1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Deutschland
  5. Deutsches Reich 1872–1945

Briefe mit Nachporto belegt

  • Totalo-Flauti
  • 29. Oktober 2007 um 05:37
  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.590
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Oktober 2007 um 05:37
    • #1

    Ich habe einen Brief aus Leipzig nach Linz vom 14.07.1930 erworben. Das Porto mit 15 Pfennige (Inland) sollte doch im Verkehr mit Österreich richtig sein. Oder täusche ich mich und für Österreich war zur Zeit der Weimarer Republik Auslandsporto zu erheben? Und wie kam es, dass erst die österreichische Post ein Nachporto erhoben hat? Sollte nicht schon die Deutsche Post den Brief entsprechend behandeln? Und wer hat das Nachporto bezahlt? Ich gehe davon aus, dass die Empfängerin die 10 Schilling zahlen musste.

    Gruss Totalo-Flauti

    Bilder

    • IMG_0001.jpg
      • 373,86 kB
      • 1.226 × 992
      • 426
  • dj_postmann
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    670
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    15. Februar 1989 (37)
    • 29. Oktober 2007 um 05:47
    • #2

    Hallo Totalo,

    da mir Portotabellen fehlen, kann ich zu der Frage, wieso Nachporto erhoben wurde, nichts sagen, aber ich glaube, es sollte so sein, wie du vermutest. Zu Zeiten der Weimarer Republik gehörte Österreich ja nicht mehr zum Deutschen Reich, erst Hitler hat es wieder "angegliedert". Demzufolge sollte Österreich wie Ausland zu behandeln sein.

    Derartige Nachporto-Marken findet man von diversen Ländern. Wenn die deutsche Post das fehlende Porto nicht erhebt, tut das dann die Post des Empfängerlandes. Mit Aufkleben einer solchen Nachportomarke wird das fehlende Porto gekennzeichnet und dann, wie du richtig vermutet hast, beim Empfänger eingezogen.

    Da derartige Nachportomarken aber in der Regel seltener anzutreffen sind als die Frankatur, sind solche Belege aber auch von den Sammlern des Empfängerlandes gesucht.

    Gruß
    Dominic

    Suche immer geschlossene Mühlradstempel auf den Quadraten von Bayern (Mi. 2-13), insbes. Nummern 1 bis 100. Wer was abzugeben hat, bitte melden! Tausch oder Kauf immer erwünscht!!
    Suche momentan eine Mi. 3 .. mit gMR "1". Zahle gut!!!

  • Kai
    aktives Mitglied
    Beiträge
    186
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Oktober 2007 um 05:50
    • #3
    Zitat

    Original von Totalo-Flauti
    Ich gehe davon aus, dass die Empfängerin die 10 Schilling zahlen musste.

    Gruss Totalo-Flauti

    Waren nur 10 Groschen

  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.590
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Oktober 2007 um 05:59
    • #4

    Danke Dj_postmann!
    Kai hast recht, 10 Groschen.

    Gruss Totalo-Flauti

  • obelix.fg
    aktives Mitglied
    Beiträge
    479
    • 29. Oktober 2007 um 06:03
    • #5

    Hallo Totalo-Flauti,

    die 10 Groschen waren kein Nachporto, sondern die Gebühr für "postlagernd". Und ja, die Gebühr war vom Empfänger zu zahlen.

    Gruß, obelix.fg

    Einmal editiert, zuletzt von obelix.fg (29. Oktober 2007 um 06:04)

  • Totalo-Flauti
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.590
    Geschlecht
    Männlich
    • 29. Oktober 2007 um 06:11
    • #6

    Danke obelix.fg! Stimmt der Brief wurde postlagernd versendet.

    War der Gummistempel 01.08.1930 über Linz/Donau die Lagerungsfrist oder das Ausgabedatum?

    Gruss Totalo-Flauti.

    Einmal editiert, zuletzt von Totalo-Flauti (29. Oktober 2007 um 06:11)

  • obelix.fg
    aktives Mitglied
    Beiträge
    479
    • 29. Oktober 2007 um 06:46
    • #7

    Wenn ich die vagen Angaben im Handbuch 100 Jahre Österreichische Portomarken richtig interpretiere, wurde die Postlagergebühr erst bei der Behebung verklebt und entwertet.

    Daraus kann man schließen, das der Brief am 15.7.1930 behoben wurde, und das der Gummi-Datumsstempel das Ende der Postlagerfrist darstellt.

    Gruß, obelix.fg

  • Baldersbrynd
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    667
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    1. Mai 1939 (87)
    • 3. Juni 2009 um 10:46
    • #8

    Hallo Alle

    Haben dieser Brief bekommen. Sendet von Aalborg DK am 9.09.1921 nach München Hauptpost(amt) als Postlagernd. Ankunftsstempel auf der Rückseite d. 12.9.1921 (Montag).
    Postlagerndgebühr 10 Pf. gültig von 6.5.1920 bis 31.12.1921. Erhoben in Bargeld bei der Empfänger. Der Stempel "P" steht für Porto, oder?
    Warum hatte der Postamt nicht ein Briefmarke (Dienstmarke) gebraucht?

