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Sudetenland

  • sudetenphilatelie
  • 10. April 2008 um 15:25
  • HansPeter
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    • 26. April 2012 um 20:03
    • #1.161

    Guten Abend!

    Ich denke, das ist zwischen den Bildern dieser einzigartigen Sammlung (zu Recht ;) ) untergegangen, aber könnte vielleicht trotzdem jemand auf meine Frage Bezug nehmen? Wäre wirklich nett und interessiert mich einfach; man hört ja so einiges.

    Liebe Grüße,
    Luca

    P.S. sudetenphilatelie:
    Ich schätze mal, wenn es einer weiß, dann du:
    Gibt es eine (offizielle oder zumindest wissenschaftlich plausibele) Angabe zur Auflagehöhe der Propagandakarten, wie ich sie von Rumburg vorstellte?

  • Ron Alexander
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    • 26. April 2012 um 21:52
    • #1.162

    Nabend Luca,

    Die von Dir gezeigte Karte sieht man öfters, schau einfach mal bei eBay nach Sudetenland. Mit der Marke natürlich etwas seltener. Rumburg MiNr 2 mit einer Auflage von 29800 Stück. Sehr schöne Erhaltung.

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

  • sudetenphilatelie
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    • 27. April 2012 um 17:31
    • #1.163

    @ Luca :

    Die erste gezeigte Karte ist die Ganzsache P 275 des Deutschen Reiches und wurde am 2. Dez. 1938 aus Anlass der Eingliederung des Sudetenlandes verausgabt. Mein Ganzsachen-Katalog gibt leider keine Auflagenhöhe an.

    Die Frage zur zweiten Karte hat Ron Alexander bereits beantwortet. Die Seltenheit liegt in der Marke begründet, wobei die Gesamterhaltung natürlich vorzüglich und besonders zu würdigen ist. Wirklich schön!

    sudetenphilatelie
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  • HansPeter
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    • 27. April 2012 um 18:49
    • #1.164

    Eine Frage hätte ich noch (es sei mir verziehen falls es schon irgendwo steht :) ):

    Wurden im Sudetengebiet eigentlich auch Ur-Marken ohne Überdruck zur Frankatur benutzt? Falls dem so wäre müsste man ja anhand von Stempeldatum und Stempelort sagen können ob die jeweilige Marke aus dem deutschen Sudetenland stammt, oder?

    Liebe Grüße,
    Luca

  • Ron Alexander
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    • 27. April 2012 um 20:03
    • #1.165

    Hallo Luca,

    natürlich wurden Urmarken verwendet, waren ja die Postwertzeichen der Tschechei die im Sudetenland zu verwenden waren, bis es an das Deutsche Reich "Abgetreten" wurde.

    Hier die Geschichte des Sudetenlandes:

    Grüße

    Sammelgebiet:
    Französische Besatzungszone Württemberg
    Stetig auf der Suche nach Besonderheiten und Abarten der FZ Württemberg

    Einmal editiert, zuletzt von Ron Alexander (27. April 2012 um 20:17)

  • HansPeter
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    • 27. April 2012 um 20:16
    • #1.166

    Das dort Ur-Marken vor der deutschen Besetzung verwendet wurden ist mir klar ;)
    Aber ich meinte, ob dort während der deutschen Besetzung Ur-Marken ohne Überdruck verwendet wurden.
    Ich weiß z.B. das es aus dem Generalgouvernement Belege gibt, auf denen polnische Marken mit zufrankierten DR Marken versendet wurden, als das Gebiet schon "Deutsch" war, die allerersten Überdrucke für das GG aber nochnicht verausgabt wurden.

    Liebe Grüße,
    Luca

  • Ron Alexander
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    • 27. April 2012 um 20:19
    • #1.167

    Du kannst oft Karten der Übergangszeit finden, wo Die Urmarke mit einem Befreiungsstempel abgestempelt wurde. Als das Sudetenland eingemeindet wurde, kamen ja auch die Postwertzeichen des DR zum Einsatz, für das Sudetenland gab es da keine eigenen.

