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Bayern - 6 Kr. braun 4 II - Platte 1?

  • Luitpold
  • 5. Februar 2008 um 18:26
  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. November 2010 um 15:38
    • #441

    Hallo Schnulli,

    hast du einen Brief oder nur ein leeres Kuvert?

    Es dürfte sich um eine 4II Platte 2 handeln, auch wenn das Bild nicht viel her gibt.

    Mit 6 Kr. Franko war es ein Brief der 2. Gewichtsstufe, was innerhalb der Pfalz nicht so häufig ist.

    Hinten wird es schwierig zu lesen - vlt. sollte jemand den Brief Herrn Zumstein abliefern, der ihn dann weiter schicken sollte. So etwas kam vor.

    Links könnte es "fr(anco) Expres" heißen, was aber auf den Brief keine Auswirkung gehabt hat, da es wohl eher die Anweisung an einen Privaten war, den Brief schnell zu Herrn Zumstein zu tragen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Schnulli
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    • 25. November 2010 um 15:49
    • #442

    Der Brief hat keinen Inhalt. Die Gebühr von Bergzabern in die Nähe von Frankenthal hätte wohl für einen einfachen Brief 3 Kr erfordert. Zusammen mit der Charge-Gebühr könnten es die 6 Kr. ergeben, die genommen wurden. Das war der Hinweg an den Gutsbesitzer Renselhuber in Lambsheim. Unten links lese ich gegen Schein.

    Die schwach gekreuzte Vorderseite legt mir nah, dass das Kuvert ein zweites Mal vom Gutsbesitzer in Lambsheim verwendet worden ist und nach Dürkheim lief an Herrn Zumstein.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • bayern klassisch
    Gast
    • 25. November 2010 um 16:02
    • #443

    Hallo Schnulli,

    da muss ich etwas erklären:

    Briefe innerhalb der Pfalz kosteten immer 3 Kr. bei einfachem Gewicht. Daher: 2. Gewicht = 6 Kr. Franko.

    Die Chargégebühr betrug 6 Kr. und wurde damals bar erhoben, also nichts mit Marken usw..

    Das liegende große X war das internationale Zeichen der vollständig erfolgten Frankatur.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Schnulli
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    • 25. November 2010 um 16:07
    • #444

    Oben rechts auf dem Brief steht N2. Ist das evtl. die Gewichtsangabe? Der Brief von Lambsheim nach Dürkheim ist dann wohl mit einem privaten Boten befördert worden oder? Der Stempel von Dürkheim ist dann jedoch nicht zu erklären. Zu welchen Kosten der Post der Brief also von Lambsheim nach Dürkheim befördert wurde, bleibt wohl ein Geheimnis.

    Es grüßt alle Leser der Schnulli

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 29. November 2010 um 13:35
    • #445

    Hallo Bayernfreunde,

    Sem bietet auf seiner nächsten Auktion am 18. Dezember einen tollen Brief an - siehe Scan aus dem neuen Auktionskatalog. Ich hoffe, Herr Sem wird nichts dagegen haben, wenn ich den Brief hier zeige.

    Es handelt sich um eine MiNr. 4I auf Brief vom 26.12.1850, der zuerst als normaler Brief von Regensburg aus nach Aschaffenburg gelaufen ist und von da aus als Feldpostbrief weiterbefördert wurde (nach Kassel). Herr Sem hat den Brief auch noch ausführlicher als in seiner Auktionsbschreibung im letzten Rundbrief der Arge Bayern (klassisch) beschrieben.

