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Marken vor 1900

    • identifizieren
  • Softmichel
  • 6. Oktober 2007 um 16:20
  • Erledigt
  • Softmichel
    neues Mitglied
    Beiträge
    13
    • 6. Oktober 2007 um 16:20
    • #1

    Hallo Zusammen,

    ich habe vom Großvater meiner Freundin (geb 1895) eine Briefmarkensammlung ausgegraben. Er war Briefmarkenhändler und die Marken konnte er Ende der 50er vor dem Insolvenzverwalter retten. Es sind viele Marken von vor 1900 dabei. Ich bin Laie, habe aber schon eine Menge der Marken identifiziert, mit Michelpreisen bis 150 EUR pro Marke. Ich werde wohl um ein Fachgutachten nicht rumkommen, wollte mir aber im Vorfeld einen Überblick verschaffen. Wahrscheinlich werden wir die Sammlung verkaufen. Jetzt habe ich mal ein paar von den alten europäischen Marken eingestellt, die ich überhaupt nicht einordnen kann. Gleich stelle ich noch Marken ein, die ich zwar im Michel gefunden habe, die aber trotzdem noch Fragen hinterlassen. Ich würde mich über Hinweise sehr freuen.

    Gruß Lars :D


    P.S.: Ich hoffe mit dem Upload hat es geklappt.

    Bilder

    • 3Kreuzer_hellgrün.jpg
      • 89,09 kB
      • 712 × 816
      • 536
    • 10Fr_blau.jpg
      • 134,13 kB
      • 865 × 978
      • 509
    • 40_Pence_Ost.jpg
      • 91,27 kB
      • 733 × 870
      • 548
    • 20_Pence.jpg
      • 138,55 kB
      • 889 × 972
      • 587
  • Concordia CA
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.467
    Geschlecht
    Männlich
    • 6. Oktober 2007 um 16:33
    • #2

    Hallo Softmichel,

    die Marken 1+2 kommen aus Österreich, die Marken 3+4 aus Finnland.

    Bei diesen Ausgaben gibt es recht viele Variationen, die nur vom Fachmann unterschieden werden können. Aber davon haben wir einige hier im Forum.

    Die finnischen Marken dieser Ausgaben liegen alle bei mind. 90 €.

    Ohne Stempelkunde - Keine Philatelie!
    POSTSTEMPELGILDE

  • Softmichel
    neues Mitglied
    Beiträge
    13
    • 6. Oktober 2007 um 16:51
    • #3

    Hallo nochmal,

    die hellgrüne Marke ist photographisch schwer darstellbar- die Schrift oben heißt "Kreutzer" unten steht "3".

    Die weiteren Marken, die mir Kopfzerbrechen machen sind unten die Hamburgmarken. Die 1 1/4 S. Marke in braun ist Nr. 20. Die 4 S. Marke in grün habe ich nicht gefunden. Kann jemand helfen auch was die Bewertung angeht. Beide Marken scheinen auf Karton gedruckt.

    Dann Helgoland Marke- sollte eigentlich immer zweifarbig sein, ist aber rot?

    Die Helvetia 1 Franken Marke in Gold- ist es Nummer 28. oder 44.? 1) Kann man auf dem Foto erkennen, ob es Faserpapier ist oder wie erkenne ich es? 2) Ist der Stempel echt?

    Die 5 und 10 Rappen. Hier gibt es zahlreiche (Münchner oder Baseler Druck etc.) Kann man die Marken von dem Foto her einordnen?


    Über Hinweise wäre ich sehr froh! :)

    Gruß

    Lars

    Bilder

    • Hamburg_1866_Schilling_.jpg
      • 28,07 kB
      • 432 × 324
      • 477
    • Heligoland_1,5_Pence.jpg
      • 187,61 kB
      • 1.066 × 1.170
      • 494
    • Helvetia_sitzend_1Fr.jpg
      • 114,43 kB
      • 802 × 924
      • 488
    • Helvetia_ 1854_5und10Rp.jpg
      • 696,23 kB
      • 2.048 × 1.536
      • 490
  • Softmichel
    neues Mitglied
    Beiträge
    13
    • 6. Oktober 2007 um 17:26
    • #4

    Vielen Dank Cancordia CA!


