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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

  • postschild
  • 23. November 2007 um 20:04
  • postschild
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    • 22. Januar 2008 um 17:04
    • #101
    Zitat

    Wo ist mein Bild?????

    Wer hatte da die Finger im Spiel???

    Seit wann wird Satire zensiert????


    Zitat

    Kommentar vom Admin:Sowas kann schnell ins Auge gehen...

    Was kann da bitteschön ins Auge gehen? Was ist denn das für eine Erklärung bzw. Rechtfertigung?

    Hat wer die Mauer wieder aufgebaut und ich bin auf der falschen Seite?


    [Admin] Bitte wieder zurück zum Thema. Alles weitere per PN! Vielen Dank

  • postschild
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    • 22. Januar 2008 um 21:42
    • #102

    Wenn jeder an sich denkt, dann ist an alle gedacht.

  • Concordia CA
    Stamm Mitglied
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    • 22. Januar 2008 um 22:17
    • #103
    Zitat

    Original von postschild
    Wo ist mein Bild?????

    Wer hatte da die Finger im Spiel???

    Seit wann wird Satire zensiert????


    [admin] Bild vom Admin entfernt! Sowas kann schnell ins Auge gehen...

    Lieber Admin,

    für mich ist die Entfernung des vollkommen harmlosen und zutreffenden Bildes in keiner Weise nachvollziehbar. Ich habe immer gedacht, in diesem Forum besteht keine Abhängigleit zum BDPh und man kann frei seine Meinung äussern, sofern man nicht ehrverletzend gegenüber einzelnen Personen ist .

    Ich zitiere einmal aus der im Forum veröffentlichten Netiquette:

    02.0 Umgangsform
    Das Board pflegt einen kultivierten, zivilisierten und freundschaftlichen Umgangston. Es ist nicht gestattet Beiträge zu verfassen, die obszön, vulgär, sexuell orientiert, rechtsradikal, abscheulich, beleidigend oder bedrohlich sind oder gegen jegliches Gesetz verstoßen würde.

    Einen Verstoß von postschild ist durch Veröffentlichung der Satire nach meiner Meinung nicht auszumachen. Das aus dem Sand ragende Hinterteil sieht niemandem aus dem Kreise BDPh-Verantwortlichen ähnlich. Wer sich dadurch betroffen fühlt, wird vielleicht sein Verhalten enttarnt sehen und das der Öffentlichkeit vorenthalten wollen.

    Ich habe vor einigen Tagen meine Meinung schon einmal zu Ausdruck gebracht und widerhole es gerne: Wer den Hintern nicht gedreht kriegt, darf sich nicht wundern, wenn er von den Ereignissen überrollt wird.

    Mit befremdlichen Grüßen

    Jürgen Witkowski

    Ohne Stempelkunde - Keine Philatelie!
    POSTSTEMPELGILDE

  • Gagrakacka
    Gast
    • 23. Januar 2008 um 05:33
    • #104

    postschild:

    Warum kein Strauss mit der Aufschrift BDB oder APHV oder BPP? Oder SAFE oder Lindner oder Leuchtturm? Tragen die Verbände und Firmen keine Verantwortung? Das soll nicht heissen, dass der BDPh sich mit Ruhm bekleckert hat. Aber etwas mehr Sachlichkeit schadet nicht.

    P.S. 10 Leuchtturm Optima-Alben, vier SAFE-Alben mit Blankoblättern, meine Ausstellungssammlung und ca. 20 kleinere und grössere Briefealben kann ich entsorgen. Meine Marken- und Briefsammlungen darf ich komplett umsortieren.

    Einmal editiert, zuletzt von Gagrakacka (23. Januar 2008 um 05:37)

  • Hangover
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    • 23. Januar 2008 um 07:25
    • #105

    Der BDPh ist im Gegensatz zu einer Hersteller- und Händlerlobby in erster Linie den Sammlern verpflichtet - dass ich vom APHV aufgrund seiner Ausrichtung nichts erwarten brauche, liegt auf der Hand. Diese Verpflichtung scheinen die dilletierenden Grüßonkel an der Spitze in den letzten Jahren nur nicht wahrgenommen zu haben.

    Das Problem ist wenigstens seit 2003 bekannt!