    Viele Grüße
    Jørgen

    Bilder

    • Aalborg 001.jpg
      • 24,77 kB
      • 588 × 456
      • 262
    • Aalborg 002.jpg
      • 20,02 kB
      • 588 × 456
      • 222

    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (3. Juni 2009 um 12:41)

  • BaD
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    805
    Geschlecht
    Männlich
    • 3. Juni 2009 um 16:15
    • #9

    Hallo Jørgen,
    die Gebühr " Postlagernd" war in Deutschland vom Absender im Vorraus zu bezahlen. Als der Brief in der Hauptpost in München ankam, stempelte der verteilende Beamte P für fehlendes Porto und notierte in blau die 10 Pf und schrieb dies in eine Liste. Der Beamte, der den Brief ausgab, kassierte die 10 Pf. vom Empfänger und und strich den Vorgang in der Liste, somit war eine Abrechnung gewährleistet.
    In diesem Fall mußte der Empfänger nur den einfachen Betrag zahlen, wohl weil es ein Auslandsbrief war.

    Anweisung aus der Postordnung, allerdings 1922:

    Ist eine Sendung, die von vornherein mit " Postlagernd" bezeichnet wird, nur mit der Beförderungsgebühr freigemacht, so ist die Zuschlagsgebühr zu verdoppeln, da diese Gebühr mit der Beförderungsgebühr zu entrichten ist und die Beförderungsgebühr und die Nebengebühr als ein unteilbarer Gebührensatz anzusehen sind.


    Es gab in Deutschland keine Nachportomarken ( Außer Bayern) und Dienstmarken wurden bei der Reichspost nicht verwendet
    Mit besten Grüßen Bernd

  • Baldersbrynd
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    667
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    1. Mai 1939 (87)
    • 3. Juni 2009 um 21:26
    • #10

    Hallo Bernd

    Besten danke für Dein Antwort. Du hast meine Fragen Beantwortet.

    Ich haben auch dieser drei Postkarte Sendet von dern gleiche Absender nach dem gleiche Empfänger. Alle drei als Postlagernd.
    Der erste Karte Sendet am 7.8.1922 von Gedesberg und einschlislich Postlagerndgebühr auf 50 Pf.
    Der zweite Karte Sendet 12.8.1922 von Heidelberg ohne Postlagerndgebühr, aber mit Nachporto.
    Der dritte Karte Sendet von Mainz 8.8.1922 zum Normalen Postkartenporto von 3,50 Mark.
    Ich meine das nur der letzte sind korrekt Frankiert.

    Viele Grüße

    Jørgen

    Bilder

    • PP 08 004.jpg
      • 259,73 kB
      • 1.692 × 1.068
      • 163
    • PP 08 005.jpg
      • 290,64 kB
      • 1.764 × 1.128
      • 176
    • PP 08 006.jpg
      • 258,19 kB
      • 1.680 × 1.098
      • 159

    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (3. Juni 2009 um 21:44)

  • BaD
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    805
    Geschlecht
    Männlich
    • 4. Juni 2009 um 20:55
    • #11

    Hallo Jørgen,

    Die Postlagernd-Gebühr gab es in Deutschland nur vom 6.5.1920 bis zum 30.11.1923. Über einen Zuschlag in dieser Form auf Poststücken in das Ausland habe ich nirgendwo einen Hinweis gefunden.
    Bei der Karte vom 7.8. hatte der Versender wohl vorsichtshalber die Gebühr mit eingerechnet, die er dann am 8.8. richtigerweise wegließ. Die Nachgebühr auf der Karte vom 12.8. hängt wohl mit der Um-oder Weiterleitung der Karte an eine feste Adresse zusammen, aber um das zu klären, fehlen mir die Kenntnisse über die Umstände in Dänemark.

    Mit besten Grüßen Bernd

  • Baldersbrynd
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    667
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    1. Mai 1939 (87)
    • 4. Juni 2009 um 21:35
    • #12

    Hallo Bernd

    Noch mal Danke für Dein Antwort.
    In DK war keine Gebühr für Postlagernd und auch nicht für Weiterleitung an einem feste Adresse.
    Alle drei Karten sind auf danisch geschrieben von ein Mutter nach sein Sohn. Warum als Postlagernd sind nicht gut zu wissen.
    Ich glaube dass die deutschen Postbeamten in Godesberg hatte nicht gewust das keine Postlagerndgebühr war. Die Nachgebühr auf die Karte von Heidelberg, weist ich nichts am oben stehr 30 dieser sind umgerechnet bis 33 øre und warscheinlicht auch erhoben.
    Ich will Fragen hier in DK mit dem Nachgebühr.

    Viele Grüße
    Jørgen

    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (4. Juni 2009 um 21:37)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. Juni 2009 um 21:46
    • #13

    Hallo,

    in älterer Zeit galt ein Brief, der mit dem Adress - Vermerk "poste restante" versehen war, als ausgeliefert, wenn er bei der Bestimmungspost eingetroffen war.

    Wurde dann, trotz poste restante Vermerk, der Brief zwischenzeitlich abgefordert (brieflich, telephonisch oder telegraphisch), so galt die Nachsendung als neue Briefaufgabe, wodurch das geklebte Franko nichtig und ein Porto bis zum neuen Bestimmungsort anzusetzen war.

    Ob das hier auch so war, kann ich nicht sagen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Baldersbrynd
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    667
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    1. Mai 1939 (87)
    • 4. Juni 2009 um 22:02
    • #14

    Hallo bayern klassisch und BaD

    Ich habe den Frage an dänische Sammler gestellt ob ein Gebühr für Weitersendung in DK war damals. Wenn ich ein Antwort bekommen dann schreibe ich das hier.

    Viele Grüße
    Jørgen

  • erron 4. Mai 2021 um 18:44

    Hat den Titel des Themas von „mit Nachporto belegt“ zu „Briefe mit Nachporto belegt“ geändert.

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™