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Bayern 9 Kreuzer grün, welcher Typ?

  • Xeno
  • 25. Februar 2008 um 09:50
  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. September 2009 um 20:08
    • #261

    Hallo kreuzer,

    Brief unter 1 Loth, vermutlich von 1861-62, über 20 Meilen nach Taxis gem. Postvertrag Bayern - Taxis vom 1.5.1851.

    Marke wohl eine 5d Type III. Der offene 145 von Fürth sollte etwas besser sein, viellicht das nächste Mal etwas mehr Wert darauf legen. :)

    Die Marke könnte ein Randstück sein - aber das ist nicht wirklich finanziell relevant. Von Fürth sind an den Banquier Wertheimber in Frankfurt sicher ein paar Dutzend Briefe bekannt.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • kreuzer
    erfahrenes Mitglied
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    10. September 1983 (42)
    • 10. September 2009 um 20:21
    • #262

    Danke!

    Was bedeutet eigentlich das "recommandirt" und der Charge-Stempel?

    Viele Grüße

    kreuzer

  • mr920
    aktives Mitglied
    Beiträge
    124
    • 10. September 2009 um 22:25
    • #263

    Recommandirt bedeutet, daß der Absender Einschreiben wünscht. Der Chargestempel ist ein Poststempel und heißt übersetzt "bezahlt", was bedeutet daß, das Einschreiben auch bezahlt wurde.

  • kreuzer
    erfahrenes Mitglied
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    10. September 1983 (42)
    • 11. September 2009 um 04:54
    • #264

    Ok, danke. Und Rückschein heißt dann recipisse? Sehe ich das richtig?

    Viele Grüße

    kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. September 2009 um 05:38
    • #265

    Hallo kreuzer,

    oh jeh, kaum ist man weg, geben Leute Auskünfte, die das besser vermeiden sollten. :(

    "Recommandirt" heißt wörtlich "empfohlen" und drückte aus, dass der Brief besonders wichtig war (dem Absender, dem Empfänger oder beiden). Es ist französisch, der damaligen und heutigen Postsprache.

    Da Bayern zu Napoleons Zeiten stark frankophil war, entlieh man sich das Wort "Chargé", welches in Bayern das gleiche ausdrückte, aber wortwörtlich "beschwert" hieß.

    Beides würden wir heute mit eingeschrieben übersetzen.

    Eingeschriebene Briefe mussten von der Hand des Absenders als solche gekennzeichnet sein. Er musste also einen der folgenden Vermerke, in der Regel unten links bei dem frei - Vermerk, anbringen:

    Recommandirt, Chargé, bestens empfohlen, gegen Schein, gegen Postschein oder gegen Recepisse. Diese Termini bedeuten alle das gleiche.

    Der Absender konnte die Chargégebühr bezahlen, musste es aber ab dem 1.1.1861 nicht. Auch gab es Absender, deren Schreiben immer als recommandirt zu behandeln waren, die aber nie etwas dafür bezahlten.
    Soviel zu dem verfehlten Satz von mr920, dessen postgeschichtliches Wissen, so er welches haben sollte, sich nicht auf Bayern erstreckt.

    Der Stempel sollte nur anzeigen, dass es ein eingeschriebenes Poststück war, auf das gut aufzupassen war. Mit der Bezahlung hat der Stempel natürlich nichts zu tun.

    Wenn du in der Suche "Portochargébriefe" eingibst, wirst du noch etwas mehr darüber lernen können.

    Der Rückschein hieß Retour - Recepisse. Erst viel später (ab den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts) wird verkürzend auch von Absendern nur noch "gegen Schein und Recepisse" geschrieben.
    Auch dann wußte die Post, was es geschlagen hatte.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • kreuzer
    erfahrenes Mitglied
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    10. September 1983 (42)
    • 11. September 2009 um 06:00
    • #266

    Danke für diese umfassende Antwort. Bin jetzt wieder ein Stück schlauer im Bereich der bayerischen Postgeschichte. Werde gleich heute Abend mal die Suchfunktion bemühen und mich um weiteres Wissen über die "Portochargébriefe" bemühen.

    Viele Grüße

    kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. September 2009 um 06:20
    • #267

    Hallo kreuzer,

    so machst du es richtig.

    Kleiner Tipp: Hier im Forum wurde schon viel wichtiges und richtiges geschrieben (nicht von mr920), so dass du viele Abende lang tolle Stücke betrachten und zahlreiche Informationen dir erlesen kannst.

