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Nationalversammlung. Nr 107 bis 110. (Ihn dürfte es nicht geben)

  • BaD
  • 21. Dezember 2007 um 13:00
  • Germaniafan
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    • 12. Januar 2008 um 21:46
    • #21

    @ BaD
    Da kann ich Dir nur zustimmen ! Sehr schönes Teil !

    Ahnlich verhät es sich ja auch mit den Kupferdruckmarken (Markwerte).
    Diese wurden in den Verfügungen über die Ausserkurssetzung der Germania-Marken nicht extra erwähnt. So wurden sogar noch 1923 Kupferdruckmarken an einigen Schaltern verkauft und frankiert und wurden natürlich auch unbeanstandet befördert.
    Wenn da nichts in den Verfügungen steht dann........... :P :P:D

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  • BaD
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    • 12. Januar 2008 um 22:07
    • #22

    Entschuldigung, ich habe den letzten Brief lange nicht mehr angeschaut.
    Die hohe Nachgebühr ist keine Extra-Strafe für die Verwendung der Germaniamarken. Er war mit dem Porto aus der Periode vor dem 15.11.1922
    ( 6 Mark ) freigemacht. Der Brief hätte mit 12 Mark frankiert werden müssen.
    Der Beamte zog die gültigen 3,75 Mark ab, das waren dann 8,25 Mark Unterfrankierung und die Nachgebühr betrug das doppelte, also 16,50 Mark.

    Gruss BaD

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (12. Januar 2008 um 22:09)

  • BaD
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    • 14. Januar 2008 um 18:32
    • #23

    Diesen Brief vom 29.11.1923 durfte es geben, aber er ist aus einer besonderen Zeit.

    Zum Brief:Frankiert mit 18 mal 1 Milliarde; 1 mal 500 Millionen; 5 mal 100 Millionen; 20 mal 50 Millionen Mark. Ergibt 20 Milliarden Mark. Fernbriefporto vom 26.11. bis 30.11.1923 waren 80 Milliarden Mark. Also es passt!!!


    Ja, er war genau richtig frankiert. Den in der letzten Woche der Inflation wurde es ganz verrückt.

    Eine ganz normale Angelegenheit im November 1923 waren Gebührenerhöhungen der Post.
    Die Gebühren zum 26.11.1923 stiegen um das Vierfache der Vorperiode, außer Zeitungsgebühr, Versicherung bei Wertsendungen und die Gebühr für Auslandspakete.
    Am 25.11., einem Sonntag, wurde folgendes bekannt gegeben:
    Ab dem 26.11.1923 müssen alle Postwertzeichen mit dem vierfachen Wert bezahlt werden und haben also den vierfachen Wert auf Brief,Karte u.s.w.
    Wenn ich also einen Fernbrief bis 20 gramm verschicken wollte, gab ich dem Schalterbeamten 80 Milliarden Mark, der gab mir eine 20 Milliardenmarke, ich klebte sie auf und ab ging die Post. Das bedeutete, das die Marken, die die Leute zu Hause hatten, auch den vierfachen Wert des aufgedruckten Wertes besaßen. Das wurde durch die Portoerhöhung wieder ausgeglichen, aber wer viele hatte konnte sie gut verwerten. Einen regen Handel vor den Postämtern hat es gegeben.Jetzt ist auch klar, warum es erst am Sonntag bekanntgegeben wurde. Die 50 Millionenwerte auf dem Brief gab es am Schalter nicht mehr, die wurden hervorgekramt und wieder verwendet, den sie hatten ja den vierfachen Wert. Sie sind auf einen Brief von Ende November sehr selten.
    Wenns Fragen gibt, bitte fragen.
    Gruss BaD

    P.S. Viele Informationen stammen aus Infla-Band 44

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    Einmal editiert, zuletzt von BaD (14. Januar 2008 um 18:44)

  • BaD
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    • 28. Januar 2008 um 19:48
    • #24

