pssst............ sudetenphilatelie, Du solltest Deine Bildbeschreibung verschlüsselt angeben, wenn Du ein Rätsel erstellst.
Ein TRAUMSTÜCK, herzlichen Glückwunsch.
Gruß
KJ
pssst............ sudetenphilatelie, Du solltest Deine Bildbeschreibung verschlüsselt angeben, wenn Du ein Rätsel erstellst.
Ein TRAUMSTÜCK, herzlichen Glückwunsch.
Gruß
KJ
ZitatOriginal von Kontrollratjunkie
pssst............ sudetenphilatelie, Du solltest Deine Bildbeschreibung verschlüsselt angeben, wenn Du ein Rätsel erstellst.Ein TRAUMSTÜCK, herzlichen Glückwunsch.
Gruß
KJ
@KJ, das war nur die Starthilfe für Anfänger. Die Profis können sich mal an die Bewertung und sonstige Details machen. ![]()
Hallo,
obwohl es einen streifenden Tangenten zu meinen "Sammelgebieten" ergibt, will ich auch in der Beführchtung das ich mich evtl. blamieren könnte, mal versuchen eine Beschreibung abzugeben.
Portomarken, Ausgabe 1928 (als Freimarken Verwendet)
Aufdruck von Karlsbad 1938, Traumbriefstück der Mi.Nr. 40. Br l/u gestempelt.
Über Aufdrucksfarbe und Stempel kann habe ich leider keine weiteren infos.
Ich hoffe ich liege in der richtigen Richtung.
Grüße
soaha
Hallo Soaha,
blamieren tut sich keiner. Jede Äußerung ist willkommen. Ohne relativ aktuellen Michel Spezial kommt man hier allerdings nicht weiter.
ZitatOriginal von soaha
Portomarken, Ausgabe 1928 (als Freimarken Verwendet)
Aufdruck von Karlsbad 1938, Traumbriefstück der Mi.Nr. 40. Br l/u gestempelt.soaha
Gratuliere soaha, alles richtig erkannt! Damit hast du den Aufnahme-Test bei den Sudetenland-Spezis bestanden. Herzlich Willkommen ![]()
@ all:
Nachdem sich von den Profis keiner so richtig ran traute, werde ich eine Beschreibung abgeben:
Dass es sich bei der abgebildeten Marke um die Karlsbad 40 F handelt, war als Starthilfe (wie KJ richtig erkannte) vorgegeben. Aber was gibt es zu dieser Marke sonst noch zu sagen?
Portomarken von Karlsbad (aber auch von Reichenberg-Maffersdorf) hatten lange Zeit ein Schattendasein, da viele Sammler sich zunächst den abwechselungsreicheren Sondermarken mit schönen Motiven zuwendeten. Meines Erachtens völlig zu Unrecht. Denn wenn man sich die Auflagen dieser Portomarken anschaut, wird es sehr schnell spannend!
Und jetzt zur abgebildeten Karlsbad 40:
ursprüngliche Auflage: 45 Stück, wieviele haben den Krieg überlebt?
Hier zusätzlich die Besonderheit: Aufdruck dunkelbläulichviolett statt dunkelrosa. Es handelt sich somit um die 40 F, die bisher nur einmal ungebraucht mit Falz * bekannt geworden ist. Der MICHEL bewertet diese Marke folgerichtig mit -,- (Liebhaberpreis).
Gestempelt ist diese Marke im Michel noch nicht notiert. Auf LUXUS-Briefstück vom linken Unterrand dürfte ebenfalls ein -,- (Liebhaberpreis) fällig sein.
Zu allem Überfluß, trägt dieses Traumstück auch noch die Platten-Nr. 33. Michel bewertet gestempelte Marken mit Platten-Nr. mit Aufschlag 300 %, d.h. 4facher Katalogpreis. Dies führt zu der spannenden Frage: wieviel gibt 4 x Liebhaberpreis ![]()
In dieser Kombination
- geringe Auflage der MINr. 40
- dazu Abart F (Fehlfarbe)
- topp Erhaltung: LUXUS-Briefstück
- Linker Unterrand mit Platten-Nr.
ist es wohl nicht vermessen, von einem U n i k a t auszugeben.
