128. Felzmann Auktion
Die Auktion liegt jetzt 10 Tage zurück, und ich möchte kurz den Eindruck schildern, den ich vor Ort hatte.
Vor der Auktion habe ich alle Lose von Karlsbad besichtigt, und war von der Qualität durchgehend begeistert. Wie so üblich, waren hier natürlich auch die typischen Beschreibungsfehler zu finden (Mi Nr. 19 Aufdrucktyp 3, Erstagstempel wurden nicht erwähnt).
Herr Felzmann hatte schon einige gute Gebote vorliegen, u. a. bei Karlsbad 17 F II war sein erster ruf 1400 Euro.
Die seltenen Karten mit der A6 und B41 waren sehr begehrt und wurde im Saal und Telefon auf über 2000 Euro geboten.
Für mich war es erstaunlich, das die anwesenden Kommissionäre nur wenig Gebote für die Sudetenland Marken hatten, dafür waren im Saal einige Sammler zu finden.
Das Fazit nach dem Gebiet Karlsbad von Herrn Felzmann „Die Michelredaktion kann die Preise für Karlsbad wieder neu bearbeiten“.
Nur noch kurz zu anderen Gebieten.
Deutsche Kolonien, für gutes und seltenes Material werden gute Preise gezahlt.
Der Run auf Danzig scheint zu Ende zu sein, es blieb vieles liegen.
D. Bes. Landespost Belgien Grodno Mi Nr. 1-5* von 1200 Euro auf 5800 Euro
Saarland Mi Nr. 245 Paar auf Rentenkarte von 300 Euro auf 720 Euro.
Gruß aus Frankfurt
Hessenphilatelie