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SBZ 1945 bis 1949 (Galerie)

  • Totalo-Flauti
  • 13. April 2008 um 20:48
  • Kontrollratjunkie
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    • 18. April 2011 um 18:13
    • #201

    Auch hier möchte ich die schöne Verzähnung einbauen, damit die SBZ nicht völlig untergeht.

    Hier also eine hübsche Verzähnung aus der SBZ, Ausgabe für die Provinz Sachsen,
    Mi.Nr. 86 wa mit Postmeistertrennung "A" von Wittenberg-Lutherstadt.
    Man kann Teile von vier Markenbildern auf den Werten sehen......

    Das Paar ist geprüft Ströh BPP.

    Gruß
    KJ

    Bilder

    • Provinz Sachsen 86 waA Verzähnung 18.04.11.jpg
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  • sammlerfreund
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    • 17. Mai 2011 um 09:15
    • #202

    Hallo zusammen, eine Frage zur SBZ Provinz Sachsen Nr 133 Y

    Wo endet die Farbe grau mit ihren Tönungen und wo beginnt schwärzlichgrau ?

    Anbei ein paarBilder, wobei die selben Marken auf den verschiedenen Bildern die selbe rote Nummer tragen.

    Grüsse Sammlerfreund

    Bilder

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  • sammlerfreund
    aktives Mitglied
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    • 17. Mai 2011 um 10:25
    • #203

    Hallo zusammen, eine weitere Frage,

    zur SBZ 83, was ist dunkeloliv, was bräunlicholiv?

    Bild anbei

    Bilder

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  • Kontrollratjunkie
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    • 17. Mai 2011 um 23:10
    • #204
    Zitat

    Original von sammlerfreund
    Hallo zusammen, eine weitere Frage,

    zur SBZ 83, was ist dunkeloliv, was bräunlicholiv?

    Bild anbei

    Leider kann ich zu Deiner Frage zur Farbe der Marke aus Westsachsen nichts beitragen. Von dieser Marke habe ich keine geprüften Stücke.

    Zur Mi.Nr. 83 der Provinz Sachsen habe ich immerhin ein Oberrandpaar der Y a - Variante in der Sammlung. Das Paar ist geprüft.
    Daneben zeige ich eine weitere Marke, ungeprüft und mit X - Wasserzeichen.

    Vielleicht kannst Du damit etwas anfangen.

    Gruß
    KJ

    Bilder

    • SBZ Prov. Sachsen 83 Ya Paar 18.05.11.jpg
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  • sammlerfreund
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    • 18. Mai 2011 um 08:25
    • #205

    Danke Kontrollratjunkie,

    hat mir weitergeholfen, inzwischen bin ich mir sicher, das die ersten zwei Marken im Bogen die Farbe b, also bräunlich oliv haben, die dritte Marke scheint grenzig zu sein, die vierte Marke bereits die Farbe a.

    Nach Nachforschungen im Internet gilt scheinbar folgendes:

    Scheinbar scheint es manchmal so, das die erste und eventuell auch noch die zweite Marke in (der waagerechten Reihe) von einigen Bögen die Farbe bräunlicholiv haben, und diese dann ab der zweiten oder dritten Marke in die Farb dunkeloliv übergeht.

    Scheinbar ähnlich wie bei der Nummer 79, wo bei manchen Bögen die ersten zwei Marken in den waagerechten Reihen die seltene Farbe helllilakarmin haben und dann in dunkelrosarot übergehen.

    Ein weiteres Beispiel ist im Deutschen Reich die Nr. 319 (Rosettenmuster blau mit dem Aufdruck 20 Millonen), hier gibt es Bögen mit der Farbe a, aber auch einege Bögen mit der Farbe b, wobei in diesen Bögen nur die ersten acht Reihen die Farbe b aufweisen, die 9. und 10. Reihe ist immer die a-Farbe in diesen Bögen, weshalnb es keinen kompletten Bogen mit der b-Farbe gibt.

    Grüsse Sammlerfreund

    Bilder

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    4 Mal editiert, zuletzt von sammlerfreund (18. Mai 2011 um 09:41)

  • Ron Alexander
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    • 18. Mai 2011 um 09:06
    • #206

    Huhu,

    Finde ich etwas verwunderlich wie sich das Farbbild innerhalb eines Bogens so unterscheiden kann. Wie kann es denn zu solch grafierenden Abweichungen kommen?

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • sammlerfreund
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    • 18. Mai 2011 um 09:25
    • #207

    Hallo Ron Alexander,

    ich denke dieses Phänomen kommt durch unterschiedlich starken Farbauftrag auf der Druckwalze zustande.

