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Beiträge von Berni17

  • Österreich - Frankreich (1856), von Feldkirch über Basel (Schweiz)

    • Berni17
    • 28. Oktober 2017 um 10:50

    Liebe Sammlerfreunde!

    Seit kurzem beschäftige ich mich näher mit den Postgebühren bei Briefen die innerhalb des Kaiserreiches Österreich-Ungarn aber auch ins Ausland versandt wurden. Oft Frage ich mich wie sich die Portogebühren für das Ausland zusammen setzen bzw. ob die geklebten Briefmarken über- bzw. unterfrankiert waren.

    Ich habe nun zu einem Beleg (3-Farben-Frankatur) der von Feldkirch über Basel (Schweiz) nach Avignon (Frankreich) versandt wurde folgende Frage:
    Wie ist hier die Portogebühr zu berechnen?

    Vielleicht könnt ihr mir ein wenig weiterhelfen.

    Der gezeigte Reko-Beleg v. 15.09.1856 weißt einen Liliputschnitt auf, mit Ausnahme der 1 Kreuzer Marke 1H Ia (orangeocker, Pl 1) und wurde mit insgesamt 37 Kreuzer geklebt.

    War dieser Brief um 2 Kreuzer unterfrankiert ? Ich weiß hier einfach nicht weiter.

    Mein Vorschlag zum Briefporto:

    9kr (österr. Porto - Fernbrief) + 6kr (Schweizer Porto.) + 18 kr für 0,75 Loth (franz. Porto) + 6kr (Rekogebühr) = 39 kr


    Vielen Dank schon mal für eure Hilfe.

    Liebe Grüße Bernhard

  • Österreich-Rarität Felzmann 100.000,- Startpreis

    • Berni17
    • 8. Dezember 2016 um 13:43

    Damals war ursprünglich auch die Ausgabe eines Wertes zu 60 Centesimi vorgesehen gewesen an Stelle der 45 Centesimi. Diese Auflage dürfte wohl tatsächlich zur Gänze vernichtet worden sein, da bisher vom 60 Centesimi Wert kein einziges Stück bekannt geworden ist.

    Ferchenbauer bewertet die Auflage der 12 Kreuzer in seinem Handbuch und Spezialkatalog (2008) wie folgt:

    12 Kreuzer blau (mit Versuchsabstempelung) 110.000 Euro
    12 Kreuzer blau (ungebraucht bzw. Federzug) 125.000 Euro

    Lg Berni17 ;)

  • Type Ia3 ?

    • Berni17
    • 23. September 2015 um 21:28

    Liebe Sammlerfreunde!

    Ich hab in der phil. Literatur nochmals nachgelesen und es ist - wie bereits vermutet - eine Ty Ia3.

    Lg Bernhard ;)

  • 9 Kreuzer gestäbtes Papier ?

    • Berni17
    • 22. September 2015 um 15:01

    Liebe Sammlerfreunde!

    Hab grad diesen Beitrag gelesen und kann hier Nimrod voll und ganz zustimmen.

    Es handelt sich hierbei jedenfalls um keine Fälschung, auch ist es kein gestreiftes Papier (15 Streifen auf 2 cm).

    Im Gegensatz zum gerippten Papier kam das gestreifte (handgeschöpftes Papier ohne Wasserzeichen KKHM) irrtümlich zustande.

    Beim gestreiften Papier wurden fast alle bisher bekannten 3 Kr Marken Stücke in Bruck/Mur von der 9 Kreuzer überwiegend in Prag und Arad (auch in Rumburg) gebraucht, während die 15 Centesimi-Werte im mehreren Orten (hauptsächlich in Verona) verwendet wurden. Es tauchen auch hier immer wieder Fälschungen auf.

    In der Durchsicht sieht man senkrecht nebeneinander laufende 0,7 mm dicke Linien im Abstand von 0,7 mm.

    30 Rippen auf 2 cm = geripptes Papier
    20 Rippen auf 2 cm = gestäbtes Papier
    15 Streifen auf 2 cm = gestreiftes Papier

    Gestreiftes Papier kommt nur bei folgenden Werten vor:

    3 Kreuzer Ty IIIa, Platte 3
    9 Kreuzer Ty IIIa Platte 5
    15 Centes Ty IIIa Platte 4

    Lg Bernhard ;)

  • Type Ia3 ?

    • Berni17
    • 22. September 2015 um 10:17

    Bei diesen 2 Briefmarken bin ich mir nicht ganz sicher ob es sich um den Untertype Ia3 der 3 Kreuzer Marke auf Handpapier handelt.