Mein Dank geht an das Auktionshaus, welches diese Rarität nicht erkannt/beschrieben, sondern zusammen mit anderen Portomarken im Satz angeboten hat. Ein weiterer Beweis, dass auch bei renommierten Auktionshäusern "verborgene Schätze" gehoben werden können. Vieles ist noch unentdeckt - auf dem Gebiet Sudetenland bleibt es spannend!
ZitatAlles anzeigenOriginal von sudetenphilatelie
@ all:Nachdem sich von den Profis keiner so richtig ran traute, werde ich eine Beschreibung abgeben:
Dass es sich bei der abgebildeten Marke um die Karlsbad 40 F handelt, war als Starthilfe (wie KJ richtig erkannte) vorgegeben. Aber was gibt es zu dieser Marke sonst noch zu sagen?
In dieser Kombination
- geringe Auflage der MINr. 40
- dazu Abart F (Fehlfarbe)
- topp Erhaltung: LUXUS-Briefstück
- Linker Unterrand mit Platten-Nr.ist es wohl nicht vermessen, von einem U n i k a t auszugeben.
sudetenphilatelie
Soooo schnell schiessen die Preussen nicht :D.
Wir wollten doch der interessierten Gemeinde die Chance auf eine Einschätzung geben.
In der Sache gebe ich Dir natürlich unumwunden Recht.
Wie schon geschrieben, hast Du da eine absolute Weltrarität ausgebuddelt. Unglaublich, daß ein renommiertes Auktionshaus so ein Stück übersieht. Das spricht für das Fachwissen des Interessierten.
Ich möchte es einmal ausschliessen, daß es noch ein weiteres Stück der 40 F in gestempelt aus der Plattennummerecke gibt.
Die Raritätensammlung wächst......Glückwunsch !!
Gruß
KJ
Möchte eine kurze Impression von der gerade abgeschlossenen HBA - Auktion zum Besten geben.
Es wurden einige Stücke aus dem Sudetenland und von Mährisch - Ostrau angeboten und auch gut verkauft.
Als Beispiel die an sich billigen Marken Mi.Nr. 30/31 von Mährisch - Ostrau wurden für 75 EUR + Aufgelder zugeschlagen, bei Michelwert von 120 EUR !!
Und dann gab es noch eine Sammlung von ca. 2000 Belegen mit den sogenannten Befreiungsstempeln in 22 Alben, die brachte 3300 EUR plus. Wohlgemerkt OHNE die offiziellen Ausgaben des Sudetenlandes......
Und dann war da noch eine ziemlich ramponierte Sammlung Sudetenland, der die besten Stücke bereits als Einzellose entnommen wurden. Ich habe die Sammlung intensiv geprüft, sie enthielt sehr viel stockige Ware, aber auch gute Stücke.
Das Beste, was ich gesehen habe, war ein Satz "Macha-Sonderserie" mit Stempel Reichenberg, gerade im neuesten Michelkatalog von 1200 auf 2000 EUR angehoben.
Die Sammlung startete mit 500 EUR und wurde schlussendlich mit 3000 EUR zugeschlagen. Der Käufer zahlte dann am Ende gegen 3700 EUR bei einem Michelwert von insgesamt etwa 10000 EUR.
Ein stolzer Kurs für eine Sammlung, bei der wahrlich nicht alle Marken in Besterhaltung daherkommen.
Nebenbei gesagt, hatte der Kommissionär noch "etwas" mehr auf dem Zettel.
Eine irre Zeit........
Gruß
KJ
Hallo sudetenphilatelie,
danke für die Aufnahme
Die wesentlichen Angaben habe ich dem Michel Spezial von 2000 entommen.
Gratulation zu diesem Fund! ist was Besonderes.
Südetenland hatte mich schon immer interessiert aber bin wo anders hengengeblieben.
Von daher gefällt mir dieser Thread besonders gut.
Ich bin ein stiller Bewunderer und Leser dieses Themas.
Macht alle weiter so.
