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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Handeln, Haben, Horten

  • Newsbot
  • 27. Januar 2008 um 10:52
  • Newsbot
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    647
    • 27. Januar 2008 um 10:52
    • #1

    Briefmarken sammeln gilt gerade unter jungen Menschen oft als langweilig. Doch diese Ansicht täuscht: Als Spekulationsobjekt können Postwertzeichen durchaus interessant sein – zumindest wenn man über das notwendige Wissen und Verhandlungsgeschick verfügt.


    Dies gilt vor allem in Deutschland. Obwohl der Boom um die Briefmarke bereits Anfang der 80er-Jahre vorerst endete, ist der deutsche Markt noch immer der größte der Welt. Jedes Jahr werden hierzulande Postmarken für deutlich über 400 Millionen Euro verkauft. Allein über 500 Unternehmen haben sich auf den Handel spezialisiert, von denen allerdings die größten zehn gut 80 Prozent des Gesamtmarkts abdecken.

    Während jedoch gerade in der absoluten Boom-Phase zwischen 1960 und 1980 auch die breite Masse verstärkt zur „Aktie des kleinen Manns“ griff – und später häufig nicht einmal mehr den Einstandspreis erzielte, sind es inzwischen fast ausschließlich Experten, die den Markt beherrschen. Denn den Wert einer Marke zu bestimmen, ist alles andere als einfach.

    Immerhin ist der ursprüngliche Preis bei den meisten Marken nur noch Makulatur. Gerade exotische und alte, aber auch junge, ungewöhnliche Papiere können enorme Preise erzielen, die dem Vielfachen des aufgedruckten Wertes entsprechen. Ein Beispiel dafür ist eine deutsche Marke mit der Schauspielerin Audrey Hepburn als Motiv. Bei der Post sollte sie vor rund sieben Jahren ursprünglich nur 56 Cents kosten. Da die Erben der Schauspielerin die Marken jedoch einstampfen ließen und nur drei Bögen diesem Schicksal entgingen, stieg der Preis enorm an. Vor rund zwei Jahren wurden dann auf einer Auktion für das Postwertzeichen 135 000 Euro gezahlt.

    Diese Entwicklung ist jedoch sicher die Ausnahme. „Das war schon ein Ausreißer“, sagt Arnim Hölzer, Präsident vom APHV, der Dachorganisation der deutschen Briefmarkenfachhändler. Immerhin werden seit den 50er-Jahren die Marken als Massenware produziert. „Echte Preissteigerungen sind daher vor allem bei älteren Marken zu erwarten“, sagt auch Hans-Jürgen Steffen, Geschäftsführer vom Briefmarkenhaus Saarphila in Saarbrücken.

    Bei den neueren Drucken sind nur noch manche Mängelexemplare oder später vernichtete Ausgaben wie etwa die Sonderausgaben zu den Olympischen Spielen 1980 in Moskau wirklich vielversprechend. Diese wurden – bis auf wenige von der Frau des ehemaligen Postministers verschickte Marken – komplett vernichtet, da der Westen den Wettkampf boykottierte. Doch nicht nur das Prägejahr, das Motiv und der Ort sind für den Wert entscheidend.

    „Ein entscheidendes Kriterium bei der Bewertung ist auch der Zustand“, sagt Steffen. Experten achten daher bei den guten Stücken auch auf die Rückseiten. Neben dem perfekten Druck und der absoluten Unversehrtheit ist auch die aufgetragene Gummierung, mit der die Marke auf dem Umschlag haften soll, ein Anhaltspunkt für den möglichen Preis. „Ist die Marke absolut unbenutzt, das heißt, dass noch nicht einmal ein Fingerabdruck auf der Rückseite zu sehen ist, macht sich das auch positiv im Wert bemerkbar“, sagt Dieter Michelson, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Briefmarkenversteigerer.