    Auch wenn man es aus juristischen Gründen nicht an die Öffentlichkeit tragen durfte, waren das vier Jahre Zeit um sich Gedanken zu machen, was zu tun ist, wenn die Gerichte gesprochen haben. Auf dieses Versäumnis und die jetzt gezeigte Schwerfälligkeit (nach vier Wochen gibt es eine dürre Absichtserklärung ohne konkrete Inhalte) muss ich als einfaches Mitglied nicht gut zu sprechen sein.

  • bjoerngerlach
    Administrator
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    • 23. Januar 2008 um 07:27
    • #106

    Ich habe mich bereits zu diesem Thema bei Postschild geäußert, mehr gibt es nicht hinzuzufügen! Ich weiß auch nicht, warum jetzt hier schon wieder im Thread darüber diskutiert wird? Merkt Ihr nicht, dass Ihr selber die Qualität und das Niveau der Threds durch unüberlegtes schreiben nach unten zieht? Ich bitte EUCH nun "hier" beim Thema zu bleiben und für alles weitere die PN Funktion zu nutzen.

    Und nochwas, nein ich stehe mit dem BDPH in keinsterweise in Kontakt und lösche, bzw. Editiere nur dann wenn ich es für richtig hallte! Weiteres sind Beschwerden eingegangen, die es zu Bearbeiten gilt, andersrum würdet Ihr genauso handeln (davon geh ich jetzt mal aus!).

    Nur bei allem was mit "Rufschädigung, Verleumdung, Üble Nachrede" etc. zu tun hat, da bin ich nunmal gezwungen einzugreifen. Mit hilft auch niemand, wenn ich zum Rechtsanwalt gehen muss um div. Abmahnungen abzuwehren. :(

    Und jetzt bitte ich Euch wieder Ruhe einkehren zu lassen und sich dem eigentlichen Thema zu widmen.

    Vielen Dank.

    Bjoern

  • mur
    neues Mitglied
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    • 23. Januar 2008 um 07:32
    • #107

    @Gagrakacka: Daß Du die Zensur hier argumentativ unterstützt wundert mich nicht. Im BDPh-Forum bist Du schließlich selber mit Zensurrechten ausgestattet.
    Wie so häufig ist aber auch hier die Zensur m.E. überzogen. Es gibt wichtigeres zu tun.
    Mit Sammlergruß mur

  • PALAISS
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    • 23. Januar 2008 um 07:40
    • #108

    Gagrakacka: Postschild hat schon Recht. Es ist der BDPh, der die Interessen der Sammler (und diese Gruppe stellt eindeutig den größten Teil der Bleisulfidgeschädigten dar) zu vertreten hat. Der APHV und der BDB sind kommerzielle Fachverbände, der BPP ist sozusagen halbkommerziell. Diese drei Verbände vertreten in erster Linie ihre eigenen Mitglieder. Ende 2002 habe ich APHV-Präsident C. Schulz Extremlobbyismus und dillettantisches Krisenmanagement vorgeworfen, er fand daraufhin meinen Austritt aus dem APHV für "hinnehmbar".

    Hätte sich der BDPh nur so für seine Mitglieder eingesetzt wie es der APHV-Vorstand für die hauptbetroffenen Albenhersteller tat (was freilich ein großer, aber ganz bewusster "Irrtum" mit fatalen Folgen war). Die Sammler und BDPh-Mitglieder hatten in diesem Fall keine Lobby. Sie hatten ihre Beiträge zum Fenster herausgeworfen.

    Alle meine Vorschläge an den BDPh wurden ad acta gelegt. Ich wurde, obwohl seinerzeit bereits 30 Jahre BDPh-Mitglied, ignoriert und demonstrativ abgewiesen. Dabei war klar, dass ich mich fast ausschließlich für die BDPh-Mitglieder verwende und keine großen eigenen Interessen verfolge, denn meine Kunden wurden ja von mir direkt informiert.

    Was hätte beispielsweise den BDPh (um nochmals auf die bindende Anweisungen, bei Ausstellungen Blattschutzhüllen zu verwenden) daran gehindert, diese Vorschrift, wie von mir angeregt, etwa wie folgt zu modifizieren:

    "Die auszustellenden Blätter müssen in transparenten Schutzfolien angeliefert werden; die Unterbringung unter Hart-PVC-Blattschutzhüllen ist allerdings nicht zulässig."

