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Bayern 9 Kreuzer grün, welcher Typ?

  • Xeno
  • 25. Februar 2008 um 09:50
  • wissbegierig
    aktives Mitglied
    Beiträge
    194
    • 4. März 2008 um 17:51
    • #21

    Hallo bayern klassisch,
    ich kann mich bei den grünen Farbspielen auch bremsen. Aber da sie Bestandteile von Katalogisierungen und Angeboten sind, akzeptiert man sie als Frischling erst einmal. Deine Betrachtungen haben mich erst einmal ernüchtert. Aber da man den Stempel einer teuren 5aa bis b der ersten Verteilung zuordnen kann und somit auch der Stempelort bei der Einzelmarke identifizierbar ist, kann man schon in Versuchung kommen.....
    Allerdings wenn sich die später doch als eine c/d herausstellen sollte, nicht auszudenken. Dann lieber einen relativ billigeren Beleg von meinem Lieblingsort in c/d.

    Viele Grüße
    wissbegierig

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. März 2008 um 18:30
    • #22

    Hallo wissbegierig,

    die Nuance a, aa und b werden immer der 1. Verteilung zugeordnet.
    Du wirst auch kaum einmal eine 2. Verteilung oder gar einen offenen MR-Stempel auf diesen Marken finden.
    Ein Beweis ist dies aber nicht, denn gerade eine 5b, die teuerste Variante, kommt noch relativ häufig Ende 1854 vor, und ein Liegenbleiben von 2 Jahren ist gerade bei Bayern wahrlich keine Sensation.

    Lieber alle Nuancen sammeln, die nichts kosten (dürfen), als Geld zu investieren, das man kaum wiedersehen dürfte. Und ein postgeschichtlich interessanter Brief orientiert sich eh nicht an der Schattierung einer Farbe, sondern an den wesentlicheren Dingen in der philatelistischen Welt ...

    Grüsse von bayern klassisch

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    878
    • 5. März 2008 um 19:46
    • #23

    In einem Auktionskatalog fand ich einen Brief, von dem ich nur die Marke zeigen kann (Scan ist leider nicht besser).
    @bayern klassisch wird es sofort sehen, was das Besondere und warum er einem Bieter über 1.500 EURO wert war. In der Losbeschreibung ist die Marke mit SNR. 5aa III (Fotoattest Sem) angegeben.

    Luitpold

    (bin z.Zt. auf der Suche nach den Einkreisstempeln Bayern's - siehe bdph-Forum - Stichwort Rätselhaftes Wartenberg - und sehe da auch manch schöne Stücke, wie eben dies hier).

    Bilder

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    2 Mal editiert, zuletzt von Luitpold (5. März 2008 um 19:49)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. März 2008 um 20:49
    • #24

    Hallo Luitpold,

    ja, ich habe gesehen, warum man 1500 Euro plus Z. für solch einen Brief ausgibt: Es war der 1.8.1850, also der Ersttag der Mühlradstempel, der ihn adelt.
    Der Absender Martin Spenglin ist aber eher für Briefe an ihn bekannt, als anders herum.

    Bei der Qualität ist der Katalogpreis nur ein Anhaltspunkt. Den hätte ich auch gern.

    Danke fürs zeigen sagt bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. März 2008 um 17:11
    • #25

    Damit mit der Thread nicht einschläft zeige ich mal einen Brief der etwas besseren Sorte. Kann jemand etwas dazu sagen?

    Beste Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

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  • Nordlicht
    aktives Mitglied
    Beiträge
    307
    Geschlecht
    Männlich
    • 10. März 2008 um 18:31
    • #26

    Was mir zumindest dazu einfällt:
    Der Brief ist an Johann Carl Lindenberg adressiert, der fast ein halbes Jahrhundert lang der Senior des Geistlichen Ministeriums in Lübeck war (also so etwas wie ein "Bischof") ...

    Ansonsten sieht es so aus, als wenn die Typen unterschiedlich wären!?