Mit besten Grüße
soaha
ZitatOriginal von Kontrollratjunkie
sudetenphilatelie
Soooo schnell schiessen die Preussen nicht :D.Gruß
KJ
@ KJ
Auch wenn die Bayern anno tubak gegen die Preussen vorloren haben, kann auch ein behäbiger Bayer manchmal schnell sein. ;-))
@ soaha
Was nicht ist kann noch werden. Über früher oder später wird jeder von diesem Virus "Sudetenland" infiziert, weil es hier - im Gegensatz zu anderen Gebieten - noch vieles zu Entdecken gibt. :-))
ZitatOriginal von Kontrollratjunkie
Die Sammlung startete mit 500 EUR und wurde schlussendlich mit 3000 EUR zugeschlagen. Der Käufer zahlte dann am Ende gegen 3700 EUR bei einem Michelwert von insgesamt etwa 10000 EUR.
Ein stolzer Kurs für eine Sammlung, bei der wahrlich nicht alle Marken in Besterhaltung daherkommen.Nebenbei gesagt, hatte der Kommissionär noch "etwas" mehr auf dem Zettel.
Eine irre Zeit........Gruß
KJ
Was da zur Zeit abgeht, ist für mich ein ganz normaler Vorgang. (Mein erstes Erstaunen habe ich nach der Köhler-Auktion inzwischen überwunden). Und diese Tendenz wird wohl noch über Jahre anhalten, denn was 70 Jahre lang total vernachlässigt war, kann nicht innerhalb 2-3 Jahre aufgeholt werden.
Zur Sammlung: .....von 500,-- Euro auf 3.000,-- Euro hochgesteigert:
Wenn man nur den Reichenberger Macha-Satz und einige andere gut erhaltene Werte bewertet und den Rest weiterverscherbelt, dürften die guten Werte immer noch zu einem günstigen Preis erworben worden sein. Oft ist dies die einzige Möglichkeit, an interessante, seltene Werte zu kommen.
Auch ein zweiter Aspekt sticht: bei seltenen Werten werden oft Abstriche bei der Qualität gemacht, da diese Raritäten in TOPP-Erhaltung oft nicht existieren oder unerschwinglich sind (bestes Beispiel ist die derzeit angebotene rote Mauritius). Aber bis ein Wert aus dieser Sammlung das Niveau einer roten oder blauen Mauritius erreicht, dürfte noch viel Wasser die Donau runterfließen. Von der Seltenheit her dürfte die eine oder andere Sudetenland-Marke schon jetzt die berühmten Mauritius in den Schatten stellen! ;-))
Nun liegen auch die Ergebnisse von Hadersbeck, Berlin, vor:
Höhepunkt war hier sicherlich ein gestempelter Trauerblock (Block 2) von Karlsbad. Trauerblöcke sind die seltensten Blöcke des Sudetenlandes.
Bei einem Ausruf von 1.500,-- Euro erfolgte der Zuschlag bei 3.100,-- Euro. Inkl. Aufgeld dürften ca. 3.900,-- Euro zu bezahlen sein. Bei einem Michelwert von 3.500,-- Euro wurden somit über 110 % Michel bezahlt. Dies ist allerdings kein Wunder bei einer Auflage von nur 60 Stück.
Übrigens haben die Trauerblöcke von Reichenberg-Maffersdorf ebenfalls nur eine Gesamtauflage von 60 Stück. Diese teilen sich wie folgt auf:
Reichenberg St. 40
Maffersdorff St. 20
Somit sind Trauerblöcke von Reichenberg bzw. von Maffersdorf noch seltener als die von Karlsbad. Wohl dem, der einen Trauerblock von Maffersdorf ergattert. Der hat das große (Block)-Los gezogen.
Nachfolgend eine Neuerwerbung von Reichenberg, die noch relativ günstig zu haben war (Auflage: St. 40). ![]()
Heute wieder ein kleiner Leckerbissen für alle Sudetenland-Fans:
Die Niklasdorf 71 ZF:
Die Niklasdorf 71 hat eine Auflage von 100 Stück. Nach der Bogenanordnung gibt es je 100er-Bogen 12 Zierfelder, demnach wären 12 Marken mit Zierfeld möglich. Wieviele Krieg und Vertreibung unbeschadet überstanden haben?
Im Michel ist die 71 ZF noch nicht katalogisiert. Auf Briefstück in LUXUS-Erhaltung sicherlich ein echter Leckerbissen!
Interessant ist das Vorwort zum 4. Auktionskatalog von Schlegel:
Zitat:
"Lieber Herr Schlegel...