    Bei Rückfragen hätte man ohne weiteres, so grotesk das auch klingen mag, ausweichende Antworten geben und zur Not sagen können: Verträgt sich nicht mit dem Glas der Ausstellungsrahmen! Das wäre immer noch besser gewesen, als in voller Kenntnis der Problematik horrende materielle und vor allem ideelle Verluste durch die Beschädigung von zum Teil einmaligem postgeschichtlichem und philatelistischem Kulturgut hinzunehmen.

    Ganz erhebliche Schäden wären durch diesen kleinen Schritt vermieden worden. Mein Schreiben an BDPh-Präsident Hartig datiert vom 4.11.2002. Die jetzt gültige Ausstellungsordnung wurde zuletzt 2004 revidiert. Wie zum Hohn blieb der Blattschutzhüllen-Passus dabei unverändert, bis heute!!

    Eine Blamage und eine Schande für den BDPh-Vorstand!

  • Concordia CA
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    • 23. Januar 2008 um 07:41
    • #109

    @ Gagrakacka

    Vielleicht weil poschild genau wie ich und viele andere Mitglied im BDPh sind und nicht bei den anderen an diesem unwürdigen Rumgewürge beteiligten Parteien.

    Wenn von Seiten des BDPh nicht deutlich nach aussen kommuniziert wird, was derzeit abläuft und was in der Vergangenheit abgelaufen ist, gehen die meisten Menschen mit etwas Lebenserfahrung zunächst einmal davon aus, dass im Kreise der Beteiligten gemauschelt wird oder man das Ausmass der Angelegenheit nicht realisiert hat. Das kann nicht im Sinne der Mitglieder sein.

    Ich sage es noch einmal deutlich: Der BDPh ist einzig und allein seinen Mitgliedern gegenüber verantwortlich und keinem der anderen Interessenverbände oder gar Hersteller. Diesen Mitgliedern gegenüber besteht auch die Verpflichtung, Auskunft über seine Aktivitäten und Absichten zu geben.

    Alles, was mir zu diesem Thema sonst noch auf den Nägel brennt, verkneife ich mir zu schreiben. Somit können wir wieder zu eigentlichen Thema zurück kommen und Ruhe einkehren lassen.

    Mit ruhesuchenden Sammlergrüßen
    Jürgen Witkowski

    Ohne Stempelkunde - Keine Philatelie!
    POSTSTEMPELGILDE

  • PALAISS
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    • 23. Januar 2008 um 07:54
    • #110

    Als Ergebnis des Vergleichs des ersten Verfahrens SAFE/Lindner ./. Feuser in 2003 durfte ich mich in Form eines Verdachts äußern. Also etwa wie folgt: "Es besteht der begründete Verdacht, dass die PVC-Folien bei bleihaltigen Marken Farbschäden verursachen."

    Wenn mir vom Gericht als Privatmann eine solche Aussage zugebilligt wurde, dann war sie dem BDPh als Verbraucherschutzorginasation natürlich erst recht erlaubt! Man höre nur ja damit auf, für die eklatanten Versäumnisse des BDPh juristische Gründe vorzuschieben! 5 Jahre Funkstille vom BDPh in der vermutlich größten und folgenreichsten Affäre der gesamten Philateliegeschichte: das ist natürlich ein Skandal.

    P.F.

  • Online
    lickle
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    • 23. Januar 2008 um 08:29
    • #111

    Ich kann @aerotech als privaten Forenbetreiber schon verstehen, wenn er keine Lust hat eine Abmahnung zu kassieren oder gar vor Gericht gezerrt zu werden.
    Die Karrikatur habe ich auch gesehen und das ist eine mehr als freundliche Umschreibung der bisherigen Aktivitäten des BDPh. Ich sehe den Kopf des Vogels ganz woanders stecken....

    Zitat

    Als Interessensvertreter der mehr als 3 Millionen Briefmarkensammler in der Bundesrepublik Deutschland bietet der Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) e.V. seinen etwa 70.000 Mitgliedern in ca. 1.500 Vereinen und Arbeitsgemeinschaften und seinen Direktmitgliedern mit einem breiten Leistungsangebot eine philatelistische Heimat.

    Das ist der Anspruch des BDPh, den er auf seiner Homepage verkündet. Anspruch und Wirklichkeit zur Deckung zu bringen fällt mir seit dieser Affäre nun ganz besonders schwer. Der BDPh hätte wenigstens einen Beitrag zur Klärung der Ursachen leisten müssen. Nicht nur ideell, sondern auch finanziell. Das was jetzt an "Aktivitäten" entfaltet wird ist geradezu lächerlich. Wenn man an der Basis in Vereinen und Arbeitsgemeinschaften die Vorstände fragt, dann geht denen schon beim Stichwort BDPh das Messer in der Tasche auf. Diese Affäre könnte nun das Fass zum überlaufen bringen.
    Ich denke, dass sich nun viele Sammler ernsthaft überlegen, ob sie sich eine "Neue Heimat" suchen sollen.

