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Bayern 9 Kreuzer grün, welcher Typ?

  • Xeno
  • 25. Februar 2008 um 09:50
  • carolinus
    Gast
    • 11. März 2008 um 11:58
    • #41

    Hallo Gandu,

    schönes Paar hast du da. Ich sehe da eigentlich auch wie du Typen 3 und 1. Mit den Farben beschäftige ich mich nicht mehr so sehr - bayern-klassisch hat doch schon einiges bewirkt ;). Farben kann man so schon kaum bestimmen - am Scan bestimmt erst recht nicht.

    Vielleicht kennst du dieses Quiz?

    http://www.bayernsammler.de/voc/bayern_nr5-quiz.html

    Die 5aa schein aber eine noch halbwegs eigenständige Farbe zu sein.
    Wenn du nicht am Kontrast rumgespielt hast, würde ich trotzdem c sagen.

    Gruß carolinus

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. März 2008 um 12:17
    • #42

    Hallo Gandu,

    in der Tat steht nicht alles, was man wissen kann oder sollte, in den Katalogen. Das macht die Sache doch spannend!

    Du hast tatsächlich ein Paar mit Type III links und Type I rechts. Glückwunsch, häufig ist das nicht.

    Wegen der Farben hatte ich mich in diesem Thread schon mal ausgelassen - einfach mal nachlesen. Für mich sieht das eher nach c, als nach aa aus, aber meine Meinung ist unmaßgeblich.

    Schau dir mal in der Ecke links oben der rechten Marke das Wertkästchen genau an: Du wirst sehen, dass da oben eine weiße Ausbuchtung zu sehen ist, die die linke Marke nicht hat.

    Man sieht also recht gut nur an diesen beiden Marken, dass die Stöckel, die zur Verfügung standen, sehr unterschiedlich waren, nicht allein nur typenbezogen.

    Achte mal auf andere Typen I, ob diese auch diese weiße Ausbuchtung aufweisen. Das nennt man dann Forschung, und wenn man genug geforscht hat, kann man seiner Ergebnisse veröffentlichen. Es wäre ja möglich, dass es mehrere Untertypen zur Type I gibt. Wenn es die Type I dreimal in einem Doppelbogen gab, so ist es doch möglich, dass sich diese 3 unterscheiden lassen.

    Jedenfalls ist deine Type I nicht vom Ober-, linken oder rechten Rand.
    Soviel steht schon mal fest. Vielleicht findet sich genau dieses Stöckel einmal auch woanders im Bogen.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • Gandu
    neues Mitglied
    Beiträge
    9
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    Männlich
    Geburtstag
    11. Oktober 1957 (68)
    • 11. März 2008 um 13:36
    • #43

    hallo carolinus & bk,

    danke für das nette kleine quiz
    hatte immerhin vier richtige, verwundert hat mich allerdings die marke oberste reihe 2. v. links.
    na egal. : ;)
    zu den farben möchte ich noch sagen das es jedem selbst überlassen ist was und wie er sammelt. aber speziell bei dieser 9kreuzer ist es so schwierig für einen nullachtfünfzehn sammler wie mich, diese zu bestimmen. wenn dann noch die spezialisten (prüfer) sich darüber nicht einig sind, was was ist, sollte man sich doch mal überlegen ob man die farbenvielfalt auf ein minimum reduziert. zb. a & aa = a, b = b, c & d = c.
    aber das ist nur ein gedankenspiel von mir :D
    mit interesse verfolge ich auch farbveränderungen bei klassikmarken, betrifft auch eben die 9kreuzer (farbe a & b) dieses könnte auch noch bei vielen bayernmarken zutreffen (beispiele siehe anhang, links jeweils original)
    was macht man dann mit solchen marken? müll?

    danke bk,
    hab wieder von dir gelernt,
    meine anderen typen zeigen nicht diese ausbuchtung,
    vielleicht findet sich dieses merkmal wirklich mal auf ein zu bestimmendes feld wieder.

    sammlergrüße an alle
    Gandu

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. März 2008 um 14:46
    • #44

    Hallo Gandu,

    von der Nr. 3 (1 Kr. rosa) gibt es beide gezeigte Varianten in Originalfarbe. Da würde ich nicht auf Verfärbung tippen.

