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  3. Luitpold

Beiträge von Luitpold

  • Bayern: Ausgabe 5 Pfg. von 1876

    • Luitpold
    • 8. Juli 2009 um 13:44

    :psssst: nicht aufwachen :zZz:

    Hier gibt's nur eine Karte zu sehen, aus einem Ort irgendwo in Bayern, der sich nicht "outen" wollte. Das ist auch kein Wunder, wenn man folgende Nachricht liest:

    "Liebste Mama! Bin sehr gut in diesem Drecknest angekommen ... küßt Dich herzinnig Deine Hedwig".

    Es ist also von feiner Damenhand geschrieben, nicht dass hier Vermutungen in Richtung Lausbub aufkommen ;)

    Luitpold

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    • Luitpold
    • 8. Juli 2009 um 12:42

    Gerade erhalten - so schon bekannt?

    Luitpold

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  • Bayern: Ausgabe 5 Pfg. von 1876

    • Luitpold
    • 6. Juli 2009 um 16:53
    Zitat

    Original von Dienstheini
    Ab Januar 1890 wurde die Farbe für Postkarten wieder auf Grün umgestellt.
    Grüsse und auf eure Sachen gespannt euer Dienstheini.

    @Alle

    Dank Dienstheinis Bemühungen, fällt uns wieder einmal auf, dass es bei Bayern kaum feststehende "Ersttage" gibt. Und das es interessant ist, mal die Spät- und Frühverwendungsdaten zu suchen.

    Auszug aus den VO-Blatt Nr. 66: Zufolge Allerhöchster Genehmigung werden behufs Uebereinstimmung mit den im Weltpostverkehr üblichen Werthzeichen für die Folge die bayerischen Briefmarken zu 3 Pf. in brauner Farbe, zu 5 Pf. in grün ... hergestellt werden. ... Entsprechend der geänderten Farbe der Marken werden auch die Stempel auf den gestempelten .... einfachen Postkarten und Postkarten mit Antwort für den Ortsverkehr zu 3 Pf. in braun, auf den einfachen Postkarten zu 5 Pf. ... in grün herstellt werden. Die Ausgabe der hienach geänderten Postwerthzeichen erfolgt vom Jahre 1890 ab, jedoch erst dann, wenn die vorhandenen Bestände an alten Werthzeichen derselben Gattung verkauft sein werden. München den 23. Dezember 1889 Direktorium der kgl. bayerischen Posten und Telegraphen ...

    Anhang:
    Die letzte Auflage der PK 5-Pf. lila, verwendet17. März 1890, die erste Auflage PK 5 Pf. grün, verwendet 12. Mai 1890 und mal ausnahmsweise die gleiche Karte ungebraucht. Auch dies wieder ein Beispiel für kostengünstigen Sammlerspaß ;)

    meint Euer
    Luitpold

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  • Bayern: Ausgabe 5 Pfg. von 1876

    • Luitpold
    • 3. Juli 2009 um 20:52

    Ergänzung zum vorherigen Beitrag von Dienstheini, die Ausgabe 1878 betreffend.

    Im Verordnungs- und Anzeige-Blatt für die Königlich Bayerischen Verkehrs-Anstalten Nr. 99 vom 4. Dezember 1878 wurde die Herstellung einer Neuauflage der Postmarken, der einfachen Postkarten und Postkarten mit bezahlter Antwort zu 5 Pf. in violetter statt in dunkelgrüner Farbe bekannt gegeben. Die Restbestände der bisherigen Auflagen vorbezeichneter Marken, Postkarten sollten aufgebraucht werden - blieben also gültig.

    Hier meine Karte mit der Nr. 45a

    Einen Guten Abend wünscht
    Luitpold

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  • Bayern: Ausgabe 5 Pfg. von 1876

    • Luitpold
    • 3. Juli 2009 um 16:23

    Grüzi lieber Dienstheini ;)

    Freut mich ungemein, dass Du hier die bayr. 5 Pf.-Marken vorstellst. Als Stempelsammler achte ich nicht so sehr auf die Marken und habe festgestellt, dass ich die frühen 5 Pf.-Werte nicht oft habe. Um und nach 1900 dann, vor allem auf Ansichtskarten, jede Menge. Deshalb "lerne" ich hier auch einmal etwas über die Pfennigausgaben, für die hier noch ein Fachmann (wie bayern klassisch bei den Kreuzer-Ausgaben) fehlt.