    Bei älteren Modellen, die vor dem ersten Weltkrieg produziert wurden, gab es die Gummierung teilweise noch gar nicht. Auch der heute gängige Zackenrand war damals noch unbekannt. Vielmehr mussten Post-Mitarbeiter die fertig gedruckten Wertzeichen noch per Hand mit einer Schere auseinander trennen. „Bei diesen Briefmarken kommt es daher darauf an, dass die Ränder zu allen Seiten genau gleich groß sind und das eigentliche Motiv auf keinen Fall angeschnitten wurde“, sagt Steffen. Bei anderen, bereits benutzten Wertzeichen ist sogar der Stempel mitunter mehr wert als das eigentliche Papier.


    Zitat

    Quelle / Weiterlesen:

  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. Januar 2008 um 11:07
    • #2

    ... wohl ein Verlegenheitsartikel von Laien für Laien ... mehr nicht!

  • Germaniafreund
    Gast
    • 27. Januar 2008 um 11:11
    • #3
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    ... wohl ein Verlegenheitsartikel von Laien für Laien ... mehr nicht!


    ;) :D ;)

  • SammlerBernd
    Gast
    • 27. Januar 2008 um 11:18
    • #4
    Zitat

    Als Spekulationsobjekt können Postwertzeichen durchaus interessant sein


    Das gibt uns Hoffnung, Kraft & Zuversicht fur die Zukunft der Philatelie..

  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. Januar 2008 um 11:27
    • #5

    ...

    AMEN.

  • helgophil
    aktives Mitglied
    Beiträge
    182
    Geburtstag
    26. April 1982 (43)
    • 27. Januar 2008 um 11:32
    • #6

    Der Autor vom Handelsblatt hat natürlich absolut recht.

    Manchmal geht es eben nicht um die schnelle Mark, sondern nur darum, seine Werte zu sichern oder zu retten.

    Der USD und auch der EURO (?) fangen an zu wackeln, irgendwann wird es bei den hoffnungslos überschuldeten Ländern USA, Deutschland etc. entweder zu einem Staatsbankrott kommen oder die Druckmaschinen werden angeschmissen, wie schon seit langem in den USA.

    - Der Goldpreis ist demnächst bei 1.000 USD.
    - Gute Antiquitäten sind mittlerweile fast unbezahlbar.

    Die Briefmarken aus meinem Sammelgebiet Altdeutschland sind spottbillig, so billig wie eigentlich noch nie. Da kauf ich gerne, schon seit 4-5 Jahren, vielen Dank.

    Abgerechnet wird nicht heute und nicht morgen, vielleicht erst wenn ich tot bin. Den USD und den EURO wird es dann wohl nicht mehr geben ... den einen oder anderen Briefmarkensammler jedoch bestimmt.

    Und meinen kleinen großen Sammlerspaß hab ich als Beigabe.

    TK

    PS: Sehr gute Altdeutschlandmarken kann man mit guten Kenntnissen bei EBAY schon für 0,1% (kein Verschreiber !), also 1/1000 des Michelpreises ersteigern. Für Fälschungen werden (aus Unkenntnis) in der Regel wesentlich mehr bezahlt.

  • Germaniafreund
    Gast
    • 27. Januar 2008 um 11:33
    • #7
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    ...

    AMEN.

    da sind wir von dir aber fundiertere beiträge gewohnt,

    :D :D

  • wolleauslauf
    Gast
    • 27. Januar 2008 um 11:52
    • #8

    Hallo Klaus,

    wie man´s sieht ! ;)

    Da ist halt mal einem unserer Spezialisten der Kragen "geplatzt" :D ;)

    ABER: Der Beitrag ist immer noch sinnvoller ( für die Forumsmitglieder, die das nicht wußten - Anfänger/Neulinge, etc ) als ein Einzeiler als Antwort, mit der zusätzlichen Bitte um "gewisse stachelige Pflanzen"
    zu tauschen, oder ? :D

    In einem demokratischen Forum, hätten wir ALLE diesen Beitrag ja nicht beantworten müssen und morgen wäre er schon nicht mehr da.
    So ist ( und bleibt es hoffentlich auch ) unser Forum.