    Die Nr. 9 (3 Kr. rot) ist hin. Als abschreckendes Beispiel würde ich sie aber behalten.

    Dir Nr. 18 (12 Kr. lila) gibt es auch serienmäßig in diesen beiden Varianten - wenngleich die rechte eher etwas ausgebleicht erscheint. Ich sah mal einen Brief, der archivfrisch war, mit einer sehr ähnlichen Nuance, also fast schon grau. Auch bei dieser Marke ist die Farbskala nach oben offen.

    Generell würde ich keine AD - Marke wegwerfen, wenn sie nicht verfälscht wurde, was es bei der Nr. 5 ja tausendfach gibt, indem man die grünen etwas bläut, um so eine 5a oder besser 5b darzustellen.
    "Leider" kann der Prüfer diese chemischen Manipulationen leicht erkennen, und dann hat man nur noch Altpapier, das entsorgt gehört.
    Alle anderen würde ich behalten oder sie der Jugend geben. Das ist sicher die bessere Alternative.

    Grüsse von bayern klassisch

  • carolinus
    Gast
    • 11. März 2008 um 15:22
    • #45

    Hallo Gandu,
    die zweite 3 Kreuzer rot dürfte ins Themengebiet Bleisulfidschäden passen.

    Gruß carolinus

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. März 2008 um 17:24
    • #46

    Hallo carolinus,

    da hast du leider Recht. Daher das abschreckende Beispiel.

    Jetzt aber zu angenehmeren Dingen, wenn sie denn grün sind:

    Ich stelle mal zwei Briefe vor, von denen der eine sehr häufig, der andere aber selten ist. Noch dazu sind beide eingeschrieben, wobei es auch einen Unterschied gibt, den man mir vielleicht mal erklären kann ... zumal beide aus dem Jahr 1861 sind!

    Schaun mer mal, sagt der Franz, wer es herausbekommt ...

    Beste Grüsse von bayern klassisch

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  • wolleauslauf
    Gast
    • 11. März 2008 um 19:15
    • #47

    Hallo lieber Sammlerfreund bayern klassisch,

    ich bin 1000%ig überzeugt, daß Du den Anforderungen gerecht wirst ;).
    Aufgrund meiner eher bescheidenen "Bayernkenntnisse" ( Durch das Forum, und Deinen Beiträgen ) habe ich jetzt den Beleg rausgekramert.
    Wie bereits angemerkt, erscheint mir der Beleg irgendwie seltsam.
    Die Marke klebt über der Adresse und haarscharf am rechten oberen Rand, obwohl unter der Lupe anscheinend noch Stempelrückstände auf dem Brief sind. ( Ich tippe eher als gemacht, aber wie gesagt, keine Ahnung und davon sehr viel. :) )
    In der Anlage der Brief in Normalform ( ist zweiseitig ). Auf Wunsch gerne scan in aufgeklappter Form.

    Da ich ja hierfür wahrscheinlich keinen Tauschpartner finde, bitte ich Dich noch um Deine Meinung, ob ( ablösen und als EM ins ebay ) , oder zurück in die Sammelkiste sinnvoller ist.

    Danke schon im voraus und bitte weiterhin spannende Kommentare.

    Sammlergrüße von Wolle

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  • wolleauslauf
    Gast
    • 11. März 2008 um 19:48
    • #48

    Sorry an ALLE !!!!

    Eine 1 Kreuzer, hat im thread 9 Kreuzer nix zu suchen ;)

    Grüße von Wolle

  • lickle
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    • 11. März 2008 um 19:55
    • #49

    @bayern klassisch

    Also ich würde den linken Brief aus Nürnberg nehmen, weil eine 9Kr-Frankatur innerhalb Bayerns doch etwas Besonderes ist. Wurde hier die Charge-Gebühr gleich mit verklebt? Das war doch 1861 noch gar nicht zulässig, oder?

