Xeno
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    • 15. März 2008 um 14:42
    • #66

    Hallo bayern klassisch,

    mir macht so was immer Spaß, nebenbei lernt man noch was.

    Gruß Xeno

    It´s a 106 miles to Chicago. We´ve got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it´s dark and we´re wearing sunglasses.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. März 2008 um 15:05
    • #67

    Na dann wollen wir mal mit etwas leichterem anfangen:

    Aus Bayern nach Württemberg zum warm machen: Was ist denn da passiert?
    Erst 6, dann 9? Wie kam das denn zustande?

    Gruß von bayern klassisch

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  • Xeno
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    • 15. März 2008 um 20:00
    • #68

    Meine These zu dem Brief

    Der Brief wurde am 9 Dezember 1861 in München weg geschickt
    nach Ellwangen in Württemberg

    In Würtemberg gibt es zwei Orte mit dem Namen Ellwangen.

    Ellwangen an der Rot von München unter 20 Meilen 6 Kreuzer.
    Ellwangen an der Jagst von München über 20 Meilen 9 Kreuzer.

    Denke aber ich liege völlig falsch.

    Gruß Xeno

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. März 2008 um 20:46
    • #69

    Hallo Xeno,

    wenn es das weiter entfernte Ellwangen wäre, dann hätten doch 9 Kr. gereicht, oder? Beim näheren Ellwangen hätten ja schon 6 Kr. gereicht.

    Kleiner Tipp am Rande: In Bayern hat man das Gewicht, wenn es höher als einfach war, nur selten auf den Brief geschrieben.

    Noch ist die Nuß also nicht geknackt.

    Grüsse von bayern klassisch

  • briefmarken-forum.com
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    27. November 1970 (55)
    • 16. März 2008 um 00:57
    • #70

    Auf der Messe in München erworben!
    Wie fällt das Urteil der Experten aus?

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    Beste Grüsse

  • Xeno
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    • 16. März 2008 um 09:15
    • #71
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Na dann wollen wir mal mit etwas leichterem anfangen:

    Aus Bayern nach Württemberg zum warm machen: Was ist denn da passiert?
    Erst 6, dann 9? Wie kam das denn zustande?

    Gruß von bayern klassisch

    Hallo bayern klassisch,

    erst 6, dann 9 das hat mich irretiert muss ich ehrlich zugestehen.

    Der Brief ist mit einer 9 Kreuzer Marke frankiert für über 20 Meilen.

    Ich vermute nach langer Knobelei, dass der Absender zuwenig für das Gewicht bezahlt hat und noch mal nachgezahlt werden musste.

    Die geschriebene Zahl auf dem Brief halte ich eigentlich für eine 9 oder ist es doch eine 6 nur auf dem Kopf?

    Am Ende mussten dann 15 oder 18 Kreuzer bezahlt werden.
    Es muss mit dem Gewicht zusammen hängen, da ein Expressbrief ist es keiner.


    Grüße von einem verwirrten und auf Lösung wartenden Xeno

    It´s a 106 miles to Chicago. We´ve got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it´s dark and we´re wearing sunglasses.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. März 2008 um 11:05
    • #72

    Hallo Xeno,

    hier die Auflösung:

    Die Entfernung betrug zwischen 10 und 20 Meilen. Je Gewichtsstufe also 6 Kr.. Der Brief wog aber über 1 Loth, so dass er mit 2 mal 6 = 12 Kr. hätte frankiert werden müssen.
    Da nur 9 Kr. verklebt waren, war er unterfrankiert, und München rechnete verbraucherfreundlich: 1. Stufe frankiert mit 6 Kr., aber die 2. Stufe mit dem Rest von 3 Kr. statt 6 kr war unterfrankiert.
    Weil unterfrankierte 2. Stufe, kam der Portozuschlag hinzu, also statt 6 Kr. derern 9! 9 Kr. minus der restlichen 3 Kr. ergaben noch 6 Kr. vom Empfänger. Alles klar?

    Die Schwaben rechneten aber anders:

    Sie sagten, weil keine 12 Kr. drauf sind, war der ganze Brief unterfrankiert, und ein Portobrief über 1 bis 2 Loth kostete von München aus 2 mal 9 = 18 Kr., von denen man die verklebten 9 Kr. abzog, also noch 9 Kr. vom Empfänger zu bezahlen.