    Hier noch ein Lnk zu ebay, dort wird gerade eine SBZ 79xb angeboten, im beiliegendem Attest wird die "Stelle" im Bogen für die Farbveränderung beschrieben.

    79xb

    Grüsse Sammlerfreund

    P.S. Verzeiht mir, aber meine "e" und "i"-Taste klemmen zuweilen, weshalb der eine oder andere Vokal mal fehlt und dann rückwirkend von mir eingefügt wird.

    Einmal editiert, zuletzt von sammlerfreund (18. Mai 2011 um 12:44)

  • Ron Alexander
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    4. Mai 1984 (42)
    • 18. Mai 2011 um 15:46
    • #208

    Hallo Sammlerfreund,

    Danke für den Link und Info. Muss ehrlich gestehen, bin davor eigentlich immer davon ausgegangen, dass es sich bei Farben immer um komplette Bögen handelt, wo es einfach zu einer veränderten Druckfarbe kam.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • sammlerfreund
    aktives Mitglied
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    • 25. Mai 2011 um 17:02
    • #209

    Hallo Ron Alexander ,

    zum Thema Farbwechsel innerhalb eines Bogens, schaue mal dieses e-bay Angebot.

    Hier gibt es laut Prüfung einen Farbwechsel innerhalb eines Boges bei den Markenfeldern 11-39.


    Farbwechsel SBZ Nr. 7


    Was es nicht alles gibt.

    GRüsse Sammlerfreund

  • Jurek
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    • 26. Mai 2011 um 06:13
    • #210

    Sehr interessanter Hinweis! :)

    Wieweit das auch mit der Aufdruck „SBZ“ der Ausgabe zusammenhängt, wäre interessant zu ergründen.
    Nur eigentlich in so einem Fall, ist das schon sehr sonderbar.
    Briefmarken weisen Farbtöne und Farben auf. Das eine ist nicht das andere!
    Farben unterscheiden sich in ihrer Charakteristik sozusagen durch ihre Andersfärbigkeit, die z.B. dadurch bedingt ist, dass man bei anderer Auflage auch neu die Farbmischung vornimmt, d.h. das kommt nicht auf einem und denselben Bogen vor!
    Während Farbtöne, ja, die kommen auf einem und denselben Bogen vor, durch verschiedene Umstände – nicht zuletzt auch durch unterschiedlichen Farbauftrag oder sonstiger Einstellungen…
    Aber unter EIN MAL unterschiedliche Farben??? Das ist bei einem Einfarbdruckdurchlauf nicht möglich! Das verwirrt mich schon!
    Ob es nicht auch Überprüfung und Reformen wegen der Farben auch da geben sollte, wie das derzeit (schon seit Jahren) bei DDR-Sammelgebiet geschieht?

    Gruß! ;)

    Einmal editiert, zuletzt von Jurek (26. Mai 2011 um 06:22)

  • sammlerfreund
    aktives Mitglied
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    • 26. Mai 2011 um 08:25
    • #211

    Hallo Jurk,

    Wer und warum eine solche Einteilung bzw. Unterscheidung vorgenommen wurde erschließt sich mir auch nicht genau. In vilen anderen Fällen wird das einfach als Farbtönungen innerhalb eines Bogens bezeichnet. Aber vielleicht liegt es hier am für den Prüfer sichtbaren "Farbumschlag".

    in dem von mir im obrigem Beitrag vorgestellten Fall gibt es zwischen der ersten und zweiten Reihe sowie der vierten und fünften Reihe eine Farbumschlag. Scheinbar wird in der zweiten bis vierten Reihe die Marke jetzt nicht mehr als bräunlicholiv (also oliv mit Beimischung der Farbe braun in verschiedenen Abstufungen) angesehen, sondern als schwärzlichbraunoliv, also als ein braunoliv, was so dunkel ist, das eine sichtbare schwarze Komponente vorhanden ist.

    Jedenfalls ist solch ein Farbumschlag auch bei anderen Marken, wie der SBZ mit der Nr. 83 (unterschied zwischen einem bräunlicholiv und einem klaren und kräftigen dunkeloliv) im Orginal vorliegendem Bogenteil sehr deutlich zu erkennen, wobwei es da auch immer eine Marke gibt, die den Farbübergang zwischen beiden Farb(tönen) darstellt, also eine Grenzfarbe ist.