    Zu den Karten (leicht "gebräunt" - die Marke hat hoffentlich nichts abbekommen) eine 38 a? und eine Ganzsache von 1876 P 8 II (verwendet 31.5.1876).

    Auf mehr von Dir und allen anderen freut sich

    Luitpold

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  • Bayern: 3 Pf. 1876 - 1900

    • Luitpold
    • 3. Juli 2009 um 08:49
    Zitat

    Original von abrixas
    Wegen der 5-Pfennig-Marke sollten wir besser keinen 5-Pfennig-Thread aufmachen, es sei denn einer von Euch hat eine nicht alltägliche Verwendung und weiß zudem darüber etwas zu berichten. Hintergrundinformationen sind das Salz in der Philatelie-Suppe.

    Hallo abrixas,

    welche 5 Pf. meinst Du? Die "GRÜNE" oder die "VIOLETTE"? Vielleicht könnte uns Dienstheini diese Ausgaben mit den "Feinheiten (Zähnung, Wasserzeichen usw" vorstellen?

    Ich finde im Michel folgende Ausgaben:
    1876 - Nr. 38 - 5 Pf. ...grün / 1878 - Nr. 45 - 5 Pf. ...violett / 1881 - 5 Pf. ..violett/purpur / 1888 - 55 B x a/b ...purpur/violett / 1890 - Nr. 61 x/y - 5 Pf. ... grün
    (evtl. Fehler bitte nachsehen, tippe auf die Schnelle einfach ein)

    Das heißt doch, dass die Farbe von grün - violett - grün wechselte. Nicht spannend genug?
    Bei 5 Pf. dürften auch Sonderdienste wie Einschreiben usw. auf Belegen zu zeigen sein. Ich bin also dafür das 5-Pf.-Thema zu diskutieren. Offensichtlich waren zwei Werte in grüner Farbe mit unterschiedlichen Wertstufen ein zu berichtigender Fehler der Post. Deshalb dann die 3 Pf. in brauner Farbe.

    Wenn ich mich nicht irre?(

    meint Euer
    Luitpold

  • Bayern: 3 Pf. 1876 - 1900

    • Luitpold
    • 2. Juli 2009 um 17:18

    Hallo Dienstheini,

    das sind tolle Sachen, die Du hier zeigst. Weiter so. Vor allem der linke Brief, einfach, aber wirkungsvoll (herrliche Schrift, klarer Stempel). Was will man mehr?

    Nebenbei: Hast Du Deine Briefe unter Klemmtaschen?

    Hier meine Drucksache-/Postkarten, die ich in Folienblättern untergebracht habe (bei der Menge - und evtl. interessanter Rückseite), ist das einfach praktisch).

    Korrektur - vor lauter Scans :ups:

    Postkarte/Drucksache: Von der Weingroßhandlung D. Schloss jr. – Kgl. Sächsisch-Meiningscher Hoflieferant nach Grüna/Sachsen (ein Lieferant des sächsischen Königs und nicht des bayrischen und das in Bayern!). Leider zeigt der Scan nicht die leuchtend grüne Farbe (smaragdgrün ) der Marke (zu stumpf).

    Hallo VorphilaBayern,

    ein Streifband kann ich später noch nachliefern. Hier erst einmal mein Ortsbrief aus Passau. Sicherlich kannst Du mir sagen, wieviele Einwohner das schöne Drei-Flüsse-Städtchen damals hatte. Mir gefällt vor allem der Stempel 21b. Der Brief wurde von einem Advokaten geschrieben, innen der Absender eingedruckt.

