Philactica
In den Fachzeitschriften tauchen immer wieder Meldungen auf, dass die Händler ihre Abarten direkt von den Druckereien beziehen würden. Natürlich wird dies von der Post stets dementiert. Doch wie heist es so schön: "Wo Rauch ist, ist meist auch ein Feuer."
Beiträge von philafred63
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Das wären dann bei den grünlichen Farbvarianten 11 Vergleichsmarken in der Grundfarbe. Doch bekunde ich auch Mühe mit der Bestimmung von -Karminrot -Zinnoberrot bei den Wertziffern. Dann gibts ja noch die Kopfstehenden Rahmen sowie Typ A bzw. Typ B, von den Wasserzeichen ganz zu schweigen.
Wenn ich mir obiges Beispiel der Typenkennung (A/B) ansehe, erscheint mir der Unterschied in den Massen des Schweizer Kreuzes einfach. Doch bei den Marken erkenn ich den Unterschied vom blossen Auge sehr schlecht. Was gibt es da für Hilfsmittel?
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Abarten oder Druckzufälligkeit?
In neuerer Zeit überschlagen sich die Meldungen über sensationelle Abarten bei den Schweizer Marken. Interessanterweise entdecken jedoch nur Händler und andere Verkäufer diese Fehler im Markenbild. In der normalen Ortspost sind diese meist nicht zu finden. Ich würde jedenfalls die Finger davon lassen.
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@alfredolino
Schöne Beispiele die du hier zeigst. Vor allem die Farbvarianten sind interessant. Ich habe als Schweizer Ländersammler natürlich auch schon versucht, die einzelnen Typen unf Varianten zu bestimmen. Doch bin ich bisher noch zu keinem befriedigenden Ergebniss gekommen. Daher bin ich gespannt wie weit deine Ausführungen gehen werden und freue mich über jede gute Info die mir in meiner eigenen Sammlung weiter hilft.
Daher sage ich jetzt schon Danke für deinen Beitrag
Gruss Fredi /philafred63
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AK kommen nur in meine Sammlung wenn sie frankiert sind. Ich betrachte mich als Briefmarkensammler und nehme daher auch nur AK in meine Sammlung auf, wenn sie echt gelaufen sind. Alte AK sind zwar bestimmt von historischer Bedeutung (die gegenwertigen AK werden in 100 Jahren jedoch auch historisch sein), doch mir sind auch weitere Aspekte als nur eine interessante Abildung wichtig, um die AK in meine Sammlung zu integrieren. Damalige Portosätze, postgeschichtlicher Abriss und der geschriebene Text sind meist noch viel interessanter als das Bild. Daher ist eine nackte AK (egal aus welcher Zeit) für mich nicht von Interesse.
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Beim surfen im Internet. Habe mir alle gängigen Foren angeschaut, lange mitgelesen und bin hier hängen geblieben. Der freundliche Umgang hier und die Themenvielfalt (nicht nur Philatelie) hat mich angesprochen. Man fühlt sich auch als Anfänger willkommen. Weiter so.
philafred63
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Auch ich habe mal eine Zeitlang in der Schweizer Armee meinen Dienst geleistet. Ist schon mehr als zwanzig Jahre her. Doch je länger ich die Uniform trug, desto mehr wurde mir das ganze zum Gräuel. Mein Gewissen würde es nie erlauben das ich jemals auf Befehl hin gegen ein Menschen Gewalt einsetze. Nur schon die Vorstellung eines Tages mit einer Schusswaffe in der Hand einem unbekannten Menschen gegenüber zu stehen, mit dem Ziel diesen zu töten machte mich krank. So entwickelte ich mich immer mehr zum Pazifisten. Dies war nicht meine Welt und ich war nicht länger bereit mich zum Töten ausbilden zu lassen. Ich legte das Gewehr auf die Seite, zog meine Uniform aus und weigerte mich standhaft, diese jemals wieder anzuziehen.