    Im anhängendem Beispiel sind fünf Bilder aufgeführt

    Bild 01
    der betreffende Bogenteil, 1+2 Marke in der Reihe mit sicherheit bräunlicholiv, dritte Marke Grenzfarbe und vierte Marke dunkeloliv
    (erst einmal auf anhieb von fehlendem Vergleichsmarken kaum erkennbar,
    der Übergang ist fürs Auge kaum sichtbar da scheinbar fließend)

    Bild 02
    gleicher Markenbogenteil mit Vergleichsmarken von links , Vergleichsmarken sind dunkloliv

    Bild 03
    gleicher Markenbogenteil mit den selben Vergleichsmarken nun von rechts , Vergleichsmarken sind witerhin dunkloliv

    Bild 04
    gleicher Bogenteil, nun mit Vergleichsmarken von links und rechts, die Vergleichsmarken sind weiterhin dunkeloliv

    Bild 05
    Vergleichsmarken gegenübergestellt. Farbe der Vergleichsmarken links und rechts sind anähernd identisch (dunkeloliv)

    Grüsse sammlerfreund

    Bilder

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    2 Mal editiert, zuletzt von sammlerfreund (26. Mai 2011 um 08:34)

  • sammlerfreund
    aktives Mitglied
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    • 26. Mai 2011 um 08:42
    • #212

    Und ein zweis Bilder dazu

    Bild 06
    bekannter Teilbogen mit den bekannten 3 Vergleichsmarken in dunkeloliv

    Bild 07
    bekannter Teilbogen mit den bekannten 3 Vergleichsmarken in dunkeloliv

    Farbunterschiede und fließender Übergang von bräunlicholiv zu Nuancen von dunkeloliv erkennbar?

    Bild 08
    bekannter Bogenteil und die Vergleichsmarken (dunkeloliv) jetzt auch die Vergleichsmarken für links und rechts vertauscht. Farbunterschiede weiterhn sichtbar


    Grüsse Sammlerfreund

    Bilder

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    3 Mal editiert, zuletzt von sammlerfreund (26. Mai 2011 um 09:21)

  • Jurek
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    • 26. Mai 2011 um 08:45
    • #213

    DANKE für die Antwort! :)
    Zeige mir bitte aber davon EINE Briefmarke, wo innerhalb dieses Bildes einer Marke so ein „Farbumschlag“ vorkommt, die bei dem Prüfer 2 unterschiedliche Farben darstellen! Ich bin an solcher sehr interessiert! ;)
    Das ist doch m.E. ein „Witz“, dass bei einem Arbeitsgang, bei einer Farbmischung eine ANDERE FARBE entsteht!!!
    Wie ich schon schrieb, ist aber nichts besonderes, wenn Farbtönungen (aus versch. technischen Gründen) entstehen.
    Wenn man gar annimmt, dass sich dabei um schlecht gemischte Farbe handelt, dann ist es mehr als Lottosechser, dass diese so perfekt auf die Reihen treffen, wo ja zuerst die „a“-Reihe beginnt.
    Sowas ist für mich mehr als sonderbar, dass sich dabei um FARBEN und nicht FARBTÖNE handelt!
    Vielleicht sollte man die Definition von „Farben“ und „Farbtönen“ nochmals an diesem Beispiel formulieren?
    Ich würde mich sehr gerne da beraten und korrigieren lassen wollen, weil mich das Thema „Farben“ sehr interessiert.
    Deine Beispiele zeigen nach meiner Überzeugung die Farbtöne nicht Farben.
    Aber wenn man ein Farbton als Farbe aufnimmt, no ja…… :o
    Oder irre ich mich da? BITTE um Korrekturen! Danke.

    Beste Sammlergrüße! ;)

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    7.147
    • 26. Mai 2011 um 08:57
    • #214
    Zitat

    Original von sammlerfreund

    Farbunterschiede und fließender Übergang von bräunlicholiv zu Nuancen von dunkeloliv erkennbar?


    Grüsse Sammlerfreund

    Hallo sammlerfreund,

    vielen Dank für die gute Präsentation der Farbübergänge bei der Provinz Sachen Mi.Nr. 83.
    Natürlich ist es am Scan sehr schwierig, die Komplexheit dieses Themas nachzuvollziehen. Anhand der Originalmarken dürfte sich das wieder anders darstellen.

    Es zeigt sich eben immer wieder, daß es ohne geprüftes Vergleichsmaterial einfach nicht geht.

    Gruß
    KJ

  • sammlerfreund
    aktives Mitglied
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    100
    • 26. Mai 2011 um 09:08
    • #215

    Hallo Jurek,
    das kann ich nicht.......
    Liegt warscheinlich im Auge des prüfenden Betrachters. Und der durch die Prüfer vorgenommenen Farbunterteilung.