    Ich würde, von Geburtstagen abgesehen, erst lesen und lernen, und mich dann auf die Suche nach den Objekten der Begierde machen.

    Ich weiß, dass es anders herum leichter und schöner ist, aber es bleibt der einzig gangbare Weg, wenn man zukünftige Pleiten und Pannen vermeiden will.

    Das ist ja der riesengroße Vorteil eines guten Forums - man kommt an Wissen, für das man nicht Mitglied in einem Club werden muss, kein Geld auszugeben braucht und sich auch sonst nicht großartig bemühen muss. Man muss nur die Suchfunktion benutzen und die zahlreichen Threads von Bayern der letzten Jahre durchlesen - dann kannst du gar nicht anders, als ein guter Sammler zu werden. Bei Fragen, je mehr, je besser, weißt du ja, an wen du dich wenden kannst. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mr920
    aktives Mitglied
    Beiträge
    124
    • 11. September 2009 um 17:19
    • #268

    Hallo kreuzer,
    Mit meiner Erläuterung habe ich mich konkret auf deinen Brief bezogen. Die Erläuterung ist 100% richtig. "bayernklassisch" sieht halt den Wald vor lauter Bäumen nicht. Seine Übersetzungs- und Interpretationskünste sind übrigens nicht gerade empfehlenswert. Nochmals zum Verständnis: Wenn jemand heute, wie damals, einen Einschreibbrief aufgeben möchte, dann muß er das sagen. Dies geschah natürlich oft auch schriftlich (hier das recommandirt) , wenn der Absender sicher gehen wollte, daß der Brief auch tatsächlich eingeschrieben wird. Besonders auch dann, wenn ein dritter mit der Aufgabe des Briefs bei der Post betraut wurde. Der Chargestempel auf deinem Brief ist ein postalischer Stempel, somit ein richtiger Einschreibebrief. Das war´s schon, nicht mehr und nicht weniger. "bayernklassisch" hat es sich angewöhnt, selbst einfachste Selbstverständlichkeiten zu verkomplizieren. Das ist aber gar nicht nötig.

  • mikrokern
    erfahrenes Mitglied
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    13. Juli 1962 (63)
    • 11. September 2009 um 17:49
    • #269
    Zitat

    Original von mr920
    Hallo kreuzer,
    Mit meiner Erläuterung habe ich mich konkret auf deinen Brief bezogen. Die Erläuterung ist 100% richtig. "bayernklassisch" sieht halt den Wald vor lauter Bäumen nicht. Seine Übersetzungs- und Interpretationskünste sind übrigens nicht gerade empfehlenswert. Nochmals zum Verständnis: Wenn jemand heute, wie damals, einen Einschreibbrief aufgeben möchte, dann muß er das sagen. Dies geschah natürlich oft auch schriftlich (hier das recommandirt) , wenn der Absender sicher gehen wollte, daß der Brief auch tatsächlich eingeschrieben wird. Besonders auch dann, wenn ein dritter mit der Aufgabe des Briefs bei der Post betraut wurde. Der Chargestempel auf deinem Brief ist ein postalischer Stempel, somit ein richtiger Einschreibebrief. Das war´s schon, nicht mehr und nicht weniger. "bayernklassisch" hat es sich angewöhnt, selbst einfachste Selbstverständlichkeiten zu verkomplizieren. Das ist aber gar nicht nötig.

    Hallo mr920,

    mit Verlaub, aber bayern klassisch hat nichts "verkompliziert", sondern richtiggestellt.
    Er hat auf die Gleichbedeutung von "recommandiert" und "Charge" hingewiesen und klargestellt, dass letzteres nichts mit "bezahlt" zu tun hat, und schon gar nicht das deutsche Wort für "bezahlt" ist.

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. September 2009 um 17:54
    • #270

    Hallo mr920,

    Zitat

    Der Chargestempel ist ein Poststempel und heißt übersetzt "bezahlt", was bedeutet daß, das Einschreiben auch bezahlt wurde.

    Chargé heißt "bezahlt"? Ehrlich? Erfindest du gerade französisch neu?

    Weil es alle bis auf dich hier verstanden haben: Der Chargéstempel heißt "Einschreiben", nicht bezahlt. Auf welchen Brief sich das bezieht ist völlig gleichgültig.

