Gilt für Bildpostkarten auch in Deutschland. Hintergrund ist, dass zwischen dem Vorderteil und dem Bildteil etwas Geheimes dazwischen geklebt sein konnte, was so der Zensur entging. Um das zu entdecken, hätte man die Bildpostkarte zerstören müssen. Deshalb wurden diese verboten, solange zensiert wurde.
Beiträge von fdoell
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Natürlich. Der Text ist ja auch für die Empfänger.
Was aber philatelistisch interessant ist, ist die Tatsache, dass die GS für ein Gewicht bis 50g gilt. Briefe und Postkarten gehen seit einigen Jahren in der 1. Gewichtsstufe bis 250g (für entsprechendes Entgelt).
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IrfanView ist supereinfach zu bedienen, mach ich seit Jahren. https://www.irfanview.com/main_what_is_ger.htm
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Vielleicht hilft dir ja auch dieser Vortrag weiter (mit etwas Englischkenntnissen):
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kartenhai #19
„Freiman oder Freimann scheint sich bei Feldmoching nahe München befunden zu haben.“
Das ist auch heute noch so. Im Münchner Stadtbezirk Schwabing-Freimann liegt u.s. das MOC (Münchner Order Center), in dem die Briefmarkenmasse Philatelia stattfindet. Der Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl liegt weiter westlich (von Freimann durch den Bezirk Milbertshofen getrennt) und grenzt fast an Dachau. Einfach mal bei Google Maps eingeben, dann werden die Umrisse dieser Stadtbezirke angezeigt. Auch bei Wikipedia finden sich Beiträge.
Freimann ist übrigens ein Synonym für Scharfrichter / Henker.Er bezeichnet hier aber Personen, die zwar frei waren, deren Grund und Boden jedoch zinspflichtig war.
Freimann war ein polnisch-jüdisches Lager, während in Feldmoching russische Pfadfinder-Truppen untergebracht waren.
Gruss Friedhelm
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Zu Lagerpostmarken von Menschen aus Estland, Lettland und Litauen und DP-Camps allgemein siehe das Web der ArGe Baltikum unter
https://arge-baltikum.de/estonia-70-de.shtml#60
https://arge-baltikum.de/latvia-80-de.shtml#70
https://arge-baltikum.de/lithuania-90-de.shtml#80
Die umfangreichsten Abbildungen dazu gibt es im Katalog von Herrn Wilhelm, erhältlich in philatelistischen Bibliotheken oder zum Kauf beim Autor unter
https://dp-camp.jimdofree.com.
Diese basieren u.a. auf Basisinformationen des verstorbenen Manfred Heber, dessen Web (soweit er es aufbauen konnte) derzeit bei Rainer Fuchs gehostet wird
https://fuchs-online.com/Lagerpost.Info/.
In alten Katalogen wurden Lagerpostmarken noch abgebildet, aber um 1960 aus dem Michel herausgenommen, weil sie als Privatpost (nur für lagerinterne Dienste) bzw. Vignetten gelten. Aus dem Müller Briefmarkenkatalog Deutschland Spezial 7. Aufl. 1957 habe ich die Abbildungen der Lagerpostmarken gescannt. Zu Munster gibt es den obigen Eintrag. Wer Interesse an mehr hat, bitte melden unter friedhelm@fridom.de.
Gruss
Friedhelm
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Ein Vorschlag: richtet doch bitte nach der Umstellung für mindestens ein halbes oder besser ein ganzes Jahr eine simple neue „Startseite“ beim Aufruf von philaforum.com ein mit der Umzugsinfo und einem Button mit lesbarem Link auf das neue Forum, den man bewusst zur Weiterleitung anklicken muss.
Das dürfte es den vielen gelegentlichen Besuchern leichter machen, die Beiträge „hier“ (dann „dort“) weiter zu verfolgen, und sie nicht im Daten-Nirwana enden zu lassen.
Danke, auch im Namen vieler gelegentlicher Besucher
Friedhelm
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Zu russischen Punktnummernstempeln auf dem Gebiet der späteren baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen gibt es einen ausführlichen Artikel mit Auflistung der bekannten Punktnummern von Evert Weijman in Het baltische Gebied Nr. 70 auf S. 25-31, downloadbar unter Het_Baltische_Gebied_70_2017_Volledige_uitgave.pdf (arge-baltikum.de).
Für das Gebiet des späteren Litauens ist das auch grafisch dargestellt unter ArGe Baltikum - Sammelgebiet Litauen - Kaiserlich russische Post 1710-1915 (arge-baltikum.de) (auf die Karte klicken zum Vergrößern).
Weitere allgemeine Informationen zur Post im Russischen Reich sind unter ArGe Baltikum - Sammelgebiet Estland - Kaiserlich russische Post 1710-1917 (arge-baltikum.de) und ArGe Baltikum - Sammelgebiet Lettland - Kaiserlich Russische Post 1710-1917 (arge-baltikum.de) angeführt.