    Bei meinem eigentliche Sammelgebiet dem Deutschen Reich z.B. die Ausgaben 33 -50
    (Pfennige, Pfennig, Krone und Adler) gibt es viele Farben, dabei ist mir nicht bekannt, das eine Farbe im laufenden Bogen umschlägt. Sondern so ist wie Du es sagst, die Farben unterscheiden sich immer von Druckauflage zu Druckauflage.

    Aber auch hier gibt es sehr kuriose Farbeinteilungen,
    da werden z.B. zwei völlig in der Farbe gleich aussehende Marken in unterschiedliche Farben einsortiert, weil sie unter dem UV-Licht unterschiedlich aussehen, so z.B. die Nr 47e und ea. Beide sind dunkelrosa(rot) wirken also vom Farbbild braunrot, die eine quarzt unter dem UV-Licht lebhaftocker (Farbe e) und die ander gelblichorange (Farbe ea). Preisunterschied 50 Euronen im iIchel. Eben so die Nr. 47 b und ba eine quarzt braun, die andere bräunlichrot. So viel zu den Farbunterteilungen.

    P.S. die Farbeinteilung wurde erst vor wenigen Jahren überarbeitet, die Farbgrenzen neu gesetzt und neue Farben wie die 47 ea eingeführt.

    Grüsse Sammlerfreund

    2 Mal editiert, zuletzt von sammlerfreund (26. Mai 2011 um 09:10)

  • Ron Alexander
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    • 26. Mai 2011 um 11:24
    • #216

    Hallo,

    Sehr interessantes Thema und Danke Sammlerfreund für die Ausführung! Es bestärkt mich darin, dass eigentlich nicht mal ein Prüfer mit bestimmter sicherheit eine Farbe bestimmen kann, sondern dies nach "gut dünken" geschieht. Denn wenn es Farbverläufe im Bogen gibt, die wiederrum der Farbe eines seltenen Bogens mit der eigentlichen seltenen Farbe entsprechen, dann kann das bei einer Einzelbetrachtung auch ein Prüfer nicht mehr unterscheiden. Da müsste schon Chemisch die genaue Zusammensetzung geprüft werden.

    Ist wohl mitunter ein Grund, warum im Michel auch Farbunterschiede die letzten Jahre immer wieder reduziert bzw. Farbunterschiede zusammengelegt wurden. Sehe das gerade in meinem Sammelgebiet, da wurde zum !Glück! Abstand von dem ganzen Farbkladatsch genommen. In ganzen Bögen kann ichs verstehen dies zu unterscheiden, aber nicht bei einzelnen Marken aus oben genannten gründen.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • Jurek
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    • 26. Mai 2011 um 11:40
    • #217

    Hallo Sammlerfreund!

    Danke für deine Zeilen! :)
    Ich möchte noch was dazu schreiben, damit dann nicht vielleicht ein falscher Eindruck entsteht.
    Dass der Prüfer nach seinen selbst geprüften Vergleichsmaterial ‚richtig’ geprüft hat, stelle ich überhaupt nicht in Frage.
    Nur dieses Vergleichsmaterial, welches von anderen zusammengestellt wurde und nach Ausmessung in „Übereinstimmung“ gestellt wurde.
    Dé facto ist, dass Spektrahlphotometrische Ausmessungen durchaus auch unterschiedlich ausfallen können (es gab/gibt deswegen Meinungsunterschiede der versch. Ergebnisse, u.a. wegen der DDR-MiNr.251) und das was manchmal bei Einzelmarken man als eine andere Farbe einordnet, im Bogen würde das nicht tun.
    Technisch ist es normalerweise (sei es, sowas wäre auf modernen Vierfarbdruckmaschinen beabsichtigt) so ein Phänomen für zwei separate FARBEN in der Form, mir nicht zu erklären, gar unmöglich.
    Wenn eine Druckerei sich selber ein Farbton mischt und gar während des Druckprozesses…, dann kann auch durchaus zur gewissen Änderungen der Farben kommen, aber nicht ganz sauber eine Reihe a-Farbe, dann 3 Reihen b-Farbe und dann wieder der ganze Rest in a-Farbe! Wie soll das gehen?
    Das ist in dem gezeigten Fall m. E. eher unmöglich in dieser Art und weise, dass daraus sowas perfektes durch Zufall entsteht.
    Farbtonmäßig ist aber durchaus vieles möglich beim Mischen, aber nicht in dieser perfekten Form.
    Dagegen wie erwähnt, Töne kommen natürlich auch in einem Bogen vor!
    Auch dieses so genannte „Borkengummi“ kann auf einer Seite des Bogens sein, auf anderen sind die Marken voll gummiert!
    Allerlei ist möglich, aber sowas?

