Beiträge von abrixas
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Kurdistan? Kudistan!
Erinnert mich an Karl May Band 2. Wird warscheinlich keiner unter vierzig Jahren kennen. Oder? Ich hab das Buch noch in Frakurschrift (Da haben unsere Schüler schon Probleme.) im Alter von 11 Jahren gelesen.
Und was hat sich in dieser orientalischen Welt geändert? Nicht viel, wenn man diesen Band liest.
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Hallo hofag
So kompliziert ist das nicht. Ich habe kurzerhand das ebay-Los gekauft. Falls Du den 3er-Streifen auf Papier auch noch loswerden willst, ist das auch machbar.
Im Nachgang reizt mich eigentlich nur das: Ich bin Mitglied in der ArGe Fiskalphilatelie, und somit werde über diesen Weg versuchen etwas heraus zukitzeln.
Ich arbeitete auch in einem internationalen Umfeld, wobei Japan auch dabei ist/war. Da könnte sich durchaus ein Lösungsweg rausfiltern.
Mal sehen!



Falls Du Dich von dem 3er-Streifen trennen willst, wäre ich immer noch interessiert



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Nochmal zum Thema Abzocke (Ich weiß, dass das nichts mit den Posthornschalterbogensatz zu tun, aber jetzt bin ich gerade im Schwung!)

Heute in unserer Tageszeitung:
Dem Sparschwein verging das Lachen - dem Bankkunden auch
Ein 69-jähriger Rentner (wie ich auch) ärgert sich über seine Sparkasse: Er zahlte den Inhalt seines Sparschweins bar ein - und musste dafür noch zahlen.
Da ist seinem Sparschwein sauber das Lachen vergangen: Gut gefüllt wurde es zum Schlachten an den Schalter gebracht. Zurückgeblieben ist ein bitterer Nachgeschmack. Vom mühsam ersparten Kleingeld hat die Sparkasse zwei Prozent einbehalten. Im Falle des Sparers war das eine ganze Menge Kohle.
Über ein Jahr hat er Zwei-Euro-Stücke in seine Urlaubskasse gespart. „Da waren am Schluss 1002 Euro drin“, erklärt er und deutet auf einen Zettel, wo er mit Bleistift fein säuberlich alles notiert hat. „1002.- Privat/Urlaub“, steht da geschrieben. Und darunter: „412,70 Euro“. Macht unterm Strich 1414,70 Euro, die der Münzgeldautomat am Schalter der Sparkassenfiliale gezählt hat. „Gedauert hat’s vielleicht fünf Minuten“, sagt er. Die Gebühr: stolze 28,25 Euro.
Ausnahmen gelten nur für Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren bleibt eine Einzahlung von erspartem Münzgeld weiterhin kostenfrei – also auch beim Weltspartag.
Die neue Gebühr rechtfertigt der Filialen-Chef wegen einer Vorgabe der Bundesbank, die bereits seit 2015 gilt: Seither muss „jede Münze, die in Umlauf gebracht wird, auf Echtheit überprüft werden“. Die Echtheit jeder Münze, die in die Bundesbank-Filiale nach München verschickt werden, müssen bestätigt werden.



Oooops: Den Post wollte ich eigentlich am Ende des Threads "2 neue Münzen August/September 2019" anfügen...



Wie komme ich aus der Nummer raus???



