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  3. Magdeburger

Beiträge von Magdeburger

  • AD - Schweiz und retour

    • Magdeburger
    • 26. Oktober 2010 um 21:27

    Lieber Bayern Klassisch

    zu diesem Artikel habe ich mir das Eisenbahnnetz zu Zeitpunkt des Briefes angeschaut.
    Danach liegt es für Mühlhausen nahe, dass Sendungen in die Schweiz über Taxis liefen.

    Ob es irgendwann auch anders war, ist immer möglich. Eine durchgehende Bahnverbindung über Eisennach - Coburg - Bamberg - Nürnberg - Lindau war Ende 1859 vorhanden, aber ob diese von dort aus genutzt wurde...
    Mehr kann ich leider nicht sagen.:ups:

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • AD - Schweiz und retour

    • Magdeburger
    • 26. Oktober 2010 um 21:00

    Lieber Bayern Klassisch

    zum Laufweg habe ich folgendes gefunden:

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • AD - Schweiz und retour

    • Magdeburger
    • 26. Oktober 2010 um 20:34

    Lieber Bayern Klassisch

    ich denke das der Brief über Erfurt - Kassel - Frankfurt - Mannheim - Basel gelaufen ist, also ohne Bayern.
    9 Kreuzer Vereintaxe und 3 Kreuzer wurden für Schweiz angegeben, was eigentlich 40 Rappen und für den 1. Taxrayon ist - jedoch "berappte" der Empfänger 50, was für den 2. spricht.

    Wenn Du jedoch nach etwas besonderes fragst, keine Ahnung und ohne PV ist auch alles nur geraten...

    Zum "blauen Stempel" habe ich Langnau im Emmental gefunden - aber ob dies richtig ist?

    Sich auf die Lösung freuen

    Ulf

  • Interessantes aus Hamburg

    • Magdeburger
    • 26. Oktober 2010 um 18:20

    Hallo senziger

    die letzte grosse Packkammer Preussens beim vorliegenden Beleg war in Halle an der Saale. Hier wurde das Paket auch nochmals "kontrolliert" und in die entsprechenden Karten eingeschrieben. Teilweise wurde siegelseitig der "Durchgang" der Pakete so auf dem Begleitbrief vermerkt.

    Vielleicht bekomme ich noch die "Arbeit" genau zu diesen Zahlenstempel von Halle. Dann läßt sich eventuell noch mehr sagen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Interessantes aus Hamburg

    • Magdeburger
    • 25. Oktober 2010 um 19:15

    Hallo senziger

    ich habe nun die beiden Packkammerstempel von Hamburg mit Deinem verglichen.
    Mir scheint er identisch dem hier gezeigten zu sein (nach Schneeberg).

    Interessant ist dies schon, nach so langer Zeit sieht Deiner fast wie neu aus - oder lang er solange unter Verschluß?

    Vielleicht finden sich noch mehr Belege mit solchen Stempeln an - vielleicht läßt sich dann mehr sagen.

    Anbei das erzeugte Bild.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Interessantes aus Hamburg

    • Magdeburger
    • 24. Oktober 2010 um 20:12

    Hallo senziger

    ich bin auch schon krampfhaft bemüht, die PV Preussen - Sachsen zu bekommen um solche Briefe zu knacken.
    122 Neu-Pfennige durfte das Porto gewesen sein.
    Den vorderseitigen Packkammerstempel habe ich hier schon einmal gezeigt - vergleiche ich morgen mit meinen beiden.
    Siegelseitig ist der Stempel mit der "2." der Packkammer in Halle an der Saale zuzuordnen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Philaport

    • Magdeburger
    • 24. Oktober 2010 um 18:51

    Hallo Philaport

    Zitat

    Original von Ron Alexander
    Aus persönlicher Erfahrung kann ich zu Deinem Projekt sagen, schließ Dich einem Forum an, anstelle selbst eins aufzubauen. Dieses hier hat sich über jahre etabliert. Erstelle lieber eine Homepage über Deine Sammlung, dass zieht sehr viele interessante an.

    dem möchte ich mich ausdrücklich anschliessen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Schnittriesen

    • Magdeburger
    • 24. Oktober 2010 um 16:18

    Hallo Zusammen

    beim aussortieren von nicht mehr benötigten Belegen, fiel mir dieser in die Hände.
    Am 12.06.1862, wahrscheinlich in einen Briefkasten am Bahnhof von Erfurt geworfen ging seine Reise nach Halle an der Saale als einfacher Brief.
    Die Entfernung beträgt knapp 12 Meilen. Vom Absender nur mit einen Sgr bezahlt, so dass 1 Sgr Nachporto, grosser blauer Strich, vom Empfänger noch bezahlt werden musste.

