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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Mindestlohn: Gut für Briefmarkensammler?

  • Manowar
  • 6. Dezember 2007 um 16:25
  • Manowar
    erfahrenes Mitglied
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    879
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    Geburtstag
    7. Juli 1983 (42)
    • 6. Dezember 2007 um 16:25
    • #1

    also wie ihr bestimmt alle in den medien mitbekommen habt, hat der staat einen mindestlohn für das postgewerbe eingeführt, woraufhin die pin-gruppe gleich einige 1000 leute entlassen will.

    üer das für und wieder von mindestlohn und ob es notwendig ist die leute zu entlassen ist eine schwierige sache und meine frage zielt auf etwas anderes ab:

    Mindestlohn --> schlecht für private postanbieter --> gut für die deutsche post --> weniger konkurrenz und mehr briefe bei der post --> mehr briefmarken der deutschen post --> gut für den sammler.


    was meint ihr, kann man das so sagen?

    bin auf eure meinungen gespannt.

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!

    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

  • 22028
    Stamm Mitglied
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    6. Januar 1958 (68)
    • 6. Dezember 2007 um 16:35
    • #2

    Ich bin dafür dass der Lohn, ob Mindestlohn oder nicht, zumindest für das Auskommen einer Familie genügen muss.
    Was nützen zig-verschiedene Privatpostanbieter wenn alle Paar Tage welche Pleite machen bzw. von Konkurrenten aufgekauft werden. Für den Verbrauchen ist das unübersichtlich.

    Tibet, Nepal-Klassische Ausgaben, Irak-Eisenbahnmarken 1928-1942, Irak-Zwangszuschlagsmarken Hochwasser 1967, Overland Mail Baghdad-Haifa, SCADTA-Provisorische Einschreibmarken der Ausgabe 1921 & 1923, Kolumbien- Halbamtliche Ausgaben

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
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    650
    • 6. Dezember 2007 um 17:13
    • #3

    Die privaten Postdienstleister bringen zwar regelmäßig hübsche neue Markenmotive auf den Markt, aber das ist eigentlich nur zur Sammler-Abzocke. Kleinere Anbieter scheinen sich regelrecht darauf spezialisiert zu haben, obwohl deren Marktgebiet und Beförderungsvolumen winzig sind. Bunte Aufkleber zu vertreiben ist wohl nicht Sinn der Sache, da kann man auch gleich auf duplo- oder hanuta-Sammelbildchen umsteigen.

    Von privaten Postdienstleistern habe ich jedenfalls noch nie einen mit Marken frankierten Brief zugestellt bekommen, sondern nur mit Freistempel oder gedrucktem Freimachungsvermerk - so wie bei der Deutschen Post ja auch zu 95 % Briefmarken wegrationalisiert wurden. Selbst auf dem Post"amt" bekommt man nur noch schwer Briefmarken, sie sind zur Bückware geworden, die irgendwo in der untersten Schublade liegen.

  • penny
    aktives Mitglied
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    Männlich
    • 6. Dezember 2007 um 17:21
    • #4

    Es gibt für den Staat zwei gute Gründe, gegen einen Mindestlohn zu stimmen. Zum einen werden so die Statistiken geschönt und die Politiker klopfen sich öffentlich auf die Schulter. Zum anderen ist es für den Staat ganz einfach billiger, ledig einen Zuschuß zum Lebensunterhalt zu zahlen, als den Gesamtbetrag. Das Wohlergehen des Bürgers spielt dabei keine Rolle.

  • SammlerBernd
    Gast
    • 6. Dezember 2007 um 17:42
    • #5

    Das Großkapital hält sich eine Regierung, die schon dafür sorgt, daß der "Eisberg" immer höher & schlanker wird. (Groß)-Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren...

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    30. September 1955 (70)
    • 6. Dezember 2007 um 17:43
    • #6

    Der Mindestlohn ist bei uns schon seit zwei Jahren eingeführt worden. Auch hier würde behauptet dass er Arbeitsplätze abschaffen wurde. Eigentlich geschah das Gegenteil von den Behauptungen. Anfanglich mit £5,35 gesetzt ist er heute £5, 85. Also um €8.

    Um die 4 millionen Arbeitslosen haben wir. Offiziel nur um 800.000.

    Ihr könnt Euch aber ausdenken wie die Politiker dies geschafft haben, durch Umbennen, und meherere Listen werden geführt. Aber ab demnächst sind Immigranten aus nicht EU ländern Halt gemacht worden. Vorallem wenn sie keine Fachkräften sind.

    Es war aber Zeit.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

    Einmal editiert, zuletzt von doktorstamp (6. Dezember 2007 um 17:45)

  • Jan
    aktives Mitglied
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    346
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    11. November
    • 6. Dezember 2007 um 17:58
    • #7

    Sicher, ist Gerede. Aber, so sehr man die Frage des Mindestlohnes nicht mit den Interessen der Briefmarkensammler vermengen sollte, so muß man, wie schon hier z.T. geschehen, auch ganz kar sagen dass das primäre Ziel eines Unternehmens, das Sendungen herumträgt, eben das Herumtragen der Sendungen ist, und dass der Empfänger der Sendung eben der Kunde ist. Mit Dumpinglohn wird man aber den Herumtragenden (= Briefträger) nicht motivieren, zumal, wenn er wie z.B. Bei Hermes, auch noch das Benzin für das Herumfahren selber bezahlen muss. Das führt eben zum sehr schlechten Dienst am Kunden. Und die globalisierte Post, wie oben gesagt, hat sich für das Ausbleiben der Briefmarken auf Briefen auch gut gemacht.