    Viele Grüße
    Luitpold

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  • Bayern: 3 Pf. 1876 - 1900

    • Luitpold
    • 2. Juli 2009 um 13:50

    Hallo Dienstheini,

    Deine schnelle Antwort lässt mich nicht länger im Unklaren – Dankeschön! Deine Abbildungen der engen Zähnung (die 3 Pf. ist hell-gelb-grün?) werde ich mal mit meinen anderen 3 Pf.-Werten vergleichen. Vielleicht werde ich noch fündig.
    Die linke Marke vermutete ich schon deshalb als 37, weil der Stempel so um 1876/80 verwendet wurde (auch wenn auf der Karte untypisch unsauber abgeschlagen).

    Bei der Nr. 47 hatte ich eigentlich auch zu dieser Nr. „tendiert“, weil in 1883 verwendet. Bei der häufigen Verwendung der 3 Pf. dürften sich Vorräte der Vorgänger-Marken nicht lange gehalten haben (von „Liegenbleiber“ abgesehen, die aber wiederrum fraglich sind).

    Dein Hinweis auf die Nr. 60 – 3 Pf. – Geänderte Farbe: braun ist richtig. Ich wollte aber zunächst nur die „grünen“ vorstellen. Wenn Du also „Pfennigfuchser“ - und damit kompetenter bist als ich - bist, dann stelle doch bitte die 3 Pf. braun vor.

    Hier noch die Abbildung der 1. Drucksache (-Karte) mit der Nr. 37 - Korrektur: Falsche Rückseite (entfernt).

    Fortsetzung folgt.

    Luitpold

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  • Bayern: 3 Pf. 1876 - 1900

    • Luitpold
    • 2. Juli 2009 um 09:03

    Hallo Jørgen,

    Vielen Dank für Deinen Beitrag. Vor allem die Antwortkarte (Frageteil) ist interessant. Diese sind oftmals begehrt und daher preislich nicht mehr so günstig (für meine Stempelsammlung).

    Hallo VorphilaBayern,

    vielleicht findest Du noch die Lösung für meine Karte – würde mich sehr freuen. Vorab Danke!

    @ ALLE

    Nach den vielen Ganzsachen, hier mal die 3 Pfennig-Marke, die als Nachfolger der gezähnten 1 Kreuzer grün (Nr. 22 x + y und 32 a-c) eigentlich nur in der Währungsangabe geändert wurde. Auch die 3 Pfennig gibt es in vielen Grüntönen und jeder der hat, kann mal im Michel die schönen Farbbezeichnungen nachlesen.

    Im Michel-Katalog werden 3 Ausgaben unterschieden: 1876 – Nr. 37 a-d / 1881 – Nr. 47 und 1888 – Nr. 54 A + B

    In der Reihenfolge von links nach rechts ist (nach meiner Einordnung) zu sehen:

    Nr. 37 oder 54 (Verwendungszeit nicht feststllbar) - Farbe: smaragdgrün?/ Nr. 54 B 2 x (verwendet 1889) – Farbe gelblichgrün / Nr. 37 oder 54 (verwendet 1883) – eher smaragd-grün

    Die Belege stelle ich dann später noch vor. Wer mir helfen will, möchte doch mal die Zähnung anschauen (bisher ein von mir vernachlässigtes Thema).
    Die Nr. 37 + 47 hat K 11 ½ - Nr. 54 K 14 ½ (kleine und große Zähnungslöcher).
    Die Wasserzeichen sind leider nicht zu sehen/feststellbar.

    Auf Antworten freut sich
    Luitpold

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  • Bayern: 3 Pf. 1876 - 1900

    • Luitpold
    • 1. Juli 2009 um 15:11
    Zitat

    Original von VorphilaBayern
    Hallo Luitpold,

    die Ortspostkarte mit Rauten-Wertstempel
    müßte nach dem Michel-Ganzsachenkatalog
    die P 25 I. sein.VorphilaBayern


    Hallo VorphilaBayern,

    erst mal Danke für Deine ausführliche Antwort und Vorstellung der schönen Belege. Vor allem Ortsbriefe sind nicht so häufig (schon gar nicht bei einem Ort unter 2.000 EW)!