    Grüßle

    lickle

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. März 2008 um 20:45
    • #50

    @wolleauslauf

    Ehe die Mods zuschlagen: Dein Ortsbrief sieht für mich echt aus, weil der Brief mit seinem Bestandteil Marke in ähnlicher Weise gelitten haben.
    Der Inhalt stammt auch aus München? Bitte mal nachschauen.

    vielleicht wäre es besser einen 1 Kr. rosa Thread eröffnen und diese Beiträge da reinzuschieben.

    Die Marke ist auch sehr interessant und sicher einen eigenen Thread wert.

    Gruss von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. März 2008 um 20:53
    • #51

    Hallo lickle,

    ja, der linke Brief ist der hochwertigere.

    Es ist eine 15 Kr. Frankatur für einen eingschriebenen Brief der 3. Gewichtsstufe innerhalb Bayerns bis 12 Meilen.

    Ab 1861 wurde nur die Farbe des Chargéstempels von zuvor schwarz auf rot geändert, indem eigene Stempelkissen hierfür von den Expeditoren zu kaufen waren.
    Erst zum 1.3.1874 wurde die Chargégebühr in Marken verklebt. Zuvor immer bar.

    Wie du dem ebenfalls eingeschriebenen Brief aus Passau vom 18.6.1861 ansiehst, hatten einige ihre neuen roten Stempelkissen noch nicht in Gebraucht, sondern behalfen sich - weil billiger - mit dem Unterstreichen des immer noch schwarzen Chargéstempels durch den Rotstift. So war das aber nicht angedacht!

    Weil ich auch eine 3. Gewichtsstufe innerhalb Bayerns über 12 Meilen habe, zeige ich das gute Stück mal hier - der Inhalt waren Versicherungspolicen, daher eine 18 Kr. Rate, die alles andere als häufig ist/war (übrigens ein Mischpaar, links Type II, rechts Type III).

    Beste Grüsse von bayern klassisch

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (11. März 2008 um 20:54)

  • oisch
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 11. März 2008 um 22:41
    • #52

    Guten Abend,

    bin auf nicht mehr nachvollziehbaren Umwegen auch hier gelandet und habe mit Freude festgestellt, dass es außer mir noch eine ganze Reihe gleichgesinnter Leidensgenossen gibt, die auch so Ihre Schwierigkeiten mit der Farb- und Typenzuordnung der Bayern Mi.-Nr. 5, 4 und vor allem der 2 haben.

    Mit derartigen Problemen kann ich sicherlich in nächster Zeit ebenfalls dienen, den ein oder anderen hilfsbereiten Sammler wie z.B. "bayern klassisch" kenne ich ja bereits aus dem BDPh-Forum

  • Xeno
    aktives Mitglied
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    6. November 1975 (50)
    • 11. März 2008 um 23:04
    • #53

    oisch - Willkommen im Club!


    @bayern klassisch
    Sehr schöne Belege und viele Informationen die aufgeführt worden sind. Finde ich sehr beeindruckend.

    Habe aufgrund der Briefe die hier gezeigt worden sind, die Posttarife im Sem Handbuch nachgeblättert. Da ist mir aufgefallen, dass Herr Sem schreibt: "Ab 01.01.1861 ist Frankierung der Charge-Gebühr durch Marken möglich. Diesen Text fande ich allerdings nur bei den Portosätzen im Postverein, bei den innerbayrischen Portosätzen ist in dieser Zeit zwischen 1858-1865 nichts angegeben was ein Einschreiben angeht.
    Wenn ich dies nun richtig interpretiere hat man innerbayrisch das Einschreiben bar bezahlt, bei einem Einschreiben von Bayern in ein anderes Gebiet innerhalb des Postvereins wie z.B. bei dem Brief nach Tauber-Bischofsheim (Baden), hätte man das Einschreiben auch mit einer 6 Kreuzer Marke oder 2x 3 Kreuzer Marke bezahlen können?
    Oder habe ich da was falsch verstanden?