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Und noch so nebenbei
Ich habe schon diverse Erfahrungen mit Weihnachtsmarken, Wohlfahrtsmarken und Sportmarken. Klar, alle mit Zuschlag. Und die unzähligen Schmuckumschläge und Ersttagsblätter und sonstigen Schnickschnack.
Wenn Ihr dann die Sammlungen von dahingeschiedenen Briefmarkensammlern seitens der Witwe präsentiert bekommt, mögt Ihr etwas ins Grübeln kommen.
Dann wühle ich mich durch alle möglichen Aufmachungen von Briefmarken-Größen wie B....K und SIE.....ER. Und die Witwen musste ich mehr als einmal damit vertrösten: "Ihr Gatte hatte aber viel Freude und entspannte Stunden, wenn er sich damit beschäftigt hat. Und diese Freude ist kostbar, sehr kostbar!"
Ich schlage dann vor, diese Konvolute der Herzogsägmühle zu schenken.
Briefmarkenverwertung Herzogsägmühle
https://www.herzogsaegmuehle.de/1723.0.html
In der Briefmarkengruppe der Herzogsägmühler Werkstätten arbeiten Frauen und Männer mit einer psychischen Erkrankung, die auf einen besonders gestalteten Arbeitsplatz angewiesen sind.
Täglich erhalten wir Briefmarken, größtenteils in der Herzogsägmühler Briefmarkenschachtel, ganze Briefe oder alte Postkarten, gelegentlich auch Alben und Nachlässe.
Die Spender sind Privatleute, Pfarrämter, Firmen und Behörden.
Die Waren werden sortiert, die Marken ausgeschnitten. Dabei achten wir auf Wellenstempel, Sondermarken, Freimarken, Wohlfahrtsmarken, Ausland und andere Sammelkriterien.
Die sortierten Marken verkaufen wir an Händler, Sammler, auf Briefmarkenbörsen und im Internet.
Ihre Briefmarkenspende sichert Arbeitsplätze!
Wir bearbeiten für Sie die Fehlliste Ihrer Briefmarkensammlung.
Auch alte Postkarten und Geldscheine, sowie Telefonkarten können Sie über uns beziehen.
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Im MOK 5.500 postfrisch, 2.200 gestempelt, 2.400 auf Briefstück.
Und was fängt man mit so einer Briefmarke an???
Tut mir leid, aber ich habe mit der EURO-Umstellung auf gehört Bund zu sammeln. Einzige Ausnahme: Gestempelte Dauermarken. Und bei der (möglichen) Präsentation hat man unendlich viele Gestaltungs- möglichkeiten. Aber mich langweilen schon die Blablas um diesen Fehler in diversen Sammlerzeitschriften.
Is eben mal so





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Soviel Geld für ganze Schalterbögen! Das ist für mich sinnloses Geld zum Fenster rausgeworfen, und das hat nichts mit Philatelie zu tun! Das ist mir zu freudlos!
Ohne mich. Da hat für mich der spontane Kauf einer japanischen Fiskalmarke mehr Wert. BTW: Es ist meine erste und einzige japanische Marke, aber ich sehe da mehr Endecker- und Forschungsfreuide am Nachforschen.
Ois easy!



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Abrixas: vielleicht per Mail? - ich kenn die Gepflogenheiten hier nicht
Hallo hofag
So kompliziert ist das nicht. Ich habe kurzerhand das ebay-Los gekauft. Falls Du den 3er-Streifen auf Papier auch noch loswerden willst, ist das auch machbar.
Im Nachgang reizt mich eigentlich nur das: Ich bin Mitglied in der ArGe Fiskalphilatelie, und somit werde über diesen Weg versuchen etwas heraus zukitzeln.
Ich arbeitete auch in einem internationalen Umfeld, wobei Japan auch dabei ist/war. Da könnte sich durchaus ein Lösungsweg rausfiltern.
Mal sehen!



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Ich fand die Marke schön und interessant! Ich hatte dann den spontanen Gedanken: Ich kaufe sie und werde mal berichten, ob ich etwas heraus gefunden habe.
Mut zum Risiko braucht man bei diesem Preis wohl nicht!



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Da biste platt!
Sollte noch jemand von euch glauben, dass Fiskalmarken (Gebührenmarken) aus den 20er-Jahren nix wert seien, der schaue sich mal meinen letzten "Erfolg" bei ebay an. Die bunten "Kaugummibildchen" der heutigen deutschen Post AG und die (die in derM...L- Rundschau endlosen Auflistungen von Phantasie-Ausgaben und fragwürdigen Bewertungen von Marken aus der Karibik und aus afrikanischen Ländern) erscheinen da wohl nicht als Raritäten!
Was würde @kartenhai in seinem Thread "Lasst Marken sprechen" dazu meinen???