    Wegen mir hat sich auch der Herr Prüfer H. Mayer sehr geärgert, weil ich ihm (trotz meinen besseren Wissens, ohne ihn davor zu unterrichten) einen Block zur Farbprüfung gesandt habe, den er mit ATTEST falsch geprüft hat. Nun ist diese Farbe out…
    Und so mussten etliche DDR-Farben, die Jahre galten und viele davon auch sehr teuer waren, gestrichen werden!
    Aber dass verschiedene Zufälle es gibt, die auch später durch Einwirkung der Umwelteinflüsse, - ja, das soll es auch geben und sollte nicht außer Acht gelassen werden, das irritiert auch die Farbforscher.

    Aus gewissen meinen pers. Erfahrungen bin ich der Meinung, dass es viele Farbtöne gibt, die derzeit als Farben gelten. Und dass es etliche vermeidliche Farben es gibt, die das gar nicht wirklich sind.

    Zitat

    Bei meinem eigentliche Sammelgebiet dem Deutschen Reich z.B. die Ausgaben 33 -50
    (Pfennige, Pfennig, Krone und Adler) gibt es viele Farben, dabei ist mir nicht bekannt, das eine Farbe im laufenden Bogen umschlägt. Sondern so ist wie Du es sagst, die Farben unterscheiden sich immer von Druckauflage zu Druckauflage.


    Ich habe mir auch das teure Buch (aber jeden Cent wert) von Jäschke-Lantelme über Kronen u. Adler… (mit Originalen, die ich mir dazu besorgte – nicht weil ich das sammle sondern als Beschäftigung mit Farben) gekauft und auch wenn da die Trennung nicht immer einfach ist (zumindest für mich), da ist doch so manches anders (wie es mir als Laien erscheint) als bei KR und DDR…

    Zitat

    Aber auch hier gibt es sehr kuriose Farbeinteilungen,
    da werden z.B. zwei völlig in der Farbe gleich aussehende Marken in unterschiedliche Farben einsortiert, weil sie unter dem UV-Licht unterschiedlich aussehen, so z.B. die Nr 47e und ea. Beide sind dunkelrosa(rot) wirken also vom Farbbild braunrot, die eine quarzt unter dem UV-Licht lebhaftocker (Farbe e) und die ander gelblichorange (Farbe ea). Preisunterschied 50 Euronen im iIchel. Eben so die Nr. 47 b und ba eine quarzt braun, die andere bräunlichrot. So viel zu den Farbunterteilungen.


    Ich finde persönlich das aber für durchaus berechtigt. Denn normal kann man die nicht trennen, aber mit brauchbaren Hilfsmitteln, die jeder Amateursammler haben sollte, ist das machbar. Wo wäre dann das Problem?
    Außerdem sind die Farben super im Buch beschrieben.
    Das ist m. E. Wurscht bei solchen „Kuriositäten“. Die kann man trotzdem trennen und da gibt es nicht das Problem der Irritationen wie in hier gezeigtem eBay-Fall.

    Zitat

    P.S. die Farbeinteilung wurde erst vor wenigen Jahren überarbeitet, die Farbgrenzen neu gesetzt und neue Farben wie die 47 ea eingeführt.


    Auch das ist o.k., weil bei diesen alten Klassikern, bleibt auch die Zeit nicht stehen und manchmal durch die vielen Auflagen, die man farblich zwar nur Spektralphotometrisch trennen kann, sich doch im Laufe der Zeit dann doch visuelle Unterschiede ausbilden können… Aber da kenne ich mich nicht so gut aus. Aber soviel erscheint mir klar, dass 2 Farben auf einem und denselben Bogen, praktisch in dieser gezeigten Form unmöglich sind! Die wären zwar möglich.., aber nicht in so einer gezeigten Form (wenn das unbeabsichtigt war)…

    Gruß – Jurek

  • liedtke1965
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    • 26. Mai 2011 um 23:03
    • #218

    Hallo ersteinmal!

