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Kartenausschnitte auf Brief

  • Abarten-Hannes
  • 16. März 2008 um 14:06
  • Abarten-Hannes
    Stamm Mitglied
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    30. März 1939 (87)
    • 16. März 2008 um 14:06
    • #1

    Jetzt anlässlich der Münchener BM-Ausstellung dankenswerterweise beim Bier von Oliver (eBay-Café) geerbte Belege von Postkartenausschnitten, die für die Frankatur von Briefen verwendet wurden.
    In der DDR war man in dieser Hinsicht zutraulicher, während die Bundespost für dieserart Manipulationen Nachporto (+Strafporto) verlangte.
    Allerdings kann ich mich an meine Jugendzeit erinnern, wo man in den Fünfzigern durchaus ungestraft dermaßen verfahren durfte. Das waren damals aber eh provisorische Zeiten...

    Bilder

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  • Saguarojo
    Gast
    • 16. März 2008 um 14:19
    • #2

    Diese Art der Frankatur kenne ich aus den 60er Jahren auch noch. Wenn ich damals eine Ganzsachen-Postkarte bekam, wo der Stempel neben den Wertaufdruck ging oder garnicht gestempelt war, habe ich sie ausgeschnitten und zur Wiederverwendung aufgeklebt. Das ist immer unbeanstandet durchgegangen.

  • asmodeus
    Moderator
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    Männlich
    • 16. März 2008 um 14:30
    • #3

    Habe in den 90er auch noch Post mit GZ- Ausschnitten bekommen.

  • asmodeus
    Moderator
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    • 16. März 2008 um 14:43
    • #4

    In Großbritannien war es eine Zeit legal. Hier ältere Belege Edward VII 4 Pence orange Privatganzsachenausschnitt mit Tarnstempel der Marine entwertet und ein ein schöner Brief in Kombination Ausschnitte und Zusammendruck.

    Bilder

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  • Saguarojo
    Gast
    • 16. März 2008 um 16:12
    • #5

    @ asmodeus

    Der rechte Brief ist ja hochinteressant. Herzlichen Glückwunsch dazu. Das ist ein interessantes Exemplar.

  • wolleauslauf
    Gast
    • 16. März 2008 um 22:33
    • #6

    Hallo Forumsmitglieder,

    kann Hannes nur zustimmen. Beiliegender Beleg war an meine Großmutter in Deggendorf.

    Daß dies ja auch schon früher gemacht wurde, beweisen ja die GAA`s
    ( Ganzsachenausschnitte aus älterer Zeit ). Teilweise erlaubt, in anderen Ländern nicht, oder nur teilweise. Ist was für Stempelfreaks. ;)
    Das zweite Bild zeigt einige, meiner ( nicht gesammelten ) Sammlung aus dieser Zeit.
    Habe auch schon mal einen thread eröffnet, mit der allgemeinen Reaktion ( vieler Antworter ), daß es eigentlich was für die Rundablage wäre. ( Ohne auf Brief zu sein, wo der Stempel noch amBrief ersichtlich ist ) Habe sie praktisch wie Sauerbier auch zum Tausch angeboten.

    Ich, als Sammler sehe das anders. ! :P
    Diese Stücke, wenn auch nicht geprüft, sind echt gelaufen.
    Was also spricht dagegen, daß es "Rundablagemarken" sind. ?
    Sie sind und bleiben philatelistische Belege unserer Geschichte !!

    Wenn alle auf Brief wären, wäre ich glücklich ( besonders die T&T )rechts unten, gestempelt, auf Brief !!! Es müsste doch auch Stempelsammler geben, jedoch alle Reaktionen negativ. :P

    Mein letztes Angebot für all diese Marken ( Bild ist nur Auszug ) war komplett bei € 50,00. Da nehm ich sie lieber mit ins Grab, oder schenke sie testamentarisch an Christine, mtcyrus, Bios oder an andere Jugendfreunde. :D

    Liebe Sammlergrüße von Wolle

    Bilder

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  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 19. März 2008 um 20:54
    • #7

    Hier mal ein Bild eines Beleges, den ich kürzlich erhaschen konnte. Bund und Berlin Ganzsachenausschnitte auf Brief als Einschreiben gelaufen, den konnte ich nicht liegenlassen, obwohl ich gar nicht so ein Freund von Briefen bin.

    Bilder

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    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • asmodeus
    Moderator
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    Männlich
    • 20. März 2008 um 05:40
    • #8

    @BerndHL: Ach, Nordfriesland- schöner Abschlag aus Friedrichstadt. Schöne kleine, alte Holländerstadt. Meine Großmutter wohnt in der Nähe und ein Freund hat einen Markenhandel in Husum. Bin über Ostern da oben. Schön.... Kinder- und Jugendheimat in den Ferien. Schönes Stück...