    Ich habe aus einigen "abwegigen, sinnlosen " Beiträgen, doch einige interessante "links" aus den ANTWORTEN gefunden. Ist auch positiv :D

    Grüße von Wolle

  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. Januar 2008 um 13:09
    • #9

    @ Klaus und Wolle

    Sorry für meinen etwas weniger fachspezifischen Kommentar, aber es hat einfach in den Fingern gejuckt, bei dem Vorposting ...

    Zum Thema:

    Das Handelsblatt ist als zugelassenes Börsenblatt sicherlich dort eine profunde Quelle, wo es um Aktien, Renten, Optionsscheine, Fonds, makroökonomische Fakten und Weltwirtschaft im Allgemeinen geht.
    Wenn aber ein dortiger Schreiberling noch eine Spalte mit irgendetwas schreiben muss, damit die Seite voll wird, sollte man dem keinen allzu grossen Wert beimessen.
    So wenig wie es den Aktienmarkt gibt, gibt es auch den Briefmarkenmarkt.

    In einem anderen Thread fragt gerade jemand aus der schönen Schweiz, ob er in ein Abo zweier bekannter Firmen investieren soll. Ich hoffe für ihn trotz seiner Herkunft, dass er nicht dem Finanzgewerbe angehört.

    Die meisten Sammler investieren fehl, wenn man realisierbare Renditen anderer Bereiche ansieht. Aber ein Kontoauszug macht auch nicht wirklich glücklich, oder?
    O. K., der von Bill Gates vielleicht schon, aber unsere?

    Zu Helgophil: Eines meiner Vorbilder, André Kostolany, hat mal gesagt:

    Wer den Dollar nicht hat, wenn er fällt, hat ihn auch nicht, wenn er steigt.

    Dass man angeblich gute Stücke für eine Promille des KW kaufen kann, ist mir auch klar. Ich kenne auch einen, der in einem alten Buch von 1850 aus Dresden eine Sachsen 3 als Buchzeiger gefunden hat. Aber ist das die Regel?

    Wenn dein Sammelgebiet so günstig geworden ist, heisst das nichts anderes, als dass du das falsche sammelst. So einfach ist das.

    Was ich sammle, wird selten günstiger. Zumindest seit 30 Jahren.

    Beste Finanzgrüsse von bayern klassisch, der weiss, dass eine Baisse nichts zu essen ist ...

  • helgophil
    aktives Mitglied
    Beiträge
    182
    Geburtstag
    26. April 1982 (43)
    • 27. Januar 2008 um 14:15
    • #10

    @bayern klassisch

    An der Börse bin ich seit 30 Jahren und habe einige Crashs miterleben dürfen. :D
    Briefmarken sammel ich erst seit ca. 4-5 Jahren.

    Die ganzen Erkenntnisse aus dieser Zeit reduzieren sich auf eine Binsenweisheit:

    Kaufen wenn es billig ist.

    Konkret: Wer DAX-Aktien bei 8.000 Pkt kauft, hat selber schuld. (Ist in meinen Augen be ...)
    Er hätte vor einigen Jahren zu 2.500 kaufen können.

    Ähnliches gilt natürlich in allen Bereichen des Lebens, auch Briefmarken.

    Der gut Kostolany wußte zwas alles über die Börse, Geld verdient hat er mit seinen Büchern ...
    Böse Zungen behaupten, daß er damit seine Verluste an der Börse ausgleichen konnte.