    ich war schon länger nicht mehr hier auf dem Forum. Aber da gerade eines meiner eBay-Angebote hier zumindest am Rande diskutiert wird, wollte ich dann nochmal meinen Senf dazugeben.
    Hier geht es um die SBZ Mi. 7b waz. Diesen Bogen ließ ich im letzten Jahr bei Herrn Dr. Jasch prüfen, der Farbwechsel ist im Original fast noch ausdrucksstärker. Ich habe dazu noch einen zweiten Teilbogen in meiner Sammlung, der mit minimalsten Unterschieden genau dieselben Felder betrifft.
    Farbwechsel am Rande eines Bogens, nach meinen Beobachtungen häufigst am linken Bogenrand mit den ersten 1-2 senkrechten Markenreihen, kommen bei vielen Ausgaben der Nachkriegszeit vor, fast ausschließlich jedoch bei der SBZ und den alliierten Gemeinschaftsausgaben. Jedenfalls kenne ich soetwas weder vom Deutschen Reich noch von DDR bis Bund.
    Da könnte ich mir schon vorstellen, das sich ähnlich wie beim Anrühren von anderen Farben am Rand eines Farbbehälters dort zwei oder mehrere Grundfarben einfach nur als letztes vermischen, wenn man diese Behälterränder nicht gründlich ins Vermischen mit einbezieht. Wenn die Farbe nun mittels Walze aus diesem Behälter gleichmäßig aufgenommen wird, habe ich rechts und / oder links einen leichten Überschuß der Farbe, welche entweder zuerst im Behälter war oder welche an einem Seitenrand des Behälters nachgefüllt wurde.

    Viele der im Michel aufgeführten Farben dieser Gebiete treten eben am Bogenrand auf, wie diverse Angebote auf Auktionen zeigen. Dabei konnte ich selbst bei der völlig eintönig erscheinenden 42 Pfg. Ziffern mehrfach einen solchen Farbwechsel / Tönung beobachten.

    Wie nun ein solcher Farbwechsel mitten im Bogen entsteht, entzieht sich meiner Erkenntnis. Da kann jeder für sich spekulieren, wenn er nicht gerade im Druckwesen arbeitet.
    Die anders getönten / gefärbten Marken weisen jedenfalls in Ihren restlichen Eigenschaften keinerlei Unterschiede zu denen der a-Farbe auf: Papierfarbe ist identisch (keine UV-Belastung o.ä.), Papierdicke auch. Zu dicker Farbauftrag scheidet ebenfalls aus, da das Druckbild keine Verdickungen / Quetschungen aufweist. Chemische Veränderung scheidet auch aus, da weder das Papier noch die Gummierung in irgendeiner Form verändert oder beschädigt sind. Höchstens eine chemische Veränderung begründet in der Druckfarbe käme in Betracht. Aber dort stellt sich die gleiche Frage, weshalb diese nur begrenzt auf drei waagerechten Markenreihen auftritt.

    So oder so, die Marken sind echt und echt geprüft. Und ein bißchen Salz in der Suppe ist ja auch nicht schlecht. Denn wieviele Plattenfehler und Teilzähnungen sind ja streng genommen auch nur Druckzufälligkeiten. Wenn halt ein Kammschlag ZUFÄLLIG ausfällt, habe ich eine sündhaft teure Zähnungsabart.

    Thema Borkengummi:

    Auch dieser dürfte streng gesehen meistens eine Zufälligkeit darstellen, auftretend wohl beim Anlaufen der Papiergummierung, bei fast leerem Behälter der Gummimasse oder bei zu dickflüssiger Gummimasse. Wenn meine Kleistermaschine fast leer ist, sieht die Struktur des mittels Walze aufgetragenen Kleisters auf der Tapete genauso borkig aus. Ich habe eine AM-Post Mi. 22 mit rechtem Seitenrand, bei welcher die untere Hälfte ohne Wasserschaden ungummiert ist und ab Markenmitte aufwärts eine borkige Gummierung ähnlich der SBZ-Köpfe-Serie aufweist.

    Mit besten Sammlergrüßen,
    liedtke1965

  • liedtke1965
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    • 26. Mai 2011 um 23:29
    • #219

    Hallo Sammlerfreund

    Die SBZ Mi. 7 ist farblich glaub ich garnicht so einfach. Vielfach liegt eine Erklärung in den unterschiedlichen Papieren / Papiertönungen. Dies trifft m.E. auch auf die Abbildungen zu. Die 10 Pfg. macht da übrigens keinen Unterschied.
    Habe auch schon deutliche Unterschiede innerhalb einer identischen Papierfarbe als die billigere Farbe geprüft zurückbekommen. Da ist bei den Farbprüfungen nur ein schmaler Grat zwischen Sekt und Selter.

    Nur die Marke, welche in jeder Hinsicht der teureren Einzelfarbe entspricht, wird auch als solche geprüft. Alles andere, und sei die Abweichung zur teuren Farbe auch noch so gering und der Unterschied zur billigen Farbe noch so groß, ist dann eben die graue Masse.

    Beste Sammlergrüße,
    liedtke1965

  • Jurek
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.038
    • 27. Mai 2011 um 08:24
    • #220

    Hallo liedtke1965!