    Also der Fuß des 2. K (bei KKPOST) ist hier lang und gerade und der linke Adlerflügel zeigt meiner Meinung nach 7 statt 6 Schwingenteile.

    Die Type Ia2 ist ja genauso wie die Type Ia3 jedoch nur mit 6 Schwingenteile.

    Eure Meinung dazu würd mich interessieren.

    Lg Bernhard :)

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  • Linksseitige Andreaskreuze

    • Berni17
    • 21. September 2015 um 16:47

    Ferchenbauer schreibt, was die Anordnung der Andreaskreuze betrifft, so befanden sich diese bei allen vier Plattenvierteln in der untersten Reihe, und zwar bei den ersten Platten aller Werte auf der rechten Seite - selten bei den Werten zu 1 und 2 Kreuzer auch auf der linken.

    Später wurden dann auch die Kreuzeranordnungen II bis IV verwendet.

    Siehe nachstehende Abbildung.

    Laut Ferchenbauer betrug der seitliche Abstand der Marken vom Andreaskreuz 1 1/2 mm , der untere Abstand hingegen 4 bis 5 mm.

    Das heißt solche Briefmarken mit linksseitigen Andreaskreuz oder Ansätze stammen letztendlich von den Anordnungen II - IV.

    Liebe Grüße

    Bernhard
    :)

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  • Linksseitige Andreaskreuze

    • Berni17
    • 21. September 2015 um 13:42

    Liebe Sammlerfreunde!

    Hab mich schon länger nicht mehr mit den 1850ern beschäftigt, aber nun hab ich wieder die Lust an diesem Sammelgebiet entdeckt, bin hier zwar nicht der Experte aber stets froh euch um Rat und Hilfe zu fragen.

    Eine Frage liegt mir am Herzen die mich schon länger beschäftigt.

    Wie kam es eigentlich zu linksseitige Andreaskreuze bzw. Ansätze. Wenn man sich die Darstellung eines Druckbogens ansieht, dann wird einem klar das es diese unterhalb und rechs von der Marke gibt.

    Aber wie kommt es dann zu linksseiten Andreaskreuzen? Wurd hier der Abstand zu den nebenliegenden Schalterbögen damals so eng angesetzt?

    Ich hoffe ihr könnt mir bei meiner Fragestellung weiterhelfen. ;)

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  • Postbüchel aus Österreich

    • Berni17
    • 4. April 2015 um 18:20

    @ Kartenhai

    Ich kann dir folgenden Tipp geben, schau dir ab und zu mal (übers Internet) die Briefmarken-Auktionen des Wiener Dorotheum an.

    Hier werden manchmal bei den Auktionen solche Postbüchel unter der Kategorie Literatur angeboten.

    So auch bei der 7.117-Auktion am 24.03.2015 mit der Los-Nr. 1257 K.
    (siehe Dateianhang)

    Lg Berni17 :)

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  • Postbüchel aus Österreich

    • Berni17
    • 4. April 2015 um 15:22

    Hallo Kartenhai!

    Hab dazu folgende Beschreibung gefunden:

    Mehr als 300 Jahre hindurch überreichten die Briefträger den Wienern ein Postbüchel als Neujahrsgabe. 1701 verfasste Johann Jordan das erste. Es enthielt eine umfangreiche Beschreibung aller Straßen und Sehenswürdigkeiten der Haupt- und Residenzstadt. Briefträger waren damals selbständig erwerbstätig, die Post wurde erst 1722 verstaatlicht. Bis in die 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts erfreuten sich die kleinen Druckwerke großer Beliebtheit. Die Neujahrsgabe als persönliches Präsent des Briefträgers wurde von diesem auf eigene Kosten angeschafft und in Erwartung eines Trinkgelds verteilt - nach dem Motto: "Wir geben Reime, sie geben Geld". Die Heftchen nahmen auf aktuelle Ereignisse Bezug, sie enthielten Gedichte und Geschichten, waren illustriert und später mit bunten Titelblättern versehen. In millionenfacher Auflage in allen Teilen der Monarchie verbreitet, gab es sie in deutscher, tschechischer und ungarischer Sprache.

    Lg Berni17 ;)

    Quelle: Informationen zur Ausstellung "P(r)ost Neujahr !" im Technischen Museum. Wien 2007.

  • Neudrucke Kaiserreich

    • Berni17
    • 24. September 2014 um 20:56

    Hallo Meinhard!

