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  3. 07Paddler07

Beiträge von 07Paddler07

  • Sticheltiefdruck und seine möglichen Fehler

    • 07Paddler07
    • 11. Dezember 2021 um 19:25

    An meiner Fototechnik muss ich noch arbeiten. Bei der Otto Winzer Marke ist im Orginal der feine Schnitt an dieser Stelle zu sehen. Hat also nichts mit der abspringenden Farbe zu tun, was beim Sticheltiefdruck immer eine Gefahr ist.

    Nun muss ich mich erstmal mit der Forums- sowie Bildbearbeitungssoftware auseinander setzen und anderer seits mit den eigenen Belegdokumenten. Ich habe über zwanzig Jahre nichts mehr mit Briefmarken zu tun gehabt. Muss alles aus dem Gedächtnis rekonstruieren.

  • DDR - Michel 1202

    • 07Paddler07
    • 11. Dezember 2021 um 19:04

    Vielen Dank für die Erläuterung.

  • Sticheltiefdruck und seine möglichen Fehler

    • 07Paddler07
    • 11. Dezember 2021 um 19:01

    Dies ist ja die Schwierigkeit, wann und wo die Retusche vorgenommen wird. Deshalb zuerst die möglichen Fehlerquellen und dann die Behebung durch die Retusche. Beim Sticheltiefdruck werden eben die nicht tiefen Stechungen durch den Stecher erweitert. Warte einfach und ich zeige Dir diesen Vorgang am Markenheftchen 3 Blatt 8. Also mitten im Produktionsprozeß ( gut diese habe ich gekauft und nicht selbst gefunden - sowas war auf dem Markt ). Wenn entschieden worden ist, der Fehler oder die Verunreinigung mus raus, dann wurden die Druckplatten oder Zylinder ausgebaut. In der Zeit der Überarbeitung sind dann andere Druckaufträge durchgeführt worden.

  • Sticheltiefdruck und seine möglichen Fehler

    • 07Paddler07
    • 11. Dezember 2021 um 18:22

    Man sollte sich von der Vorstellung trennen, ich spanne die Druckform ein und Drucke bis zum Ende. Einerseits haben die Druckplatten bzw. Druckzylinder nur eine bestimmte Nutzungsdauer durch den Verschleiß. Weiterhin gibt es im laufenden Produktionsprozeß auch eine fortlaufende Qualitätskontrolle. Gerade Tiefdruckverfahren sind anfällig auf Fremdkörper in der Druckmaschine. Man wird also nicht die Druckplatten bzw. Druckzylinder bis zum Ende des Drucks verdrecken lassen. Planwirtschaft ist nicht gleich zu zetzen mit einem kontinuierlichen Ablauf. Weit gefehlt, wenn der Befehl von oben kam, da wird schon mal ein Auftrag dazwischen geschoben. Druckzylinder raus, der neue rein und später wieder eingebaut und weiter gedruckt.

    Es wird Fallbezogen entschieden, die Druckplatten bzw. Druckzylinder aus der Druckmaschine zu nehmen und eventuelle Korrektur oder Reinigungsarbeiten vorzunehmen. Sowas kann man auch an Hand von Marken nachweisen. Nun bin ich noch nicht Rentner und werde erst in ein paar Tagen dies hier weiter fortführen.

  • Sticheltiefdruck und seine möglichen Fehler

    • 07Paddler07
    • 11. Dezember 2021 um 17:33

    Ein anderes Problem sind die Stichtiefen, die aus unterschiedlichen Gründen, aber aus Sicht des Werkzeugsverschleißes einfach begründbar sind. Ein Beispiel mal angehängt.

    Diese Fehler werden durch den Stecher entweder am Anfang vor der Verchromung beseitig und sind im eigentlichen Druck selbst garnicht groß zu entdecken. Oder sie werden später entdeckt und hier beseitigt, da besteht dann die Möglichkeit diese zu entdecken.

    Bilder

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  • Sticheltiefdruck und seine möglichen Fehler

    • 07Paddler07
    • 11. Dezember 2021 um 17:23

    Fange ich gleich mal mit den ersten Fall an.

    Wenn ich die Einzelmarke sehe, dann würde ich auf eine Druckzufälligkeit tippen. Nun ist mir in einer großen Bogen-, Teilbogen- und Einzelmarken Sammlung der kleinen Bauwerke dieses Oberrandteil aufgefallen. An jeder Marke sind an der selben Stelle in unterschiedlicher Stärke die Fehler aufgetreten. Eine rasterförmige Abnutzung des Druckzylinders ist auszuschließen. Der Fehler kann nur durch Übertragung von einer beschädigten Urform herrühren.