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    679
    • 10. März 2008 um 18:45
    • #27

    Nun, soweit ich sehen kann, die oberste Marke Typ III, die anderen beiden Typ II, das ist doch wohl nicht leicht zu finden.
    Wenn ich mich bei dem Porto nicht wieder vertue, wären 27 Kr für einen Brief der 3. Gewichtsstufe über 20 Meilen DÖP-Tarif, wohl auch nicht häufig....
    Allerdings lese ich den oMr als 114=Erlangen, den Aufgabestpl als Freising - da braucht es schon eine überzeugende Erklärung, damit ich glaube, dass die Marken auf den Brief gehören,
    Gruß rabege

  • carolinus
    Gast
    • 10. März 2008 um 18:47
    • #28

    Hallo bayern-klassisch,
    Lindenberg ist sicher ein nicht so seltener Name. Hat er etwas mit Landgerichtsdirektor Dr. C. Lindenberg (im Zusammenhang mit den norddeutschen Staaten Altdeutschlands ein Name!) zu tun?

    Ansonsten sehe ich den oMR Erlangen 114 auf drei zusammenhängende 9 Kreuzer, eine angetrennt. (3. Gewichtsstufe)?

    Gruß carolinus

  • Nordlicht
    aktives Mitglied
    Beiträge
    307
    Geschlecht
    Männlich
    • 10. März 2008 um 19:01
    • #29

    Hallo carolinus,

    ich weiß zwar nicht genau, wann der Brief geschrieben wurde, aber der philatelistische Carl Lindenberg müßte zu der Zeit noch in den Kinderschuhen gesteckt haben ...

    Viele Grüße Nordlicht

  • carolinus
    Gast
    • 10. März 2008 um 19:11
    • #30

    Hallo Nordlicht,
    ja, du wirst Recht haben, der Brief ist dafür wohl 30 Jahre zu alt. :)

    rabege,
    eigentlich sehe ich da schon einen Halbkreisstempel Erlangen.

    Gruß carolinus

  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. März 2008 um 19:17
    • #31

    Hallo zusammen,

    ich weiss leider nicht, welcher Dr. Lindenberg gemeint war, aber der Brief stammt von 1860 und da wird es nicht der berühmte Philatelist Lindenberg gewesen sein.
    Andererseits ist es ein Dreierblock, was bei 9 Kr. Werten schon lose kaum einmal vorkommt.
    Außerdem kommen die Typen II und III vor - das musste nicht sein, ist also nur bei einigen Dreierblocks so.

    Leider ist der Aufgabestempel von Erlangen nicht perfekt abgeschlagen, aber von Freising ist er nicht, auch wenn man es meinen könnte!

    Aber es ist auch ein Brief der 3. Gewichtsstufe über 20 Meilen, und das ist nun gar nichts so häufig. Zumal auch die Destination Lübeck von Bayern aus keine alltägliche ist. Das waren im kurzen die Gründe, die mich zum Kauf bewogen.

    Danke für eure Mitwirkung sagt bayern klassisch, dem ein Viererblock auf Brief noch fehlt und der einen 10er Block mal verpennt hat ... der hatte alle 3 Typen aufzuweisen ...

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (10. März 2008 um 19:18)

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    679
    • 10. März 2008 um 19:37
    • #32

    Hallo bk.,
    mit FR.. habe ich angefangen zu lesen, und 114 passte nicht dazu.... zum Umkehrschluß hat es leider nicht gereicht, dass macht Deinen Brief nicht schlechter, nur mich ein bißchen älter...laß Dich bloß nicht abhalten, weiter schöne Belege zu zeigen, nur weil die Kommentare manchmal daneben liegen,
    Gruß rabege

    Einmal editiert, zuletzt von rabege (10. März 2008 um 19:38)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. März 2008 um 19:48
    • #33

    Hallo rabege,

    wenn einige wenige Kommentare nicht minimal daneben lägen, hätten wir uns ja nichts zu sagen und wüssten alles ... keine Bange, soweit kommt es nie.

    Ich werde morgen, wenn ich es nicht verpasse, mal den ein oder anderen Spezialbrief mit der Nr. 5 hier einstellen. Auf die Kommentare bin ich dann wirklich gespannt. Allerdings haben diese Stücke mit den 3 Typen nicht viel zu tun; zumindest was die sammlerische Einschätzung angeht.