    Börsianergrüße

    helgophil

  • bayern klassisch
    Gast
    • 27. Januar 2008 um 14:51
    • #11

    helgophil

    Ich bin auch seit über 30 Jahren an der Börse und besitze die uneingeschränke Terminfähigkeit. Dass André Kostolany mit seinen Büchern mehr Geld verdient haben soll, als mit seinen Investments, kann ich ja mal seinen Freund und Fondsmanager Gottfried Heller fragen. Ich schätze, ich kenne die Antwort aber auch so ...

    Es ist sicher möglich, dass ein paar sehr wohlhabende Leute in der Hoffnung, die Diversifikation ihres Portfoglios zu optimieren, etwas Geld in die Philatelie fliessen lassen.

    Dann jubeln die, deren Sammelgebiete davon garantiert nicht betroffen sind.

    Wenn dann die Preise anziehen, gilt es sich in Wirtshauskreisen vermehrt auf die Schenkel zu schlagen und sich in der Öffentlichkeit ob des Preisanstieges verdutzt zu zeigen.

    Wenn dann das Material auf den Markt geworfen wird, weil der Zielkorridor in greifbare Nähe gekommen ist, und der Preis nach Süden tendiert, sind die Trittbrettfahrer wieder die Dummen und die Hausse vorbei.

    Fazit: What goes up, must come down. Je weniger Spekulanten im Briefmarkenmarkt ihn Unwesen treiben, umso schöner gefällt mir unser Hobby.

    Wer unbedingt Altpapier sammeln will, und von Briefmarken nichts versteht, für den bleiben immer noch die Nonvaleurs. Manche von ihnen haben sogar Stempel drauf! Und wer genügend Coupons abschneidet, darf sogar mit dem Begriff der Halbierung liebäugeln ...

    Stamps to stamps, ashes to ashes ...

  • SammlerBernd
    Gast
    • 27. Januar 2008 um 15:31
    • #12

    Na da sind wir uns trotz Verständ(igungs)/nis-Problemen wieder einig. Antizyklisch Handeln ist die Devise.
    Ihr habt (bzw. die Füchse) doch bestimmmt bei ebay die Auktionsserie von BBA (Alex) und dessen gutem Motivmaterial mitverfolgt.
    Keines der hunderte Lose ging unter 30% weg, meistens bei 10-20 Bietern und bis 50% Mi., sodaß selbst ich bis auf eine Ausnahme" außen vor" blieb. Glücklicherweise sind auch diese da. Was lehrt uns das: nichts....doch: gute Motivausgaben sind & waren im Kommen.
    Habe dieses Thema ja schon öfter hier angesprochen.
    Also ich habe die Woche als Selbstabholer gleich dort einen Termin..
    Übigens die Briefmarke(n) war(en) schon immer die Aktie des kleinen Mannes, aber eben und vor allem auch Hobby.

  • helgophil
    aktives Mitglied
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    182
    Geburtstag
    26. April 1982 (43)
    • 27. Januar 2008 um 16:49
    • #13

    @bayern klasssisch

    Da ich den Währungen, speziell dem USD, nicht traue, bin ein ich seit 'ewigen' Zeiten ein großer Freund von Gold und Goldminen. Kostolany, den ich zwar allgemein schätze, mochte kein Gold.
    Auch das jetzt China und Rußland (kummunistische Länder ...) die neuen (kommenden) Weltmächte sind, hätte er als Emigrant wohl nie für möglich gehalten.
    Da Kostolany das Gold nicht mochte, vermute ich, daß er auch keine Briefmarken gesammelt hat. :)
    Nobody is perfect ...

    AD-Sammler Grüße

    helgophil

  • Richard Ebert
    neues Mitglied
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    10. November 1952 (73)
    • 27. Januar 2008 um 23:11
    • #14

    Solche Beiträge werden veröffentlicht, um Anzeigen ins Blatt zuholen. Um den Beitrag herum und auf der Seite das vor waren das 4 oder 5, und damit hat der Verlag erreicht was er wollte.