    Der Fehler ist bestimmt im Andruck aufgefallen. Nur eine manuelle Korrektur dürfte hier zu Zeitaufwendig sein.

    Hier müsste es richtig Mecker in der Druckerei gegeben haben.

    Bilder

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  • Sticheltiefdruck und seine möglichen Fehler

    • 07Paddler07
    • 11. Dezember 2021 um 16:41

    Das Sticheltiefdruckverfahren ist in groben Zügen im laufe der Zeit von unterschiedlichen Technologien geprägt. In der Anfangszeit hat der Stecher nach Vorlage die Gravur der Druckplatte selbst vorgenommen. Später wird nur noch eine Urform erstellt durch Molettierung übertragen. Ab ca. 1960 ist dann die elektromechanische Gravur aufgekommen, und ab ca. 1995 die sogenannte Lasergravur. Mir ist nicht bekannt, dass die DDR in der letzten Phase ihres bestehen sich eine Lasergravuranlage für den Briefmarkendruck angeschafft hat. Ich lasse mich aber eines besser Belehren.

    Zylindervorbereitung

    Gravurdaten - z.B. Urstich

    Gravur des Druckzylinders bzw. Platte

    Andruck

    Feinkorrektur des Stechers an der Platte oder des Zylinders

    Entfetten

    Verchromen

    Polieren

    Auch bei der echten Gravur, also das direkte Stechen sind Fehler möglich.

    Bei der Übertragung von der Urform auf die Druckplatte kann es zu Fehler kommen.

  • Ich stelle mich mal vor

    • 07Paddler07
    • 11. Dezember 2021 um 14:47

    Mir geht es einfach nicht um die Bestätigung, denn ich suchte einfach nach anderen Kriterien. Als Beispiel zu nennen, die Retusche beim den beiden Tiefdruckverfahren Stichel- und Rastertiefdruck. Mir ging es nur darum zu dokumentieren, sind die Fehler auch im Markenbild nachzuweisen.


    Jeder Sammler würde diese Marke aus seiner Sammlung verbannen.

    Hier Sticheltiefdruck der Marke Mi.-1351

    Die Druckplatte bzw. der Druckzylinder unterliegt eines gewissen Verschleißes und hier haben wir eine Marke vom Ende seiner Lebenszeit des Zylinders. Das versucht worden ist, diese noch am Leben zu erhalten ist an der Retusche der Wertziffer 2 an der unteren Spitze zu sehen. Ich kann hier nur anraten, nicht nach dem Feld oder die Formnummer zu suchen, da würde man Schiffbruch erleiden. Obwohl Retuschen angesehene Plattenfehler sind.

    Die Bildqualität bitte ich zu entschuldigen, war nur auf die Schnelle.

    Bilder

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  • Ich stelle mich mal vor

    • 07Paddler07
    • 11. Dezember 2021 um 13:51

    Also ich bin kein Freund von Geheimniskrämerei und schicke mal über private Kanäle eine Bestätigung von möglichen Abarten. Ich mache dies sehr gerne, aber bitte dann hier für Alle.

    Mit freundlichen Grüßen

  • DDR - Michel 1202

    • 07Paddler07
    • 11. Dezember 2021 um 13:44

    Anderes Druckverfahren und hier Offsetdruck. Die untere Marke war ein Einzelfund und die stellte mich beim mittleren Boot vor einer fast unlösbaren Aufgabe. Die rote Druckfarbe ist nach unten versetzt, ist eindeutig. Zu erwarten wäre, dass unten die schwarze Farbe eben kleiner wird, nur das Gegenteil ist der Fall. Beim unteren Boot sind diese Linien fast gleich. Wie bei der Mi. 2862 gehe ich von Zeichnungsunterschieden aus.

    Wer kann helfen?

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  • DDR-Michel 2862

    • 07Paddler07
    • 11. Dezember 2021 um 13:31

    Hallo harweg,

    vielen vielen Dank, denn damit läßt sich die Fehlerquelle ermitteln. Diese liegt in der Druckstufe der Vorbereitung. Hier im speziellen bei der Erstellung der Fotovorlage und zwar in der Arbeitsstufe des duplizierens. Eindeutig eben zu erkennen, das das Verschieben zeilenweise erfolgt.