    Grüße

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  • HansPeter
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    • 27. April 2012 um 20:26
    • #1.168

    Ok, dankeschön.
    Dann lohnt es sich ja mal die Stempel meiner Tschechoslowakeimarken aus dieser Zeit durchzusehen ;)

    Einen schönen Abend wünsche ich noch allen,
    Luca

  • Ron Alexander
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    • 27. April 2012 um 20:38
    • #1.169
    Zitat

    Original von HansPeter
    Ok, dankeschön.
    Dann lohnt es sich ja mal die Stempel meiner Tschechoslowakeimarken aus dieser Zeit durchzusehen ;)

    Einen schönen Abend wünsche ich noch allen,
    Luca

    Einfach nach den Befreiungsstempel schauen, einen solchen hast Du ja schon ein Seite zuvor gezeigt.

    Frohes suchen :)

    Grüße

    Sammelgebiet:
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  • Pete
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    • 1. Mai 2012 um 19:20
    • #1.170
    Zitat

    Original von HansPeter
    Ok, dankeschön.
    Dann lohnt es sich ja mal die Stempel meiner Tschechoslowakeimarken aus dieser Zeit durchzusehen ;)

    Einen schönen Abend wünsche ich noch allen,
    Luca

    Zum Thema Sudetenland kann ich in punkto Vorläufer nichts sagen, allerdings existieren Vorläufer (Marken der Tschechoslowakei) für das Sammelgebiet "Böhmen und Mähren", siehe entsprechende Auflistung im Michl-Spezial. Da kann es interessant werden, die Marken aus dieser Zeit nach dem Stempeldatum durchzuschauen.

    Gruß
    Pete

  • HansPeter
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    • 1. Mai 2012 um 20:21
    • #1.171

    Danke für die Info, wusste bisher nicht von BM Vorläufern. Habe leider keinen Michel Deutschland Spezial (Notiz an mich: Unbedingt besorgen; da hab ich soviele Kataloge über deutsches und DEN nicht? ;) ).
    Nein, Spaß beiseite, könnte mir jemand per PN (da es ja hier nicht reingehört) diese Auflistung zusenden? Danke schonmal dafür.

    Liebe Grüße,
    Luca

  • Pete
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    • 2. Mai 2012 um 19:47
    • #1.172
    Zitat

    Original von HansPeter

    ... Nein, Spaß beiseite, könnte mir jemand per PN (da es ja hier nicht reingehört) diese Auflistung zusenden? Danke schonmal dafür.

    Liebe Grüße,
    Luca

    Bei den Vorläufern handelt es sich um (quasi?) alle ab März 1939 kursgültigen Briefmarken der Tschechoslowakei (Schwerpunkt ab der Mi-Nr. 277 und ab Portomarke Nr. 55). Wenn du einen (alten) Osteuropakatalog besitzt, der auch die Gültigkeitszeiträume angibt, kannst du dir auch damit behelfen. Ein älterer Michel-Spezial-Katalog reicht auch, z.B. als gebraucht für kleines Geld online gekauft.

    Der Michel-Spezial unterscheidet Vorläufer (15.03.-14.07.1939) und Mitläufer (15.07.-15.12.1939). Die Mi-Nrn. 406 und 407 zählen nicht als Vorläufer, da diese erst nach dem 14.03.1939 verausgabt wurden.

    Gruß
    Pete

  • HansPeter
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    • 2. Mai 2012 um 20:10
    • #1.173

    Ok, dankeschön für diese Erläuterung!

    Liebe Grüße,
    Luca

  • Jimphil
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    • 10. Mai 2012 um 19:24
    • #1.174

    Hallo,
    habe zwei Fragen zu Niklasdorf:
    Wann war der Ersttag der Überdruckmarken? Wohl der 30.9.38 oder?
    Warum unterscheiden sich bei einigen Marken die Höhe der Auflagen
    zwieschen Dr.Hörr und dem Michel?
    freue mich auf antworten.
    Grüße

    Jphil

  • sudetenphilatelie
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    • 18. Mai 2012 um 18:47
    • #1.175

    @ Jimphil: Erster Verkaufstag in Niklasdorf war der 28. Sept. 1938.