    Schöne Grüsse, Richard
    Handelsblatt Leser seit 39 Jahren

  • helgophil
    aktives Mitglied
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    26. April 1982 (43)
    • 28. Januar 2008 um 14:35
    • #15

    Welche Briefmarken würde ich als Investor und Neueinsteiger kaufen ?

    Ganz klar: Die ersten und seltenen.
    Also: Bayern, Sachsen, Oldenburg, Hamburg, Helgoland, Württemberg etc.
    Das gilt natürlich entsprechend auch für England, Rußland (!!) ...

    Der Rest würde von einem 'Boom' in Briefmarken nur wenig bis überhaupt nicht profitieren.
    Entweder weil es zuviele davon gibt (BRD,DDR) oder weil die Sammelgebiete zu modern bezw. zu exotsich sind.
    Auch Postgeschichtler könnten weiterhin 'ungestört' ihrem Hobby frönen ...


    helgophil

  • Hangover
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    • 28. Januar 2008 um 15:27
    • #16
    Zitat

    Fazit: What goes up, must come down. Je weniger Spekulanten im Briefmarkenmarkt ihn Unwesen treiben, umso schöner gefällt mir unser Hobby.

    Vier Buchstaben: CEPT

    Und dann nochmal über "Investoren" nachdenken.

    Rendite gibts bei mir anderswo, Philatelie ist in erster Linie Spass mit und an der Sache. Ganz gleich ob Forschung oder Ästhetik.

  • BDPh-Fälschungsbekämpfung
    Gast
    • 28. Januar 2008 um 15:44
    • #17

    Wer erinnert sich noch an den Artikel von Salomon Brothers aus den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts, mit dem der Briefmarkenboom losgetreten wurde? Briefmarken galten in der inflationsgeplagten Zeit als "resistent", d.h. sie haben sich über Jahre inflationsbereinigt stabil gehalten. Sofort rannten Spekulanten los, und haben angefangen, alles aufzukaufen. Die Preise schossen in die Höhe. 1980 gab es dann eine Briefmarkenbörse, analog zur Wertpapierbörse. Nachdem sich die Inflation in den Reagan-Jahren beruhigt hatte, gaben die Briefmarkenpreise stark nach.

    Nach zwanzig Jahren Börsenerfahrung habe ich eines gelernt: Höre nie auf die vermeintlich klugen Sprüche anderer. Ob DAX bei 2000 oder 8000, man kann immer reinfallen und sich tote Hunde ins Depot legen. Oder attraktive Aktien finden, die steigen.

    Und der Dollar fällt immer, kein einziger Schein ist bei mir bisher nach oben geflogen.

    Klassische Marken können eine guten Anlageform sein. Aber nur wenn man das immense Fachwissen eines @bayern klassisch hat. Darum bilde ich mir nicht ein, ich würde mein Geld gut anlegen. Ich muss mein "Geld" mit der "Spassrendite" machen. Und da lieg ich vorne.

    Beste Sammlergrüsse!

    Lars

    P.S. Ich finde Spekulanten gut. Ohne sie wäre der Markt ärmer, da sie Liquidität bereit stellen.

    Einmal editiert, zuletzt von BDPh-Fälschungsbekämpfung (28. Januar 2008 um 15:45)

  • lickle
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    721
    Geschlecht
    Männlich
    • 28. Januar 2008 um 16:10
    • #18
    Zitat

    Original von helgophil
    Welche Briefmarken würde ich als Investor und Neueinsteiger kaufen ?

    Ganz klar: Die ersten und seltenen.
    Also: Bayern, Sachsen, Oldenburg, Hamburg, Helgoland, Württemberg etc.
    Das gilt natürlich entsprechend auch für England, Rußland (!!) ...


    Yep, nur die beste Qualität, aber keine nachgezähnten Marken oder solche mit angesetzten Rändern. Gerade die mittleren Werte müssen auch tiptop sein....