    Grüßle

    lickle

  • SammlerBernd
    Gast
    • 23. Januar 2008 um 08:52
    • #112

    Wir hatten auch mehrere solcher angeblich den Mitgliedern verpflichteten Organisationen, wie Philatelistenverband im Kulturbund, FDJ, GST...
    In Wirklichkeit ging & geht es um Disziplinierung & Ausrichtung der einfachen Mitgleder auf die Ziele der Obrigkeit: Jetzt Maximalprofit um jeden Preis. Nachdem hier im Osten alles in diesem Sinne geregelt ist, sind nun die anderen dran... Bin gespannt auf die Zensur...
    l

    Einmal editiert, zuletzt von SammlerBernd (23. Januar 2008 um 08:55)

  • postschild
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    • 23. Januar 2008 um 17:59
    • #113

    Gagrakacka:

    Zitat

    Warum kein Strauss mit der Aufschrift BDB oder APHV oder BPP? Oder SAFE oder Lindner oder Leuchtturm? Tragen die Verbände und Firmen keine Verantwortung? Das soll nicht heissen, dass der BDPh sich mit Ruhm bekleckert hat. Aber etwas mehr Sachlichkeit schadet nicht.

    Weil der BDPh MEIN DACHVERBAND ALS SAMMLER IST!

    Und hör mir auf mit Deinem Hang zur Sachlichkeit, etwas mehr Ehrlichkeit währe mir lieber. Die sachlichen Fakten liegen dem BDPh lange vor, lies die Beiträge von Herrn Feuser.

    @aero

    Zitat

    Weiteres sind Beschwerden eingegangen, die es zu Bearbeiten gilt

    WER hat sich denn beschwert, ausser von Verbandsfunktionären des BDPh habe ich nur positives Echo bekommen, daher fällt mir das schwer zu Glauben.


    Ich möchte auch noch klarstellen, der Beitrag den Nimrod gezeigt hat stammt nicht von mir!

    Etwas erfreuliches ist dennoch zu vermelden, die englische Übersetzung des Flyers liegt nun vor, nun werden wir noch versuchen diese in den Flyer mit den Bildern einzubinden und dann geht es mit Französisch und Russisch weiter.

  • Markdo
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    • 24. Januar 2008 um 12:05
    • #114

    Hier ein Posting aus dem BDPHForum 1:1 übernommen mit freundlicher Genehmigung des Verfassers Peter Feuser

    Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder!

    Soeben erreicht mich per Fax ein "Newsletter" der Firma Leuchtturm, das wohl an den Handel gerichtet ist. Diese Stellungnahme betrachte ich als positiv, selbst wenn wiederum sehr, sehr fragwürdige Behauptungen aufgestellt werden:

    "Trotz millionenfacher Anwendung ist uns keine einzige Briefmarken-Verfärbung oder -Schädigung bekannt, die auf die von uns produzierten Hüllen aus Kunststoff-Folien zurückzuführen ist."

    Hier einmal Auszüge aus diesem Leuchtturm-Newsletter (Anmerkungen von mir sind fett gesetzt):

    "Vielleicht haben Sie bereits mitbekommen, dass das Thema Kunststoff-Folien (insbesondere PVC) derzeit in der philatelistischen Fachpresse sowie in einschlägigen Internetforen kontrovers diskutiert wird ("kontrovers" ist nicht richtig: es gibt in den Foren niemanden, der Partei für das Hart-PVC und die Albenhersteller ergreift. A.d.V.).

    Die Diskussion wird leider nicht immer sachlich geführt. Mancher Sammler dürfte inzwischen etwas verunsichert sein. (Über die Folienproblematik informierte oder sogar geschädigte Sammler sind nicht verunsichert, sondern sie toben! Eine "Diskussion" mit den Albenherstellern findet ja im übrigen leider nicht statt. Diese diskutieren nicht mit uns. Auch daher die Verunsicherung. A.d.V.)

