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reichswolf fragt und irgendwer antwortet...

  • reichswolf
  • 9. März 2008 um 14:57
  • reichswolf
    Gast
    • 9. März 2008 um 14:57
    • #1

    Hallo Phila-Gemeinde!
    Bestimmt kennt ihr alle das Problem, daß immer wieder Belege in die Sammlung kommen, die aus verschiedenen Gründen Fragen aufwerfen. Das müssen noch nicht mal hoch komplexe Zusammenhänge bei Transitpost der Vormarkenzeit sein, manchmal will man ja auch nur eine Michelnummer wissen. Als Heimatsammler müßte man ja in zig Gebieten fit sein, da ja Belege aus allen Zeiten und allen Ecken der Welt sich in der Samlung finden können. Und leider bin zumindest ich finanziell nicht in der Lage, mir all die Literatur zu kaufen, die ich theoretisch brauchen könnte. Zumindest nicht alle auf einmal... ;) Daher starte ich hier einen Thread, in dem ich meine tausend Fragen stelle.

    Den Anfang mache ich mit unten gezeigtem Eilbrief, dessen Rückseite mir Probleme macht. Ich habe durch googeln herausgefunden, daß Eilbriefe oft über die TA ausgeliefert wurden, das erklärt den einen Kölner Stempel. Warum aber ist auch noch einer vom PA 1 abgeschlagen worden? Ist der Brief von Aachen ans PA 1 und von da ans TA gelaufen? Wenn ja, warum nicht direkt zum TA?
    Zusatzfrage: Gehe ich recht in der Annahme, daß der "No56"-Stempel ein Zustellerstempel ist?
    Für eure Hilfe bedankt sich schon jetzt
    Christoph

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    Einmal editiert, zuletzt von reichswolf (15. März 2008 um 02:19)

  • kauli
    Stamm Mitglied
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    14. November 1942 (83)
    • 9. März 2008 um 17:50
    • #2

    Hallo Christoph

    Was mich an den Stempeln stutzig macht ist der gleiche Tag
    und die selbe Uhrzeit.
    Sind die beiden Ämter in einem Gebäude? Dann könnte es schon sein,
    das beide ihren stempel verewigt haben.
    Wenn der brief aus früheren Jahren wäre, hätte ich gesagt es ist
    ein Ausgabestempel, in den dreußiger Jahren war das jedoch nicht
    mehr üblich.

    Hab auch einen, wo ich mich frage warum auf der Rückseite
    drei Stempel von drei verschiedenen Tagen sind?

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    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • Latzi
    aktives Mitglied
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    20. Januar 1969 (57)
    • 9. März 2008 um 19:18
    • #3

    @reichswolf:
    Meine Erklärung wäre in der Tat, dass sämtliche Post beim PA1 angekommen ist und die Eilbriefe dann weiter ans Telegraphenamt gingen, weil dort die Boten waren, die die Auslieferung übernahmen.

    Bessere Erklärungen könnte bestimmt ein Kölner geben.

    Latzi

  • reichswolf
    Gast
    • 9. März 2008 um 22:01
    • #4

    Latzi:
    Danke!! :)

    kauli:
    Da kann ich auch nur raten: drei Zustellversuche?? Aber warum? Oder weist das T unter dem Stempel "Nur für den Dienstgebrauch" evtl. auf eine zu erhebende Nachgebühr hin?

    @all:
    Nächste Frage: Wer erklärt mir denn die Paketkarte bzw. ihr Porto? Und von wem stammt der Klebezettel "Hamburg 7"? Vom PA Aachen-Forst oder aus Hamburg? Und welche Bedeutung hat der H7-Stempel? Steht ja bestimmt für Hamburg 7, aber ist das ein weiterer Leitvermerk oder...?
    Danke im voraus,
    Christoph

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    Einmal editiert, zuletzt von reichswolf (10. März 2008 um 15:42)