    Die Nr. 10 könnte schon eine "b" sein und ist rechts mit Teilen der Nebenmarke sowie auch oben, die anderen beiden Seiten, da könnte der Rand etwas breiter sein.;)

    peterhz - vielleicht ein Brief für Dich?

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • AD - Staaten - Dänemark

    • Magdeburger
    • 24. Oktober 2010 um 14:07

    Hallo Ihr Lieben

    zum Brief selbst kann ich nichts sagen, möchte jedoch aus dem Gesetz zum Postwesen von 1860 den Teil für die Versendung von "Geld" anfügen.

    Ich denke, dass im Allgemeinen so verfahren wurde.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Baden Briefe und Briefmarken

    • Magdeburger
    • 23. Oktober 2010 um 18:20

    Lieber Balf_de

    zu den 5 Kreuzern kann ich nichts sagen, wie die sich dann zusammen setzen sollen.
    Ob es hier irgendeinen "Grenztarif" zwischen beiden Staaten gibt, weiss ich nicht.

    Nach DÖPV lassen sich nur 5 Kreuzer für Nachnahmen so für mich nicht darstellen.
    Die Procuragerbühr beträgt 3 Kreuzer und der Mindestfahrposttarif wäre 5 Kreuzer ab 01.01.1858, davor wäre wahrscheinlich je 3 Kreuzer, also 6 Kreuzer Fahrposttarif zzgl. procura anzusetzen.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Baden Briefe und Briefmarken

    • Magdeburger
    • 23. Oktober 2010 um 17:04

    Lieber Balf_de

    Zitat

    Original von balf_de
    Einspruch, Euer Ehren ....

    Einspruch angenommen:jaok:
    Ich habe die falschen Orte gesucht.... :ups: (Habe den falschen Zielort Oberstaufen noch genommen....)
    Damit dürfte der Brief innerhalb Badens gelaufen sein und ich nehme alles zurück, denn auch in Preussen wurden Nachnahmebriefe mit der Briefposttaxe und nicht mit der Fahrposttaxe belegt.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Baden Briefe und Briefmarken

    • Magdeburger
    • 23. Oktober 2010 um 13:59

    Lieber Balf_de

    beide Orte liegen deutlich über 20 Meilen von einander entfernt. Wie Du schon bemerkt hast, ist es eine Sendung von Baden nach Württemberg.

    Ist der Beleg noch dem DÖPV zuzuordnen, ist der Brief selbst portofrei und es wurde 3 Kreuzer procura erhoben und 2 Kreuzer Bestellgeld. Dies halte ich eher als unwahrscheinlich.

    Ist der Beleg nach dem 01.01.1868 und es gelten die gleichen Regelungen wie im Norddeutsch Bund, dann ergibt sich 3 Kreuzer Procura (Mindestgebühr) + 11 Kreuzer Fahrposttarif (15 - 25 Meilen) = 14 Kreuzer. Hierzu würde ich tendieren, obwohl die Summe von 23 Kreuzer fehlt.

    Mit einem Denkansatz Drucksache incl. Nachnahme kann ich mich nicht anfreunden. Ein Grund ist schlicht, dass Nachnahmen der Fahrpost zuzuordnen sind und Drucksachen der Briefpost.
    Weiterhin durfte, soweit ich mich erinnere, auf Drucksachen bzw. Streifbänden nur die Anschrift des Empfängers, eventuell ein Absender vermerkt werden.

    Ob es zwischen Baden und Württemberg Einzelverträge gab, dies entzieht sich meiner Kenntnis.

    Die Taxierungsversuche können auch "Quatsch" sein, zuviele "Annahmen" meinerseits.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • AD - Staaten - Dänemark

    • Magdeburger
    • 23. Oktober 2010 um 07:05

    Hallo DKKW

    ein wenig kann ich Dir vielleicht helfen. Das Paket wog 5 Pfund 4 Loth, der Brief 1 Loth.
    Allgemein wurden die Briefe kostenlos mitbefördert, es sein denn, er wog mehr als ein einfache schwerer Brief. Dafür wurde meist der Mindestfahrposttarif zu grunde gelegt.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Fahrpost - Terra incognita

    • Magdeburger
    • 22. Oktober 2010 um 21:43

    Lieber Michael

    Laut Postregulativ, gültig ab 01.01.1825 galt für die Schrift- und Aktentaxe die 4fache Brieftaxe solange bis die doppelte Gewichtstaxe größer war (§11).