    Ausgangspunkt dieser Diskussion sind einzelne Sammler, deren klassische Briefmarken (aus der Zeit vor 1875) Verfärbungen aufweisen. Diese Marken wurden in Vordruckalben mit ganzseitigen Kunststoff-Folien aus Hart-PVC aufbewahrt (Aber doch nur unter anderem! Die Transparent-Vordruckalben bilden vielleicht 20 % des Schadenspotentials; der Rest sind Transparent-Blancoalben, Blattschutz- und Briefhüllen, Blanco-Einsteck- und Briefalben, Auktionsverpackungen und Loskarten, die kpl. aus Hart-PVC bestehen usw., A.d.V.).

    Zur Zeit wird in der Fachwelt die Frage diskutiert, ob es durch die Unterbringung von Briefmarken (vor allem aus der klassischen Zeit von vor 1875) in Hüllen aus Hart-PVC zu Schäden an den Briefmarken durch Bleisulfid kommen kann. Es wird teilweise vermutet, dass der in den Folien enthaltene Schwefel (Stabilisator) mit dem Blei in den Druckfarben reagiert (Diese Frage ist aufgrund von Gutachten hochgestellter staatlicher und privater Forschungsinstiture geklärt: An der langsamen Migration des Schwefels aus den Folien gibt es keinerlei Zweifel! Nur das genaue "wie" einer Reaktion beider Stoffe ist noch ungeklärt. A.d.V.).

    Ein kausaler Zusammenhang konnte bisher nicht bewiesen werden. Bei modernen Marken (nach 1875) werden in der Regel synthetische Farbstoffe verwendet. Hier treten solche Probleme nicht auf (Diese Aussage ist falsch. Auch bei Marken, Ganzsachen, Ansichtskarten mit Bleiweißbeschichtung usw. nach 1875 können Bleisulifdschäden auftreten, wenn auch weit seltener als bei klassischen Marken. A.d.V.).

    Bei den in unseren Vordruckalben verwendeten Folien handelt es sich um Polystyrol (100 % weichmacherfrei). Diesem Material wird in der Fachwelt eine hervorragende Eignung zur langfristigen Aufbewahrung von Briefmarken aller Art bescheinigt. Die passgenauen SF-Zuschnitte gewähren eine einfache Handhabung, halten die Marke sicher fest und sorgen zudem für eine gute Belüftung der Marken (Absatz betrifft die in den Vordruckalben von Leuchtturm und KABE verwendeten Klemmtaschen. Diese Aussagen werden von mir in vollem Umfang geteilt. A.d.V.).

    LEUCHTTURM fertigt seit Jahrzehnten Briefmarken-Zubehörartikel aus Kunststoff (unter anderem auch aus Hart-PVC). Trotz millionenfacher Anwendung ist uns keine einzige Briefmarken-Verfärbung oder -Schädigung bekannt, die auf die von uns produzierten Hüllen aus Kunststoff-Folien zurückzuführen ist (Und das sollen wir wirklich glauben? A.d.V.).

    Allerdings können auch wir ein mögliches Risiko bei Hart-PVC-Folien nicht zu 100% ausschließen (Na bitte! Das ist doch schon einmal ein Fortschritt!! A.d.V.). Briefmarken-Sammlern, die aufgrund eines eventuell bestehenden Risikos auf die Verwendung von Hart-PVC-Folie verzichten möchten, empfehlen wir die folgenden Produkte aus unserem Hause (Die anderen also meiden! A.d.V.):

    * SF- bzw. OF-Vordruckalben (Polystyrol)
    * SF-Zuschnitte und -Streifen (Polystyrol)
    * LB-Blätter (Polyester)
    * Blattschutzhüllen BSH1 und BSH4 (Polyester)
    * Klarsichtige VARIO-Hüllen (Polyester)
    * Klarsichtige GRANDE-Hüllen (Polyester)
    * Einsteckbücher mit Pergamin-Streifen
    * Einsteckbücher mit Polystyrol-Streifen
    * FDC-Alben CLFDC2, CLFDC4 (Polypropylen)

    In diesem Zusammenhang weisen wir darauf hin, dass es neben dem verwendeten Unterbringungssystem eine Vielzahl weiterer Faktoren gibt, die eine Veränderung von Briefmarken, Belegen und auch Stempeln verursachen können, wie z.B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Lichteinwirkung, Luft-Schadstoffe, mangelnde Durchlüftung etc. (Bei normaler sorgfältiger Lagerung ist u.E. die Entstehung von Bleisulfidschäden außerhalb von PVC-Folien ausgeschlossen. A.d.V.).