    Bei welchen Marken sollten sich die Auflagen unterscheiden? Denkbar ist meines Erachtens nur ein Druckfehler. ?(

    sudetenphilatelie
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    Einmal editiert, zuletzt von sudetenphilatelie (18. Mai 2012 um 18:47)

  • Jimphil
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    • 21. Mai 2012 um 19:12
    • #1.176

    Hallo sudetenphilatelie,
    gibt es Beweise für den 28 Sept. als Ersttag?
    Dr. Hörr schreibt in seinem Werk (2x) die Marken waren vom 30.9 bis 6.10 gültig. Wenn man die Geschichte genau verfolgt, war es kaum
    möglich diie Marken so schnell zu überdrucken und am 28. zu verkaufen.
    zu den versch. Auflagen Hörr und Michel:
    Hörr Nr. 56, Mi.Nr 120 H= 140 Mi.=110
    Hörr Nr. 57, Mi.Nr 125 H= ? Mi.=125
    Hörr Nr.111, Mi.Nr 22 H= ? Mi.=700
    Frage, was stimmt??
    Grüße

    Jphil

  • sudetenphilatelie
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    • 21. Mai 2012 um 20:09
    • #1.177

    Hallo Jimphil;

    habe mal im Hörr-Handbuch 2. Auflage von 1963 nachgeblättert: 8-)

    Seite 233:
    "....waren volle 4 Tage, und zwar am 28. September 1938, am 29. September und am 30. September 1938 an den Postschaltern in Niklasdorf erhältlich und die ganz geringen Restbestände weniger Werte noch am Vormittag des 1. Oktober 1938......"

    "Allerdings sind Entwertungen mit dem Datum vom 28. September 1938 (einem Sonnabend) recht selten, haben aber immerhin den Verfassern vorgelegen."

    Zu den Auflagen: 8-)
    Dies habe ich anhand der Hörr Nr. 56 geprüft. Dies ist die 2 Kc auf der Pilsenmarke (Urmarke der CSR 400) und hat eine Auflage laut Hörr von 140 Stück. Bei Michel ist dies die MiNr. 73 und hat auch im Michel eine Auflage von 140 Stück. Die unterschiedlichen Numerierungen sind verwirrend ?( und es sind nur wenige Abbildungen im Katalog, deshalb ist es am besten, sich an den Urmarken zu orientieren.

    Hoffe ich konnte dir etwas helfen.

    sudetenphilatelie
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  • Jimphil
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    • 22. Mai 2012 um 07:26
    • #1.178

    Hallo Sudetenphilatelie,
    danke für die antwort.Ja, habe mich mit Mi.Nr. 120 getäuscht.
    Und wie ist es mit den anderen zwei Nummern??
    Und nochmals zum Ersttag.
    Hörr Seite 240 und 241?
    Wer hat eine Marke oder Brief mit Entwertung vom 28.9 ? Auch in Auktionkatalogen wird immer der 30. 9. als Ersttag genannt.
    für mich ist die Postgeschichte sehr wichtig, deshalb meine Fragen.
    Grüße

    Jphil

  • sudetenphilatelie
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    • 22. Mai 2012 um 12:44
    • #1.179

    @ Jimphil:

    Die Hörr 57 ist die 2 Kc auf der Urmarke 401 und wird im Michel unter der MiNr. 74 geführt. Weder Hörr noch Michel kennen die Auflage dieser Marke.

    Die Hörr 111 ist die 2 Kc auf der Urmarke 360. Hörr kennt die Auflage nicht.
    Beim Michel ist dies die MiNr. 22 mit einer Auflage von 700 Stück.

    Zur Erstausgabe: Die Ausführungen der Seiten 233 und 240/241 sind sehr unglücklich und scheinen sich zu widersprechen. Da Hörr aber berichtet, dass ihm Werte mit Stempel 28. Sept. 1938 vorgelegen haben, ist für mich der Erstausgabetag der 28.Sept., auch wenn diese Stücke sehr stelten vorkommen (wie Hörr betont), da der 28. Sept. ein Samstag war.

    Ich selbst habe kein Briefstück mit 28.Sept. in meiner Sammlung :(, aber bei den geringen Auflagen und der lt. Hörr sehr selten vorkommenden Verwendung am 28. Sept. ist dies auch kein Wunder. 8-)

    sudetenphilatelie
    http://sudetenphilatelie.npage.de/

  • Kontrollratjunkie
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    • 22. Mai 2012 um 14:44
    • #1.180

    Ohne das Handbuch von Hugo Hörr derzeit einsehen zu können: Hat er denn kein Briefstück oder Beleg mit Stempeldatum 28.09.1938 abgebildet ? Ich habe das nicht mehr so in Erinnerung, aber zumindest für die Gebiete Rumburg und Karlsbad waren doch eine ganze Reihe Belege mit verschiedenen Abstempelungen abgebildet.

    Gruß
    KJ

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