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Bayern - 6 Kr. braun 4 II - Platte 1?

  • Luitpold
  • 5. Februar 2008 um 18:26
  • Bayern-Nils
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    29. April 1962 (63)
    • 9. November 2008 um 13:26
    • #141

    Hallo Luitpold

    Besten Dank für dein schöne Antwort.
    Ja, ein eigenen Thread für Stempeln und fehlenden Stempel wäre sehr gut. Ich stimme zu. Öffnest du ein?

    Ich glaube es gibt kein Schnee nirgends in Norwegen noch. Winter ist nicht immer Winter. Wo ich wohne sehen wir so wie so selten Schnee. Hier regnet es jetzt wie bei dir.

    Viele Grüsse
    Bayern-Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 9. November 2008 um 16:25
    • #142

    Hallo Luitpold,

    danke, dass du die Vorschriften verinnerlicht hast und auch die passende Antwort aus 1844 parat hattest. Klasse. :) Du bist schon in der richtigen ARGE, Kompliment.

    Ihr beide könnt ruhig einen Stempel - Thread eröffnen; ein wenig könnte ich auch dazu beitragen ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Erdinger
    aktives Mitglied
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    345
    • 10. November 2008 um 10:56
    • #143

    Lieber Bayern-Nils,

    Zitat

    Kann jemand noch dazu der Schreiben rückseitig deuten werde ich sehr froh.

    das heißt "Eisenhofersche Gant Betr[effend]" und dürfte ein Registraturvermerk der Magistratskanzlei sein, in der das Schriftstück abgelegt wurde.
    "Gant" bedeutet Konkursverfahren.

    Liebe Grüße vom
    Erdinger

  • Bayern-Nils
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    • 10. November 2008 um 11:39
    • #144

    Besten Dank Erdinger. :) :) :)

    Viele Grüsse
    Bayern-Nils

    NEH

  • wissbegierig
    aktives Mitglied
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    194
    • 20. Dezember 2008 um 13:43
    • #145

    Hallo miteinander,
    sind die grünen Striche auch als Bestellgeld zu deuten?
    Interessantes geht aus dem Innenleben des Briefes hervor. Er wurde in Mannheim geschrieben, trägt aber einen Ludwigshafener Stempel.
    Um 3 Kreuzer zu sparen wurde er also auf die linksrheinische bayrische (Pfälzer) Seite gebracht. Richtig gedeutet?
    Das erinnert mich an die Beiträge zu blauen 3 Kreuzer Marke, an Ulm/Neu-Ulm.
    Nur das dies die "richtige" Richtung ist, während man sich von Mannheim erst mal vom Ziel in München wegbewegt! Wahrscheinlich ging er dann wieder über Mannheim nach München zurück?!
    Grüße von wissbegierig

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  • sys1849
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    9. Januar 1962 (64)
    • 20. Dezember 2008 um 14:02
    • #146

    Hallo Wissbegierig,

    die grünen Striche würde ich als nachträglich aufgemalt ansehen.
    Einen festen Bestellgeldvermerk wie im Thurn und Taxis Gebiet
    gab es in Bayern bei Briefen, die von einem Postamt per privatem
    Boten an den Empfänger zugestellt wurden. Die Empfänger lagen
    überwiegend abgelegen von den Postrouten.
    In München war dies nicht der Fall, hier wurde die Post von den
    Postboten direkt zugestellt und das kostete kein zusätzliches Bestellgeld.

    Deine Überlegung mit der Einsparung von 3 Kr. bei Aufgabe des Briefes
    in Ludwigshafen (gehörte ja damals zu Bayern) ist richtig; dieses Verfahren
    wurde häufig angewendet wenn an den Grenzen der altdeutschen Staaten
    zu Bayern zwei Orte dicht nebeneinander lagen:
    Die Kombinationen Ulm/Neu Ulm; Frankfurt/Aschaffenburg und auch
    Mannheim/Ludwighafen sind häufig belegt.

    Dein gezeigter Brief wurde in Ludwigshafen aufgegeben und ging auch
    von dort direkt nach München.Falls auf der Rückseite keine weiteren Stempel
    abgeschlahgen sind, dürfte der Brief per Bahnpost versandt worden sein.

    Grüße
    Wilfried

  • wissbegierig
    aktives Mitglied
    Beiträge
    194
    • 20. Dezember 2008 um 14:15
    • #147

    Hallo sys1849,
    danke für die Erklärungen. Rückseitig ist nur der Zweizeiler von München mit 29. April 1857 zu finden.
    Grüße
    wissbegierig

  • oisch
    aktives Mitglied
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    • 8. Januar 2009 um 22:09
    • #148

    Guten Abend,

    im Rahmen dieses threads möchte ich als meine neueste Erwerbung eine 6 Kr braun Mi.-Nr. 4-II-2 auf Brief - 1 Loth / 10-20 Meilen von Bamberg nach Jena vom 10.10.1856 - also kurz vor der "Umtauschzeit" - zeigen.

