Beiträge von Wulf
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Hallo,
Warnemünde gehört seit dem 14. Jhd. zu Rostock, war bis Anfang des 19. Jahrhunderts ein kleines Fischerdorf und entwickelte sich dann immer mehr zu einem touristischen Badeort, 1834 gab es bei 1500 Einwohnern bereits 1000 Badegäste.
Aus meiner Sammlung kann ich den seltenen L2 WARNEMÜNDE (Mecklenburg-Schwerin Feuser 102) auf einer DR 19 zeigen.
Schöne Grüße
Wulf
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Hallo,
über 15 Jahre "Funkstille", dass kann ich ändern.
Als ich 2008 das Sammeln wieder anfing, musste ich erst mal sehen wo mich mein Weg hinführt und als Franke hatte ich auch ein wenig Bayern Quadratausgaben gesammelt.
Aus dieser Zeit kann ich einen seltenen farbigen Stempel zeigen, den geschlossenen Mühlradstempel 535 Haimhausen in violett auf einer 12.
Im Bayern Spezialkatalog von Peter Sem wertet dieser farbige Stempel 350€.
Schöne Grüße
Wulf
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Hallo,
hier ein weiterer seltener Stempel.
Der badische K1 SCHLATT UNTER KRAEHEN vom 25.9.72 auf einer 1 Kreuzer Marke kleiner Schild (DR 7).
Das Postamt wurde erst i872 eröffnet, Frühdatum: 19.8.72.
Der Ort ist heute ein Stadtteil von Singen, hat gut 1000 Einwohnern und liegt unterhalb des Berges Hohenkrähen im Landkreis Konstanz unweit vom Bodensee.
Im Stempelkatalog der Arge, "Neue Deutsche Reichspostorte zur Brustschildzeit", wertet der Stempel 130€.
Schöne Grüße
Wulf
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Hallo,
ich kann den sehr seltenen K1 ANNAHÜTTE (OPD Frankfurt a. O.) zeigen.
Die Werksiedlung wurde für die Mitarbeiter der Heyne Glaswerke Annahütte gebaut und gehörte zusammen mit der angrenzenden Bergbausiedlung zur Kolonie Annahütte, die 1875 gut 400 Einwohner hatte.
Frühdatum des Stempels ist der 17.7.1874, im Stempelkatalog der Arge wird er mit 250€ bewertet.
Hier nun ein zarter Abschlag vom 1.3.75 auf einer DR 19.
Schöne Grüße
Wulf
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Hallo,
am 10.6.1931 fand die Fahrt der "Graf Zeppelin" von Vaduz (Liechtenstein) nach Lausanne (Schweiz) statt.
Hierfür gab das Fürstentum extra zwei Sondermarken heraus und nur diese Marken durften bei dieser Fahrt verwendet werden, 1 Fr. Marke für Karten und die 2 Fr. Marke für Briefe bis 20g.
Entwertet wurden diese Marken mit einem roten Postsonderstempel ohne Tagesdatum, deshalb wurde zusätzlich noch ein Tagestempel aus Vaduz in verschiedenen Typen angebracht.
Insgesamt wurden gut 7000 Karten und knapp 6700 Briefe befördert
Hier nun 2 Belege aus meiner Sammlung
Sieger 110 A, Postkarte mit 1Fr. Sondermarke, rotem Postsonderstempel, Tagesstempel Type 2 mit Kennbuchstaben "b" und Ankunftstempel 10.6.31 Lausanne.
110 B, Brief mit 2Fr. Sondermarke, rotem Postsonderstempel, Tagesstempel Type 4 (Stempel in Schweizer Muster mit Stundenangabe und Ankunftstempel 10.6.31 Lausanne.
Schöne Grüße
Wulf
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Hallo,
machen wir weiter mit zwei seltenen Plattenfehlern auf den 5 Groschen Marken.
Zuerst der PF I heller kreisförmiger Fleck im Bogen der rechten Wertziffer "5" vom Feld 17.
Er kommt auf beiden 5 Groschen Marken vor.
Michel Bewertungen:
DR 6 ungebraucht --, gestempelt 300€, auf Brief 700€ DR 22 250€, 250€, 500€.
Ich kann euch eine geprüfte 6 I zeigen.
... und noch der PF II, Kreisbruch unter "T" in "DEUTSCHE" vom Feld 90.