    Die Postwertzeichen-Verschleißstelle war beim Hauptpostamt Wien I/1 eingerichtet.

    Ein kurzer Auszug aus deren Postgeschichte:

    Der Post- und Telegraphendienst für das Fürstentum Liechtenstein wurde etliche Jahre von der k.k. österreichischen Postverwaltung versehen.

    Damals war zB für die Wiener Philatelisten der Bezug der ersten liechtensteinischen Postwertzeichen besonders leicht, da mit dem Vertrieb derselben die Postwertzeichen-Verschleißstelle des Postamtes Wien I/1 betraut wurde.

    Das Fürstentum Liechtenstein war zur damaligen Zeit (1912) nun (neben San Marino und Monaco) dass dritte europäische Land, welches zwar unter der Postverwaltung eines Nachbarstaates stand, jedoch eigene Briefmarken verausgabte.

    Und am 1. Februar 1912 berichtete dann die „ N e u e F r e i e P r e s s e ":

    "Aus diesem Anlasse begann nun beim Hauptpostamt Wien (Wien I/1) bereits gestern der Aufmarsch der Philatelisten und Händler, die sich lebhaft für die neuen Sorten interessierten. Es wurden große Quantitäten abgesetzt. Brieflich und telegraphisch waren Bestellungen aus Deutschland, Frankreich, England und sogar aus Amerika eingelaufen.

    Von 8 Uhr früh bis 3 Uhr nachmittags musste ein eigener Schalter für den Detailverkauf geöffnet werden. Man konnte beobachten, dass einzelne Sammler ganze Sätze im Werte von Hunderten von Kronen erwarben.
    Der weitere Verkauf wird nun beim Hauptpostamte sukzessive erfolgen. Der Einzelschalter wird durch etwa eine Woche zum ausschließlichen Verschleiße von Liechtenstein-Marken geöffnet sein."

    Lg Berni17 :)

    PS: Ich werd am WE mal bei meiner phil. Fachliteratur nachsehen ob ich eventuell etwas beim KLEIN über diesen Stempel finde.

  • Neudrucke Kaiserreich

    • Berni17
    • 23. September 2014 um 18:16

    Hallo Meinhard!

    Ich bin zwar kein Experte bei Neudrucken aber ich kann zumindest soviel sagen:

    Alle Neudrucke der Ausgabe 1850 (Wappenzeichnung) in Type III auf Maschinenpapier vorhanden, die Nr.1 auch in Type I b.

    Abstände angeblich waagrecht 3½/3¾, senkrecht 4¼ mm

    1870:

    Dickes weißes Papier, Bogenwasserzeichen. Stark brüchige, dicke und hellgelbe Gummierung, zum Teil unsauberer Druck mit Farbabweichungen und schlechter Prägung.

    1884:

    Dünnes, braungelblich getöntes Papier, Bogenwasserzeichen.
    Weiße glatte Gummierung. Sauberer Druck in zum Teil matten Farben und sehr guter Prägung. Eventuell auch in Richtung tiefschwarz!

    siehe dazu auch folgender Link:


    1894:

    Dünnes, glasiges, gelbgräulich getöntes Papier. Bogenwasserzeichen, gelbliche Gummierung. Normaler Druck mit sehr schlechter Prägung von abgenützen Matritzen!

    Ich persönlich glaube auch das es ein ND 1884 ist.

    Lg Bernhard ;)

  • Deutschösterreich Zähnung?

    • Berni17
    • 21. September 2014 um 16:05

    Hallo Meinhard!

    Danke für deinen Hinweis, du hast natürlich recht. Es gibt nur 4 Werte auf dickem Papier soweit ich das im ANK-Katalog gesehen hab.

    Übrigens die ANK- und Michel-Nummern sind ident.

    Lg Berni17

  • Negativfleck (3 Kreuzer Ty Ia1)

    • Berni17
    • 20. September 2014 um 19:58

    Ich möchte euch hier zwei Stücke mit dem seltenen und beliebten Plattenfehler des 3 Kreuzerwertes der Type Ia1 aus meiner Sammlung zeigen.

    Im 1. Stadium sind zwei markante Plattenfehler "weißer Fleck" am Ende des Schwertes und eine leichte Beschädigung des zweiten E im Wort "Stempel" zu erkennen.

    Im 2. Stadium wird dieser Plattenfehler durch einen größeren Zierlinienbruch rechts erkennbar.

    Lg Berni17 :)

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  • Deutschösterreich Zähnung?