    Zu Deinem Hinweis auf die Nr. P 25I. Gibt es diese Karte auch ohne Wasserzeichen, da in meinem Michel über der Spalte steht: Wz 3 Z. Meine Karte hat kein Wasserzeichen (dickes Kartonpapier!).

    Hier noch zur Verdeutlichung der 3-Pf.-Ganzsache, die beiden Typen 3 Pf. grün + 3 Pf. braun, jeweils mit dem Text: GILTIG NUR IM AUFGABEORTE UND IM ZUGEHÖRIGEN LANDBESTLLBEZIRKE.

    Anhang 1: P 29-07 (A88 - siehe links unten) - Wasserzeichen z Wz. 6 Z (9 Zickzacklinien senkrecht nebeneinander - (Korrektur: Scan zeigt die 8 kompletten Linien und links eine 1/2 Linie).

    Übrigens auch ein neuer Sammelaspekt: Wasserzeichen (vielleicht sammeln deshalb so viele nur die Quadratausgabe, wo dieses Problem der Wasserzeichen-Unterscheidung nicht auftaucht ?(

    Anhang 2: P 37-08 (95 x) Wasserzeichen Wz 5 Z (10 Wellenlinien senkrecht nebeneinander).

    Herzlichst grüßt
    Luitpold

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  • Bayern: 3 Pf. 1876 - 1900

    • Luitpold
    • 30. Juni 2009 um 15:29

    Liebe Sammlerfreunde,

    das Schönste an diesem Forum ist, dass durch das Vorstellen der Belege immer wieder was Neues auftaucht, weil der Beleg unter einem anderen Aspekt in der Sammlung steckt. So sind mir die Poststempel wichtig, nicht die "Träger" (vor allem Postkarten). Deshalb stelle ich hier 2 Karten vor mit einer Frage.

    Als ab 1. Januar 1876 die Markwährung in Bayern galt, lagen natürlich auch die Postkarten in Pfennig-Währung neu vor.

    Die erste Ausgabe habe ich offensichtlich nicht (gefunden). Aber die 2. Auflage Michel P 17 (Wappen im Vordruck geändert, oval statt schildförmig).
    Fachleute, wie u.a. Vorphila sehen sofort, dass die 3 Pf. von Würzburg nach Regensburg nur eine Drucksache sein kann (Tarif 3 Pf. im Fernverkehr).

    Die zweite Karte (Ortspostkarte) kann ich nicht festlegen. Sie hat kein Wasserzeichen, dickes Papier. Laut Michel Ausgabe 1883 (Für Inlandspostkarten wurde der neue Rauten-Wertstempel eingeführt - siehe Wertstempel-Vergleich. Da ich kein Experte bin und meine Literatur nur aus einem alten Michel-Katalog besteht, die Frage: Wer kennt/hat den Ascher-Katalog?

    Also entschuldigt, wenn hier keine Perlen/Edelsteine der Bayern-Philatelie zu sehen sind, aber für Einsteiger ist das ein preiswertes und interessantes Thema.

    Bis demnächst
    Eurer Luitpold

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  • Bayern Wappen Pfennigzeit

    • Luitpold
    • 30. Juni 2009 um 11:19

    Hallo Sammelgemeinde,

    hier ein ein schöner 10-Pf. Brief (an Freifrau von Guttenberg).


    Aber leider ist die Marke hin. Warum wohl der Kaufpreis so hoch ausfiel ?( ( (oder ist das der "Ministerbonus" ?( Also für 1 EUR hätte ich ihn genommen. Aber so ?(

    Leider wird sich der Käufer dazu nicht äußern :oneien: selbst wenn er hier mitlesen sollte ;)

    Im übrigen gibt es an diese Adresse noch andere Briefe, die immer wieder mal zu haben sind. Auch aus diesem Aspekt ist der Kaufpreis mehr als rätselhaft.