    Ein wertvoller ersten Hinweis. In der Tat sind die Varianten sehr zahlreich und die Bewertungen tlw auch astronomisch. Das macht es dann ja doch recht spannend. Hoffe, dass im Forum jemand noch mehr sagen kann.

    Eine Marke hatte ich ganz vergessen. Diese ist aus der Provinz Parma. Auch hier gibt es viele Varianten.

    Gruß

    Lars

    Bilder

    • Parma_40Cmi.jpg
      • 110,14 kB
      • 769 × 822
      • 477
  • sammelfreak
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    13. April 1979 (46)
    • 6. Oktober 2007 um 17:28
    • #5

    die hamburger sind ganzsachenausschnitte so nichts wert.
    noch net mal interessant für nen stempelsammler ^^


    Berliner-Postgeschichte - schaut dochmal vorbei

    Meine Hufeisenstempel auf P1

  • Afredolino
    Philatelie Experte
    Beiträge
    2.885
    • 6. Oktober 2007 um 18:32
    • #6

    Hallo Softmichel

    Wenn ich das Stempeldatum auf der 1-Franken-Marke richtig lese ( 68 ) kann es sich eigentlich nur um die Michel-Nr. 28c auf weissem Papier handeln. Im SBK bewertet mit Fr. 170.00, ca. 103 Euro. Die Marken auf Faserpapier gab es erst ab 1881.

    Zum bestimmen der Strubel-Marken brauche ich von jeder Marke einen besseren Scann. So kann ich das nicht genau erkennen.

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

    Einmal editiert, zuletzt von Afredolino (6. Oktober 2007 um 18:32)

  • Lacplesis
    Stamm Mitglied
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    14. Oktober 1967 (58)
    • 6. Oktober 2007 um 19:05
    • #7

    Also ich halte die blaue 20 pen für eine 8c. Da wäre noch die Papierstärke zu bestimmen, um den genauen Typ zu ermitteln.

    Die 40 pen ist meiner Meinung nach eine 9xb.

    Was den Wert anbelangt - Der Michel schreibt:

    Zitat

    Die Katalogpreise für diese sehr empfindlichen und nur selten unverletzt anzutreffenden Durchstische gelten handelsüblich nur für fehlerfreie Stücke mit allen Zungen, für Stücke mit 0,5-1 Zugen fehlend ca. 60% Abschlag, mit 2-3 Zungen fehlend ca. 90% Abschlag.

    Bei beiden fehlt mindestens je eine halbe Zunge...

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • obelix.fg
    aktives Mitglied
    Beiträge
    484
    • 6. Oktober 2007 um 20:00
    • #8

    Hallo Softmichel,

    die erste Marke die du abgebildet hast ist aus Österreich, Michel Nr. 19a (hell)grün gestempelt M€ 28,-- oder 19b dunkelgrün gestempelt M€ 45,--. Ich denke aber es ist eher 19a.

    Die zweite Marke ist aus Ungarn, Michel Nr. 11a blau gestempelt M€ 32,-- oder 11b hellblau gestempelt M€ 50,--. Hier dentiere ich eher zu 11b.

    Aber das bestimmen von Farben anhand von Bildern am PC ist so eine Sache, da würde ich nicht die Hand dafür ins Feuer legen.

    Bei den Schweizer Marken zu 5 und 10 Rappen "Sitzende Helvetia" (Strubel) geschnitten schau mal auf der Rückseite welche Farbe der Seidenfaden hat. Das könnte eventuell eine Einordnung erleichtern, vor allem wenn der Seidenfaden eine andere Farbe als grün hat.

    Gruß, obelix.fg

  • Softmichel
    neues Mitglied
    Beiträge
    13
    • 7. Oktober 2007 um 00:45
    • #9

    Hallo zusammen,

    vielen Dank schon mal für die hilfreichen Hinweise:

    Die österreichische Marke ist auf jeden Fall hellgrün.