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
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    • 20. März 2008 um 06:48
    • #9

    @ asmodeus

    Dann sei über Ostern willkommen im schönsten Bundesland der Welt ;)

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 20. März 2008 um 07:08
    • #10
    Zitat

    Original von wolleauslauf Mein letztes Angebot für all diese Marken ( Bild ist nur Auszug ) war komplett bei € 50,00. Da nehm ich sie lieber mit ins Grab, oder schenke sie testamentarisch an Christine, mtcyrus, Bios oder an andere Jugendfreunde. :D

    @Wolle:

    Du wirst für die Wertstempel (das sind keine Marken!) mit Glück 1-2 Euro bekommen. Und zurecht. "Auf Ecke" geschnitten, keine seltenen Stempel, gar nicht gestempelt... Was fang ich damit als Briefmarkensammler an? Oder als Postgeschichtler? Leider nichts...

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

    Einmal editiert, zuletzt von BDPh-Fälschungsbekämpfung (20. März 2008 um 07:09)

  • wolleauslauf
    Gast
    • 20. März 2008 um 12:34
    • #11

    Hallo Lars,

    vielen Dank für Deine Antwort.

    Warum ich diese Bilder gezeigt habe liegt am Thema des threads.

    Ich verstehe nicht den Unterschied zwischen einer ausgeschnitten Marke aus einer Postkarte ( aufgeklebt und echt gelaufen ) und Ausschnitten aus Ganzsachen aus dieser Zeit ?(

    Was meinst Du mit Wertstempel ?
    Zum Beispiel, die 1, 2 und 3 Silbergroschen Couvertausschnitte wurden doch eindeutig aus der Ganzsache ausgeschnitten und offiziell in Erfurt, Coblenz und Münster aufgegeben ! ( siehe Stempel ). Mich interessiert der Unterschied. Daß ein Sammler diese Stücke wieder ausgeschnitten und abgelöst hat ist aber doch trotzdem der Beweis, daß diese Stücke doch auch an diesem Tag in diesem Postamt eingeliefert wurden.
    Für mich also ein Stück ( Post ) geschichte und sammelwürdig, oder tauschwürdig ?

    Würde mich nochmals über Deine Meinung freuen.

    Frohe Ostern und Sammlergrüße von
    Wolle

  • saschJohn
    Gast
    • 20. März 2008 um 13:06
    • #12

    wolleauslauf kurz zusammengefasst ist die Ganzsache die Briefmarke wenn du also von Ganzssachenauschnitt spricht ist das so als würdest du bei einer Briefmarke nur den Mittelteil behalten und den Rest abschneiden...macht sie philatelistisch wertlos aber trotzdem würd ich sie behalten wenn schöne Stempel drauf sind...zum sammeln die Sammler damals waren nich so pingelig und sammelten weils Spaß macht nicht weils Geld bringt, von Ausnahmen mal abgesehen.

    Einmal editiert, zuletzt von saschJohn (20. März 2008 um 13:07)

  • wolleauslauf
    Gast
    • 20. März 2008 um 13:14
    • #13

    Hallo SachJohn,

    auch Dir danke für die Antwort.

    Jetzt komme ich der Sache näher, verstehe aber noch immer nicht den Unterschied eines Kuvertausschnittes und eines Postkartenausschnittes.
    Deinem Bericht nach wäre es ja das gleiche. Die Postkarte ist die "Marke"
    Wenn ich aber keine Briefmarken habe ( jedoch noch einige Postkarten, die ich ja bezahlt habe und die ja sonst nie befördert würden ) und diese ausschneide und aufklebe, werden sie befördert ?
    Für mich beißt sich da was, ich weiß nicht was, aber irgendwie sehe ich keine Logik. Danke trotzdem, ich kann damit leben.

    Frohe Ostern und Sammlergrüße von Wolle

  • saschJohn
    Gast
    • 20. März 2008 um 13:18
    • #14

    nicht ganz :D
    Ganzsachenumschläge und Ganzsachenkarten SIND das Postwertzeichen. Eine Postkarte mit einer Briefmarke drauf sind ZWEI verschiedene Dinge. Also du muss nicht die Karte mit einer Postkarte vergleichen sondern auf der einen Seite ist die Briefmarke und auf der anderen Seite die Ganzsache. Zerschneidest du eine Ganzsache ist es so als zerschneidest du eine Briefmarke...das hat die Sammler früher aber nicht davon abgehalten die Ganzsache trotzdem zu zerschneiden, Ganzsachen zum frankieren zu benutzen oder Ganzsachenausschnitte zu sammeln

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 20. März 2008 um 13:20
    • #15

    @Wolle:

    Du unterliegst einem Irrtum, der recht verbreitet ist. Die gezeigten Ausschnitte waren nie auf einem Brief, sie wurden aus normal gebrauchten bzw. ungebrauchten Ganzsachen ausgeschnitten. Wenn Du den Wertstempel aus einem Plusbrief auschneidest, dann hast Du keine Rarität in der Hand sondern einen kaputten Umschlag und einen wertlosen Papierschnipsel. Altdeutsche GAAs sind nur auf einem Originalbrief interessant und werden entsprechend gut bezahlt.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

  • wolleauslauf
    Gast
    • 20. März 2008 um 20:11
    • #16

    @ sachJohn und Lars,

    Dank Euerer ausführlichen Beschreibung habe auch ich das jetzt begriffen !!! ;)

    Dann sollte der Michel Verlag aber seinen Spezialkatalog ändern, oder ich bin zu doof zum lesen, oder verstehen.