    Sie durfte es geben, aber sie war nicht erwünscht.
    Eine Teilfrankatur auf Paketkarte in das Ausland sollte bestimmt vermieden werden. Wie sollte das auch der Postbemte dort verstehen. Deshalb hat der Marburger Beamte es gleich mehrfach vermerkt. Der Stempel " M. Pf. Freigeld durch Einahme-Nachweisung für......." ist selten. Die Unterschrift des Postbeamten und eines Zeugen waren Vorschrift. Die Allgemeine Barverechnung war vor dem 24.8.1923 nur auf Paketkarten möglich, erst danach auch auf der Briefpost.
    Ob der Beamte die Marken von sich aus verklebte, halte ich für nicht glaubhaft,
    den so hatte er viel mehr Arbeit. Der Kunde, der das Paket aufgab, muß ihn gebeten haben, seine mitgebrachten Marken für die Frankatur mit zu nutzen.
    Dann fehlte der Platz, um die restlichen 29000 Mark zu verkleben. Vieleicht war es so, ich weiß es nicht.

    Mit freundlichen Grüssen BaD

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  • ubahuga
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    29. Juni
    • 28. Januar 2008 um 21:12
    • #25
    Zitat

    Original von BaD
    Vielleicht hat jemand Briefe mit Nachgebühr oder unbeanstandete Briefe in das Ausland von 1919-1920.

    Gruss BaD

    Hallo BaD

    Zurück kommend auf Deinen Eingangseintrag: Meinst Du so ein Stück?
    Leider ist es nur eine Briefvorderseite. Ich weiss also nicht, ob es frankaturmässig komplett ist, oder ob da vielleicht auf der Rückseite auch noch Marken verklebt waren.

    ubahuga :D

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  • doktorstamp
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    • 28. Januar 2008 um 22:44
    • #26

    Als anscheinend Auslandsdrucksache verschickt, ist der Brief vorschriftsmässig beanstandet worden, da diese Ausgabe nie für den Verkehr ins Ausland vorgedacht waren. Steht auch im Michel zu lesen.

    Natürlich gibt es auch durchrutscher.

    mfG

    Nigel

    PS Untersagt war auch die Verwendung von Sonderausgaben auf Paketkarten, obwohl es doch vorkommt.

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • BaD
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    • 29. Januar 2008 um 10:16
    • #27

    Es kann so sein, wie es doktorstamp vermutet. Ich glaube aber eher, das der Brief mit 10 Pf. zuwenig freigemacht ist. Den die 20 Pf. Gebühr galten nur bis 30 Km. nach der Grenze. Ein Brief nach Zürich musste mit 30 Pf. freigemacht werden. Um das genau zu wissen, bräuchte man Informationen, ob 20 Rappen die Nachgebühr für 10 oder 20 fehlende bzw. nicht anerkannte Pfennige sind.
    Ich habe keine Ahnung.

    Gruss BaD

  • Thaynger
    Gast
    • 29. Januar 2008 um 10:22
    • #28

    meist ist es so, dass der fehlende Betrag mal zwei gerechnet wird: in diesem Falle hier also -.10 x 2 --> -.20 Rappen Strafporto

  • BaD
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    • 29. Januar 2008 um 10:34
    • #29

    Danke Thaynger,
    du hast natürlich Recht, das Strafporto war des doppelte fehlende Betrag.
    Wenn Rappen und Pfennige in etwa gleich waren, bedeutet es, das die Nachgebühr den fehlenden 10 Pf. zuzuordnen ist. Also hätte der Schweizer Beamte nur dies reklamiert, die Verwendung der Nationalversammlungsmarken
    war ihm egal. Ist auch logisch, den dagegen hätte der stempelnde Deutsche Beamte etwas tun müssen. Leider nur eine Vorderseite, aber was macht das bei diesem schönen Stück. Gratuliere dir, ubahuga.