    Die Seidenfäden der Strubelmarken sind:

    1. Reihe links 5Rp.: wahrscheinlich grün (schwer erkennbar, da ins Papier eingewoben)
    1. Reihe rechts 5 Rp.: schwarz
    2. Reihe links 5Rp.: kein Seidenfaden erkennbar
    2. Reihe Mittel, links: grün(blauer) Seidenfaden
    2. Reihe Mitte, rechts 10 Rp.: blau
    2. Reihe rechts 10Rp. braun
    3. Reihe 10 Rp.: schwarz (silbergrau)

    Morgen versuche ich mich noch mal an besseren Skans und stelle sie rein.

    Gruß

    Sofmichel

  • Softmichel
    neues Mitglied
    Beiträge
    13
    • 7. Oktober 2007 um 17:22
    • #10

    So, hier hab ich noch mal einen Scann mit 600dpi. Ich hoffe der Scan zusammen mit der Beschreibung der Seidenfäden oben ergibt ein klareres Bild für die Bewertung.

    Kann denn noch jemand was zu der Marke aus Sardinien (nicht Parma, wie ich fälschlicherweise geschrieben hatte) sagen. Kann man sagen, ob es 9a, 9b oder 13 a-d ist?

    Gruß

    Softmichel

    Dateien

    strubelmarken125.pdf 852,99 kB – 178 Downloads
  • obelix.fg
    aktives Mitglied
    Beiträge
    484
    • 16. Oktober 2007 um 19:58
    • #11

    Hallo Softmichel,

    Ich habe mir deine Strubelmarken mal angesehen. Einen wichtigen Teil zur Bestimmung kann man anhand der Bilder leider nicht erkennen, die Papierstärke.

    Bin zwar kein Spezialist, aber hier mein Versuch der Zuordnung.
    Die Katalognr. sind jeweils Zumstein/Michel(Preis lt. Michel Schweiz Spezial 2005).

    1. Reihe links 22G/13IIBym (M€ 20,--)
    1. Reihe rechts 22D/13IIBys (M€ 32,--)

    2. Reihe links 22B/13IIAym (M€ 140) hier wurde der Seidenfaden entfernt (es gibt Abarten ohne Seidenfaden, dafür gibt es einen Aufschlag) oder ist herausgefallen, was sich Wertmindernd auf die Marke auswirkt. Bei der Vergrößerung kann beim Saum des Kleides noch Spuren des grünen Seidenfaden erkennen.
    2. Reihe links/mitte 22B/13IIAym (M€ 140,--)
    2. Reihe rechts/mitte 23G/14IIBym (M€ 20,--)
    2. Reihe rechts 23C/14IIAyoa (M€ 38,--)

    3. Reihe : du schreibst Farbe des Seidenfadens schwarz (bei diesem Wert ist kein schwarzer Seidenfaden bekannt), in Klammer schreibst du Farbe silbergrau, was für einen ausgeblichenen Seidenfaden spricht der meist silbergrau erscheint (wertmindernd) hier wäre für eine genauere Bestimmung die Papierstärke (dicke) wichtig.
    Vergleiche mal die Papierstärke mit den beiden anderen 10 Rappen Werten.

    Gruß, obelix.fg

  • Softmichel
    neues Mitglied
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    13
    • 17. Oktober 2007 um 00:17
    • #12

    Hallo Obelix,

    danke für Deine Mühe- ich dachte schon mein Anfrage wäre ins Leere gelaufen. Ich habe mir die 10 Rp. Marken mal genau angesehen. Also ganz klar: die Marke unten in der dritten Reihe ist von geringer Papierstärke, genauso wie die Marke ganz rechts in der zweiten Reihe. Hingegen ist die 10 Rp. Marke halbrechts in der zweiten Reihe von stärkerer Qualität. Hilft das bei der Bestimmung?

    Gruß

    Softmichel

  • obelix.fg
    aktives Mitglied
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    484
    • 17. Oktober 2007 um 09:12
    • #13

    Hallo Softmichel,

    ich habe mir das Bild noch einmal mit großer Vergrößerung angesehen und glaube um den Seidenfaden einen Hauch von rot wahrzunehmen.