    Danke für diese Stellungnahme dazu, hier direkt vom Anbieter selber. :)
    Ich finde, dass das ein sehr interessantes Angebot in der Form ist (auch ohne einer Reihe mit Seitenrand), jedoch schon sehr sozusagen „skurriles“ (oder interessantes) Objekt, was die Farbprüfung betrifft.
    Dazu würde ein Prüferattest noch interessanter sein, oder auch des Prüfers Begründung, weil das nicht so eine selbstverständliche Prüfung ist, wie ich meine.

    Zitat

    Ich habe dazu noch einen zweiten Teilbogen in meiner Sammlung, der mit minimalsten Unterschieden genau dieselben Felder betrifft.


    Eben! Und zu welcher Farbe gehört dieser Teil dann? ;)

    Zitat

    Farbwechsel am Rande eines Bogens, nach meinen Beobachtungen häufigst am linken Bogenrand mit den ersten 1-2 senkrechten Markenreihen, kommen bei vielen Ausgaben der Nachkriegszeit vor, fast ausschließlich jedoch bei der SBZ und den alliierten Gemeinschaftsausgaben.


    Ich möchte bitte hier sachkundig korrigiert werden (behaupte nicht im Recht zu sein!), aber ich meine, dass DERART (ganz perfekt, betreffend der NUR 2.ten bis 4.te Reihe) FARBWECHSEL (wenn man von FARBEN spricht, wie geprüft) in der Form, kann auf einem Bogen normal nicht erfolgen, sei es, es ist beabsichtigt!
    Sehr wohl aber TÖNE können unterschiedlich ausfallen… -(aber wohl auch kaum so perfekt abgegrenzt, aber eher als plötzlicher genauer Farbwechsel, dann danach keine verlaufene Tönung mehr). :o

    Zitat

    Da könnte ich mir schon vorstellen, das sich ähnlich wie beim Anrühren von anderen Farben am Rand eines Farbbehälters dort zwei oder mehrere Grundfarben einfach nur als letztes vermischen, wenn man diese Behälterränder nicht gründlich ins Vermischen mit einbezieht. Wenn die Farbe nun mittels Walze aus diesem Behälter gleichmäßig aufgenommen wird, habe ich rechts und / oder links einen leichten Überschuß der Farbe, welche entweder zuerst im Behälter war oder welche an einem Seitenrand des Behälters nachgefüllt wurde.


    Ich könnte hier aus einem Fachbuch für Drucker mal zeigen, wie zumindest heute das aussieht, wenn die Farben reingemischt werden…
    Jeder Drucker hat normalerweise schon entweder eine gemischte Farbe, oder er mischt sie in der Druckmaschine. Die Farben sind nicht wässrig, sondern sehr dickflüssig und werden mit Spachtel in entsprechendem Behälter reingetan. Die Farben (wenn es keine fertige Mischung ist, werden zuerst vor Druckbeginn über bewegende Walzen vermischt… – Wie auch immer.
    Sollte das der Fall sein, dass wehrend des Druckprozesses zu der gemischten Farbe doch da wo vom Rande ein anderer Farbklumpen sich eingeschlichen hat (doch welcher? Denn die Grundfarben sind Cyan, Magenta, Yellow and Black, aus denen die anderen Farben gemischt werden! – sonst müsste das eh schon gemischte Farbe gewesen sein – vielleicht schlampig?), aber wenn es so war, dann wird das Ergebnis in der Praxis m. E. nie so aussehen, dass perfekt nur 2te bis 4te Reihe perfekt und vor allem gleichmäßig bedruckt wurde und zwar auch perfekt innerhalb Marken und nicht irgendwo, sondern genau auf vollem Bildern mit perfekter Abgrenzung!), und dann würde das Ergebnis so aussehen, dass dann auf einmal von Dunkel auf Hell das sich verteilt! Aber nie so klar abgegrenzt!
    Darüber hinaus schreiben Sie ja, dass Sie noch einen anderen Bogen mit schwächerer Farbtonausprägung haben.
    Ich VERMUTE, dass da andere technische Gründe das verursachten (auch seitens des Druckers selber), und dabei sich eigentlich um EINE Farbe handelt. (?)

    Zitat

    Viele der im Michel aufgeführten Farben dieser Gebiete treten eben am Bogenrand auf, wie diverse Angebote auf Auktionen zeigen. Dabei konnte ich selbst bei der völlig eintönig erscheinenden 42 Pfg. Ziffern mehrfach einen solchen Farbwechsel / Tönung beobachten.


