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Österreich-Rarität Felzmann 100.000,- Startpreis

  • kartenhai
  • 27. Oktober 2016 um 15:29
  • kartenhai
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    • 27. Oktober 2016 um 15:29
    • #1

    Bei Felzmann wird am 10.11.2016 eine der seltensten europäischen Briefmarken versteigert, aus Österreich. Der Ausruf beträgt schon 100.000,- EUR (keine Schillinge!).

    1955 hatte sie noch einen Katalogwert von 2.500,- EUR, das wäre eine gute Geldanlage gewesen!

    Im Michel-Katalog liest man über diese Marke (Mi.-Nr. I 12 Kr. blau), katalogisiert nach der Nr. 5:

    Nicht zur Ausgabe gelangt:
    Von Nr. I wurde fast die ganze Auflage vernichtet, nur einige Stücke mit Versuchsabstempelung "Franco" sind erhalten geblieben. Ein Nachdruck der Nr. I lag als Gratisbeilage in der Festschrift "125 Jahre österreichische Briefmarken", ausgegeben zur Internationalen Briefmarkenausstellung WIEN `75.


    (Bei Bitte wählen: Europa A-Z eingeben, dann nochmal Österreich!)

    In einer Wühlkiste auf einem Tauschtag hätte ich so eine Marke wohl total übersehen, besonders attraktiv sieht sie ja nun wirklich nicht aus. :jaok:

    Gruß kartenhai

    Bilder

    • Österreich-Rarität.jpg
      • 235,59 kB
      • 982 × 1.173
      • 505

    4 Mal editiert, zuletzt von kartenhai (28. Oktober 2016 um 07:47)

  • robertoli
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    • 27. Oktober 2016 um 16:15
    • #2

    Es ist wirklich eine große Rarität und ich denke sie wird schon einen Käufer finden.

    Ein zufällig entdecktes Briefstück von 1 Kreuzer von 1850 mit Andreaskreuz ging vor einigen Jahren fast für 100.000 Euro weg.

    Diese Marke kann einen neuen Rekord für Österreich-Philatelie stellen.

    Hätte sie ganz gerne gehabt, nur meine Portokasse ist ein kleines bißchen kleiner ;)

    Grüße,
    robertoli

  • Kistenwühler
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    4. März 1976 (49)
    • 28. Oktober 2016 um 15:36
    • #3

    Steht im Michel auch der Grund, warum diese Marke nicht zur Ausgabe kam? Sorry, wenn sich diese Frage vielleicht blöd liest, aber die Marken unseres Nachbarlandes sind bislang völlig an mir vorbei gegangen (bin vielleicht zu sehr Preuße ^^).

    Grüße,
    Kistenwühler

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 28. Oktober 2016 um 15:57
    • #4

    Im Michel steht nichts Genaues mehr drin, nur Felzmann schreibt dazu:

    Größte Rarität der gesamten Österreich-Philatelie, deren wenige weiteren Exemplare sich unerreichbar in Stiftungs- und Museums-Sammlungen befinden!

    Historischer Abriss: Mit Inkrafttreten des Deutsch-Österreichischen Postvereines am 1.7.1850 kam es u.a. auch zu einer Herabsetzung des 12-Kreuzer-Tarifes für die 3. Entfernungszone auf nunmehr 9 Kreuzer, die bereits vorbereiteten (gedruckten) Marken zu 12 Kr. wurden ausnahmenslos vernichtet, lediglich einige ganz wenige Stücke "überlebten" in Akten entweder unentwertet, oder mittels Federstrich bzw. - wie im vorliegenden Fall - mittels Versuchs-Abstempelung entwertet. Es handelt sich somit um die seltenste Marke von Alt-Österreich. (Aus dem Fotoattest Ferchenbauer)


    Gruß kartenhai

  • Berni17
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    17. Februar
    • 8. Dezember 2016 um 13:43
    • #5

    Damals war ursprünglich auch die Ausgabe eines Wertes zu 60 Centesimi vorgesehen gewesen an Stelle der 45 Centesimi. Diese Auflage dürfte wohl tatsächlich zur Gänze vernichtet worden sein, da bisher vom 60 Centesimi Wert kein einziges Stück bekannt geworden ist.

    Ferchenbauer bewertet die Auflage der 12 Kreuzer in seinem Handbuch und Spezialkatalog (2008) wie folgt:

    12 Kreuzer blau (mit Versuchsabstempelung) 110.000 Euro
    12 Kreuzer blau (ungebraucht bzw. Federzug) 125.000 Euro

    Lg Berni17 ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Berni17 (8. Dezember 2016 um 13:46)

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 8. Dezember 2016 um 14:28
    • #6

    Der Ausrufpreis von 100.000,- EUR war wohl etwas zu hoch gegriffen, die Marke wurde letztendlich für 95.000,- EUR zugeschlagen, ob als Untergebot in der Auktion oder im Nachverkauf, weiß ich auch nicht.


    Gruß kartenhai

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