    An sich absolut nichts Besonderes - wäre da nicht der Mühlradstempel "20" mit weitem Abstand zwischen der "2" und der "0". Dieser Stempel ist laut Sem-Handbuch bislang nur in der zweiten Verteilung für Arnstein aufgeführt, war aber offensichtlich einige Wochen vor der Umtauschzeit noch in Bamberg im Einsatz und ging dann anschließend nach Arnstein.

    Zusammen mit einem Brief der 2-IV vom 29.09.1856, den ich bereits vor einigen Monaten im 3 Kr. blau thread gezeigt habe, liegen mir somit schon zwei Belege für die Verwendung dieses Mühlradstempels in Bamberg in der Endphase der ersten Verteilung vor

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 9. Januar 2009 um 06:25
    • #149

    Hallo Oisch,

    wenn das keine schöne farbige Seite gibt, fress ich einen Besen! :D

    Vielleicht lässt sich der Stempel mit der weiten 20 noch in den September hinein verfolgen. Wir sollten alle bei Bamberg 1856 mal genauer hinsehen.

    Liebe Grüsse und danke fürs Zeigen der schönen Briefe sagt bayern klassisch

  • KArnoldBln
    Stamm Mitglied
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    25. Februar
    • 14. Januar 2009 um 11:41
    • #150

    Welche Platte ist das denn??

    KLaus

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    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Januar 2009 um 12:28
    • #151

    Hallo Klaus,

    linke Marke 4II Platte 1, rechte Marke 4II Platte 2.

    Gruß von bayern klassisch

  • KArnoldBln
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    25. Februar
    • 14. Januar 2009 um 14:36
    • #152

    Vielen Dank Bayern klassisch...hätte da noch eine braune 9er und 3 rote 3er, aber die stell ich dann in den dazugehörigen Threat OK?

    Forschungsgemeinschaft DDR Plattenfehler

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  • VorphilaBayern
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    • 28. Januar 2009 um 15:48
    • #153

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte aus meiner Heimatsammlung einen Brief
    mit einer sehr farbfrischen 6 Kr Marke zeigen.
    Briefhülle (ohne Jahresangabe) von Kemnath
    an das Königliche Berg - und Hüttenamt
    in Fichtelberg.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Roda127
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    • 30. Januar 2009 um 15:43
    • #154

    Hallo an alle,
    ich möchte aus unserer Heimatsammlung noch einen Beleg vorstellen.
    Es handelt sich um einen Laufzettel der Fahrpost aus dem Jahre 1854von Lichtenfels nach München, mit ich denke einer vorausentwerteten 6 Kr. Marke. Ich denke es ist eine 4 II Platte 2. Ist das richtig?
    wäre schönwenn ich von den Spezialisten noch weiteres über den Beleg zur Beschreibung erfahren könnte.
    Viele Grüße
    Roda 127

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    suche immer Belege von Roda / Stadtroda für meine Heimatsammlung

  • mikrokern
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    • 30. Januar 2009 um 15:50
    • #155

    Hallo Roda127,

    sehr schöner Laufzettel, sehe aber nicht, warum es sich um eine Vorausentwertung handeln sollte.
    Warum glaubst Du das?

    Gruss

    µkern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. Januar 2009 um 16:03
    • #156

    Hallo Roda127,

    du hast einen gebührenpflichtigen Laufzettel mit einer 4II Platte 1.

    Damit solch ein Postformular auf die Reise gehen konnte, mussten ein paar Bedingungen erfüllt sein:

    1) Zuvor musste eine Fahrpostsendung scheinbar in Verlust geraten sein.

    2) Mit dem Postschein in der Hand ging der Absender zur Post nach Lichtenfels und brachte seine Zweifel an der korrekten Zustellung vor.

    3) Der Expeditor fragte, ob er vom Absender ein Schreiben hätte, dass die fragliche Sendung ihm nicht zugegangen war.

    4) Der Absender verneinte dies (wunderte sich aber, dass vom Empfänger noch kein Feedback zu seiner Sendung vorhanden war und wollte es jetzt genauer wissen).