    Dass TÖNUNGEN innerhalb eines Bogens vorkommen, das ist nicht so ungewöhnlich, weil das m. E. viel einfachere Ursachen hat, die besonders mit nicht immer 100% richtiger Walzeneinstellung zutun hat.
    Und der Drucker muss eben mehr als nur 2 Schrauben links und rechts einstellen. ;)

    Zitat

    Wie nun ein solcher Farbwechsel mitten im Bogen entsteht, entzieht sich meiner Erkenntnis. Da kann jeder für sich spekulieren, wenn er nicht gerade im Druckwesen arbeitet. …


    Wie auch immer, es geht auch nicht darum, sondern ob hier innerhalb EINES Bogens wirklich 2 unterschiedliche FARBEN so perfekt sein können, wenn die so ursprünglich nicht beabsichtigt waren?

    Zitat

    Die anders getönten / gefärbten Marken weisen jedenfalls in Ihren restlichen Eigenschaften keinerlei Unterschiede zu denen der a-Farbe auf: Papierfarbe ist identisch (keine UV-Belastung o.ä.), Papierdicke auch. Zu dicker Farbauftrag scheidet ebenfalls aus, da das Druckbild keine Verdickungen / Quetschungen aufweist. Chemische Veränderung scheidet auch aus, da weder das Papier noch die Gummierung in irgendeiner Form verändert oder beschädigt sind. Höchstens eine chemische Veränderung begründet in der Druckfarbe käme in Betracht. Aber dort stellt sich die gleiche Frage, weshalb diese nur begrenzt auf drei waagerechten Markenreihen auftritt.


    Interessanter Gedankengang.
    Theoretisch könnte auch noch sein, dass der Drucker nach einem anderen Auftrag oder Farbprobe, dann die Druckplatte so chemisch gereinigt hat, dass er genau die drei Reihen ausgelassen hat (hat vielleicht Pause dazwischen gemacht :D ).
    Er hat dann von einem Druckgang (Druckauftrag) auf einen anderen, alles gereinigt, außer dem Streifen auf der Druckplatte (vielleicht auch zu Farbtestzwecken?) und davor hat er vielleicht noch die Maschine durchlaufen lassen……
    Theoretisch würde das nachher auch tatsächlich andere FARBE erklären, ABER! Solche Farbe müsste ein Vermögen kosten, weil dann bald wird sie im Druck immer schwächer bis sie zur Unkenntlichkeit vermischt ist. Dann müsste davon Abstufungen geben, die nach MICHEL (steht bei DDR Marken), wegen Untrennbarkeit der Farben bei Grenzwerten, auch dann als eine FARBE gestrichen werden sollte……
    Aber diese Möglichkeit der anderen Farbentstehung, halte ich schon für s e h r überzogen…

    Zitat

    So oder so, die Marken sind echt und echt geprüft.


    Das steht natürlich außer Frage und ist auch vom BPP-Prüfer so signiert! Dem hatte ich (wie im vorigen Beitrag geschrieben) an sich nichts entgegenzusetzen. Und wenn das diese offizielle MICHEL-FARBE (noch?) ist, dann ist das auch so!
    Aber nicht alles was im MICHEL steht, muss unbedingt stimmen. Ich habe so meine Erfahrungen damit…

    Jedenfalls zu Ihrem Angebot bei eBay, da ist meinerseits nichts auszusetzen!

    Zum Thema Borkengummi:

    Zitat

    Auch dieser dürfte streng gesehen meistens eine Zufälligkeit darstellen, auftretend wohl beim Anlaufen der Papiergummierung, bei fast leerem Behälter der Gummimasse oder bei zu dickflüssiger Gummimasse.
    Wenn meine Kleistermaschine fast leer ist, sieht die Struktur des mittels Walze aufgetragenen Kleisters auf der Tapete genauso borkig aus.


    Streng genommen dürfte das nicht nur so sein, sondern ist es auch so. ;)
    Borkengummi ist keine absichtlich entstandene Ausgabe, sondern entsteht durch ungleichen Auftrag und Konsistenz der Dextrin-Lösung (Abstreifer leicht schräg einstellt).
    Daher innerhalb eines Bogens mit Borkengummi, könnten von einer Randseite auch voll gummierte Briefmarken vorkommen.
    Und dazwischen können sich die Sammler streiten…

    Zitat

    Ich habe eine AM-Post Mi. 22 mit rechtem Seitenrand, bei welcher die untere Hälfte ohne Wasserschaden ungummiert ist und ab Markenmitte aufwärts eine borkige Gummierung ähnlich der SBZ-Köpfe-Serie aufweist.


    Genau das ist dieses Resultat davon.

    Mit besten Sammlergrüßen,
    Jurek

    Einmal editiert, zuletzt von Jurek (27. Mai 2011 um 08:25)

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