Mein ebay Erfolg:
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LL=Lessons learned
Im Web fand ich vor Jahren folgende interessante Rechenaufgabe (Hier auszugsweise dargestellt):
Angenommen: Vor genau 2000 Jahren hat der Vater Josef dem (damals 14-jährigen) Jesus für seine Mithilfe in der Werkstatt ein Taschengeld von 1 Euro geschenkt.
(Klar, dass es damals noch keine Euro gab. Aber: Angenommen!) Und Jesus hat diesen 1 Euro auf ein neues Sparbuch bei der Bank einbezahlt.
Ihr wisst ja, dass sich das Leben von Jesus dann ganz anders entwickelt hat. Also wurde dieses Sparbuch mit dem Guthaben von 1 Euro einfach vergessen.
Nun die Frage: Wenn es immer genau 3 Prozent Zinsen gab (also für 1 Euro Guthaben gibt´s dann 3 Cent Zinsen im Jahr!), auf wie viel Euro wäre dann bis heute in den 2000 vergangenen Jahren dieser 1 € angewachsen?
47 Quadrillionen € (= 47 000 000 000 000 000 000 000 000 €)
Die unglaubliche Lösung:
Aus einem einzigen Euro würden in 2000 Jahren bei läppischen 3 Prozent Zinsen unvorstellbare 47 Quadrillionen Euro!!!
Das heißt, dass jeder heutige Erdbewohner (6,7 Milliarden = 6 700 000 000) ein Super-Reicher wäre. Jeder Erdbewohner hätte 7 000 000 000 000 000 Euro = 7 Billiarden Euro !!!
Klar, dass die Christen sagen: Was uns Jesus hinterlassen hat, ist mehr wert als das viele Geld. Aber trotzdem ist das doch ein schönes Rechenbeispiel für die großen Zahlen, die sich beim Potenzieren ergeben!
Soweit so gut. Ich habe meinem Vater nicht in der Werkstatt geholfen, aber ich bekam Anfang der 60er Jahre ein Postsparbuch von meiner Oma geschenkt. Sie zahlte ab und zu etwas ein, und auch ich legte einiges an Geld an. Während meiner Studienzeit legte ich das Geld, welches ich in den Ferienjobs verdiente auch auf diesem Konto an. So konnte ich damals für Studenten wichtige Dinge kaufen als da war ein Plattenspieler oder ein Campingzelt und auch einen Schüleraustausch im Ausland etwas "aufmotzen". (Tschulligung, aber dieser Sprachgebrauch war bei uns 68ern gang und gäbe.)
Dieses Sparbuch (ziemlich geplündert) geriet allmählich in Vergessenheit; konnte man doch mit EC-Card und Credit-Card weltweit leicht Alles bezahlen.
Vor ca. 15 Jahren fand ich beim Aufräumen mein Post-Sparbuch wieder, und ich stellte fest, dass noch ein Restbetrag vom DM 20,57 seit 1982 darin eingetragen war. Nun wollte ich es wissen! Auf wieviel war dieser Restbetrag angewachsen? Ich fuhr bei nächster Gelegenheit zur Postbank - es war ein Postsparbuch der Deutschen Bundespost - und erkundigte mich, was man damit anfangen konnte. Nun der Schalterbeamte (oder Angestellte) zog die Augenbrauen hoch und sagte:
"So etwas habe ich noch nie gesehen. Das Sparbuch ist ja älter als ich!"
Nach dem schulischen Lösungsweg hätte sich in der Zeit vom 1.1.1982 bis 1.6.2011, bei einem Zinssatz von 1%, ein Betrag von 27,56 DM oder 14,09 € "angehäuft". Tatsächlich beschied mir die Postbank, dass ein Betrag von -9,51 € vorläge. "Warum?" fragte ich den Schalter Beamten. Lächelnd erklärte er mir, dass dies Kontoführungskosten wären, die angefallen sind. Und das obwohl keine Einzahlung oder Abhebung statt gefunden hat!.
Hätte ich das Geld in der Bettmatraze aufbewahrt, hätte ich immer noch die DM 20,57. Und ich hätte die Möglichkeit, ohne betragliche und zeitliche Begrenzung sowie ohne Gebührenerhebung Banknoten und Münzen der Bank deutscher Länder (BdL) - mit Ausnahme der 50-Mark-BdL-Note II (grün), Ausstellungsdatum 1948 (Einlösung eingestellt am 15.03.1951), Banknoten der Deutschen Bundesbank (Banknotenserien BBk I/Ia und III/IIIa) und auf Deutsche Mark oder Pfennig lautende Bundesmünzen - mit Ausnahme der 2-DM-Münze I. Ausgabe (1951, außer Kurs gesetzt seit 01.07.1958) bei allen Filialen der Deutschen Bundesbank während der Schalteröffnungszeiten einzulösen.
Haben wir bei der Lösung dieser Aufgabe etwas für's Leben oder für die Schule gelernt?
Ich jedenfalls nur eines: Das Thema Postbank ist daher für mich ein absolutes NOGO!