    In diesem Zusammenhang möchte ich mein "kleines Brüderchen" zu diesem Brief zeigen. Mein Brief lief im August 1851 von Regensburg nach Bamberg.
    Die Anschrift ist ansonsten identisch. Nur handelt es sich bei meinem Brief um eine simple 4 II Platte 1 auf einem ganz normalen Frankobrief (ohne Weiterbeförderung mit der Feldpost).
    Aber dafür war mein Brief dann auch seinerzeit etwas billiger. :D :D

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

    Bilder

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  • mikrokern
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    • 29. November 2010 um 13:40
    • #446

    Hallo Bayern-kreuzer,

    sehr schöner Brief!
    Ersteiger Dir doch den mit der 4I, und schon hast Du die Grundlage für eine perfekte Seite! ;)

    Gruss

    µkern

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 29. November 2010 um 13:58
    • #447

    ........ bei 6 Richtigen im Lotto würde ich mir das mal überlegen. Aber da ich kein Lotto spiele, wird das wohl nichts werden. :D ;)

    Viele Grüße
    bayern.kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. November 2010 um 14:46
    • #448

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    die paar Tausend Euro wirst du doch wohl noch erübrigen können, oder?

    Dann halt ein paar Wochen Abends kalt gegessen und der Preis ist glatt vergessen.

    Ein Unikat ist es nicht, es gibt noch zwei davon ... nein, deinen meine ich nicht, sondern nur die mit der Feldpost beförderten. ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nerv
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    • 6. Dezember 2010 um 20:32
    • #449

    ... nichts außergewöhnliches,aber ein sauberes Stück vom 27.10.1856 mit GMr. 78 + HKS Erlangen - gelaufen über Regensburg nach Waldmünchen.
    Nettes Exemplar für die Mühlradstempelsammlung.

    Schöne Grüße
    Bayern-Nerv
    Volker

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    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

    Einmal editiert, zuletzt von Bayern-Nerv (6. Dezember 2010 um 20:33)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 6. Dezember 2010 um 20:53
    • #450

    Hallo Bayern-Nerv,

    kein übler Brief. Wo liegt denn die Kreuzhütte bei Waldmünchen?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nerv
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    • 7. Dezember 2010 um 11:45
    • #451

    ... gibt es mehrere Möglichkeiten, so z. B. in diesem thread ein paar Seiten vorher lesen, oder alternativ bei wikipedia nachlesen, oder wenn man es denn dann immer noch nicht drauf hat, hier nachfragen, ich glaube mich ganz schwach zu erinnern, daß ein unheimlich neugieriger Mensch ganz selbstlos schon mehrfach was hierzu geschrieben hat. ;) :jaok: :D

    Schöne Grüße
    Bayern-Nerv
    Volker

    Nimm dir im Leben ruhig die Zeit zum Sammeln und genieße einen guten Wein - denn die gesammelte Zeit nimmt dir irgendwann das Leben und dann wird man um dich weinen. (V.R.)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Dezember 2010 um 16:29
    • #452

    Hallo Bayern-Nerv,

    ich wollte nur rückfragen, ob dir die Besonderheit mit Waldmünchen und der Kreuzhütte noch geläufig war und stelle erfreut fest, dass dem so ist. :)

    Meine neueste Errungenschaft zeigt eine 20 Kr. Frankatur, wie man sie auch nach langer Sammlerkarriere nicht häufig im Sediment seines Gedächtnisses abgespeichert findet:

    Lindau, den 21.11.1855 nach Genua im Königreich Sardinien. Was ist das Besondere an dem Brief und was das Besondere im Besonderen?

    Und wie kommen die 20 Kr. zustande und was bedeuten die siegelseitigen postalischen 6 und 8 überhaupt?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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  • mikrokern
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    • 8. Dezember 2010 um 17:41
    • #453

    Hallo bayern klassisch,

    zunächst mal Glückwunsch zu dem tollen Brief. Wer hätte den nicht gern erworben... ;) X(
    Also, dann versuch ich mal mein Glück:
    Nach dem Postvertrag vom 1. Jan 1854 war ein Brief aus Bayern bis zu 1 Loth mit 16 resp. 20 Kr ins Kgr. Sardinien zu frankieren, abhängig von Leitweg und sardischem Rayon (4 Kr im ersten, 8 Kr für den zweiten, über 10 Meilen von der österr. Grenze entfernt). Hier wurde Leitweg Schweiz gewählt (eine der Besonderheiten, da eigentlich nur Briefe aus der Rheinpfalz über Basel spediert wurden, ansonsten war Innsbruck-Verona der Standard).
    Dafür ergab sich folgende Portozusammensetzung: 9 Kr bis Postvereinsgrenze, 3 Kr für die Schweiz, und 8 Kreuzer für den2. sardischen Rayon.
    Besonderheit in der Besonderheit: der Stempel "VIA DI SVIZZERA", der den Leitweg nochmals unterstrich?