    Viele Grüße
    Luitpold


    PS Bitte nicht meckern,

  • Bayern: 3 Pf. 1876 - 1900

    • Luitpold
    • 30. Juni 2009 um 08:27

    Thema: Bayern 3 Pfennig (Tarifperiode
    vom 1. Januar 1876 bis 31. März 1900)

    Liebe Sammlerfreunde,

    auf Wunsch - besonders von VorphilaBayern, abrixas (Klaus) und Germanifan - können hier Belege (vor allem Postkarten - Ganzsachen - im Ortsverkehr für die 3 Pfennig Tarifperiode vom 1. Januar 1876 bis 31. März 1900 vorgestellt werden. Natürlich auch alles andere, was so herumliegt. Da ich erst heute abend loslegen kann, bitte ich um Nachsicht, dass noch keine Belege zu sehen sind.

    Freundliche Grüße
    Luitpold

  • Bayern Zwei Pfennig Frankaturen 1900 - 1906

    • Luitpold
    • 28. Juni 2009 um 19:37

    Hallo Klaus,

    Danke für Deine "Schulstunde". Bin jedoch schon froh, dass ich zumindest Schönschrift lesen kann. Solch traumhaft lesbare Karten, wie diese hier, sind leider die Ausnahme. Mit dieser Karte möchte ich mich von diesem Thema abmelden und auf die 3 Pf. die neben der 2 Pf. klebt hinweisen. Der 3-Pf.-Ortstarif für Postkarten galt von 1876 bis 1.4.1900 (wo dann um 1 Pf. der Tarif gesenkt wurde). Hier haben wir die grüne und braune Marke/Postkarten mit all den "Feinheiten". Falls hier Interesse besteht, könnte ein Thema Tarifperiode 3-Pf. aufgemacht werden.

    Mein letzter Briefträgerstempel von München ist P.11 (Bayerstr. 57). Da Dir sicherlich bekannt, spare ich die Abbildung (Brief ohne Marke).

    An Germaniafan der Hinweis, Briefträgerstempel wurden auch hier schon vorgestellt: http://www.philaforum.com/forum/thread.php?threadid=11858&threadview=0&hilight=Brieftr%E4gerstempel&hilightuser=0&page=2
    Wenn Du die Nr. 600 zeigen kannst, hast Du den Wettbewerb sicherlich gewonnen!

    So, allen einen geruhsamen Abend und eine gute Woche!

    Luitpold

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  • Bayern Zwei Pfennig Frankaturen 1900 - 1906

    • Luitpold
    • 27. Juni 2009 um 19:19
    Zitat

    Original von abrixas
    Luitpold

    T2 Müllerstr. = Zweifelsohne Stadtviertel Au-Haidhausen
    A 23 = Auerfeldstraße und nähere Umgebung (d.h. der Zustellbereich des Briefträgers)
    A 21 = da muss ich passen! Würdest Du bitte einen Scan der Karte einstellen? Ich werde ihn dann begutachten.

    Ich zitiere: "aber wenn man Bayern sammelt, kommt man um München nicht herum.
    Mit Sammlergruß
    Klaus

    Guten Abend lieber Klaus,

    Danke für Deine Antwort. Ja, um München herum zu kommen, geht nicht gut. Da würde man auf manch schönes Briefchen oder Postkarte verzichten müssen. Hier der Scan von 2 Karten mit der gleichen Anschrift, aber nach meiner Meinung mit 2 unterschiedlichen Briefträgerstempeln - A 21 und A 23 (Dez. 1904). Nur so mal überlegt: Die Landbriefträgerstempel hatten doch immer schon einen Buchstaben, die Stadtbriefträgerstempel keinen. Könnten diese für die Neuanfertigung der Stadtbriefträgerstempel in den neuen Stadtteilen (Eingemeindungen) "Pate" gestanden haben?

    Herzliche Grüße und einen erholsamen Sonntag wünscht
    Luitpold


    PS


    Sehe gerade, dass ich eine "Wurstbauer-Triologie" habe. Und hier im Sept. 1904 verwendet mit Briefträgerstempel A22.
    Wer hat sich denn mit Frl. Wurstbauer verabredet? Interessant sind die Zusätze bei der Hausnummer (Rumfeldtstr.?). Soweit ich weiß, wohnten die besseren Herrschaften immer vorne zur Straße, die weniger Betuchten im Hinterhof.

