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Germaniamarke statt Zähldienstmarke auf Brief

  • BaD
  • 9. Dezember 2007 um 09:14
  • BaD
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    805
    Geschlecht
    Männlich
    • 9. Dezember 2007 um 09:14
    • #1

    Gestern auf der Briefmarkenbörse fand ich in einer " Wühlkiste " diese beiden Briefe. Beides Dienstortbriefe von 1903. Im Jahr 1903 wurden Zählmarken herausgegeben, die auf jeden Dienstbrief geklebt werden mussten und postalisch entwertet wurden. So wollte die Reichspost festellen, für wieviel Geld im Jahr 1903 Dienstbriefe verschickt wurden. So konnte die Pauschale für die nächten Jahre besser festgelegt werden.

    Anscheinend hatte man in der Kgl.Pr.Reg.-Hauptkasse keine Zählmarken mehr.
    Dadurch musste der Brief, der eigentlich frei war, mit einer 5 Pf. Germania
    frankiert werden. nichts besonderes, aber interessant.

    Gruss BaD

    P.S. Ebay ist gut, aber jede Börse und mancher Trödelmarkt ist lehrreicher und interessanter. Und der persönliche Kontakt zu Händlern und anderen Sammlern ist auch wichtig.

    Bilder

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      • 459
  • lickle
    erfahrenes Mitglied
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    • 10. Dezember 2007 um 19:31
    • #2
    Zitat

    Original von BaD
    Gestern auf der Briefmarkenbörse fand ich in einer " Wühlkiste " diese beiden Briefe. Beides Dienstortbriefe von 1903. Im Jahr 1903 wurden Zählmarken herausgegeben, die auf jeden Dienstbrief geklebt werden mussten und postalisch entwertet wurden. So wollte die Reichspost festellen, für wieviel Geld im Jahr 1903 Dienstbriefe verschickt wurden. So konnte die Pauschale für die nächten Jahre besser festgelegt werden.


    Bis hierher soweit richtig

    Zitat

    Original von BaD
    Anscheinend hatte man in der Kgl.Pr.Reg.-Hauptkasse keine Zählmarken mehr.
    Dadurch musste der Brief, der eigentlich frei war, mit einer 5 Pf. Germania
    frankiert werden. nichts besonderes, aber interessant.

    Der Brief mit der Germaniamarke ist wirklich ungewöhnlich. Der links unten angbrachte Ablösevermerk hat ihn ja schon freigemacht und trotzdem klebt noch eine Freimarke drauf. Möglicherweise sind tatsächlich die Zähldienstmarken ausgegangen, aber der Beamte hat dann den Fehler gemacht und irgendeine andere grüne Marke draufgeklebt. Das war so sicherlich nicht vorgesehen und wiederspricht auch dem eigentlichen Zweck der Zähldientsmarken, nämlich der erneuten Ermittlung der jährlichen Pauschsumme.
    Richtig wäre es gewesen, die nicht mit Zähldienstmarken versehenen Briefe aufzulisten und später separat abzurechnen.

    Grüßle

    lickle

  • BaD
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 10. Dezember 2007 um 21:47
    • #3

    Hallo Lickle.
    Du hast recht, es wiedersprach dem eigentlichen Sinn der Zählung.
    Aber ich bin froh, das der Beamte so gehandelt hat.

    Danke für Deine Informationen
    Guss BaD

  • BaD
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 27. Dezember 2007 um 18:15
    • #4

    Wir hatten eine Antwort gefunden, die man aktzeptieren konnte.
    Dennoch Spezialliteratur gekauft und das gefunden:

    Ortsbriefe fielen nur für die der OPD (Preussen) namhaft gemachten Behörden unter die Gebührenablösung. Für Berliner Behörden traf dies zu, wenn der Aktenwagen die Sendungen nicht befördern konnte.

    Die Eisenbahnverwaltung in Dortmund war wohl angemeldet( Brief ging an Privatperson!)

    Die Kgl.Pr.Reg.-Hauptkasse wohl nicht, die Post zwischen den Behörden trugen meistens Boten aus. Warum am 6.4.1903 nicht, keine Ahnung.
    Der Brief mußte hin, Die Zählmarke war da, aber er durfte sie nicht nehmen. Er nahm den Umschlag mit dem Vordruck, der immer passte, nur nicht zum Hauptsteueramt in der eigenen Stadt. Er musste die 5 Pf. Germania draufkleben und vergaß das" frei laut Avers " zu streichen.
    So ist es "nur " ein einfacher Stadtbrief, aber mit einer Geschichte!

    Gruss BaD

    2 Mal editiert, zuletzt von BaD (27. Dezember 2007 um 19:28)

  • johannes01
    neues Mitglied
    Beiträge
    1
    • 20. April 2008 um 14:01
    • #5

    Stimmt ganz genau, aber diese Briefe sind nicht häufig. Das gibt ein schönes Blatt.

    Johannes

    johannes

  • erron 27. März 2021 um 13:23

    Hat den Titel des Themas von „Eigentlich der gleiche Brief“ zu „Germaniamarke statt Zähldienstmarke auf Brief“ geändert.

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