    Du siehst, es kommt nur auf die Anrechnungsweise an.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. März 2008 um 11:08
    • #73

    Hallo briefmarken-forum.com,

    wenn die Marke, eine 5d, vollrandig wäre, hättest du einen Traumbrief. Auch der Stempel von Wachenheim ist selten und steht mit 90 Euro zurecht so hoch. Beide Stempel sind perfekt.
    Aber bei dem Randverlauf ist eine Type III nicht so gesucht, als wenn die Marke vollrandig wäre.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • wissbegierig
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    • 16. März 2008 um 13:03
    • #74

    Hallo bayern klassisch,
    wenn dies eine der leichteren Übungen darstellen soll, dann bin ich auf deine komplizierten Briefe gespannt! ;)
    Wahrscheinlich würde daran auch Nick Knatterton scheitern - wenn er sich überhaupt für bayrische Briefe interessiert hätte!
    Ich würde ja auch mal einen spannenden Brief einstellen, aber wahrscheinlich hast du die bis auf wenige Ausnahmen schon in den letzten 30 Jahren aufgekauft.
    Mal an Ostern über den Flohmarkt gehen..... :D

    Grüße
    wissbegierig

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. März 2008 um 16:12
    • #75

    Hallo wissbegierig,

    jetzt geht es mal ne Nummer internationaler zu:

    Brief aus München vom 27.8.1853 nach Chur. Eine 5a in geprüfter schmalrandiger Qualität. Aber was ist das besondere an diesem Brief?

    Die Rückseite zeige ich gleich mit, und bin für jeden Gedanken froh!

    Beste Grüsse von bayern klassisch

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  • Xeno
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    • 16. März 2008 um 17:26
    • #76

    Von München nach Chur sind es ca. 35 Meilen also weit über 20 Meilen und so musste der Brief mir 9 Kreuzern frankiert werden, falls der Brief bis zu einem Loth gewogen hat. Hinten auf dem Brief lese ich eine 6. Da mussten wohl noch mal 6 Kreuzer zusätzlich bezahlt werden.
    Im Jahr 1852 schloss Bayern mit der Schweiz einen Postvertrag, so dass der Brief innerhalb des Postvereins gelaufen ist.

    Auf der Rückseite sieht man ein Siegel und einen Ankunftsstempel von Chur vom 29. August. Eventuell wurde der Brief von einer Zollbehörde geöffnet und danch versiegelt.

    Marke Typ 5a bis 1854 bekannt daher keine Früh oder Spätverwendung auch am Stempel kann ich nichts besonderes feststellen, was natürlich die schöne Marke und den deutlichen Stempel nicht schmälern sollten, nur im Zusammenhang der Bedeutung.

    Mal schaun wie das Ergebnis ausfällt

    Gruß Xeno

    It´s a 106 miles to Chicago. We´ve got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it´s dark and we´re wearing sunglasses.

    Einmal editiert, zuletzt von Xeno (16. März 2008 um 17:27)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. März 2008 um 17:52
    • #77

    Hallo Xeno,

    gar nicht schlecht! Aber ein Postvereinsbrief war es nicht!

    Es ist ein Brief der Periode 1.10.1852 bis zum 31.3.1854 bis 1 Loth Gewicht. Den Beginn dokumentiert der Postvertrag der Anrainerstaaten der Schweiz, also Baden, Württemberg, Bayern und Österreich, und das Ende belegt ein Umdenken der Schweiz. Wieso?

    Die CH akzeptierte bis zum 31.3.1854 nicht, den ihr zustehenden Gebührenanteil von deutschen Absendern in Marken zu entrichten. Man bestand auf Barzahlung des Anteils von 3 Kr. bis 10 Meilen innerhalb der CH oder von 6 Kr. über 10 Meilen Entfernung.

    Der Absender zahlte also 9 Kr. für Briefe über 20 Meilen bis zur Grenze durch die Marke, und 6 Kr. bar, die der Münchner Postbedienstete hinten notieren musste. Teilfrankierte Briefe gab es nicht.

    Zum 1.4.1854 gab man diesen Anachronismus endlich auf, wobei es interessant ist zu wissen, dass die CH schon zuvor die Vollfrankatur mit Marken und die komplette Barfrankatur anwandte und nur ein Brief wie der hier abgebildete, aus der CH nach Württemberg, auch eine geteilte Frankoabgeltung aufweist.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • Xeno
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    • 16. März 2008 um 21:55
    • #78

    Hallo Bayern klassisch,

    das mit der Schweiz wußte ich nicht, ist aber sehr interessant.

    Welchen Brief von der Schweiz nach Württemberg meinst Du, fehlt der im Anhang?

    Gruß Xeno

    It´s a 106 miles to Chicago. We´ve got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it´s dark and we´re wearing sunglasses.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. März 2008 um 21:59
    • #79

    Hallo Xeno,

    nein, der fehlt nicht im Anhang, ich habe nur ein sw - Minifoto von dem, leider.
    Das ist nicht sinnvoll einstellbar.

    Morgen kommt der nächste zum knobeln!

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. März 2008 um 17:18
    • #80

    Ein kleines Highlight der 9 Kr. Briefe zeige ich mal hier: Er stammt aus München vom 29. Januar 1852 und lief nach Louvain. Was ist an dem denn besonderes?

    Beste Grüsse von bayern klassisch

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