    Luitpold

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  • Bayern Zwei Pfennig Frankaturen 1900 - 1906

    • Luitpold
    • 27. Juni 2009 um 12:49
    Zitat

    Original von abrixas

    T steht für Thal

    Beispiele:

    T 2 Rumfordstraße


    Und wie ist das mit dieser Straße ?(

    Luitpold

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  • Bayern Zwei Pfennig Frankaturen 1900 - 1906

    • Luitpold
    • 27. Juni 2009 um 12:41

    Hallo abrixas,

    für welche Straßen stehen die Nr.

    A 21
    A 23
    T 2

    Die Straßennamen sind leider so "schön" geschrieben, dass ich sie nicht lesen kann.

    >>>>>>>>>> Korrektur 13.51 <<<<<<<<<<<<<<<

    Sehe gerade oben Zitat von arixas: "H steht für Haidhausen

    Beispiele:

    H 13 Münzstraße
    H 13 Wörthstraße
    H 15 Wörthstraße"

    Dann ist das der Briefträgerstempel H 10!!! und nich U ODER A - Ende Korrektur

    Auf einer Ortskarte 3 Pf. von 1897 ist ein Briefträgerstempel U oder A 10 - Str. ist Wörthstr. 10 "Wörtherhof" - AK Einkreis München 8 (?).

    Vorab Danke für evtl. Beantwortung.

    Luitpold


    PS - Farbe der 2 Pf. (sehr schön, diese Karte ;) Ist das eine Spezialsammlung von Ihnen oder im Rahmen einer "München"-Sammlung. Mich wundert immer, dass hier nicht mehr Münchener-Sammler Ihre Briefe/Stempel hier präsentieren. Ich bin nur zufällig zu diesem Thema gekommen :D

    Hier ein Ausschnitt einer Ganzsache mit abweichender Farbtönung im Vergleich mit der Normalfarbe.

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  • Bayern Zwei Pfennig Frankaturen 1900 - 1906

    • Luitpold
    • 26. Juni 2009 um 09:25

    Hallo VorphilaBayern und abrixas,

    vielleicht liegen Sie gar nicht so weit auseinander, denn die Dörfer Laim, Untersendling, Mittersendling und Sendling und Thalkirchen liegen doch "beieinander" (siehe Kartenausschnitt). Bei der regen Bautätigkeit um 1900 wuchsen diese Stadtteile zusammen und auch für die Post ergaben sich neue Zustellgegebenheiten.
    Frage: Waren die Briefträgerstempel fest an das Postamt vergeben und nicht an den einzelnen Briefträger?
    Und noch zur Erinnerung: Die Forstenriederstr. lag in Laim (wenn ich mich nicht irre ?(
    So sieht der geneigte Leser, wie so eine einfache Karte "spannender" ist, als manch Kreuzworträtsel.

    Hallo Germaniafan,

    willkommen im Club - und das mit einer fast schon "Erotikkarte" :ups:. Und dann noch der Vorname des Fräuleins "Mizi". Sehr gebräuchlich damals, als die Frauen dem Manne noch untertan waren (gesetzlich und faktisch). Aber dieses Thema hat hier nichts verloren.

    Aber an die Münchner gefragt:
    Anhand der Adresse Landwehrstraße (in der Ludwigsvorstadt) müsste doch der Briefträgerstempel entziffert werden können ?(

    Also auch von mir Dankeschön für Ihren Beitrag und hoffentlich machen andere hier auch noch mit.

    Grüße an ALLE
    Luitpold

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  • Bayern Zwei Pfennig Frankaturen 1900 - 1906

    • Luitpold
    • 25. Juni 2009 um 19:16

    Hallo VorphilaBayern,

    gehe ich recht in der Annahme, dass wir uns bei E..Y schon "begegnet" sind?

    Kennen Sie sich in München aus? Nein, nicht die heutige Zeit, sondern damals anno 1905?

