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Sudetenland

  • sudetenphilatelie
  • 10. April 2008 um 15:25
  • wajdz
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    • 20. April 2008 um 17:33
    • #21

    deines Avatars nur eine bemerkung. Es ist mir schon vor geraumer zeit aufgefallen und ich habe mich gefragt, ob es wirklich nötig sei, das hakenkreuz so aufdringlich zu präsentieren. Aber es war mir nicht wichtig genug, dazu etwas zu sagen. Das du es jetzt, aus welchen gründen auch immer, geändert hast, finde ich erfeulich. Schließlich ist unter diesem zeichen nicht nur im sudetenland unrecht geschehen. Ansonsten hast du vollkommen recht, diese kapitel der geschichte gehört genau so aufgearbeitet wie alle anderen auch. Also weiter viel erfolg beim thema ~sudetenland~

    Mfg wajdz8

    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • usul3
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    4. Oktober 1969 (56)
    • 20. April 2008 um 17:37
    • #22

    Hallo Sudetenphilatelie
    ich vermute, Du denkst, ICH wäre Zweifaltigkeit, das ist nicht so. Ich stamme auch nicht aus Haifa, meine Familie stammt ursprünglich aus Galizien, der genaue Wohnort liegt heute in der Ukraine. Aber schön, das auch andere eine eigene Meinung haben und diese kundtun. Eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte liegt bei mir schon in der Familie zugrunde, da mein seliger Großvater in der SS Leibstandarte dienen mußte und dafür 7 Jahre in Sibirien verbracht hat. Der Vater seines Schwiegersohnes ist im II WK nach England gegangen, da man im Deutschen Reich als KPD-Mitglied seines Lebens nicht sicher war.

    Nochmals, ICH BIN IN DIESEM FORUM NUR EINMAL VERTRETEN


    MfG Lars

  • Kramix
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    • 20. April 2008 um 17:50
    • #23

    Auch wenn ich usul3 in seinen Ansichten nicht zustimme, eines glaube ich unbesehen, nämlich dass er im Forum nur einmal vertreten ist.

    Zu einem bestimmten anderen Beitrag, ohne irgendjemand namentlich zu erwähnen, kann ich nur sagen:

    Denkt an den allseits bekannten " troll "

    Vielleicht reicht ja der Hinweis.

    Kramix

    Geld kann Leben nicht kaufen ( Bob Marley )

    Einmal editiert, zuletzt von Kramix (20. April 2008 um 17:52)

  • Kontrollratjunkie
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    • 20. April 2008 um 22:04
    • #24

    Eigentlich möchte ich mich hier über die philatelistischen Facetten des Sudetenlandes unterhalten und nicht schon wieder dieses unselige Thema breittreten müssen.
    Eines abschließenden Kommentares kann ich mich aber dennoch nicht enthalten.

    Die Ansichten von usul3 halte ich, zurückhaltend formuliert, für seltsam. Aber ich akzeptiere sie. Jeder darf hier seine Meinung vertreten. Dennoch bin ich der Meinung, daß er NICHT der "Troll" ist. Der firmiert unter den allseits bekannten Namen, die schon des öfteren diskutiert und verdient gelöscht wurden.

    Und nun hoffe ich, daß wir zum Thema zurückkehren können......
    Morgen kommt eine Neuvorstellung von mir.

    Gruß
    KJ

  • usul3
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    4. Oktober 1969 (56)
    • 20. April 2008 um 22:20
    • #25
    Zitat

    Die Ansichten von usul3 halte ich, zurückhaltend formuliert, für seltsam. Aber ich akzeptiere sie. Jeder darf hier seine Meinung vertreten. Dennoch bin ich der Meinung, daß er NICHT der "Troll" ist. Der firmiert unter den allseits bekannten Namen, die schon des öfteren diskutiert und verdient gelöscht wurden.

    Die "Troll"-Diskussion ist irgendwie stumpf an mir vorbeigegangen, warscheinlich war diese vergangenes Jahr im Sommer, kann mich mal jemand aufklären?

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    • 20. April 2008 um 23:11
    • #26

    @ usul3

    Du hast eine PN.

    Gruß
    KJ

  • Kontrollratjunkie
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    • 22. April 2008 um 00:13
    • #27

    Heute Abend beginne ich mit einer kleinen Reihe von interessanten Neuentdeckungen, die mir in den letzten Wochen aufgefallen sind.