    Bei einer Entfernung von 59 Meilen beträgt die einfache Brieftaxe 8 Sgr - das 4fache somit 32 Sgr + 50% Schnellpostzuschlag (§27) von 16 Sgr somit insgesamt 48 Sgr.

    Wenn die Entfernung > 60 Meilen ist, dann ist die einfache Brieftaxe schon 9 Sgr - 4fach 36 Sgr + 50% Schnellpostzuschlag von 18 Sgr ergeben die taxierten 54 Sgr.

    Gegen die Zeit nach dem 01.10.1844 spricht die Senkung der Brieftaxe, die auch für die Schrift- und Aktentaxe anzuwenden wäre. Von 50 - 100 Meilen wäre die einfache Brieftaxe 5 Sgr und führt somit zu keinem Ergebnis.

    Die Gewichtstaxe wäre 3 Pfennige je Pfund von 5 zu 5 Meilen und danach ergibt sich nur 2 Pfund * 3 Pfennige * 13 Progressionstufe = 6 1/2 Sgr. Für die Berechnung spielt diese somit keine Rolle - erster Satz.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Baden Briefe und Briefmarken

    • Magdeburger
    • 22. Oktober 2010 um 10:27

    Hallo Andreas

    es ist ein Postvorschußbrief.
    Unten wurde angegeben "Postnachnahme 9x erhalten ...."
    Diese 9 Kreuzer wurden wiederholt + 5 Kreuzer weitere Gebühren ergeben die notierten 14 Kreuzer.
    Läßt der Brief sich datieren?
    Irgendwie glaube ich nicht an nur den 5 Kreuzern, finde momentan jedoch keine Lösung zu den 14 Kreuzer als Porto + procura.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Interessante Belege aus Magdeburg

    • Magdeburger
    • 20. Oktober 2010 um 19:52

    Hallo Harmut

    recht vielen Dank.
    Obwohl der Brief recht sauber geschrieben wurde, hatte ich Schwierigkeiten.:ups:

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Packkammerstempel

    • Magdeburger
    • 20. Oktober 2010 um 19:44

    Hallo Totalo-Flauti

    wenn ich es richtig entziffere, ist es sogar ein Wertpaketbegleitbrief, den unten lese ich "Hierbei eine Rolle sign. H.Q,u M. mit Reichsthaler 100"

    Durch die gute Verbindung zu Magdeburg habe ich eine Vermutung...., vielleicht lassen sich alle bekannten Belege "auftreiben" und eventuell kann dann mehr gesagt werden.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Interessante Belege aus Magdeburg

    • Magdeburger
    • 20. Oktober 2010 um 18:58

    Hallo Kartenhai

    woher hast Du die ersten Infos?
    Die angegebene Seite hatte ich gefunden, es war damals die "wichtigste" Strasse in Magdeburg.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Interessante Belege aus Magdeburg

    • Magdeburger
    • 20. Oktober 2010 um 18:23

    Lieber Bayernfreunde

    ich danke für die weiteren Informationen.
    Ein "frei" - Vermerk befindet sich auch nicht unter Marke.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

  • Interessante Belege aus Magdeburg

    • Magdeburger
    • 20. Oktober 2010 um 16:56

    Liebe Sammelfreunde

    endlich habe ich es geschafft einen Beleg aus Bayern zu bekommen.
    Am 18.12.1860 in München geschrieben und am gleichem Tage aufgeben - zwei Tage später angekommen.
    Das besondere ist, dass es sich um einen Umschlag handelt. Selbst der Inhalt blieb erhalten. Zwar werde ich nicht richtig schlau, zumindestens handelt es sich um Glückwünsche und ein Neujahrgruß.

    Auch habe ich versucht etwas zum Empfänger zu finden, leider ohne richtigen Erfolg.

    Die Nr. 5 habe ich mit 1200 DPI eingescannt, vielleicht brauchen unsere Bayernverrückten dies.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

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