    Da der Fehler durch das Ätzen der Näpfchen beim Rastertiefdruckverfahren auf die Druckplatte bzw. Druckzylinders übertragen worden ist und auf einem zu sehen ist, kann hiermit das Verwenden von mehrer Druckplatten bzw. Druckzylinder ausgeschlossen werden. Da dies zeilenweise erfolgt ist, ist die Erklärung der gleichen Anzahl der Verteilung der Marke bestimmbar.

    Nochmals vielen Dank und im Michelspezial kann jetzt der Satz aufgenommen werden, dass die Stellung der blauen Farbe im Markenbild varieren kann.

  • DDR-Michel 2862

    • 07Paddler07
    • 10. Dezember 2021 um 19:53

    Hallo Majakka,

    für den ersten Moment sieht es wie eine Passerverschiebung aus, aber wenn man genau hinschaut sind es zwei unterschiedliche Markenbilder. Die schwarze Farbe in der Uhr sind zum Beispiel mittig und das Fenster neben der Uhr hat eine andere Zeichnung.

    Man spricht dann auch nicht von Plattenfehler sondern von unterschiedlichen Typen. Sowas kann entstehen bei der Druckvorbereitung und hier im speziellen bei der Fotovorlage zum Ätzen der Druckplatte bzw. des Druckzylinders. Muss ein zweiter oder dritter Satz angefertigt werden, kann es vorkommen, dass diese Vorlage neu erstellt werden muss und dann kann es eben zu Unterschieden kommen.

  • DDR-Michel 2862

    • 07Paddler07
    • 10. Dezember 2021 um 19:37

    Hallo Wolleauslauf,

    deine Marke ist ein wunderschönes Beispiel der Passerverschiebung, leider nicht die Farbe blau sondern der Farbe braun.

  • DDR-Michel 2862

    • 07Paddler07
    • 10. Dezember 2021 um 19:35

    Auf die schnelle

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  • Plattenfehlerbestätigungen + Neuvorstellungen III

    • 07Paddler07
    • 10. Dezember 2021 um 18:26

    Romanus,

    es ist lieb gemeint, aber ich habe eben nur zur DDR in diesem Bereich nachgeforscht. Deshalb ist es hier richtig.

  • Plattenfehlerbestätigungen + Neuvorstellungen III

    • 07Paddler07
    • 10. Dezember 2021 um 18:11

    Ich habe hier mal eine Nachfrage. Ich füge unten Orginalschreiben der Bundesdruckerei an. Alle Marken mit kleineren Flecken oder Rasterausfällen wurden durch die Bundesdruckerei gnadenlos als Druckzufälligkeiten eingestuft. Ist es dann sinnvoll, diese hier auch einzustellen?

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  • Ich stelle mich mal vor

    • 07Paddler07
    • 10. Dezember 2021 um 17:55

    Vorstellung, dann mal die Kurzform.

    Berliner, kurz vor der Rente, der Aufräumt und gerade die Erinnerung zu seiner DDR Sammlung aufarbeitet.

  • DDR-Michel 2862

    • 07Paddler07
    • 10. Dezember 2021 um 17:20

    Kann man mit den Fotos was anfangen, eine Rückantwort wäre nicht schlecht.

  • DDR-Michel 2862

    • 07Paddler07
    • 10. Dezember 2021 um 17:16

    Werde ich berücksichtigen und Danke noch mal.

  • Ich stelle mich mal vor

    • 07Paddler07
    • 10. Dezember 2021 um 17:14

    Vielen Dank auch, nur ich bin da etwas vorsichtiger. Als Berliner war ich ich bei einer Forschungsgruppe, Name nenne ich jetzt mal nicht. Einige Vorkommnisse haben mich damals dazu bewogen, nicht mehr daran teil zu nehmen. Nach zwanzig Jahren läßt sich auch vieles nicht mehr rekonstruieren bzw. was damals in der eigenen Forschung ermittelt worden ist, muss heute nicht mehr stimmen. Bei Plattenfehler gab es immer und wird auch heute noch bestimmt gestritten, was ist nun einer ist und was eben Druckzufälligkeiten sind. Ich habe auch aus beruflichen Erfahrungen nach anderen Kriterien gesucht. Also nach spezifischen Fehler im Herstellungsprozeß im jeweiligen Druckverfahren und dann gezielt nach diesen Beispielen gesucht, ohne auf Feldnummer und Bogennummer zu achten.

    Ich nehme es hier mal an und vielleicht helfen die Anmerkungen, die Rätzel zu lösen.

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