    Beginnen möchte ich mit der Karlsbad Mi.Nr.10, die mit Ersttagsstempel vom 1.10.1938 entwertet wurde. Der Abschlag erfolgte im Postamt Karlsbad mit dem Stempel "4 b".

    Die Verwendung am Ersttag ist bei allen Marken Karlsbads sehr selten, da nur wenige Wertstufen überhaupt am 1. Oktober bereits zur Verfügung standen. In der Nacht auf diesen Tag wurde erst mit dem Vorbereiten der Marken begonnen. In den Morgenstunden des ersten Oktobers begann dann auch der Verkauf der Marken.
    Allerdings wurde das Postamt um den späten Nachmittag herum wieder vom tschechischen Militär besetzt und somit datieren die spätesten Stempeldaten von 14 Uhr.
    Endgültig in deutscher Hand war Karlsbad und auch die postalischen Einrichtungen dann ab 04.10.38. Und auch von diesem Tage datieren die meisten Entwertungen. Es lagen dann auch alle bekannten Marken mit den Handstempelaufdrucken vor.

    Mit Stempeldatum 01.10.38 sind bis heute nur eine Handvoll Wertstufen bekannt und auch im Michel Spezial erfaßt.
    Seit heute Abend ist der Michelredaktion eine weitere Marke bekannt......

    In den Scans zeige ich die Marke und den dazugehörigen Fotobefund von Herrn Brunel BPP.

    Sammlergruß
    KJ

    Bilder

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    Einmal editiert, zuletzt von Kontrollratjunkie (22. April 2008 um 08:19)

  • Kontrollratjunkie
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    • 22. April 2008 um 22:31
    • #28

    Auch heute Abend gibt es neue Erkenntnisse zu dem Gebiet Sudetenland.

    Unter dem Gebiet Rumburg wird unter den Plattenfehlern / Besonderheiten der ersten Freimarkenausgabe auch die Mi.Nr. 7 I gelistet. Es ist die Benes 50 h mit dem Plattenfehler "abgeplattetes Hakenkreuz".

    Dazu fehlen im Deutschland Spezial bislang sowohl die Feldnachweise, als auch Bewertungen für postfrische Stücke.

    Ich kann nun ein Bogenteil aus der unteren linken Bogenecke des 200`er Bogens zeigen, in dem sich dieser Plattenfehler zweimal findet. Und zwar auf Feld 123 und Feld 145. Das Bogenteil lag Herrn Brunel vor und er hat die Marken rückseitig signiert, die genannten Felder mit dem Plattenfehler jeweils mit Doppelsignum.

    Die Michelredaktion habe ich informiert.......

    Im Anhang gibt es zwei Scans der Marken, von der ganzen Einheit und die entscheidenden Werte etwas vergrößert.

    Forschergruß
    KJ

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    • Rumburg Bogenteil.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von Kontrollratjunkie (22. April 2008 um 22:33)

  • Kontrollratjunkie
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    • 23. April 2008 um 22:29
    • #29

    Heute Abend eine neue Entdeckung zum Auftreten eines Rumburger Plattenfehlers.

    Unter dem Gebiet Rumburg wird unter den Zeitungsmarken Mi.Nr. 19 - 35 ein Plattenfehler II gelistet: "frei" im Aufdruck ohne i - Punkt. Laut den Angaben im Michel Spezial findet sich dieser Plattenfehler jeweils in der dritten senkrechten Reihe des Bogens.

    Nun habe ich einige Bogenteile aufgetrieben, die diese Annahme, die übrigens auch im Grundlagenwerk von Dr. Hörr (aktuelle Auflage von 1963) entsprechend aufgeführt wird, in Zweifel ziehen lassen.

    In der Anlage zeige ich einen Sechzehnerblock der Mi.Nr. 26 aus der linken unteren Bogenecke mit Plattennummer. Der i - Punkt auf allen vier Marken der Reihe drei ist ganz klar vorhanden.

    Der zweite Scan zeigt einen Zwölferblock der Mi.Nr. 30 aus derselben Bogenecke. Hier sind die i - Punkte fehlend !

    Diese Entdeckung legt den Schluß nahe, daß der Plattenfehler II lediglich auf einer Teilauflage des Überdruckes vorkommt. Wie hoch diese Teilauflage einzuschätzen ist, kann ich aber derzeit nicht sagen.