    Mit besten Grüssen BaD

  • lickle
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    • 29. Januar 2008 um 10:44
    • #30
    Zitat

    Original von BaD
    Es kann so sein, wie es doktorstamp vermutet. Ich glaube aber eher, das der Brief mit 10 Pf. zuwenig freigemacht ist. Den die 20 Pf. Gebühr galten nur bis 30 Km. nach der Grenze.


    Warum soll das Deutsch-Schweizer Grenzverkehr sein?

    Zitat


    Ein Brief nach Zürich musste mit 30 Pf. freigemacht werden. Um das genau zu wissen, bräuchte man Informationen, ob 20 Rappen die Nachgebühr für 10 oder 20 fehlende bzw. nicht anerkannte Pfennige sind.
    Ich habe keine Ahnung.

    Gruss BaD

    Die Frankatur wurde anerkannt, sonst wäre sie blau umrahmt und der Stempel daneben gesetzt. Es gibt von dieser Serie viele Durchrutscher ins Ausland. Der Brief ist als unterfrankierter Brief behandelt worden. Drucksache scheidet aus, denn das Drucksachenporto ins AUsland betrug erst ab 6.5.1920 20 Pfennig.

    Grüßle

    lickle

  • Thaynger
    Gast
    • 29. Januar 2008 um 12:36
    • #31

    ... scheidet doch schon rein von der geographischen Lage der beiden Orte (Heven an der Ruhr, bei Witten NRW; Zürich in der Schweiz).

    Wollte ich mal so am Rande bemerken, falls erlaubt. Ich kann ja mal nachsehen, ob ich noch ähnliche Belege in meiner Sammlung finde - des Strafporto wegens gesammelt.

    Gruss Thay

  • mmwille
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    • 31. Januar 2008 um 01:05
    • #32

    Hallo Leute,

    die Überschrift passt ja genau richtig !

    Ich habe mal im Falschstempelbuch von Infla-Berlin nachgesehn, mach ich übrigens immer, wenn ich besondere Belege aus der Infla-Zeit sehe.
    Leider ist der Stempel Berlin Lichterfelde 1, Buchstabe "d", Stempelform 3 dort aufgeführt.
    So macht auch der Verstoß gegen die Postverfügung Sinn, denn Fälscher habens mit sowas nicht.

    Gruß
    Michael

  • rabege
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    • 31. Januar 2008 um 01:20
    • #33

    mmwille
    Die im Handbuch aufgeführten Stempel sind nicht zwangsläufig falsch....
    die meisten der Stempel sind nachträglich mißbräuchlich benutzt worden, Bad's Brief ist sicherlich zeitgerecht und echt entwertet,
    Gruß rabege

  • BaD
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    • 31. Januar 2008 um 06:55
    • #34

    Hallo mmwille,
    du hast natürlich Recht, dieser Stempel steht Infla-Band 13.
    Aber glaube mir, die Vermutung das er gefälscht sein könnte, ist mir auch vor der Prüfung durch einen INFLA-Prüfer in Jahr 2006 nie gekommen. Ich habe die Prüfung veranlasst, weil ein Beleg mit einem Oberandstück der 172, das auf Brief den vierzigfachen Wert eines postfrischen hat, einfach geprüft sein muß.

    Mit freundlichen Grüssen BaD

  • heide1
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    • 31. Januar 2008 um 10:43
    • #35
    Zitat

    Original von BaD
    Diesen Brief vom 29.11.1923 durfte es geben, aber er ist aus einer besonderen Zeit.

    Zum Brief:Frankiert mit 18 mal 1 Milliarde; 1 mal 500 Millionen; 5 mal 100 Millionen; 20 mal 50 Millionen Mark. Ergibt 20 Milliarden Mark. Fernbriefporto vom 26.11. bis 30.11.1923 waren 80 Milliarden Mark. Also es passt!!!