    So long sagt bayern klassisch

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    679
    • 10. März 2008 um 20:18
    • #34

    Werde ich gerne sehen...
    Noch eine Frage zum 27Kr-Bf : Was haben die blauen Taxierungen zu bedeuten, und wer hat sie angebracht?
    Gruß rabge

  • wolleauslauf
    Gast
    • 10. März 2008 um 20:22
    • #35

    Hallo bayern klassisch,

    ich kann Dir nur zustimmen. !!!!!!

    Als Nichtsammler dieses Gebietes, jedoch als Philatelist, habe ich nicht viele Kommentare zu diesem Thema ausgelassen. Hochinteressant :dankeschoen:
    Auch wenn man´s nicht sammelt, ist Wissen Macht.
    Ich kann mich nur bedanken und wünschen, daß es so weitergeht. :D

    ( In den nächsten Tagen zeige ich einen Brief der MIR merkwürdig erscheint, Dir sicherlich nicht. Zweizeilenstempel rechts 8. Oct. 1857 III
    ohne Marke. Marke ganz links außen Bayern 1 Kreuzer rot mit Mühlrad Nr. 325. Schaut seltsam aus, aber bin halt leider kein Spezialist. Etwas Geduld bitte , bin momentan etwas stressig, scan ist aber versprochen, die Antwort hoffentlich auch ;) Sowas interssiert mich sehr !!
    Danke nochmal und viele Sammlergrüße von

    Wolle

  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. März 2008 um 20:25
    • #36

    Hallo wolle,

    ich werde mich bemühen, den Anforderungen gerecht zu werden.

    Bis dann muss ich mal warten.

    Gruss von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. März 2008 um 20:31
    • #37

    Hallo rabege,

    gute Frage!

    Es ist leider auch im Original nicht leicht zu erkennen, aber oben ist es die typisch taxische NULL - Paraphe, also alles bezahlt bis Lübeck.

    Darunter steht 1/2 Schilling - das war die Gebühr für den Lübecker Stadtpostboten, die er für seine Zustellung vom Empfänger bekam.
    Von Bayern aus war diese nicht frankierbar - da hatte der Empfänger Pech und musste löhnen.

    Weil Bayern seine Post in die Hansestädte zum großen Teil an Taxis auslieferte, konnte auch Taxis seine Boten dort kassieren lassen. Es gab aber auch Post aus Bayern nach dorthin, die über Preußen lief. Da sah es dann anders aus.

    Liebe Grüsse an einen Aufmerksamen von bayern klassisch

  • Gandu
    neues Mitglied
    Beiträge
    9
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    11. Oktober 1957 (68)
    • 10. März 2008 um 22:22
    • #38

    hallo zusammen,
    bin der neuling in dieser runde hier.
    mit interesse verfolge ich diese chats über die grüne 9 kreuzer.
    ich schmeiße einfach mal meine frage dazwischen.

    es gibt wie gesagt 3 typen der 9 kreuzer, kann mir jemand die
    bogenanordnung der verschiedenen typen sagen,
    oder gibt es irgendwo speziell zu diesen thema lektüre?

    der heißgeliebte michelverlag (spez. für bayern sammler)
    konnte mir keine zufriedenstellende aussage dazu geben,
    dort ist diese möglichkeit verschiedener kompinationen unbekannt.

    mfg aus Erlangen
    Gandu

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. März 2008 um 06:59
    • #39

    Hallo Gandu,

    erst einmal willkommen im Forum/Club. Schön, wenn dich die bayer. Philatelie und Postgeschichte wie uns auch gepackt hat.

    Jetzt zu deiner Frage:

    Fachfragen an den Michel darf man richten, nur, wie auch in deinem Falle, braucht man sich keine qualtfizierte Auskunft zu erhoffen.