    Gruß Xeno

    It´s a 106 miles to Chicago. We´ve got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it´s dark and we´re wearing sunglasses.

    2 Mal editiert, zuletzt von Xeno (11. März 2008 um 23:09)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 12. März 2008 um 06:30
    • #54

    Hallo oisch,

    willkommen hier, wo es noch richtig abgeht!

    Hallo Xeno,

    was ich geschrieben habe, kannst du so stehen lassen.
    Ich werde dir heute abend die Verordnung heraussuchen und einscannen, was den neuen Postvereinsvertrag von 1861 angeht.

    Solltest du je einen Brief, nach wohin auch immer, vor dem 1.3.1874 sehen, bei dem die Chargégebühr verklebt wurde, dann sag mir Bescheid.

    Es gibt einen Brief mit der 4I und der 2I (allein das ist schon eine Granate), bei dem die Chargégebühr 1850 durch den Absender mit Marke (4I) ausgedrückt wurde. Offenbar hat man ihn bei der Aufgabepost angerkannt. Wenn es der Katalog zuläßt, stelle ich ihn mal hier ein. Bei Peter Sem wurde der mal vor Jahren verkauft.

    Mir bekannt ist auch ein Brief, der mit einer Nr. 10 frankiert und dem Vermerk Chargé in den Briefkasten geworfen wurde (in Ludwigshafen), und der tatsächlich einen Chargéstempel bekam und für diese 6 Kr. Chargégebühr einen Nachtaxvermerk "noch 6x", weil der Ludwigshafener Expeditor sein Geld haben wollte.

    Das sind von 10.000+ Briefen die einzigsten Fälle, in denen das mal gemacht wurde. Wäre ab 1861 die Chargégebühr tatsächlich mal so, mal so verrechnet worden, hättest du solche Briefe im Dutzend gesehen und ich in der Sammlung. Dem ist nicht so und wird auch nie so sein.

    Aber heute abend zeige ich dir, auf was ich hinaus will.

    Liebe Grüsse an euch beide von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 12. März 2008 um 16:53
    • #55

    Wie ich es geschrieben habe, nix da mit Chargé in Marken.

    Ich schicke mal die 3 maßgeblichen Seiten für den 1.1.1861 durch:

    1) der Vertrag
    2) das Reglement
    3) die Erläuterungen zum Reglement.

    Viele Grüsse von bayern klassisch

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  • Xeno
    aktives Mitglied
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    6. November 1975 (50)
    • 13. März 2008 um 10:02
    • #56

    Hallo bayern klassisch,

    danke für die Informationen, die Du oben gezeigt hast.

    Eine Frage hätte ich aber doch:

    Dieser Retour Recepisse ich nenne ihn Rückschein ging nach Zustellung des Briefes kostenfrei an das Aufgabepostamt zurück.
    Den Aufgabepostämtern wurde es also selbst überlassen, ob diese die Gebühr über 6 Kreuzer für den Rückschein dem Absender in Rechnung stellten.

    Also ist es möglich, dass ein Absender für einen Expressbrief nur die Bestellgebühr bezahlen musste nicht aber für den Rückschein, da ich nach den von mir gelesenen Angaben im Sem immer der Meinung war, dass diese 6 Kreuzer zu entrichten sind?

    Gruß Xeno

    It´s a 106 miles to Chicago. We´ve got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it´s dark and we´re wearing sunglasses.

    Einmal editiert, zuletzt von Xeno (13. März 2008 um 10:03)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. März 2008 um 10:44
    • #57

    Hallo Xeno,

    du sprichst da ein heikles Thema an und deine Fragen kann ich leicht beantworten.

    Der Rückschein (Retour - Recepisse) war immer kostenpflichtig, und zwar vom Absender. Es gibt keinen Fall, in dem der Empfänger hätte für ihn zahlen können.
    Die Forumlierung ... steht es frei, hierfür 6 Kr. einzuziehen ... hängt damit zusammen, dass die bayer. Post diese Gebühr nicht bekommen hat, sondern der Expeditor. Sie war Teil seines Gehalts.