    Ich dendiere daher am ehesten zu
    Zumstein 23C/Michel 14IIAyo (M€ 38,--) hier gibt es eine breite Farbenpalette
    es könnte aber auch eine Zumstein 23B/Michel 14IIAym (M€ 100,--) sein.

    Gruß, obelix.fg

  • Softmichel
    neues Mitglied
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    • 17. Oktober 2007 um 16:18
    • #14

    Hallo Softmichel,

    ich schau mir den Seidenfaden heute Abend noch mal genau an. Ich hatte gestern eher das Gefühl etwas bläuliches zu entdecken. Leider ist es immer schon Dunkel wenn ich zuhause bin.

    Vielleicht kann ja noch mal jemand was zu der Sardienien-Marke sagen. Ich glaube hier war der kleine aber feine Unterschied, Faserpapier oder nicht. Ich kann das leider nicht erkennen.

    Inzwischen habe ich noch weitere alte Marken gefunden, die ich nicht mal einem Land zuordnen kann. Die stelle ich heute Abend mal rein. Insgesamt schätze ich dass es sich sicher um über 20.000 Marken aus so 80 bis 100 Ländern handelt. Einige hundert davon von vor 1900.

    Gruß

    Softmichel

  • Softmichel
    neues Mitglied
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    • 18. Oktober 2007 um 22:14
    • #15

    So Obelix,

    die Farbe des Seidenfadens der Strubel 10c ist wohl tatsächlich mal rot gewesen.

    Für die Philatelisten-Gemeinde: Hier habe ich noch Marken die ich entweder in den mir zur Verfügung stehenden Katalogern nicht gefunden habe oder wo ich keinen blassen Schimmer habe aus welchem Land sie stammen. Ich würde mich freuen eine Einordnung von Euch zu erhalten.

    Gruß

    Softmichel

    Bilder

    • asien128.jpg
      • 176,74 kB
      • 931 × 851
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  • Totalo-Flauti
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    • 19. Oktober 2007 um 05:12
    • #16

    Hallo Softmichel,

    die zweite Marke in der zweiten Reihe ist eine sogenannte Jule-Marke. Dabei handelt es sich nicht um ein Postwertzeichen sondern um eine Vignette. Sie kommt aus Dänemark/Grönland. Diese Marken werden in Dänemark auf Briefe zur Weihnachtszeit mitverklebt (dort sehr beliebt). Da finden wohl nur Liebhaber einen Preis.

    Gruss Totalo-Flauti

  • Softmichel
    neues Mitglied
    Beiträge
    13
    • 19. Oktober 2007 um 08:13
    • #17

    Totalo-Flauti,

    danke für den Hinweis zu den Julemarken. Interessant für mich sind sonst insbesondere die Länderzugehörigkeit der 25 cent und der blauen 10 Centimes Marke.


    Ich habe gestern noch mal geschaut und noch weitere Marken gefunden, die ich nicht einordnen kann (s.unten). Insbesondere die rosa-roten Portugalmarken (Stempel 187, 52) mit 25 Reis kann ich nicht einordnen. Die 25 Reis sollten doch eigentlich Nr. 6 sein und daher blau, wie die mit dem Stempel 208?

    Gruß

    Softmichel

    Bilder

    • asien129.jpg
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  • Lacplesis
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    14. Oktober 1967 (58)
    • 19. Oktober 2007 um 13:57
    • #18

    Der 25 Cent Überdruck ist russische Post in China.
    Die letzten beiden auf dem letzten Bild sind auch Russland - Ausgaben der Nordwest-Armee.

    Die blaue 10cent ist keine Briefmarke sondern eine Gebührenmarke, Land steht ja drauf.

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    2 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (19. Oktober 2007 um 14:01)

  • Wolffi 5. Juli 2021 um 15:58

    Hat den Titel des Themas von „Eurpäische Marken vor 1900“ zu „Marken vor 1900“ geändert.

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