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Jede deutsche Bank muß eine solche Münze in Kursmünzen umtauschen.
Interessant wird es aber, wenn ich im Supermarkt mit dieser 20-EURO-Farbmünze bezahlen will, und die Kassiererin ruft den Leiter oder die Polizei an, weil sie es für Falschgeld hält.

Gruß kartenhai
Und wieviel Euro bekomme ich in der Bank am Schalter (falls diese Filiale nicht schon geschlossen wurde. Meine 97-jähige Schwiegermutter ist ja schließlich ein PC-Freak in Sachen homebanking!
Probier's doch einmal und berichte uns davon.
Nur so nebenbei: Die Sonderprägungen der Olympiazehner, die für teures Geld am Bankschalter verkauft wurden, habe ich bei der Bundesbank in EURO umgetauscht.
Rate mal wieviel ich an EURO pro DM bekam!



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Ich bekomme bei diese "geprägten" Metallscheiben immer Bauchschmerzen. Sind das jetzt Münzen oder Medaillen?
Nach meiner veralteten Auffassung sind Münzen dann Münzen, wenn der aufgeprägte Wert (z.B. €20) für €20 in Kursmünzen jederzeit umtauschbart ist. Oder liege ich da voll daneben?.
Gut, wenn ich einen Kursmünzensatz vom Vatikan (Nicht polierte Platte!) haben will, bekomme ich den auch nicht für € 3, 88 .
Wieder anders sieht das bei alten, nicht mehr gültigen Kursmünzen. Wieder Ausnahme: Die gute alte DM.

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Anders verhält es sich wenn womöglich auf dem Bierdeckel eine frisch gezapfte Mass Wiesen-Märzen steht. Dann kommt noch die Alkohol (Branntwein)steuer ins Visier!



Mir hat jedenfalls die erste Mass Wiesenmärzen bestens geschmeckt, und jetzt genieße ich wieder eine!


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There is more than meets the eye!




Nun das gegehrte Fiskalmärkchen habe ich nicht bekommen. Bei den Ebay-Bieter-Listen vor ca. 20 Jahren kannte man zumindest den einen oder anderen Mitbieter nach dem Nickname und konnte u.U. seine Bieter-Strategie etwas anpassen. Bei Ebay können dagegen die "Sniper" einen Mitbieter regelrecht abschießen. Facit: Mir macht des ebay-Szenario kaum noch Spaß.
BTW: Diese Marke wurde von einem ArGe-Mitglied eingestellt. Und noch etwas zum ArGe - Wesen oder Unwesen(?): Im von der ArGe immer noch angebotenem Katalog von Erler - Norton wird diese Marke mit 10 USD bewertet.