    5) Der Expeditor bot ihm eine Nachforschung per Laufzettel an, die 12 Kr. generell kostete, plus die Kosten eines einfachen Briefes der Briefpost nach dem bayerischen oder Postvereinstarif. Hier waren also 12 Kr. plus 6 Kr. für die Frankierung zu zahlen. Die Chargégebühr war in den 12 Kr. für den Laufzettel enthalten!

    6) Für den Laufzettel galt es nun, dieselbe Route abzulaufen, wie das ihm zugrunde liegende Poststück.

    7) Jede Poststelle hatte bei Ankunft des LZ zu prüfen, ob ihr damals das Fahrpoststück zugegangen war, wenn ja, dies im Laufzettel zu bescheinigen und nun diesen an die nächste Poststelle weiter zu leiten.

    8) Konnte eine Poststelle zwar den Eingang feststellen, aber nicht den Ausgang nachweisen, so blieb sie für den entstandenen Schaden haftbar.

    In diesem Falle musste die Königlich Bayerische Postverwaltung den Schaden ersetzen und hielt sich an dem Übeltäter schadlos, notfalls über dessen Kaution!

    9) War alles in Ordnung mit der Sendung, wurde vom Empfänger unter Hinzusetzung seines Namens und Standes mit dem Datum der Erhalt der Sendung bescheinigt, und der Laufzettel "vollzogen" der Aufgabepost zurück gesandt.

    10) Diese setzte den Auftraggeber (Absender) von dem Eingang des vollzogenen Laufzettels in Kenntnis und gab ihn gegen Unterschriftsleistung heraus.

    11) Stellte sich heraus, dass ein Poststück in Gewahrsam der Postverwaltung gestohlen oder verschwunden war, waren die Kosten für den Laufzettel dem Auftraggeber (Absender) zu erstatten.

    Du müsstes mal lesen, was die Fahrpostexpeditionen innen geschrieben haben, um letztlich zu erkennen, welcher Fall vorliegt.

    Eine Vorausentwertung kann ich nicht erkennen; ich kenne auch keine von Lichtenfels. Auch in meiner Literatur (20 Regalmeter) konnte ich nichts finden ...

    Du weißt schon, dass Laufzettel, selbst mit defekten Marken, noch immer dreistellige Beträge kosten?

    Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiter helfen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Roda127
    neues Mitglied
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    19. Juli 1957 (68)
    • 30. Januar 2009 um 16:48
    • #157

    Hallo bayern klassisch und mikrokern,

    danke für die Antworten. Vor allem für die so ausführliche von bk.
    Ich hatte letztens mal einen Artikel über Vorausentwertungen gelesen weis aber nicht mehr wo. Ich dachte die Marke ist fast zentrisch abgestempelt und unten links sind irgendwelche Schmierungen, evtl. von einem anderem Stempelabschlag. aber ich bin Laie und hoffe hier viel zu lernen. Einiges habe ich schon begriffen. Hätte ja sein können.
    Zum Inhalt, da ich diesen nur teilweise lesen bzw. entziffern kann habe ich noch 2 Scans desselben gemacht. Wenn Ihr mal Zeit habt und Euch damit befassen könnt würde ich mich freuen. Danke.
    bayern klassisch - Der Laufzettel hat unseren Verein einen hohen dreistelligen Betrag gekostet.
    Viele Grüße
    Roda 127

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    suche immer Belege von Roda / Stadtroda für meine Heimatsammlung

    Einmal editiert, zuletzt von Roda127 (30. Januar 2009 um 16:53)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. Januar 2009 um 17:51
    • #158

    Hallo Roda127,

    das mit dem Preis ist in Ordnung - ich wollte nur wissen, ob der Wert erkannt wurde, nicht dass ein solches Stück für 1,99 Euro in der Vereinsgrabbelkiste landet ... ;)

    Der Inhalt ist interessant: Weil der Absender vergessen hatte, einen Betreff oder ein Aktenzeichen anzugeben, sich also nicht genannt hatte, konnte der Empfänger, die Direktion der königlichen Bahn- und Verkehrsanstalten, niemanden über den Erhalt der Wertsendung von 95 Gulden und 28 Kreuzer informieren.

    Daher quittierte man als Empfänger den Erhalt des "Wertpaquetchens", fragte aber nach, worum es dabei gegangen war und wollte weitere Informationen vom Absender erhalten.

    Wie du auf dem 2. Scan unten rechts siehst, hat sich das noch bis 1855 hingezogen.

    Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch

  • KArnoldBln
    Stamm Mitglied
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    25. Februar
    • 10. Februar 2009 um 14:46
    • #159

    Welche Platte ist dies ?? Danke

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. Februar 2009 um 14:47
    • #160

    Hallo,

    eine 4II Platte 2.

    Grüsse von bayern klassisch

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