...wenn Sie meine Briefmarken verkaufen möchten, dann sagen Sie mir doch bitte, wie ich mein Geld wieder anlegen soll! Wer gibt mir die Sicherheit, dass das Geld nicht an Wert verliert?
Diese Frage wird mir seit Beginn der Finanzkrise immer häufiger gestellt. Natürlich kann niemand vorhersagen, was aus unserem Geld wird. Was aus spekulativen Anlagen geworden ist, kann man seit Monaten in der Presse verfolgen.
Diese Unsicherheit zeigt schon die ersten Auswirkungen am Briefmarkenmarkt. Die Nachfrage nach höherwertigen Stücken ist bereits gestiegen........"
Zitatende
Bleibt anzumerken, das in der 4. Auktion von Schlegel gerade mal 1 Sudetenlos (Sudetendeutsches Niederland) angeboten wird, welches sicher rasch einen Käufer finden wird. Die Abgabeneigung für seltenes Material scheint in der Tat nicht sehr hoch zu sein.
Interessanter ist die IBRA-Auktion am 9.5.2009 in ESSEN von Felzmann. Hier werden 3 Lose angeboten, wobei 2 Lose
- Nr. 258 Reichenberg-Maffersdorf MiNr. 18 mit Falz
- Nr. 259 Trauerblock 3 von Reichenberg auf Briefstück
zu den absoluten Topp-Raritäten des Sudetenlandes zählen. Auf die Zuschläge kann man gespannt sein.
Speziell beim Gebiet Sudetenland gehe ich - im Gegensatz zu Schlegel - von einem lang anhaltenden festen Nachfragetrend (über Jahrzehnte aufgestauter Nachholbedarf) aus, der durch die angesprochene Finanzkrise ggfs. zusätzlich unterstützt wird. Die eigentliche Ursache liegt jedoch in der grundsätzlichen Neueinschätzung des Gebietes aufgrund der aktuellen Forschungsergebnisse und dem inzwischen souveräneren Umgang mit der ehemaligen Deutschen Geschichte.
ZitatOriginal von sudetenphilatelie
Heute wieder ein kleiner Leckerbissen für alle Sudetenland-Fans:Die Niklasdorf 71 ZF:
Die Niklasdorf 71 hat eine Auflage von 100 Stück. Nach der Bogenanordnung gibt es je 100er-Bogen 12 Zierfelder, demnach wären 12 Marken mit Zierfeld möglich. Wieviele Krieg und Vertreibung unbeschadet überstanden haben?
Im Michel ist die 71 ZF noch nicht katalogisiert. Auf Briefstück in LUXUS-Erhaltung sicherlich ein echter Leckerbissen!
Hallo sudetenphilatelie,
da präsentierst Du einmal wieder ein absolutes Ausnahmestück der Philatelie des Sudetenlandes, meinen Glückwunsch.
Von der riesigen Auflage von 12 Stück existiert vielleicht nicht einmal mehr die Hälfte. Ein Wunder, daß dann noch eine solche Spitzenqualität vorliegt...........
Gruß
KJ
Heute darf ich eine Topp-Rarität aus Karlsbad präsentieren:
Die äußerst seltene Karlsbad 59 Zf s F
Senkrechte Zierfelder sind extrem selten, da nach der Bogenanordnung je 100er-Bogen nur 2 Zierfelder existieren. Die MiNr. 59 hat eine Auflage von 415 Stück, somit wären rechnerisch ca. 8 Marken mit senkrechtem Zierfeld möglich. Das Besondere an diesem Stück ist die vertauschte Aufdrucktype III (hohles HK), was sehr selten vorkommt!
In dieser Kombination
- senkrechtes Zierfeld
- Aufdrucktype III
- gestempelte Erhaltung
dürfte es sich um ein U n i k a t handeln. Mir ist jedenfalls bis dato kein weiteres Stück bekannt! Im MICHEL ist diese Abart noch nicht registriert.
Mein Dank gilt Herrn Bergner von der Fa. Hessenphilatelie, der diese Topp-Rarität erstmals zur Veröffentlichung in diesem Forum zur Verfügung stellte.
Weitere "Leckerbissen" aus der Sammlung Bergner werden folgen.
...und weiter geht es mit der nächsten Rarität von Hessenphilatelie:
Heute die seltene MiNr. 56 Zf w F ungebraucht gepr. Krischke.
