Die Marke ist von Frau Brettl als eine bläulichgrüne Marke Typ 2 geprüft worden. Ich hätte die Marke als Typ 1 eingestuft, da ich keine Beschädigung im linken oberen Wertkasten entdecken kann.
(Korrektur Marke stand ja auf dem Kopf Typ II ist klar)
Der Brief, der von München nach Louvain Belgien lim Jahr 1952 lief hat für mich folgende Besonderheit:
Bayern hat mit Belgien Anfang 1852 noch keinen Postvertrag abgeschlossen, dies geschah erst im Laufe des Jahres 1852.
Die Frage ist, wie kam der Brief von München nach Aachen, von dort er dann die Grenze nach Belgien überschritt.
Auf der Rückseite kann ich nur den Stempel von Aachen lesen, die anderen Orte oder Bahnstempel kann ich nicht entziffern.
Mögliche Routen: von München über Württemberg, Baden, TuT nach Preußen oder wenn der Brief über Franken lief eventuell nur über TuT nach Preußen.
Dies ist allerdings nur spekulativ. Mit allen Staaten hatte Bayern einen Postvertrag im Jahr 1851 abgeschlossen, so dass die 9 Kreuzer von München bis an die Grenze zu Belgien galten, dann musste noch mal für die Zustellung in Belgien bezahlt werden. Da wird es so wie mit dem Brief in der Schweiz gewesen sein, dass der zu zahlende Betrag bar mitgegeben worden ist.
Bin mal gespannt ob dies ansatzweise richtig ist.
Gruß Xeno
P.S. werde mich zwischenzeitlich die Zeit mit dem Fussballspiel meines Vereins gegen das Geißbockteam vertreiben.