Bei diesem PF gibt es noch ein zusätzliches Nebenmerkmal, zwischen der 13. und 14. Strichleiste über dem "G" von "GROSCHEN" ist die Punktierung kreisförmig ausgefallen (auch dieses Merkmal habe ich gekennzeichnet).
Dieser Plattenfehler kommt ebenfalls auf beiden Marken vor.
Michel Bewertungen:
DR 6 ungebraucht --, gestempelt 350€, auf Brief 800€ DR 22 280€, 280€, 650€.
Aus meiner Sammlung kann ich eine geprüfte 6 II zeigen.
Schöne Grüße
Wulf
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Hallo,
noch ein paar Klaucke-Stempel aus meiner Sammlung.
Klaucke 48 Darmstadt *1f vom 24.7.86 auf Portopflichtiger Dienstsache mit DR 41.
FD 8.2.86 / LD 19.1.91
Ganzsachen-PK mit gleich 2 Klaucke-Stempeln, mit 35 Type I Chemnitz c1* vom 15.8.86 und der ausschließlich als Ankunftstempel verwendete Klaucke 47 Darmstadt *1b.
Klaucke 35 I FD 31.12.84 / LD 22.10.86
Klaucke 47 FD 21.9.85 / LD 29.10.88
Klaucke 56 Göttingen *1* vom 31.10.83 auf Brief der 2.Gewichtsstufe (über 15 bis 250 g) mit DR 41 Paar nach Schleswig.
FD 21.2.79 / LD 1.12.88
Schöne Grüße
Wulf
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Hallo,
Ganzsache UIAII als Paketbegleitbrief mit 1 Groschen kleiner Schild (DR 4) als Zusatzfrankatur verwendet.
Gestempelt mit K1 Wiedenbrück vom 15.10.72 nach Herford.
Für dieses, den Angaben auf dem Brief nach, 5 lb (libra=Pfund) schwere Paket bis 5 Meilen war dann der Minimalsatz von 2 Groschen fällig, ich hoffe ich liege da nicht falsch.

Durch das auf dem Brief zusätzlich hinzugefügte Wort "frei", signalisierte der Absender, dass er bereit war die Postgebühren zu übernehmen.
Schöne Grüße
Wulf
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sehr schöne Seite mit dem K1 Hochheim (wieder) aus Hessen-Nassau, vielen Dank fürs Zeigen.
Bei der niedrigen Auflösung etwas schwer zu erkennen, aber ich vermute mal, die 1 Groschen-Marke oben rechts hat den PF XXIII a, Akzent über "C" in "REICHS" auf der 1. Strichleiste.
Jetzt nichts besonderes, aber ich wollte es der Vollständigkeit halber erwähnt haben.
Schöne Grüße
Wulf
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...schöner, sauberer Abschlag des, auf Brustschilden, seltenen Stempels.
FD 30.11.1870 SD 26.10.1872
Bewertung im Stempelkatalog der Arge immerhin 120€.
Auch das Paar mit dem K1 Wallmerod von guy69 gefällt mir
Vielen Dank fürs Zeigen.
Schöne Grüße
Wulf
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Kleber ,
ja, der ist schon verdammt kurz der Eckzahn

Zumal am Tag der Prüfung auch schon nichts mehr davon zu sehen war.
Schöne Grüße
Wulf
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Hallo, Uwe,
ja die Marke ist mit (Rest) Falz.
Kleine Brustschilde postfrisch gibt es kaum, das spiegeln auch die Michel-Bewertungen und die erzielten Preise bei den Auktionen wieder.
Bei Brustschildmarken wird ebenfalls zwischen postfrisch (wie vom Schalter verausgabt), ungebraucht (mit Falz) und gestempelt unterschieden, da gibt es keine Unterschiede.
Hier noch die Rückseite meiner DR 14.
Schöne Grüße
Wulf
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Hallo,
in der Regel sind die kleinen Brustschilde postfrisch oder ungebraucht sehr viel seltener als die großen Brustschilde der gleichen Wertstufe.(Ausnahme DR 15).
Was ja auch logisch ist, denn es wurde aufgetragen, erst die "alten", kleinen Brustschildmarken auszugeben bevor man die "neuen" großen Brustschilde herausgab.