    Fakt ist, dass jeder Expeditor diese 6 Kr. kassiert hat - denn sie stand ihm ja rechtmäßig zu, und die Vordrucke "Rückschein" musste er ja von der Postverwaltung in einem Blockheft erst einmal kaufen, da es "zahlbare Vordrucke" waren, also keine, die die Verwaltung den Leuten gestellt hat, und dann an den Mann bringen.

    Nur konnte die bayer. Post es eben keinem Expeditor vorschreiben, dass er immer 6 Kr. zu verlangen hatte, weil es eben nicht Sache der Post war, diese 6 Kr. zu kassieren.

    Die Gebühr von 6 Kr. galt für die Begleitung der Hinsendung einer qualtifizierten Postsendung (Einschreiben üblicherweise), der Bestätigung durch Unterschrift des Empfängers, der Rücksendung zur Aufgabepost und der Zustellung gegen Unterschrift an den Absender! Geriet ein Rückschein in Verlust oder zeitlichen Verzug, wurde ein kostenloser dienstlicher Laufzettel für ihn abgesandt (nach so einem Stück suche ich seit 30 Jahren!), denn der Rückschein war ja auch eingeschrieben versandt worden und so selbst zu einer qualifizierten Postsendung geworden.
    Übrigens wurden Rückscheine der betreffenden Sendung mit einem Bindfaden kreuzweise untergebunden und danach immer als schneller Briefpostgegenstand versandt, auch wenn ihnen ein Fahrpostgegenstand zugrunde lag.

    Wenn dich Rückscheine interessieren, kann ich mal einen Thread darüber aufmachen, denn ein paar davon habe ich auch ... und so häufig sind sie nicht in der Kreuzerzeit, zumal ich einige Varianten aufzeigen könnte, die man nicht jeden Tag sieht...

    Grüsse von bayern klassisch

  • Xeno
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    6. November 1975 (50)
    • 13. März 2008 um 11:26
    • #58

    Hallo bayern klassisch,

    danke für Deine ausführliche Antwort!

    Vielleicht wäre es angebracht einen neuen Thread über Expressbriefe und deren Rückscheine zu eröffnen, um dort eventuell genauer auf die Materie einzugehen.

    Im 9 Kreuzer Thread wäre dies wohl eher unter dem Bereich Off Topic einzustufen.

    Da ich bislang kein Material über diese sehr interessante Materie habe, würde ich gerne einpaar Belege sehen, wenn Du dies schon anbietest.

    Gruß Xeno

    It´s a 106 miles to Chicago. We´ve got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it´s dark and we´re wearing sunglasses.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 13. März 2008 um 11:41
    • #59

    Hallo Xeno,

    dann werde ich mal, wenn ich dazu komme, heute abend das Thema Expreß näher beleuchten. In einem separaten Thread das Thema Rückschein dann später, auch Laufzettel wäre vielleicht für einige von Interesse, weil ich solche Stücke auch habe, und die meisten Sammler entweder nicht wissen, was es damit auf sich hat, oder dergleichen nicht besitzen, weil finanzielle Gründe einem Erwerb entgegenstehen.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

    P.S. Die Erkärung des Expressbriefes bringe ich dann gleich in diesem neuen Thread, wenns konveniert.

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (13. März 2008 um 11:42)

  • Xeno
    aktives Mitglied
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    6. November 1975 (50)
    • 14. März 2008 um 23:08
    • #60

    Habe hier 4 grüne 9 Kreuzer Marken.

    Stufe diese 4 Marken als Typ 3 ein.
    Bei den unteren Marken verdecken die Stempel teils die Erkennungsmerkmale, bei der letzten unten rechts bin ich mir nicht ganz sicher, ob es Typ 3 ist.

    Zu der ersten Marke oben links hätte ich noch eine Frage:
    Die rechte obere Ecke der Marke ist nicht ausgefüllt, ein Plattenfehler?
    Allerdings ist dieser Plattenfehler nicht aufgeführt und somil wohl auch nichts besonderes.

    Gruß Xeno

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