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Wenn du wissen willst, ob die echt sind, gib sie dich dem BPP-Prüfer Tobias Huylmans https://www.bpp.de/briefmarkenpruefer/aktiv/tobias-huylmans/.
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Wenn du im BDPh bist, frag doch mal da nach. Da haben sich gewiss schon mal Juristen mit befasst (oder könnten es auf diese Anfrage hin tun). Für sowas ist doch ein Dachverband da!
Gruss
Friedhelm
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Mehr Infos zu der Marke gibts im Hurt/Ojaste von 1986 auf Seite 64 unten (zur Ausgab einsgesamt auf S. 63).
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Letzteres eher nicht. Deutschbalten bildeten lange Zeit die Oberschicht im heutigen Estland und Lettland, da war Bildung Pflicht. Entweder schrieben sie richtig Russisch (bis 1918, als Estland unabhängig wurde und Russisch als Amtssprache entfiel) oder richtig Deutsch, zumindest in allen Belegen die ich kenne (Estland-Sammler).
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Noch viel mehr Infos zu Estland, Lettland und Litauen gibt's auf der Website der Arbeitsgemeinschaft Baltikum arge-baltikum.de unter Sammelgebiete.
Gruß
Friedhelm
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Mehr Infos zum Memelgebiet gibt's hier: ArGe Baltikum - Sammelgebiet Litauen - Memelgebiet / Klaipėda 1920-24/25 (arge-baltikum.de)
Gruß
Friedhelm
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Hallo,
das sind "minu mark" Ausgaben (="meine Marke"), d.h. Marken auf Privatbestellung mit dem großen Bild, das der Besteller vorgibt und dem amtlichen Markenteil links in dem vertikalen dunkelblauen Streifen mit der Nominale. Nur ganz wenige davon sind in Katalogen erfasst, es gibt mittlerweile über 15.000. Etliche sind in einem estnischen Forum Minu Margid 0005000-0005999 – Filateelia.ee dargestellt; diese hier habe ich aber nicht gefunden. Sie stammen aus der Zeit der Doppelnominalen (Kronen/Euro), die es von 2006 bis 2011 gab (dann wurde der Euro eingeführt), Bestellnummer also kleiner als 5.941 (die erste mit Balken über der Kronennominale). Sie sind bis heute uneingeschränkt frankaturgültig. Nähere Infos unter ArGe Baltikum - Sammelgebiet Estland - Privatpost in Estland (arge-baltikum.de)
Gruß
Friedhelm
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Zu Michel 7 U gibt es seit 2017 erstmals belastbare Erkenntnisse, da beim zuständigen Verbandsprüfer Thomas Löbbering in größeren Mengen solche Marken aus einer Haushaltsauflösung von Nachkommen des damaligen Druckereibesitzers aufgekommen sind. Ausführlich Bericht in BALTIKUM Nr. 04/2097, downloadbar von ArGe Baltikum - Mitteilungsblatt (arge-baltikum.de)
Gruß
Friedhelm
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Nachdem die Kreise Russlands 1871-1913 berechtigt waren, Postdienste innerhalb der Kreise einzurichten, die als Ergänzung zur Reichspost gedacht waren, und diese Kreise zumTeil Dutzende von Marken verausgabt haben (je nach der Anzahl unterschiedlicher Frankaturen), dürfte es insgesamt hunderte solcher Marken geben.
Nähere Auskünfte dazu würde ich über probieren zu erhalten. An Literatur ist mir nur bekannt "Carl Schmidt, Die Postwertzeichen der russischen Landschaftsämter, I & II, Berlin 1932". Vielleicht kann ein Arge-Mitglied mal schauen, der das Buch hat. In der Münchner Stadtbibliothek ist es in mehreren Exemplaren vorhanden, da zur "raren Philatelie" gehörig, jedoch nur im Lesesaal einsehbar und nicht ausleihbar. ( -> OPAC). Preise wird man da wohl aber trotzdem keine aktuellen finden, deshalb lieber mal bei der Arge Russland nachfragen.
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Sieht aus wie "Charlottenburg".
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Hallo zusammen,
eine entfernte Bekannte hat mir den Scan einer Marke durchgegeben, den ein Schätzer mal als Druckabart oder Plattenfehler mit sehr hohem Wert eingestuft haben soll.
Mein alter Michel-Katalog zeigt da nur Pfennigbeträge und nennt das Wasserzeichen X als Normalfall.
Kennt jemand irgendwelche Abarten, die einen 4-5stelligen Katalogwert rechtfertigen würden und könnte es sein, dass diese Marke so ein seltenes Ding ist?
Friedhelm
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Auktionsende: 09. Apr. 2010 19:00:18 MESZ
Tippende: 09. Apr. 2010 07:00:18 MESZXervos: 475€
Faxel94: 570 Euro
skabene: 444,- €
phila4ever: 350.- EUR
Feuerelfe: 555.- €
fdoell: 643,- €