  • reichswolf
    Gast
    • 10. März 2008 um 15:40
    • #5

    Und gleich noch eine Frage :) Ich bin auf der Suche nach Ortsverzeichnissen der OPD / RPD Aachen. Idealerweise sollten nicht nur die Gemeinden aufgeführt sein, sondern es sollte auch ersichtlich sein, ob im jeweiligen Ort ein Poststelle existierte und seit wann. Falls jemand eine Seite im Netz kennt, wäre ich restlos begeistert, aber auch ein Literaturhinweis wird freudig entgegen genommen :)
    Merci sagt
    Christoph

  • reichswolf
    Gast
    • 14. März 2008 um 22:30
    • #6

    Hallo zusammen,
    heute eine Frage bezüglich GB-Stempeln. Ich habe nämlich heute den unten gezeigten Brief von Hereford nach Aachen erhalten, und mir ist noch nie ein grüner Aufgabestempel begegnet :O_O: Ist die Farbe normal, hat sie eine bestimmte Bedeutung oder liegt ein Zufall vor? Und falls es zum rückseitigen Londoner Stempel was zu erzählen gibt, meine Ohren findet ihr weit offen...
    Beste Grüße,
    Christoph

    PS: Fällt keinem was zu den beiden letzten Postings ein??

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    Einmal editiert, zuletzt von reichswolf (14. März 2008 um 22:31)

  • doktorstamp
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    • 15. März 2008 um 03:20
    • #7

    Der Brief aus England ist ein Franko Brief.
    Grüne Aufgabenstempel kommen vor.

    via Ostende; kannste sicher lesen

    darunter steht The Rev'd. Zu deutsch Den Herrn Pfarrer James Beck

    Porto betrug 7d. (GB) Obwohl schon seit einigen Jahren bei uns Marken im Umlauf waren, galten oft die alten Regeln mit Auslandspost (Von GB ausgesehen). Nur einige wenige Länder erkannten unsere Marken an zu jener Zeit.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. März 2008 um 08:13
    • #8

    Hallo Nigel,

    ich widerspreche dir nur äußerst ungern, aber ich interpretiere den Brief ganz anders:

    Zwar steht unten links "Paid", also frankiert, doch kann ich keine Shilling / Pence - bezahlt - Paraphe erkennen. Er hat auch keinen P oder PD - Stempel, der für frankierte Briefe vorgeschrieben war.
    Ich lese auch Hertford und nicht Hereford. Das Datum mit 1853 passt.

    Nach dem Vertrag GB - Preußen vom 1.8.1852 kosteten einfache bis 1 Loth schwere Briefe aus GB über Belgien nach Preußen 7 Silbergroschen.
    Der Taxstempel 3 1/2 (Groschen) wurde in London abgeschlagen, so dass man sehen konnte, was die britische Post von dem Gesamtporto zu fordern hatte (es gibt 2 Typen dieses Stempels aus den Jahren 1852 - 1854, den spätesten habe ich auf einem Brief nach Bayern, s. Anhang).

    GB musste Belgien für seinen Transit je Loth Briefe summarisch über Ostende mit 2 Pence entschädigen, die nicht ausgeworfen wurden.

    Ich zeige mal die Kopie einer Seite aus meiner Sammlung und würde mich freuen, wenn du mich korrigierst.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • CCCCCC
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    24. Juli 1972 (53)
    • 15. März 2008 um 09:55
    • #9

    Hallo Christoph,

    Du schreibst immer: 'Unterstützt die Stempeldatenbank.'

    Was meinst Du damit. ;)

    [admin] Beitrag editiert aufgrund der Datenschutzbestimmungen.

  • reichswolf
    Gast
    • 15. März 2008 um 11:25
    • #10

    @6C
    Witzich, witzich...

    @Nigel
    Danke! Dann steckt also keine tiefere Bedeutung hinter der Stempelfarbe?!