Somit wurden fast alle kleinen Brustschilde aufgebraucht, bei den großen Brustschilden wurde ein Teil der Restbestände nach der Gültigkeit vernichtet, aber auch eine nicht unerhebliche Menge wurde an den Briefmarkenhandel unter Nennwert verkauft.
Als Beispiel hierfür kann ich eine seltene ungebrauchte DR 14 orange, leider mit kleinen Schönheitsfehlern, aus meiner Sammlung zeigen.
Michel-Bewertung ungebraucht 1500€.
Das "Gegenstück", die DR 18 großer Brustschild, ungebraucht "nur" 50€.
Schöne Grüße
Wulf
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Hallo,
beim durchstöbern meiner Brustschildmarken ist mir der K2 HEEGERMÜHLE über den Weg gelaufen.
Hm, irgendwas war mit dem Ort??

Ach ja, Matjoff hier ein Stempel aus deinem Wohnort vom 18.4.1872 auf einer DR 5.
Die Marke hat auch noch eine Druckzufälligkeit (DZF), gespaltenes "I" in "REICHS".
Schöne Grüße
Wulf
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Hallo,
heute mal zwei Plattenfehler die auf beiden 1 Groschen Marken vorkommen-
PF LVI, Farbpunkt rechts unter "C" in "GROSCHEN"
Michel Bewertungen:
DR 4 ungebraucht 450€, gestempelt 30€, auf Brief 70€
DR 19 120€ / 20€ / 50€
Ich kann euch eine DR 19 LVI auf portopflichtiger Dienstsache mit R3 Neustadt in Holstein zum Amtsgericht nach Kloppenburg zeigen, damals wohl noch mit "K" anstatt "C" geschrieben.
Den zweiten Plattenfehler den ich vorstellen möchte, ist der PF LVIII Innenkreisbruch unter "P" in Post.
Michel-Bewertungen:
DR 4 ungebraucht -- , gestempelt 100€, auf Brief 250€
DR 19 180€ / 80€ / 200€
Hier eine DR 4 LVIII auf Briefstück, wieder mit einem Holsteiner-Stempel, R3 Oldenburg in Holstein.
Schöne Grüße
Wulf
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auch Dir vielen Dank fürs Zeigen.
Hier geht ja plötzlich richtig die Post ab.

Schöne grüße
Wulf
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rama,
freut mich, dass Du hier auch wieder etwas zeigen kannst, ich kam mir schon so langsam wie ein Alleinunterhalter vor.
Ja, wie ich oben schon geschrieben habe , es waren über 500 kg Post, verteilt auf ca. 61000 Briefe und 58.000 Postkarten.
Seltener ist da schon die Bordpost mit nur etwa 15 kg (geschätzt 2500-3000 Belege), oder Belege die mit den Olympiablöcken frankiert wurden, da kann ich aber höchstens Stücke zeigen die nicht mir gehören und die man bei Interesse dann auch problemlos im Internet findet.
Schöne Grüße
Wulf
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Hallo,
die Olympiafahrt der "Hindenburg" anlässlich der XI. Olympischen Sommerspiele 1936 in Berlin (1.8. bis 16.8) fand im Rahmen der Eröffnungsfeier am 1.8.36 statt.
Los ging die Fahrt gegen 7 Uhr vom Rhein-Main Luftschiffhafen Frankfurt, 65 Passagiere und gut 500 kg Post waren mit an Bord.
Unter dem Kommando von Kapitän Max Pruss schwebte "LZ 129" pünktlich um 13.40 Uhr für gut 20 Minuten über dem Berliner Olympiastadion um anschließend wieder Kurs Richtung Frankfurt zu nehmen, wo das Luftschiff gegen 21.30 Uhr wieder landete.
Hier einige Stücke aus meiner Sammlung.
Sieger 427 B Auflieferung Frankfurt
Sieger 427 Ba mit Olympiamarken frankiert (hier mit Zusammendruck W 103).
Sieger 427 Bb mit komplettem Satz Olympiamarken
Sieger 427 Bd Olympia-Ganzsache.
und zusätzlich noch ein Einschreibebrief zur 6. Nordamerikafahrt der "Hindenburg" (5.8. bis 11.8.36) mit Zuleitung von den Olympischen Spielen, ebenfalls mit komplettem Olympiasatz, Sieger 428 D.
Schöne Grüße
Wulf