Es gab natürlich ein grosses Trara! Wehrdienstverweigerer wurden damals noch mit Gefängnis bestraft. Ich erhielt 4 Monate und musste davon 3 Monate im Zuchthaus absitzen. Doch bin ich davon überzeugt, dass auch ich mit dazu beigetragen habe, dass Militärverweigerer in der Schweiz zwischenzeitlich humaner behandelt werden. Jedenfalls habe ich meinen Schritt nie bereut.
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Beim stöbern im Philaforum auf diese unbeantwortete Frage gestossen.
Die Mathematik als thematisches Sammelgebiet in der Philatelie ist nicht neu. Auch nicht selten. Habe schon öfters Seiten zu diesem Thema im Netz entdeckt.
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Ich bin ausgebildeter Matrose, habe meine Berufslehre auf dem Rhein gemacht und bin dann einige Jahre auf allen Meeren gesegelt. Alles in allem war ich sieben Jahre lang Unterwegs.
Zurück in der Heimat habe ich dann noch einmal von vorne angefangen und meinen Abschluss als Wirtschaftsinformatiker gemacht.
Nach zwanzig Jahren Berufserfahrung als Informatiker im Finanzsektor habe ich nun die Nase voll. Fusionen, Globalisierung, Outsourcing, Massenentlassungen, und das nur noch Gewinnorientierte Denken der Arbeitgeber schlägt mir aufs Gemüt. So dass ich beschlossen habe, nochmals umzusatteln. Demnächst werde ich mein eigenes Restaurant eröffnen um mich als Gastwirt zu versuchen. Ein Traum, denn ich schon länger hege.
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Könnte der Text auf der Karte nicht so lauten:
Heute geht ein italienisches
Schiff von hier mit welchem ich
Dir die herzlichsten Grüße übersende.
Warten so sehnsüchtig auf einen
Brief von Dir, welchen ich Dir
dann beantworte. Wie geht es
Dir? Haben gestern einen Brief
aus Aussig erhalten. Wetter ist
hier ständig heiß. Tausend Grüße
und Küsse. Unterschrift (Vorname Name).Die letzten zwei Wörter erscheinen mir ein wenig unklarr, während der Rest gut lesbar ist. Daher tippe ich auf eine Unterschrift - würde auch Sinn machen. (Eine nach Argentinien emigrierte Tochter, die ihrem Vater ein Lebenszeichen zukommen lässt?)
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1500 Mitglieder tolle Zahl den Machern dieser Seite eine Torte
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Eure Gedankengänge und Aussführungen sind sehr interessant. Nun möchte ich auch noch meine Überlegungen dazu abgeben.
Wenn ich meine Sammlung auflösen müsste, wäre dies ein klares Verlustgeschäft. Gerade in der Anfangszeit habe ich zuviel für Massenware bezahlt und auch einen nicht unerheblichen Betrag in Zubehör und Kataloge investiert. Ich habe auch, laut Michel einige wertvolle Briefmarken in meiner Sammlung doch die meisten ungeprüft und von minderer Qualität. Ich gehe grundsätzlich davon aus, dass ich mit einem realen Wert von 10% Michel meine Sammlung korrekt bewerte und viel mehr werden auch meine Erben bei einem allfälligen Verkauf nicht realisieren können. Doch da ich in mein Hobby aus Freude investiere und meine Erben auch nur den Nutzen daraus ziehen, bedeutet jeder erzielte Euro beim Verkauf ein Gewinn für meine Nachkommen. Für einen vergnüglichen Abend zu meinem Gedenken wird es wohl reichen. Natürlich besteht die Gefahr, dass sich meine Nachkommen an den Michel orientieren werden und dann gleich vom Porsche träumen. Doch dann haben sie mir nie zugehört, wenn ich über das Briefmarkensammeln im allgemeinen und insbesondere über meine Sammlung gesprochen habe.
Was bestimmt nun den Marktpreis? Wie bereits mehrmals erwähnt: Angebot und Nachfrage. Nun wurde auch mehrmals erwähnt: " Lieber eine Marke für 100 Euro als 100 Euro für viele Marken". Natürlich steigert dies den Marktwert der eigenen Sammlung. Doch ändert dies nicht daran, dass bis auf diese eine Marke der rest der Sammlung nicht viel her macht. Doch wenn ich nur teure Marken erstehe und die Massenware links liegen lasse, bin ich kein Briefmarkensammler mehr sondern vielmehr ein Investor der möglichst grossen Gewinn erzielen will. Wo bleibt da die Freude am Sammeln?