    Beide Bogenteile lagen Herrn Brunel vor und er hat die Marken rückseitig signiert, die genannten Felder mit dem Plattenfehler jeweils mit Doppelsignum.

    Diese Entdeckungen habe ich heute Abend wieder der Michelredaktion gemeldet.

    Forschergruß
    KJ

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  • Kontrollratjunkie
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    • 24. April 2008 um 23:14
    • #30

    Heute Abend soll meine vorerst letzte Neuvorstellung zu dem Gebiet Sudetenland gemeldet werden.

    Unter dem Gebiet Rumburg wird unter den Portomarken Mi.Nr. 36 - 43 ein Plattenfehler I gelistet: "deutlich nach links geneigtes Hakenkreuz". Laut Angabe im Michel Spezial findet sich dieser Plattenfehler jeweils in der letzten senkrechten Reihe des Bogens.

    In der Anlage zeige ich eine von Herrn Brunel BPP aktuell geprüfte Marke Mi.Nr. 41 mit anhängendem rechten Seitenrand. Wie ersichtlich ist hier das linke Hakenkreuz des Aufdruckes deutlich nach RECHTS geneigt.

    Da ist dann wohl eine Textberichtigung im Spezial angezeigt. Ich habe die Redaktion jedenfalls heute Abend informiert.

    Forschergruß
    KJ

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  • Max und Moritz
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    • 26. April 2008 um 22:37
    • #31

    Zunächst möchte ich Kontrolli herzlichst für seine Bemühungen danken. Es ist nicht leicht, Forschung auf dem Gebiet Sudetenland zu betreiben, da man hierfür eine Menge Vergleichsmaterial und insbesondere Bogenteile benötigt. Diese sind bei den verschwindend geringen Auflagezahlen jedoch kaum mehr aufzutreiben. Bei dem Gebiet Rumburg ist dies ab und zu noch möglich, da die Auflagezahlen dort teils in den Tausenden lagen. Aber selbst hier ist das Auftreiben eines Bogenteils sehr aufwendig und schwierig.
    Kontrollis Bemühungen sind nicht mit Gold aufzuwiegen, da das Gebiet Sudetenland in der Forschung sehr lange brach gelegen hat. Warum, wissen wir zum Teil dank dieser überflüssigen Diskussion und eben auch zum Teil, wie obig ausgeführt, mangels erforschbarer Masse.

    Die Neuigkeit zu IV haben Kontrolli und ich gemeinsam gemeinsam am Küchentisch herausgefunden. Zur Verfügung standen uns hierfür zwei Marken. Eine im Original und eine virtuell online. Daran allein ist erkennbar, daß Forschung sehr schwierig ist und teils an wenigen Marken durchgeführt werden muß. Über eine Bestätigung anderer, die ebenfalls Marken des Sudetenlandes besitzen, freuen wir uns immer.

    Zu der Neuigkeit 3 will ich noch vier andere Marken zeigen, die ebenfalls die Abart (oder Plattenfehler) II tragen, das frei ohne i-Punkt. Es ist mein Ehrgeiz den Kurzsatz der Rumburger Tauben mit der Zeit komplett derart zusammen zu tragen. Dies wird sehr schwierig, da nur 10 % der Auflage dieses Merkmal tragen, also zwischen 850 und 180 Stück. Wenn Kontrolli bestätigt werden kann (am esten durch weitere Bogenteile; wo sind sie??) wird es noch schwieriger. Denn dann sind die Auflagezahlen noch niedriger.

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    • rumburg tauben i-punkt.jpg
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  • Max und Moritz
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    • 26. April 2008 um 22:48
    • #32

    Ich möchte noch zum heutigen Abschluß meinen letzten Neuerwerb vorstellen, der heute mit der Post ins Haus kam. Und zwar den Karlsbad Block 1 postfrisch. Ein wunderschönes Stück mit einer Auflage von 144 Blocks und einem Michelwert in Höhe von 3500 EUR, der m. E. noch viel zu niedrig ist. Die letzten Auktionen haben gezeigt, daß Sudetenland teils nah an oder sogar über der Michelnotierung versteigert wird.
    Eine weitere Preisanpassung dieses Gebietes nach oben ist zu erwarten, auch wenn das Gebiet im jetzigen Michel, der diesen Monat erschienen ist, bereits angehoben wurde.