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Dezember 2010 um 17:46
    • #454

    Hallo mikrokern,

    prima! So war es - und der Stempel Via die Svizzera kam in Mailand auf Briefe aus dem Postverein über die CH nach und über die Lombardei zum Einsatz.

    Aber was bedeuten die 6 und 8 auf der Siegelseite?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mikrokern
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    • 8. Dezember 2010 um 17:53
    • #455

    Hallo bayern klassisch,

    da kann ich nur mutmassen - vielleicht die Umrechnung der Sardinien zustehenden 8 Kr rheinisch in 6 Kr C.M. in sardischer Währung?

    Gruss

    µkern

  • kreuzer
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    • 8. Dezember 2010 um 17:54
    • #456

    Hallo bayern klassisch,

    herzlichen Glückwunsch zu dem schönen Brief.
    Hinsichtlich der siegelseitigen Zahlen kann ich nur spekulieren, aber eventuell 6 Kreuzer für den Schweizer Transit und 8 Kreuzer Weiterfranco für den zweiten sardischen Rayon?

    Viele Grüße

    kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Dezember 2010 um 18:45
    • #457

    Hallo ihr Zwei,

    das war die Lösung - 6 Kr. Conventionsmünze verlangte das Kgr. Sardinien von Österreich (mit dem man ja im Postaustausch stand und nicht mit Bayern) für Briefe in den 2. sardischen Rayon als Weiterfranko.

    Im Postverein galten die bayerischen Kreuzer den österreichischen gleich. Aber weil wir es hier mit dem Ausland zu tun hatten, musste Österreich sich schadlos halten und nach der echten Währungsparität von Bayern das Weiterfranko einfordern.

    Da 6 Kr. CM gerundet 7 Kr. rheinisch entsprachen, hätte Bayern eigentlich nur diese von seinen Korrespondenten fordern dürfen, so dass wir eine 19 Kr. Frankatur vor uns haben müssten. In Baden und Württemberg reduzierte man die öster. 6 Kr. CM auch korrekt in 7 Kr. rheinisch, aber Bayern wäre nicht Bayern, wenn sie nicht sein eigenes Süppchen kochen würde - daher rundete man auf Kosten der Kundschaft großzügig auf.

    Den habt ihr schnell gelöst - Klasse!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 8. Dezember 2010 um 20:15
    • #458
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo ihr Zwei,

    das war die Lösung - 6 Kr. Conventionsmünze verlangte das Kgr. Sardinien von Österreich (mit dem man ja im Postaustausch stand und nicht mit Bayern) für Briefe in den 2. sardischen Rayon als Weiterfranko.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Hallo bayern klassisch

    Schöner und interessanter Brief :)
    Ich verstehe aber nicht sehr gut deine Erklärung zu diesem Brief. Warum schreibst du so viel über Österreich wenn der Brief über Schweiz lief?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Dezember 2010 um 20:41
    • #459

    Hallo Nils,

    der Brief lief von Lindau über die CH nach Mailand ("Via di Svizzera"). Daher wurden auch 9 Kr. für den Postverein (= Bayern) bezahlt. Aus Lindau in die CH hätte es ja nur 3 Kr. gekostet. ;)

    Da er aber über die österreichische Lombardei lief und der Austausch mit dem Kgr. Sardinien in Kr. CM stattfand, hatte Österreich schon viel mit diesem Brief zu tun.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    5. August
    • 8. Dezember 2010 um 20:45
    • #460

    Lieber bayern klassisch,

    danke für das Zeigen dieses sehr schönen und noch interessanteren Briefes ! :)

    Postgeschichte vom Feinsten.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

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