    In allen Druckwerken und Katalogen steht, dass die 9 Kr. grün Bayerns in Bögen zu 90 Marken gedruckt wurde. Diese Druckbögen entsprachen somit 2 Schalterbögen zu 45 Marken, einen linken und einen rechten Halbbogen auch genannt. 5 Marken waagrecht und 9 Marken senkrecht.
    Zwischen diesen beiden war der Zwischensteg.

    Es gibt m. W. keinen zusammenhängenden 90 Druckbogen mehr, jedenfalls habe ich noch keinen gesehen.
    Es gibt aber linke und rechte Hälften á 45 Marken.

    Nun hat die Plattenfehlerforschung bewiesen, dass diese Bögen nicht einmal zusammengesetzt wurden und bis zum bitteren Ende so verblieben, sondern dass es mehrere Auflagen gab, im Rahmen derer die einzelnen Druckstöckel aus der Druckplatte entnommen, gereinigt, gar ausgetauscht gegen neuwertige und dann wieder zusammengesetzt wurden.
    Dies konnte man an der Postition verschiedener Plattenfehler nachweisen, die einmal als Bogenecke, mal mitten im Bogen auftauchten.
    Und genauso war es auch mit den Normalmarken der verschiedenen Typen.
    Daher konnte das/ein Stöckel mit der Type I, welches zuvor vielleicht auf Feld 13 des linken Bogens eingesetzt worden war, nach erfolgter Reinigung durchaus als Feld 33 des rechten Bogens auftauchen, um ein Jahr später wieder auf Feld 2 des linken Bogens zurückzukehren.

    Selbst, wenn man einen vollständigen Bogen von 90 Marken hätte, und wer hätte ihn nicht gern, würde man nur eine Momentaufnahme haben, die in der nächsten Woche schon wieder Historie sein konnte.

    Wenn du die Katalogbewertung siehst (bitte nicht im Michel, der untauglich für vieles von Bayern ist, sondern im Katalog von Peter Sem), dann wirst du feststellen, dass es nur ganz wenige Typen I gibt, und die Preise hierfür entsprechend hoch sind. Die Type II findet man schon wesentlich häufiger, oft auch unerkannt, und ihr Aufpreis ist in aller Regel gering.

    Wenn du mal die Möglichkeit hast, dann schau mal in eine Altsammlung Bayern, die vor jahrzehnten zusammengetragen wurde. Damals hat man auf solches noch nicht geachtet. Wenn du dort z. B. 100 grüne 9 Kr. findest, dann schaust du sie dir mal alle genau an und notierst dir, wieviele Typen I und II du darin findest. Das dürfte der Realität schon sehr nahe kommen. Ich schätze es bei der Type I auf 3% plus/minus.

    Genaueres kann ich dir leider auch nicht sagen. Wenn du es wünschst, kann ich mal in den nächsten Tagen einen Bogen mit 45 Marken hier einscannen, der aber nicht mir gehört. Dann kannst du selbst nachzählen ...

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • Gandu
    neues Mitglied
    Beiträge
    9
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    11. Oktober 1957 (68)
    • 11. März 2008 um 09:30
    • #40

    hallo bk,
    erstmal danke für deine rasche (hilfreiche) antwort.
    ich merke schon, das ich es nicht bereuen werde, mich bei diesem forum angemeldet zu haben.

    aber zurück zur 9kreuzer.
    wieso gibt es eigendlich diese drei typen, wurde aus typ3 der typ2 und aus 2 dann typ1? fehlerkorrektur.
    auf deinen tip von hundert 9kreuzer marken, nach typen auszusortieren.
    ich weiß wie schwer es ist typ1 in besserer farbe zu bekommen, mir fehlen (leider) die zwei teuren.
    wenn es schon schwer genug ist einzelmarken des typ1 zu finden, wie schwer muß es dann sein paare mit verschiedenen typen zu finden.
    bis vor kurzem wusste ich gar nicht das dies möglich ist, da weder michel noch p.sem dies in ihren werken erwähnen.
    das paar (siehe anhang) ist meines erachtens links typ3, rechts typ1
    farbe in aa oder c, da hab ich noch so meine schwierigkeiten.

    danke im vorraus
    sammlergruß an alle
    Gandu

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