    Die in den Alltdeutschen Staaten Eingangs angeführte Beschreibung
    ( am Ende des Gebietes, Ganzsachen-Ausschnitte .... ) ist mir ja auch klar, jedoch nicht, warum dann kein Zusatz steht, der hinweist, dass die Bewertung nur für Stücke AUF Brief gelten. ??? Und warum dann verschiedene Spalten, wenn es nur Briefe gibt. ?
    Gelten die anderen Spalten für die Art der verwendeten Ausschnitte auf diesem Brief ???? ( 8-eckig, rund, etc ) ?(
    Einzelstücke gibt es ja dann nicht.

    Bei Preußen steht nur, daß Achteck-Ausschnitte mit Federstrich nicht beweiskräftig sind. Wie soll das auf einem Brief funktionieren ? Wäre dieser echt gelaufen Beleg, mit dieser Entwertung, dann auch was für die Rundablage ?
    Bei Sachsen widerum steht, daß der Stempel auf den Brief übergehen muss. Warum steht das nicht bei Preußen ??
    Gab es da Unterschiede ? Das hat mich verwirrt. ;) Es gibt für mich keine Unterschiede. Sorry, dewegen frage ich ja ;) :D
    Der Wert interessiert mich eigentlich nicht, nur warum einmal so und dann andersrum. ( Und für mich sind es immer noch Zeitdokumente, wenn auch ohne Wert ! ;) )
    Also Fazit : Ohne ganzen Beleg, nur ein Stück Papier. ;)

    Jetzt weiß ich, daß ich teilweis schön gestempelte, wertlose Stücke habe, werde sie aber trotzdem respektvoll als Philatelist behandeln.

    Sollte Einer von Euch mir nochmals weiterhelfen können, bin ich nicht böse, um die Forumsmitglieder nicht zu langweilen, gerne auch per PN.
    Interessiert mich einfach. !!!!

    ich danke Euch nochmals recht herzlich.

    Frohe Ostern wünscht Euch Wolle

  • saschJohn
    Gast
    • 21. März 2008 um 08:19
    • #17
    Zitat

    Original von wolleauslauf
    Gab es da Unterschiede ? Das hat mich verwirrt. ;) Es gibt für mich keine Unterschiede.
    warum einmal so und dann andersrum.

    ;) das ist Michel:D ;)

  • saschJohn
    Gast
    • 21. März 2008 um 08:29
    • #18

    habs mir mal bei Preußen angeschaut. Also dieses Dreieck bedeutet auf Briefstück der Umschlag auf vollständigem Brief.

    Bewertet wird also nicht der Ganzsachenausschnitt sondern der Ganzsachenausschnitt der auf einem Brief klebt entweder ganz oder als Briefstück (ähnlich wie bei Marken auf Briefstücken) Entweder wurden, wie auf den Bildern zu sehen, ein Viereck ausgeschnitten oder nur der Kreis bzw das Achteck und selbiges aufgeklebt.

    Sachsen ist vielleicht fälschunggefärdeter deshalb muss bei Sachsen der Stempel auf dem Umschlag mit drauf sein...vielleicht war das auch Post Vorschrift so zu stempeln.

    Fazit:
    1. Postalisch richtiige Verwendung auf Brief oder Briefstück
    2. Einzelne Ganzsachenausschnitte sind aber trotzdem sammelwürdig, vor allem wenn ein Stempel drauf ist...die sind aber nicht bewertet

  • reichswolf
    Gast
    • 21. März 2008 um 09:39
    • #19

    Hallo wolle,
    in meinem Micheln (1998 & 2001) steht auch bei Preußen, daß der Stempel übergehen muß. Schau doch noch mal genau nach...
    Grüße,
    Christoph

    Einmal editiert, zuletzt von reichswolf (21. März 2008 um 09:39)

  • Gagrakacka
    Gast
    • 21. März 2008 um 09:43
    • #20

    @Wolle:

    Weil GAAs auf "normalen" Briefen selten sind (da verboten) wurden und werden hohe Preise bezahlt. Das ruft Fälscher auf den Plan. Bei vielen altdeutschen Staaten gibt es genügend Material, mit dem man Briefe "basteln" kann. Federstriche, die bei Preussen zur Entwertung der ersten Ganzsachen vorgeschrieben waren, lassen sich ohne Aufwand fälschen. Wenn ein Stempel von einem GAA auf Brief nicht auf den Umschlag übergeht, wäre ich sowieso sehr vorsichtig.

    Nicht vergessen sollte man die Variante: Normale Briefmarke mit abgeschnittener Zähnung wird auf Brief geklebt um eine Seltenheit vorzutäuschen.

    saschJohn:

    GAAs sind sammelwürdig. Beim Verkauf bekommst Du nichts dafür. (ich weiss, dass es seltene GAAs gibt, die trotzdem einen Handelswert haben. Bei 0,001% aller verausgabten Ganzsachen ist das zu wenig).

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