    • Berni17
    • 20. September 2014 um 19:22

    Hallo Shannika!

    Die 30 Heller Marke (ANK-Nr. 267) mit der Auflage von 3,126.000 Stück gab es in der Farbe braun bzw. rehbraun laut ANK-Spezialkatalog 2004/2005.

    Katalogwert bei der Farbe braun als postfrisch u. gestempelt jeweils 20 Cent.
    Als rehbraune Briefmarke wird sie als ungebrauchtes Stück mit 10 Cent, postfrisch mit 40 Cent und als gestempelte mit 30 Cent bewertet.

    Es gibt hier auch noch den Unterschied zwischen dünnen (x) und dickem (y) Papier.

    x = weißes bis gelbl`weißes Papier
    y = graues bis bräunliches Papier.

    Lg Berni17 ;)

  • Fehldruck? Nr. 46 / 5 Kreuzer Österreich

    • Berni17
    • 10. September 2014 um 10:04

    Hallo Shannika!

    Bei dem Stempel handelt es sich um jenen von KOLOMEA KOLOMYJA (Galizien).

    Zur damaligen Zeit hatte Galizien(zwischen Russland und Ungarn gelegen) insgesamt 78 Bezirkshauptmannschaften.

    Diese Stempel wird bei vollem Abschlag laut Klein mit 5 Punkten bewertet.
    Es ist ein grotesker Einkreisstempel mit Jahreszahl (gEj) , KleinNr.: 2268g.

    Hab dir einen besseren Stempelabschlag angehängt.

    Lg Berni17 ;)

    Bilder

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  • Fehldruck? Nr. 46 / 5 Kreuzer Österreich

    • Berni17
    • 7. September 2014 um 15:01

    Ich meinte damit die Aufschrift bezüglich des Doppelpunktes - Kais: Königl. Oesterr. Post.


    Solche Briefmarken mit einem Doppelpunkt habe ich noch nie, auch in der Fachliteratur, gesehen.

    Lg Berni17 ;)

  • Fehldruck? Nr. 46 / 5 Kreuzer Österreich

    • Berni17
    • 4. September 2014 um 21:08

    Hallo Shannika!

    Wie bereits oben in meinem Beitrag erwähnt handelt es sich um die Bogenzähnung BZ 9 1/2 (10:12 Zähne) mit regelmäßigen Eckzähnen.

    Chapeau! :wow: Ich glaub da hast du eine philatelistische Sensation ausgegraben. Danke für deinen Beitrag.

    Lg Berni17

  • Fehldruck? Nr. 46 / 5 Kreuzer Österreich

    • Berni17
    • 24. August 2014 um 18:28

    Hallo Shannika!

    Die Freimarkenausgabe 1883 wurde nach Aufbrauch der vorgehenden Ausgabe in der zweiten Hälfte 1883 ( 20 kr - Wert ab 15.08.1883) ausgegeben.

    Die Marken dieser Ausgabe wurden sowohl in Bogenzähnung 9 1/2 bzw. 10 als auch (mit Außnahme der 50er Kreuzer-Marke) in verschiedenen Linienzähnungen hergestellt.

    Beide Druckgänge (Farb- u. Schwarzdruck) wurden im Buchdruckverfahren ausgeführt.

    Die Druckplatten bestanden aus 400 Druckstöckeln in 4 Blocks zu je 100 Stück. Die Farben waren bei dieser Ausgabe lange Zeit relativ einheitlich. Erst bei den letzten Auflagen kommt es zu deutlichen Unterschieden.

    Die rote Farbe des 5-kr-Werters ist extrem wasserempfindlich! Die meisten losen Stücke sind ausgewaschen und erscheinen blassrot. Erst bei den letzten Auflagen dieses Wertes (ab 1888) kommen Stücke in original rosaroter Farbe vor.

    Von der 5-Kreuzer Marke gibt es einen Neudruck aus dem Jahr 1894 in Lz 10 1/2

    Plattenfehler des Farbstöckels sind nicht häufig, mit Außnahme von Unterbrechungen der waagrechten Hintergrundlinien.

    Durch Plattenabnützung kommen beim Schwarzdruck häufiger Abarten vor aufgrund von stärker oder schwächerer Einfärbung dickere und auch dünnere Schwarzdrucke (Wertziffern). Kleine Verschiebungen sind daher nicht selten, starke Verschiebungen jedoch ziemlich schwer zu finden; Maschinenabklatsche sind nicht häufig und Nagelkopfprägungen sorgar sehr rar.