    Zitat

    Original von helgophil

    Der Rest würde von einem 'Boom' in Briefmarken nur wenig bis überhaupt nicht profitieren.
    Entweder weil es zuviele davon gibt (BRD,DDR) oder weil die Sammelgebiete zu modern bezw. zu exotsich sind.
    Auch Postgeschichtler könnten weiterhin 'ungestört' ihrem Hobby frönen ...


    helgophil


    Jeder hat wohl seine eigene Strategie und ob diese aufgehen wird, weiß man erst am Schluß?(

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. Januar 2008 um 16:24
    • #19

    Hallo Lars,

    danke für die Blumen, aber ob ich finanziell im grünen Bereich liege, weiss ich nicht genau.
    Die Masse der Sammler wird sicher nicht im grünen Bereich liegen können, denn, wie an der Börse, ist die Zahl der Verlierer immer höher als die Zahl der Gewinner.

    Vermutlich wird kein Forumler etwas oder mehr in welche Sammelgebiete auch immer investieren, nachdem er diesen Azubi - Artikel gelesen hat. Es hat eher konterkarierende Wirkung auf die meisten.

    Wenn ich mir dein finanziell recht günstiges Sindelfingen - Exponat ansehe, dann kann ich nicht umhin, den wahren Wert von Philatelie und Postgeschichte genau dort wieder zu finden: Jagen, forschen, schlauer werden, Zusammenhänge begreifen (im wahrsten Sinne des Wortes) und schliesslich darstellen können, was man gedanklich ausgearbeitet hat.

    Wenn dann noch - in ferner Zukunft - ein positiver pekuniärer Aspekt hinzu kommen sollte, wäre das nur das Sahnehäubchen.

    Die Crux bei Inverstoren - du hast schon die passenden Beispiele geliefert, obwohl noch viel mehr darunter fallen - ist immer, dass an den Marken und Belegen kein Interesse an sich besteht. Dieser lieblose Zustand ändert sich auch nicht, wenn mit Gewinn (sehr selten) oder Verlust (sehr wahrscheinlich) verkauft wird oder werden muss.

    Kommen dann Massen auf den Markt, ist dieser erst einmal so am Boden, wie die meisten Sammler dieser Gebiete, denn der Sinn eines Investments ist immer der Gewinn beim Verkauf und nichts anderes.

    Wer in diesen, besseren oder schlechteren Tagen auf Investoren hört, die ihm den Einstieg nahe legen wollen, der wird ohne eine hohe fachliche Kompetenz auf die Nase fallen. Todsicher.
    Ein Sammler, der mit Liebe, Ahnung, Geschmack und Engagement über einen längeren Zeitraum eine eigenständige Sammlung aufbaut (das Zusammentragen von Michelnummern irgendeines Sammelgebietes ist noch lange keine Sammlung), wird finanziell immer weit besser dastehen, als die fremdberatenen Laien, die auch ausserhalb der Hamelner Stadtmauern schon viel zu vielen Rattenfängern hinterher gelaufen sind ...

    Grüsse von bayern klassisch, der heute immerhin weniger Fehler macht als früher

  • helgophil
    aktives Mitglied
    Beiträge
    182
    Geburtstag
    26. April 1982 (43)
    • 28. Januar 2008 um 17:33
    • #20

    @bayern klassich

    Zitat

    denn der Sinn eines Investments ist immer der Gewinn beim Verkauf und nichts anderes.

    Großer Irrtum.

    Es geht eben nicht um das schnelle Geld, sondern nur darum das Geld irgendwie vor dem unabdingbaren Finanzkollaps zu retten. Diversifizieren ...Irgendwelche Gewinne oder Verluste sind da völlig unwichtig.

    helgophil,

    der aus ganz bestimmten Gründen nur AD-Marken sammelt

    - und sich trotzdem oder gerade deshalb (s.o.) für Postgeschichte absolut nicht interessiert.

    Einmal editiert, zuletzt von helgophil (28. Januar 2008 um 18:28)

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