Die MiNr. 56 hat eine Auflage von 150 Stück. Entsprechend der Bogenanordnung gibt es 12 Zierfelder je 100er-Bogen. Dies wären 18 Marken mit Zierfeld. Das Besondere aber ist auch hier die verwechselte Aufdrucktype III.
Die 56 F (Aufdrucktype III) ist im Michel notiert, aber dieses Stück mit Zierfeld noch nicht. In dieser Art vermutlich ein U n i k a t.
Glückwunsch Hessenphilatelie zu diese tollen Stück und danke für die Bereitschaft, diese Raritäten in diesem Thread vorstellen zu dürfen.
Hallo Gerhard,
Scans lügen ja bekanntlich und einen richtigen Farbsinn habe ich auch nicht. Aber kann es sein, daß die beiden letzten Marken zusätzlich nicht den richtigen Ton dunkelviolettblau haben?
@ Max und Moritz
Die Scans sowie auch die Abbildung auf meinem Bildschirm tragen die typische Aufdruckfarbe. Wenn bei dir etwas anderes abgebildet wird würde ich die Farbskalierung deines Programmes prüfen oder ist doch ´ne neue Brille fällig? ;-))
Nun von mir eine kleine Ergänzung der Marktlage für die Briefmarken des Sudetenlandes.
Auf der am Sonntag zu Ende gegangenen IBRA in Essen fand bekanntlich eine grosse Auktion des Hauses Felzmann statt.
Auch Lose mit Sudetenland - Ausgaben waren im Angebot. Als diese Lose aufgerufen wurden, war ich natürlich anwesend :D.
Im grossen Angebot Besetzungsausgaben II. Weltkrieg wurden folgende Zuschläge erreicht:
- Rumburg Zeitungsmarke Mi.Nr. 22 ** 370 EUR, mit Zuschlägen gute 45 % Michel
- Reichenberg Masaryk - Block Mi.Nr. 3 in gestempelter Topqualität 1650 EUR, mit Zuschlägen gute 135 % Michel !!!!!
Bei einer Auflage von ganzen 60 Exemplaren liegt der Michel mit seiner Bewertung wohl immer noch "etwas" daneben.
Die Reichenberg - Maffersdorf Mi. Nr. 18 mit Falz fand mit einem Ausruf von 2500 EUR auf der Auktion keinen Zuschlag.
Die Marken existiert nur 10 x, aber bei einer Michelnotierung von 4000 EUR war der Ausruf wohl etwas optimistisch.
Auch andere Gebiete fanden gute Aufnahme, z.B. Bedarfspost der Deutschen Besetzung Albaniens mit erstaunlichen Zuschlägen zwischen 1050 und 6200 EUR für jeweils EINEN Beleg, Heydrichblock ** überdurchschnittlich gut erhalten mit 12000 EUR, Eisbärblock ungezähnt ** mit 1400 EUR und als Ministerdruck für 1500 EUR.
Auch der Zuschlag für das Druckprobenarchiv Generalgouvernement mit satten 63000 EUR, mit Aufgelder zahlte der Käufer gegen 76000 EUR beeindruckte sehr.
Offensichtlich ist der Markt bereit, auch größere Summen in Gebiete mit Zukunft zu investieren.
Gruß
KJ
Liebe Freunde des Gebietes Sudetenland. Heute und die nächsten Tage möchte ich euch einen neuen Plattenfehler der Landschaftsmarken des Gebietes Rumburg vorstellen. Dieser Plattenfehler war bislang völlig unbekannt.
Es handelt sich um ein unten abgeplattetes Hakenkreuz, welches bis dato auf Landschaftsmarken der Rumburg Nr. 10 und 11 aufgetaucht ist.
Bereits am 14.01.2009 hatte ich zwei Bogenteile dieser Marken hier vorgestellt. Zur Erinnerung zeige ich nochmal die Scans der Marken.
Bei genauerer Durchsicht der Marken hatte ich festgestellt, daß jeweils die beiden Marken unten links ein gemeinsames Merkmal hatten. Nämlich den oben erwähnten Fehler. Da Forschung bekanntlich Spaß macht, habe ich der Sache ein bisschen hinterhergehakt.
Wie es dann spannend weitergeht, erzähle ich morgen oder übermorgen. Es ist schon spät..... ![]()