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    • karlsbad block 1.jpg
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  • usul3
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    • 27. April 2008 um 09:58
    • #33

    Hallo, nun möchte ich auch eine Frage stellen, die markenbezogen ist :D. Die unten abgebildete Marke habe ich in einem Wühllot gefunden und fristet seit dem ein einsames Dasein auf den letzten Seiten meiner DR-Sammlung, auch weil ich sie für eine Fälschung halte ?(. Es gibt zu wenige dieser Marken, als das sie in Wühllots auftauchen. Ist das eine Aufdruckfälschung? Die Marke ist postfrisch.

    MfG Lars
    [Blockierte Grafik: http://shutter04.pictures.aol.com/data/pictures/13/00F/7F/37/52/45/TvNtO98O6ypXvfumt4XSB5bq1vOZZQ+8012F.jpg]


    Die Marken mit nationalsoz. Symbolen und Hoheitszeichen sind nur im Rahmen einer geschichtshistorischen Sammlung zu verwenden, nicht zu Propagandazwecken!

  • Max und Moritz
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    • 27. April 2008 um 18:58
    • #34

    Hallo Lars,

    das ist extrem schwierig zu sagen. Deine Marke wäre, wenn echt, eine Reichenberg-Maffersdorf Nr. 59, postfrisch hat sie einen Michelwert von 30 Euro.
    Warum schwierig?
    In Reichenberg und Maffersdorf wurden Gummihandstempel benutzt.
    Je nach Stärke und Winkel des Abschlages können sich die Aufdrucke extrem unterscheiden.
    Ich habe mal drei geprüfte Stücke unten angehängt, darunter auch eine postfrische 59. Der Abdruck unterscheidet sich schon stark von dem auf deiner Marke, auch von der Farbe her. Allerdings hat das auch wieder nix zu sagen, wenn man die mittlere Marke als Vergleich nimmt. Dort ist der Stempel sehr filigran abgeschlagen, das HK hat keine Quetschränder (wie bei deiner Marke (und auch farblich käme das eher hin im Gegensatz zu den Taubenmarken). Andererseits ist da das HK nach links geneigt.
    Also wenn deine Marke eine Fälschung ist, dann eine recht gelungene.

    Ich denke, hier kann wohl nur ein Prüfer Klarheit schaffen.....

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    • Reichenberg vergleich.jpg
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  • Max und Moritz
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    • 27. April 2008 um 19:27
    • #35

    Kleinere Seltenheiten des Gebietes Rumburg möchte ich heute abend noch vorstellen.

    Und zwar hier Bogenteile der Rumburger Maschinenaufdrucke Michel Nr. 19, 28, 30 und 34 mit der Abart "geneigtes Hakenkreuz". Diese Abart findet sich nur in der letzten senkrechten Reihe des überdruckten Hunderterbogens, also am Bogenrand. Abart ist eigentlich der falsche Ausdruck, da der Fehler gewollt hergestellt wurde, da nicht genügend normale Lettern vorhanden waren.
    Von der Michel-Nr. 34 (die rotbraune) kann es bei einer Gesamtauflage von 1919 Stück also maximal 191 Stück geben. Mit der Plattennummer unten rechts also nur insgesamt 19 Stück Weltauflage.

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    • rumburg tauben geneigtes hk.jpg
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  • usul3
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    • 27. April 2008 um 20:18
    • #36

    Hallo Max und Moritz, Danke für die Information.
    Ich habe mal Deine Marken in der Vergrößerung neben meine Marke gelegt und bin der Meinung, daß, wie Du schon sagst, die Mittlere von Farbe unf Feinheit hinkommt, aber der Stempel war wohl ein anderer, da das Kreuz eine andere Stellung hat. Deine 59 aber sieht doch wie der selbe Stempel aus, nur andere Farbe und härter abgeschlagen. Aber der Rechte und er untere Haken sind bei beiden Marken verdickt und die Stellung des Kreuzes stimmt. Mal sehen ob Sudetenphilatelie noch mit mir spricht und eventuell Vergleichsmaterial hat.

    MfG Lars

    Einmal editiert, zuletzt von usul3 (27. April 2008 um 21:34)

  • Kontrollratjunkie
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    • 27. April 2008 um 22:12
    • #37

    Zunächst vielen Dank an Max und Moritz für die anerkennenden Worte zum Thema Forschung.
    Aber es ist wirklich nicht so leicht, genügend Material für eine empirische Forschung aufzutreiben. Es kann nur Stückwerk sein. Daher stelle ich die Erkenntnisse hier vor, in der Hoffnung, daß sich andere Markenbesitzer melden und sich an der Forschung beteiligen mögen.