Bei den vorherigen Beiträge scheinen ein paar davon auszugehen, dass nur eine kleine finanzkräftige Sammlerelite den hohen Marktwert eines seltenen Sammelstückes bestimmen und die grosse Masse der Sammlergemeinde keinen wesentlichen Beitrag dazu leistet. Da bin ich jedoch anderer Meinung. Denn auch der einfache Sammler würde gerne eine seltene Marke sein eigen nennen. Da er sich die teuren Stücke jedoch nicht leisten kann, werden auch für qualitativ schlechtere Marken hohe Preise erzielt. Somit beeinflussen die kleinen Leute ebenfalls den aktuellen Marktpreis. Denn wenn die Superreichen sich nicht mehr für Briefmarken interessieren würden, würde beispielsweise eine blaue Mauritius ihren Marktwert nicht wesentlich einbüsen, da die Nachfrage immer noch immens wäre.
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Respekt, da machst du dir recht viel Arbeit.
Mir persönlich gefallen die Belege auf zwei Seiten verteilt besser als beide auf einer. Doch das Argument mit alle Informationen auf einer Seite ist auch nicht zu missachten.Bei deinen letzten Beispielen stört mich nur ein wenig der schwarze Trauerrand um die Belege. Ich würde jedoch nicht unbedingt einen schmaleren Rand nehmen, sondern vielmehr die Rahmenfarbe in ein schwaches Grau abändern. Deine Rahmenbreite hebt die Belege optimal hervor, doch das tiefschwarz erinnert zu sehr an Kondolenzbriefe.
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Angebot endet am: 15.08.07 16:38:17
Afredolino: 925 Euro
Zottelbock: 900 €
Germaniafan 881 Euro
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Kyantarodor 817 Euro
stamps1850: 799 euro
philafred63: 810 Euro -
Verstehe ich das korrekt! Deutschlands Briefmarken verlieren nach einiger Zeit ihre Gültigkeit? Ich war der Meinung, dies sei ein alter Hut.
Die Schweizer Briefmarken sind ebenfalls unbegrenzt gültig. jedenfalls seit Mitte des letzten Jahrhunderts. Ich glaube seit etwa 1938 (bin mir jedoch nicht ganz sicher), sind die Helvetischen briefmarken unbegrenz gültig. wenn es jemanden interessiert, kann ich die genaue Jahreszahl nachschauen. -
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Angebotsende: 20.06.07 19:34:36 MESZ
Totalo-Flauti 216,00 EUR
Germaniafan 315 Euro
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stamps1850: 207 euro
rolin: 99,--
philafred63: 111 Euro -
Auktionsende:15.06.07 19:57:00 MESZ
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Germaniafan 3123 Euro
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Zottelbock: 1.640,- Euro
Philafred63: 1999 Euro -
Wo finde ich gute Literatur zu peruanischen Briefmarken?
Ich bin auf der Suche nach einem Speziallkatalog Peru. Ich möchte mich vermehrt mit dieser Thematik auseinandersetzen, doch finde ich nirgendwo die entsprechende Literatur. Den Moll besitze ich bereits. Doch was mir fehlen, sind gute Kataloge und weiterführende Literatur.
Zur Not könnte ich englische Literatur lesen. Auch spanisch wäre machbar. Doch bevorzuge ich deutsche Literatur (Fachsprache).
wer kann mir weiter helfen
Vielen Dank für alle Antworten
Gruss Fredi/philafred63
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Angebotsende: 13.06 15:30
mtcyrus: 3265€
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philafred63 3870 Euro -
@ manowar
Berlin hat seine eigene Geschichte. Da etwas vergleichbares zu finden wird schwer sein. Denoch ist Campione Teil eines souveränen Staates und gab eine Zeitlang eigene Briefmarken heraus. Das war doch die Frage