    Bogenzähnungen sind bei dieser Ausgabe vorherrschend. Anfangs wurde hier die BZ 9 1/2 (10:12 Zähne) verwendet, ab ca. 1887 die BZ 10 (11:13 Zähne).

    Seltener sind dabei die Linienzähnungen . Der Einsatz von Linienzähnungsmaschinen erfolgte nur aushilfsweise. Aus den Jahren 1883/1884 stammen die LZ 9 und 10 1/2 sowie auch Mischzähnungen dieser beiden Arten (9:10 1/2) . Im Jahr 1890 wurden neuerlich Linienzähnungsmaschinen eingesetzt. Daraus entstanden die LZ 9 1/4, 11 1/2 und 12 1/2. Der 5kr Wert wurde wie schon in der ersten Verwendungszeit auch in LZ 10 1/2 gezähnt.

    Bogenzähnung (regelmäßige Eckzähne), Linienzähnung (unregelmäßige Eckzähne)

    Linienzähnung der 1. Periode (1883/1884)

    LZ 9, LZ 10 1/2, LZ 9:10 1/2, LZ 10 1/2:9

    Linienzähnung der 2. Periode (1890)

    LZ 9 1/4, LZ 10 1/2, LZ 11 1/2, LZ 12, LZ 12 1/2, LZ 10 1/2: 11 1/2

    Als Besonderheit gibt es noch die unregelmäßige Zähnung die sog.
    "unregelmäßige BZ 9 1/2", aufgrund einer schadhaften Zähnungsmaschine.

    Man unterscheidet hier mehrere Unterarten:
    (nur bei den Marken zu 2,3,5 und 10 Kreuzer festgestellt, Verwendung Mitte 1884 bis 1885)

    Unterart A: unten 11 Zähne
    Unterart B: oben 11 Zähne
    Unterart C: rechts 11 Zähne
    Unterart D: links 11 Zähne
    Unterart E: rechts 13 Zähne
    Unterart F: links 13 Zähne
    Unterart G: links u. rechts 11 Zähne
    Unterart H: unten u. rechts 11 Zähne
    Unterart J: unten u. links 11 Zähne
    Unterart K: unten 11 Zähne, rechts 13 Zähne
    Unterart L: unten 11 Zähne, links 13 Zähne
    Unterart M: oben und unten 11 Zähne


    Man könnte hier noch einiges Erzählen aber das sollte mal das Wesentlichste gewesen sein. Ich hoffe ich konnte dir damit weiterhelfen.

    Lg Berni17

  • Die Buntfrankaturen der Emission 1850

    • Berni17
    • 6. April 2010 um 09:23

    Bei der Emission 1850 (Kreuzer und Centesimi) haben wir je fünf verschiedene Nominalen (Wertstufen) in ebenso vielen Farben.

    Diese sind: Gelb, schwarz, rot, braun und blau. Die einzelnen Wertstufen waren so gestaffelt, dass frequentierte Portostufen für einfache Briefe jeweils mit einer Marke über Einzelfrankaturen frankierbar waren.

    Zum Beispiel, die 9 Kreuzer Portostufe wurde mit einer 9 Kreuzermarke frankiert.

    In diesem Sinne waren auch die Nebengebühren, wie zB die Rekommandation, das Retourrecepisse, das Nachfrageschreiben etc. normalerweise nur mit einer Briefmarke abzustatten. Es handelt sich hiebei um eine portogerechte Nominale.

    Portogebühren über dem Höchstnominal der Emisson 1850 wie 10,11, 12 usw. Kreuzer oder Portostufen, die zwischen den Nominalen lagen wie etwa 4,5, 7 und 8 Kreuzer konnten nicht mit einer Marke frankiert werden da diesen Gebühren keine gleichwertigen Briefmarken gegenüberstanden. Ihre Abstattung konnte daher nur über Markenkombinationen erfolgen.

    Je nachdem ob in diesen Kombinationen mehrere gleiche oder verschiedene Nominale (Farben) integriert sind, ergeben sich Mehrfachfrankaturen oder Buntfrankaturen.

    Die Voraussetzung für die Bildung der verschiedenartigen Markenkombinationen werden von Faktoren gesteuert die einerseits fallweise und andererseits zwangsläufig wirksam werden.