    Wir empfehlen Sammlern, ihre Sammlung in jedem Fall regelmäßig durchzusehen, um sie auf eventuelle Farb- und andere Veränderungen zu überprüfen.

    Die beiliegende Produktinformation mit den von uns verwendeten Kunststoff-Folien steht ab sofort auch auf unserer Website zum Download bereit. (Von 20 aufgeführten Produktsystemen bestehen 9 aus Hart-PVC. Zwei weitere bestanden bis 2002 bzw. 2004 aus Hart-PVC. A.d.V.)."

    *Deutschland,USA+ Kanada
    **Ansichtskarten und Stempel von Dortmund und Hamburg und Amrum gesucht **

  • postschild
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    • 24. Januar 2008 um 20:44
    • #115

    Egal wie weit der Weg ist, man muß den ersten Schritt tun!

    es ist zumindest ein Anfang!

    @aero: ich warte noch auf eine Antwort!

  • bjoerngerlach
    Administrator
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    7. März 1986 (39)
    • 26. Januar 2008 um 08:04
    • #116
    Zitat

    Original von postschild

    Egal wie weit der Weg ist, man muß den ersten Schritt tun!

    es ist zumindest ein Anfang!

    @aero: ich warte noch auf eine Antwort!

    [Admin] Ich habe z.Z. sehr viele private Probleme, aus diesem Grund bin ich auch nicht mehr so oft im Forum präsens! Hör bitte auf mich zu reizen oder zu provozieren....und unterlasse deine SPAM Beiträge!
    Ich habe mich geäußert und einen Meinungsaustausch per PN angeboten.
    Man kann es auch übertreiben!

  • PALAISS
    neues Mitglied
    Beiträge
    80
    • 29. Januar 2008 um 08:46
    • #117

    BDPh-Präsident Hartig hat sich gestern im BDPh-Forum erstmals mit einer eigenen, allerdings äußerst unbefriedigenden und missverständlichen "Presseerklärung" zur Folienproblematik geäußert, d.h., genau genommen handelt es sich um eine Erklärung zur Verwendung von Blattschutzhüllen.

  • Germaniafreund
    Gast
    • 29. Januar 2008 um 10:29
    • #118
    Zitat

    Original von PALAISS
    BDPh-Präsident Hartig hat sich gestern im BDPh-Forum erstmals mit einer eigenen, allerdings äußerst unbefriedigenden und missverständlichen "Presseerklärung" zur Folienproblematik geäußert, d.h., genau genommen handelt es sich um eine Erklärung zur Verwendung von Blattschutzhüllen.

  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 30. Januar 2008 um 06:59
    • #119

    Im Anhang habe ich eine .Ansichtskarte. (Stempel vom 03.09.1907) die schwarze Ränder aufzeigt. Sind das Schäden,die durch Bleisulfid entstehen konnten? Geht der Prozess nach Herrausnahme aus den betroffenen Folien eigentlich weiter?

    Gruss Totalo-Flauti

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von Totalo-Flauti (30. Januar 2008 um 07:00)

  • PALAISS
    neues Mitglied
    Beiträge
    80
    • 30. Januar 2008 um 08:05
    • #120

    @ totalo-flauti

    Da um die Jahrhundertswende ein großer Teil der Ansichtskarten mit Bleiweiß beschichtet wurden, besteht in den handelsüblichen Hart-PVC-Folien wegen des darin enthaltenen schwefelhaltigen Stabilisators erhebliche Gefahr, dass Bleisulfidschäden wie die obigen entstehen. Die Schäden gehen immer vom Rand aus, weil es an den Nähten der Folie sehr eng zugeht und dann das für die Bleisulfidbildung notwendige Mikroklima entsteht. D.h., wenn noch Luft an die Karten herankommt, entstehen keine Schäden.

    Mit Bleiweiß beschichtete Karten sollte man deshalb besser aus Hart-PVC-Folien entfernen. Es gibt genügend Alternativen: alle anderen Kunststoffe wie Polypropylen oder Cellofan.

    Wenn Du Dich näher informieren willst, lese auch die Threads im BDPh-Forum unter Altdeutschland und "Tipps und Tricks". Man kann die Bleisulfidschäden mit sehr großem Aufwand und entsprechender Fachkenntnis reparieren. Leider muss man die Karten dafür wässern und sie wirken nachher behandelt.

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