    @bayern klassisch
    Auch dir ein herzliches Danke-Schön!. Du hast natürlich recht, es heißt Hertford, ist mir beim Korrekturlesen entgangen. Das Porto hast du ja wunderbar erklärt, aber eine kleine Anmerkung habe ich noch: wäre der Brief tatsächlich ein Franko-Brief gewesen, hätte man in Aachen einen anderen Grenzeingangsstempel abgeschlagen. Darin hätte dann zusätzlich zu "AUS ENGLAND PER AACHEN" noch das Wort "FRANCO" gestanden, außerdem hätte dieser Stempel dann vorderseitig abgeschlagen werden müssen.
    Das Jahr ist übrigens 1854, nicht 1853.

    Beste Grüße,
    Christoph

    Einmal editiert, zuletzt von reichswolf (15. März 2008 um 11:26)

  • asmodeus
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    • 15. März 2008 um 12:47
    • #11

    Hm, ganz steige ich beim Porto nicht ganz durch. Vom 1.8.1852 wurden Briefe via Belgien mit 8 Pence veranschlagt. Würde man Silbergroschen in Pence umrechnen, komme ich auf 8,40 Pence. 1 Silbergroschen (Preußen)= 1,2 Pence.

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. März 2008 um 14:06
    • #12

    asmodeus und reichswolf

    Die Reduktion alter Währungen war immer unglatt, so dass es Rundungen gab (Preußen hat gut von diesen Rundungen gelebt ...).

    Sieh es mal von der anderen Seite: 8 Pence waren 24 Kr., 7 Sgr. waren mit 3,5 zu multiplizieren, also 24,5 Kr.. Du siehst, das passt schon.

    Mit Aachen Franco hast du Recht, das hatte ich noch in der Eile vergessen zu schreiben. Also doch ein Portobrief, und kein schlechter!
    1854 ist richtig. Es gibt solche Briefe auch mit Marken frankiert - dann sind wir aber in einer ganz anderen Preisklasse. Postgeschichtlich ist das aber dasselbe.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • doktorstamp
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    • 15. März 2008 um 17:34
    • #13

    Da geb ich freilich zu dass ich mich vielleicht vertan habe, aber etwas stimmt ja nicht überein mit dem paid Vermerk auf der Vorderseite. Einmal ist klar zu lesen, darunter ist das selbe Wort nochmals aber verschmiert.

    Entweder hat er das ertse Mal sein Geschreibe verschmiert und nochmals oben dasgleiche geschrieben, oder aber er war ja nicht im klaren was PP zu bedeuten hatte und meinte Paid Paid.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

    Einmal editiert, zuletzt von doktorstamp (15. März 2008 um 17:36)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. März 2008 um 19:49
    • #14

    Hallo Nigel,

    er hat zuerst Paid geschrieben, durch den unsachgemässen Umgang mit Feder und Tinte aber verschmiert und es dann nochmals oben drüber geschrieben.
    Er hat aber nichts bezahlt, vielleicht war es auch zu spät, noch Marken zu kaufen, und ihn dann wohl einfach eingeworfen.

    So sähe ein mit 8 Pence frankierter Brief aus (eine Marke hinten).

    Gab es eine Anweisung, wie mit solchen Briefe zu verfahren war?

    Bei Bayern war es mal so (streichen) und mal so (stehen lassen und zur Korrektur zurückgeben). Wie war das in merry olde England?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (15. März 2008 um 23:51)

  • reichswolf
    Gast
    • 19. März 2008 um 21:15
    • #15

    Heute habe ich mal keine Frage zur Philatelie, sondern zur Militärgeschichte. Unten gezeigten Brief habe ich nämlich kürzlich erhalten und wüßte nun gerne mehr zu der Einheit, der der Schreiber angehörte. War diese in Aachen stationiert? Und viel allgemeiner, kennt jemand eine Übersicht, welche Einheiten in Aachens Kasernen stationiert waren? Mein Interesse geht diesbezüglich von preußischer Zeit bis 1945.
    Beste Grüße,
    Christoph

    PS: Ich hoffe noch immer auf Antworten zu meinen Fragen zwei und drei (Paketkarte und OPD/RPD Aachen), siehe oben...

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