    Der Portosatz und seine Größenordnung ist einer der Hauptfaktoren für die Verschiedenheit der Buntfrankaturen. Die nominalgerechten Portostufen wie 3,6, oder 9 Kreuzer wurden normalerweise mit einer gleichwertigen Briefmarke frankiert, welche zu den Einzelfrankaturen führte. Dies bedeutet aber auch, dass fallweise die gleichen Portostufen über bunte Frankierungen abgestattet wurden.

    Also nicht mit einer Marke sondern mit verschiedenen Wertstufen. Man kann hier auch von der fallweisen Buntfrankatur sprechen.

    Zum Beispiel: 1 + 2 = 3, 1 + 2 +3 = 6 oder 1 + 2 +6 = 9 Kreuzer und andere.

    Kombinationen die fallweise entstehen können, für deren Zustandekommen jedoch keine Zwangsläufigkeit gegeben war.

    Zwangsläufige Buntfrankaturen entstehen wenn den erforderlichen Portostufen keine gleichwertigen Briefmarkennominalen gegenüberstehen. Es handelt sich hierbei um Portosätze die entweder zwischen den Nominalen (4,5, 7 und 8 Kreuzer bzw. 20, 25, 35 und 40 Centesimi) oder über dem Höchsnominal der 9 Kreuzer bzw. 45 Centesimi liegen.

    Anhand der verschiedenen Farbenkombinationen können wir Schlüsse auf die seinerzeitigen postalischen Vorgänge ziehen und sind so in der Lage praktisch jede Frankatur zu analysieren.

    Je nach integrierter Anzahl von Nominalen und Farben differenziert man zwischen einfachbunte und mehrfachbunte Frankaturen.

    Diese Unterscheidung ist wichtig, nachdem Farben- und Nominalenkombinationen nur in den einfachbunten Frankaturen deckend sind.

    Bei der einfachbunten Frankatur ist jede Farbe und jede Nominale nur einmal enthalten, während bei der mehrfachbunten Frankatur eine oder mehrere Nominalen mehrfach enthalten sind. Das bedeutet, dass die Markenstückzahl größer ist als die Farbenanzahl in der Frankatur.

    Zum Beispiel eine 3-Farbenfrankatur (5 Marken) in der Kombination 1 + 1 + 2 + 2 + 3.


    Die einfachbunten Frankaturen

    Die Anzahl der einfachbunten Kombinationen nimmt mit Ansteigen des Farbenbereiches ab.
    Von den einfachbunten 2-Farbenkombinationen gibt es insgesamt 10 verschiedene, hingegen von den 4-Farbenkombinationen nur noch 5 verschiedene.

    Die 5-Farbenfrankatur gibt es nur in einer Kombination.

    Eine Zusammenstellung der möglichen einfachbunten Frankaturen von 2 bis 5 Farben ergibt somit insgesamt 26 verschiedene Farbenkombinationen. Die Portogrößen beinhalten zum Teil Portowiederholungen weil einzelne Nominalenkombinationen in verschiedenen Farbenbereichen zu den gleichen Portostufen führen.

    Zum Beispiel kann das 9 Kreuzerporto mit den Nominalen 3 + 6 als 2-Farbenfrankatur oder mit den Nominalen 1 + 2 + 6 als 3-Farbenfrankatur vorkommen.

    Es ergibt sich somit das 9 Kreuzerporto, allerdings einmal zweifärbig und einmal dreifärbig.

    In den 26 verschiedenen einfachbunten Farbenkombinationen wiederholen sich die Portostufen zu 9, 10, 11, 12, 15 und 18 Kreuzer. Es reduzieren sich somit die 26 verschiedenen Nominalenkombinationen auf 19 verschiedene Portostufen.

    Die unterhalb angeführte Tabelle zeigt, dass jedem Farbenbereich ein Portobereich gegenübersteht, dabei ergibt sich je Farbenbereich ein Minimal- und Maximalporto.

    [Blockierte Grafik: http://666kb.com/i/bi4gvni68udgmrxz0.jpg]

    Dateien

    1850 Buntfrankaturen.doc 67,07 kB – 210 Downloads
  • Österreich 1857, Stempelbewertung: Prossnitz und Kremsier

    • Berni17
    • 22. März 2010 um 18:28

    Hallo robertoli!

    Müller wertet diesen Kremsier (Nr. 1387b) RS-f Stempel bei der ersten Ausgabe mit 6 Punkten. Es wird auch darauf hingewiesen, dass dieses Postamt jedenfalls vor dem 01.06.1850 eröffnet wurde und das es hierbei mehrere Typen dieses Stempels ([2 T]) auf mehreren Ausgaben gibt.

    Lg Bernhard ;)

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