... nie hinterfragt was er genau für ein Sammelziel hatte. Ich was sogar etwas überrascht, dass die eigentlich 1 und 2 Pfennigsammlung aus den 80ern noch existierte und er sie mit vielen (Silber) Münzen ergänzt hatte.
...
Hallo Martin,
mal etwas anderes hier im Forum und es wäre unter Umständen schade um die Sammlung.
Die Pfennigsammlung ... mit ...
und nicht einzeln dokumentiert!? Vieles wahrscheinlich (aber kein Muß), mehr oder minder "Anlagesilber" mit recht geringem Sammleraufschlag. Auch je nach Motiv etwas variabel.
Polierte Platte (oft im Blister) und auch stempelglanz ohne/wenigst Kratzer sind da beachtenswert.
In etwa das, was z.B. eine hübsch aufgeppte Sammlung Bund bis 2001 in der Phila ist, die ungeachtet der später gewählten Spezialgebiete beibehalten wird ![]()
Die gehören zu einer "Deutschland-Münzsammlung", trotz überwiegender Masse, zumindest mit (oft versilberten!) Auswahlschwerpunkten mit dabei.
Edit: Masse - sofern die individuelle Zustand in Ordnung ist, gibt es im Gegensatz zu Briefmarken, bis 1914 eigentlich nicht viel "Masse" bei einer solchen Münzsammlung. Vor 1850 ist eigentlich jedes Stück eine kleine Besonderheit. Ganz grob dargestellt.
Und sofern z.B. die "Masse" DR bis 1914 auch nach Münzstätten soweit / fast vollständig und in einem mindestens schönen Zustand vorliegt, stellt das auch schon etwas Besonderes für sich dar.
Sammelziel
Eher welche(r) Schwerpunkt(e)?
Sicherlich auch mit Inhaltsverzeichnis (event. Scans / Fotos?) dokumentiert, einiges aus "Deutschland" mit dabei?
Im Prinzip kann die Geschichte des "europäischen" Geldes, mehr oder minder gradlinig aufbauend, von Alexander III. (auch Pharao von Agypten) bis Heute gesammelt werden.
324 BC hatte er die Perser geschlagen und sein grieschich-makedonisches Groß-Reich bis zum indischen Subkontinent ausgedehnt.
Im Norden bis zum kaspischen Meer und Aralsee, im Osten China quasi in Sichtweite. Zentral das heutige Afghanistan, im Osten Pakistan umfassend.
Nordafrika und die spätere Levante
nach Norden "hoch".
Quasi mit als erste "Amtshandlung" lies er wohl noch im selben Jahr die Währung nach "attischem Fuß" vereinheitlichen und Münzen prägen.
Durch diese konvertierbare Währung waren Oxident und Orient erstmals ökonomisch miteinander verbunden und ein für beide Seiten ökonomisch positives, neues Zeitalter des Handels zwischen Europa-Asien und Teilen von Afrika begann.
Im Orient wurde dadurch u.a. auch im Prinzip die Naturalsteuer abgeschafft.
Ein Jahr später mit nur 32 Jahren, 323 BC starb Alexander III. in Babylon, unter nicht geklärten Umständen (verschiedene Thesen) und sein riesiges Reich zerbrach fast genau so schnell wie er es erobert hatte, in zahlreiche Teilreiche.
Diese wurden i.d.R. Anfangs von grieschichen-makedonischen Herrschern regiert. Auch die sich kurze Zeit später bildenden Teilreiche im Osten.
Auch diese, oft zweisprachigen Münzen zählen zum Sammelgebiet Griechenland!
Seine Währungsreform hatte aber Bestand und wurde dann von den Römern als Grundlage genommen.
Vielleicht siehst Du ja auch so etwas:
So genanntes "Delphingeld", wohl 437-410 BC - Olbia - nördliches Schwarzmeer in heutiger Ukraine
Rückseite
Sich damit zu beschäftigen, macht schon Spaß.
Grüße Jo.