    Zitat

    Der Chargestempel auf deinem Brief ist ein postalischer Stempel, somit ein richtiger Einschreibebrief.

    Was für ein Stempel soll es denn sonst sein, der des Uhrmachers?

    Was ist ein richtiger Einschreibebrief? Was wäre ein falscher Einschreibebrief?

    Wenn dir die Fachtermini des 19. Jahrhunderts fremd sind, dann laß doch einfach das Kommentieren von Briefen, wenn es dich überfordert.

    Zitat

    Seine Übersetzungs- und Interpretationskünste sind übrigens nicht gerade empfehlenswert.

    Woran machst du das fest?

    Sammlergruß von bayern klassisch

  • mr920
    aktives Mitglied
    Beiträge
    124
    • 11. September 2009 um 18:15
    • #271

    hallo bk und mikrokern,
    Sich um diese Selbstverständlichkeiten zu streiten ist lächerlich. Es ist klar, was gemeint ist, und das war´s dann auch von meiner Seite. Etwas mehr Gelassenheit würde euch beiden gut tun...

  • bayern klassisch
    Gast
    • 11. September 2009 um 18:20
    • #272

    Hallo mr920,

    kannst du meine Fragen nicht beantworten, oder willst du nicht?

    Sammlergruß von bayern klassisch

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    656
    • 26. September 2009 um 18:37
    • #273

    Hallo,

    hier habe ich mal wieder drei grüne 9-Kreuzer-Marken, alle noch nicht farbgeprüft und im Tageslicht fotografiert, weil so die Farbwiedergabe den Originalen näher kommt als bei meinem Scanner. Sie sind allerdings etwas überbelichtet, wirken also in natura kräftiger und nicht so blass.

    Die Typen sind eindeutig (links II mit lediglich oben beschädigtem Wertkästchen; mittig und rechts III). Bei den Farben scheiden die typisch wässrige aa und d wohl von vornherein aus, mein Tipp wäre daher:

    links 5 c
    mittig 5 a
    rechts 5 b

    Liege ich mit dieser Einschätzung richtig?

    Vielen Dank im Voraus und beste Sammlergrüße

    philnum

  • bayern klassisch
    Gast
    • 26. September 2009 um 19:11
    • #274

    Hallo philnum,

    wenn deine Kamera einigermaßen fotographiert, müsstest du mit deiner Einschätzung Recht haben. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 1. Oktober 2009 um 19:45
    • #275

    Hallo Freunde

    Ich habe eben diesen Brief bekommen. Der Brief der von Augsburg nach Chemnitz in Sachsen 1859 gelaufen ist, ist korrekt mit 9 Kreuzer frankiert.

    Meine Frage hier ist ob die Marke hier ein Typ ein oder zwei ist (oder Typ 1 1/2). Wie ich es sehe ist die Marke ganz ähnlich Luitpolds vorher gezeigte Marke. Damals könnten die Experten sich nicht so einigen.

    Hoffe dass der Bild gut genug ist.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. Oktober 2009 um 19:50
    • #276

    Hallo Nils,

    für mich eine sehr schöne 5d Type I. Prima. :)

    Ich wundere mich schon lange nicht mehr, was so alles den Weg nach Norwegen findet ... :rolleyes:

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 1. Oktober 2009 um 20:08
    • #277

    Hallo bayern klassisch

    Besten Dank für deine Bestätigung.

    Nicht nur schöne Brief sind nach Norwegen gekommen, auch meine schöne Frau habe ich von Deutschland "geholt". :):D

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. Oktober 2009 um 20:14
    • #278

    Hallo Nils,

    dass man deine schönen Bayern - Briefe für (viel) Geld bekommt, ist verständlich.

    Aber was musstest du tun, um deine Frau zu bekommen? :D :D

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 1. Oktober 2009 um 20:30
    • #279

    Hallo Ralph

    Ich bin doch nicht anders ausgestattet als anderen.
    Wir Norwegern sind ganz normal
    Was glaubst du???

    :D :D :D :D :D :D

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 2. Oktober 2009 um 06:52
    • #280

    Hallo Bayern-Nils,

    auch von mir Glückwünsche zu der schönen 9 Kreuzer grün, Type 1 auf einem Klasse-Brief.
    Den hätte ich auch gerne. So oft findet man die Type 1 auf Brief nicht; und dann noch so schön!!

    (Aber auch zu Deiner schönen Frau aus Deutschland meinen Glückwunsch :) :) :))

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

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