    Jan
    mit Grüßen aus Monte de la Croce (das ist ein bekannter Stadtteil in Berlin)
    Gebiete: GB / Tschechoslowakei / Kolonien (alles: eher älter)

  • Saguarojo
    Gast
    • 6. Dezember 2007 um 18:35
    • #8

    Ich halte von den ganzen privaten Postanbietern nicht viel.

    Saguarojo

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 6. Dezember 2007 um 20:49
    • #9
    Zitat

    Mindestlohn --> schlecht für private postanbieter --> gut für die deutsche post --> weniger konkurrenz und mehr briefe bei der post --> mehr briefmarken der deutschen post --> gut für den sammler.

    Ich gebe zu, daß ich einen Augenblick auch so gedacht habe. Wahrscheinlich wäre das auch so, wenn nicht der Hauptschuldige für die Vernichtung (Ich sage es so krass) unseres Hobbys nicht die Deutsche Post AG selbst wäre. Warum das so ist, wurde schon tausendmal erörtert. Spare ich mir jetzt.

    Jedenfalls ist die Einführung eines Mindestlohnes zumindest zur Zeit gut, da ich nicht einsehe, mit meinen Steuergeldern über notwendige staaatliche Lohnzuschüsse private Taschen des Springer-Verlages und anderer Konsorten zu stopfen.
    Die Menge des Postaufkommens ist nunmal endlich. Wenn uns irgendwelche Politidioten und Zeitungszare wegen verlorener Arbeitsplätze volljammern, wird dabei übergangen, daß das Stück Kuchen, daß von den privaten abgebissen wurde, jemand anderem (der Post) fehlt. Und dort gehen vollwertige, "normale" Arbeitsplätze verloren (Allerdings muß man aufpassen, daß die Post nicht irgendwann auch anfängt, nur Mindestlöhne zu zahlen; Das hätte sich dann für die Postaktionäre wirklich gelohnt).

    Niemand hat mir bis heute auch schlüssig erklären können, warum der "endliche" Kuchen der Postzustellung unbedingt privatisiert gehört.
    Ich bevorzuge lieber zuverlässige staatliche Postzustellung von Amts wegen bei Wind und Wetter bis zur höchsten Alm oder zur Hallig im Sturm, als von irgendwelchen, logistisch unfähigen, privaten Dienstleistern bedient zu werden, deren Mitarbeiter logischerweise eine Unternehmensidentifikation haben, die genausoweit reicht wie die Indentifikation dieser Unternehmer mit ihren Mitarbeitern.

    Und der "Kostenvorteil", den uns dieses Politidioten als Riesenvorteil der Privatisierung verkaufen, interessiert doch den Normalkunden nicht wirklich. Der "Normalbürger" (wir Philatelisten vielleicht etwas mehr) gibt doch im Jahr nicht mehr als 5 EURO für Porto aus. Würde der private Wohlstand ausbrechen, wenn er nur 4,60 EURO ausgeben müßte?

    Profitieren würden doch wieder nur Großversender, also die Wirtschaft von niedrigeren Porti.

    Fazit: Die Einführung des Mindestlohnes im Postsektor ist zur Zeit eine gute Sache. Der Post gehört aber weiter gehörig auf die Finger geschaut. Und sie braucht von uns Philatelisten wegen der markenunfreundlichen Politik weiter gehörig Feuer unterm Arsch.......

  • Almedalen
    aktives Mitglied
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    • 6. Dezember 2007 um 21:48
    • #10
    Zitat

    Original von Max und Moritz
    Niemand hat mir bis heute auch schlüssig erklären können, warum der "endliche" Kuchen der Postzustellung unbedingt privatisiert gehört.
    Ich bevorzuge lieber zuverlässige staatliche Postzustellung von Amts wegen bei Wind und Wetter bis zur höchsten Alm oder zur Hallig im Sturm, als von irgendwelchen, logistisch unfähigen, privaten Dienstleistern bedient zu werden, deren Mitarbeiter logischerweise eine Unternehmensidentifikation haben, die genausoweit reicht wie die Indentifikation dieser Unternehmer mit ihren Mitarbeitern.

    Das bringt die ganze Problematik auf den Punkt!

    Wer immer noch glaubt, dass die Privatisierung des Postwesens Vorteile für die Mehrheit der Bürger bringt, wird früher oder später unsanft auf den Boden der Tatsachen fallen (höchstwahrscheinlich eher früher als später).

    Profitieren von günstigeren Preisen werden lediglich einige Großversender. Kleinunternehmen jedoch und vor allem die Masse der privaten Postbenutzer werden deutliche Verschlechterungen bei Service und Qualität zu spüren bekommen (das ist ja bereits jetzt schon unübersehbar).

    Da kann ich wirklich nur noch sagen:

    Ich will die alte DEUTSCHE BUNDESPOST wiederhamm!!

  • SammlerBernd
    Gast
    • 6. Dezember 2007 um 21:48
    • #11

    Na ja, nun mal auf´m Teppich bleiben. Einen gehörigen Teil schuld am Niedergang unseres Hobbys haben wir wohl selber. Es zwingt uns doch keiner nicht mehr zum Tauschen zu gehen, keine Neuausgaben zu erwerben.... Stattdessen nur am PC ´rumzuhängen, sich mit Renditeproblemen zu beschäftigen, keine jugendgemäße Phil.-Arbeit zu machen, die 1000. lächerliche Abart zu kreiren usw.. Also die Philatelie ist für einen Neueinsteiger mit sehr hoheh finanziellen Hürden verbarrikadiert, weinig attraktiv und nur einen kleinen Anteil an diesem Dilemma hat die Post. Woher weiß ich das ?. Bin noch in anderen Sparten zu Hause (Modellbau, Skat, Badminton, Schach),. überall gleiche Probleme.

    Einmal editiert, zuletzt von SammlerBernd (6. Dezember 2007 um 21:49)

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