    Ja, er war genau richtig frankiert. Den in der letzten Woche der Inflation wurde es ganz verrückt.

    Eine ganz normale Angelegenheit im November 1923 waren Gebührenerhöhungen der Post.
    Die Gebühren zum 26.11.1923 stiegen um das Vierfache der Vorperiode, außer Zeitungsgebühr, Versicherung bei Wertsendungen und die Gebühr für Auslandspakete.
    Am 25.11., einem Sonntag, wurde folgendes bekannt gegeben:
    Ab dem 26.11.1923 müssen alle Postwertzeichen mit dem vierfachen Wert bezahlt werden und haben also den vierfachen Wert auf Brief,Karte u.s.w.
    Wenn ich also einen Fernbrief bis 20 gramm verschicken wollte, gab ich dem Schalterbeamten 80 Milliarden Mark, der gab mir eine 20 Milliardenmarke, ich klebte sie auf und ab ging die Post. Das bedeutete, das die Marken, die die Leute zu Hause hatten, auch den vierfachen Wert des aufgedruckten Wertes besaßen. Das wurde durch die Portoerhöhung wieder ausgeglichen, aber wer viele hatte konnte sie gut verwerten. Einen regen Handel vor den Postämtern hat es gegeben.Jetzt ist auch klar, warum es erst am Sonntag bekanntgegeben wurde. Die 50 Millionenwerte auf dem Brief gab es am Schalter nicht mehr, die wurden hervorgekramt und wieder verwendet, den sie hatten ja den vierfachen Wert. Sie sind auf einen Brief von Ende November sehr selten.
    Wenns Fragen gibt, bitte fragen.
    Gruss BaD

    P.S. Viele Informationen stammen aus Infla-Band 44

    Alles anzeigen

    Euer Ehren, kleine Ergänzung:
    Darum nennen wir diese Briefe auch: "Novemberbriefe" - geflügeltes Wort bei Infla.

    Dein Alter würde mich mal interessieren! :D "Wenn ich also einen Fernbrief bis 20 gramm verschicken wollte, gab ich dem Schalterbeamten 80 Milliarden Mark, der gab mir eine 20 Milliardenmarke, ich klebte sie auf und ab ging die Post."

    Einmal editiert, zuletzt von heide1 (31. Januar 2008 um 10:50)

  • BaD
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    • 31. Januar 2008 um 11:47
    • #36

    Hallo Heide 1,
    du hast natürlich Recht, ich hätte besser die Variante " Wer also einen...."
    verwenden sollen. Denn den Brief hätten nur meine Großeltern abgeben können.
    Den Begriff Novemberbrief hatte der Mentor der Infla-Philatelie Gustav Kobold geprägt.
    Leider sind andere Begriffe von ihm und deren Deutung nicht mehr aktuell.

    Briefe bis 20 Marken sind in der Infla-Zeit volkommen normal.
    Briefe mit 20 bis 50 Marken sind Vielfachverwendungen bzw. - Frankaturen.
    Bei über 50 Marken spricht man von einer Massenverwendung bzw. -Frankatur.

    Nicht nur bei Ebay, sondern auch in Auktionskatalogen findet man " Massenfrankaturen " mit 18 Briefmarken, von den sogenannten Mammutfrankaturen gar nicht zu reden. Da wäre eine Rückbesinnung auf Kustav Kobold sehr angebracht!

    Mit freundlichen Grüssen BaD

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (31. Januar 2008 um 11:47)

  • mmwille
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    • 31. Januar 2008 um 17:57
    • #37

    Hallo BaD

    entschuldigung, war wohl ein wenig spät gestern, ich habe den Prüfstempel übersehen.

    Gruß
    mmwille

  • erron 24. März 2021 um 18:47

    Hat den Titel des Themas von „Ihn dürfte es nicht geben“ zu „Nationalversammlung. Nr 107 bis 110. (Ihn dürfte es nicht geben)“ geändert.

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