    @ usul3

    Wie MuM schon ausgeführt hat, ist die Bestimmung Deiner Marke am Scan nicht so eindeutig wie bei dem ganzen Schrott, der regelmäßig bei Epay angeboten wird.
    Zunächst wirkt die Aufdruckfarbe sehr grau, das kann aber auch an verblichener Stempelfarbe liegen. Dann wirkt der Aufdruck sehr filigran.
    Da ich mir da nicht sicher bin, habe ich zu Vergleichszwecken noch drei Marken eingescannt und zeige sie hier.

    Du kannst hier Aufdrucke mit und ohne Quetschränder sehen, sowie nach links oder rechts geneigte Hakenkreuze.

    Die Marken sind selbstverständlich echt und haben alle Befunde, bzw. Kurzbefunde.

    Auch wenn Deine Marke nicht die ganz große Rarität darstellt, würde ich Herrn Brunel um eine Einschätzung bitten. Vielleicht hast Du die Gelegenheit.

    Sammlergruß
    KJ

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  • Max und Moritz
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    • 28. April 2008 um 18:15
    • #38

    Ein kleines Kuriosum möchte ich noch vorstellen. Und zwar hatte ich die Tage eine Rumburg 28 fälschlich in den Teilsatz mit der Abart II (frei ohne i-Punkt) eingeordnet und hier vorgestellt.
    Nach Angabe von Herrn Brunel handelt es sich aber um die Abart I (geneigtes HK). Das zusätzliche Fehlen des i-Punktes sei als Druckzufälligkeit einzustufen.
    (Die Abart I kommt nach bisherigem Forschungsstand nur auf der letzten senkr. Bogenreihe des 100er-Bogens vor, die Abart II nur auf der 4. senkrechten Bogenreihe).
    Würde mich stark interessieren, ob noch weitere Stücke dieser Art bekannt sind. Möglicherweise ist es ja mehr als eine Druckzufälligkeit??

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    • Rumburg Mischtype.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von Max und Moritz (28. April 2008 um 18:16)

  • Wolfgang
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    22. Januar 1954 (72)
    • 28. April 2008 um 19:21
    • #39

    am sonntag bei uns auf dem flohmarkt erworben, ist der stempel echt?

    meine erste marke aus diesem sammelgebiet, was da so von euch gezeigt wird ist echt klasse

    gruss
    wolfgang

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    Ich verkaufe auch Motive-Blöcke bei Ebay unter markenmueller

  • sudetenphilatelie
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    2. Dezember 1956 (69)
    • 28. April 2008 um 19:28
    • #40

    @ usul3

    Das meiste haben MuM und KJ schon angesprochen. Bleibt folgendes noch zu ergänzen:

    Schrifttyp und die scharfen Konturen des Aufdrucks sehen gut aus. Auch die Proportionen und die Schriftgröße scheinen okay zu sein. Die Stempelfarbe ist als Echtheitsmerkmal eher nicht geeignet. Vorsicht ist jedoch bei wässerigem Aufdruck (evtl. Tintenstrahldrucker) geboten. Anhand des Originals müsste erkennbar sein, ob es sich um einen Hand(Gummi)-Stempel-Abschlag handelt, oder ob der Aufdruck nur auf die Marke kopiert wurde. Falls es ein Hand-Stempel ist, würde ich zu "echt" tendieren und dieses Stück Herrn Brunel zur Prüfung vorlegen.

    Die Auflage der Reichenberg-Maffersdorf MiNr. 59 beträgt übrigens nur 1.100 Stück. Noch vorhandene postfrische Stücke schätze ich grob über den Daumen auf ca. 3% der Ursprungsauflage. Die meisten Stücke wurden sofort aufgebraucht oder wie damals üblich mit Falz gesammelt. An dieser Relation wird deutlich, dass die MiNr. 59 postfrisch mit 30,-- Euro im Michel noch erheblich unterbewertet ist.

    Die von KJ gestern gezeigte Zeitungsmarke ist übrigens nicht die MiNr. 59 sondern die MiNr. 78 (Einzelmarke aus dem Reichenbergblock 2).

    sudetenphilatelie
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