    Dank den Websites der Münchner-Landeshauptstadt/Stadtteile habe ich bei dieser Karte zur Adresse folgendes erfahren:

    Die heutige Fürstenrieder Straße soll bis zur Eingemeindung Laims 1900 Forstenrieder Straße geheißen haben (was aber diese Karte widerlegen würde). Und das Gillitzer Haus dürfte im Zusammenhang mit dem Herrn Gillitzer stehen, der besonders in Rosenheim (lebte zuerst in München) ein bekannter Mann war: "Sein Werdegang vom Kellner zum Millionär und sein Leben zwischen Aufstieg und Fall könnten für die Gründerzeit nicht kennzeichnender sein.".

    Damit es postalisch auch was zu fragen gibt - da müsste ich aber unter dem Thema Briefträgerstempel fragen: S. 32?

    Es macht einfach Spaß, in der sogenannten "guten alten Zeit*" zu stöbern, auch wenn ich immer wieder feststelle, dass unser heutiges Alltagsleben um vieles leichter ist.

    * Text vom Vorspann aus der Fersehserie "Königlich Bayerisches Amtsgericht ":
    "Es war eine liebe Zeit, die gute alte Zeit vor anno '14. In Bayern gleich gar. Damals hat noch seine Königliche Hoheit, der Herr Prinzregent, regiert. Ein kunstsinniger Monarch. Denn der König war schwermütig. Das Bier war noch dunkel, und die Menschen waren typisch. Die Burschen schneidig, die Dirndl sittsam und die Honoratioren ein bisserl vornehm und ein bisserl leger. Es war halt noch vieles in Ordnung damals, denn für Ordnung und Ruhe sorgte die Gendarmerie und für die Gerechtigkeit das Königliche Amtsgericht."

    gez. Luitpold

    Bilder

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  • Badische Nummernstempel auf Nr. 18

    • Luitpold
    • 24. Juni 2009 um 08:41

    Hallo balf_de,

    herzlichen Glückwunsch zum Erfolg und Erreichen Deines Sammlungsziels - 10 Jahre (Jubiläum ;)

    Frage: Bist Du postgeschichtlich interessiert - siehe Antwort von bayern klassisch - oder möchtest Du die Sammlung "aufziehen" - siehe Magdeburger und Nacktnasenwombat-Rat, oder kannst Du Dich an den Stempeln selbst "erfreuen" ?(. Ich bin Stempelsammler (Bayern/Heimat) und versuche die Daten (frühestes und spätestes Datum) herauszubekommen. Das geht bei Nummernstempel natürlich nur auf Brief (die Daten sind ja bekannt ?- bin kein Baden-Kenner). Und bei Briefen kommen wir dann zu den Ortsstempeln, die ich als Ergänzung zu den Nummernstempeln jetzt zuätzlich sammeln würde. Sicherlich gibt es hier preislich erschwingliche Briefe, es müssen nicht gleich 30 Kr.-Frankaturen sein. Bei Briefen ist auch der Inhalt interessant, die einem einen Einblick in das das alltägliche (Geschäfts-) leben vor 150 Jahren geben (mein Steckenpferd im besonderen - so bin ich aktuell von einer Kaffee-Sourogat-Bestellung per Google zu Informationen über Werbemarken und Geldscheinen der damaligen Zeit gekommen).

    Also "werfe" 10 Jahre nicht einfach "weg" X(sondern mache weiter :daumendrueck:. Wie bayern klassisch schon bemerkte, ist von Baden derzeit viel im Angebot (Briefe).

    Egal was Du machst, lasse uns wenn Du magst, gelegentlich Deine Entscheinung wissen.

    Herzliche Grüße
    Luitpold


    PS
    Habe mal schnell in E... nachgeschaut, siehe Bilder. Zufall? Fast würde ich da zuschlagen, wenn's nicht Baden wäre. Bei einem Bayern-Brief würde ich jetzt nachschauen, welche Ortsstempel es wann gab usw.
    So könnte man wie Nacktnasenwombat zeigte eine schöne Seite je Nr.-Stempel/Ort aufziehen.

    Bilder

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