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Neues Museum für Marken

  • Newsbot
  • 6. Oktober 2007 um 12:17
  • Newsbot
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    647
    • 6. Oktober 2007 um 12:17
    • #1

    Der weitläufige Komplex der Vatikanischen Museen mit unzähligen Kunstschätzen aus vielen Jahrhunderten ist um eine Sammlung reicher. In der letzten Septemberwoche wurde das Museum für Philatelie und Numismatik hierher verlegt und von Erzbischof Giovanni Lajolo feierlich übergeben. Seit gut einem Jahr ist der frühere Nuntius in Deutschland Präsident des Governatorats der Vatikanstadt. Briefmarken und Münzen, so der Erzbischof, seien „Ausdruck der Souveränität des Vatikans“ und deshalb bedeutungsvoll.
    Zusammengestellt nach historischen Aspekten, in Nähe des Ausgangs der Museen, sind auf 350 Quadratmetern Fläche einmal Münzen seit 1929, der Gründung der Vatikanstadt, ausgestellt. Unter den Briefmarken gibt es auch ältere Jahrgänge. Die ersten stammen aus dem Jahr 1852, als Kardinalstaatssekretär Giacomo Antonelli im Auftrag von Papst Pius IX. den päpstlichen Postdienst einführte. Die jeweiligen Papstporträts zieren als Hintergrund die Vitrinen. Deren Anzahl entspricht der Dauer des jeweiligen Pontifikats. Für Münzen und Briefmarken aus der Zeit des lang regierenden Johannes Paul II. (1978-2005) sind es mehr als 30 Vitrinen.


    Aber auch die Produktion unter Papst Benedikt XVI., der seit zweieinhalb Jahren im Amt ist, verteilt sich bereits auf sechs Vitrinen. Dazu gehören auch Fotos, die das Kirchenoberhaupt beim Unterschreiben von Briefmarkenbögen zeigen. Selbst der schwarze Füllfederhalter mit Silberrand, mit dem Benedikt XVI. das originale Sondermarkenalbum zu seinem 80. Geburtstag im April dieses Jahres unterzeichnete, ist ausgestellt. Den Füller hat er danach nie mehr benutzt. Auch ein weiteres Kuriosum kam bei der Eröffnung zur Sprache: Der Euro ist auch in der Vatikanstadt offizielle Währung. Doch der kleine Staat gibt selbst nur Münzen heraus, eigene Euro-Banknoten hat der Vatikan nämlich nicht.

    Früher, als noch die vatikanische Lirazirkulierte, war diese rund um den Vatikan und auch in der eigenen Post durchaus als Wechselgeld zu haben – zur Freude von Liebhabern und Sammlern. Mit Euro-Münzen ist das nicht mehr der Fall, sie finden reißenden Absatz bei Sammlern und Händlern. Vor dem Umzug waren die Briefmarken und Münzen auf der anderen Seite der Vatikanstadt im Gebäude des kleinen internen Bahnhofs untergebracht gewesen. Höchstens 50 Besucher pro Tag hatten den Weg dorthin gefunden. Jetzt haben theoretisch alle Pilger und Touristen des Museenkomplexes – derzeit bis zu 21000 Besucher täglich – auch Zutritt zu den neuen Sälen.


    Für den Monat Oktober wurde im Vatikan ein wichtiger Wechsel an der Medienfront angekündigt. Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone persönlich teilte bei einem Besuch in der Vatikanzeitung „L'Osservatore Romano“ die Ernennung des neuen Chefredakteurs mit. Professor Giovanni Maria Vian wird den seit den Achtzigerjahren amtierenden Mario Agnes ablösen. Vian, Jahrgang 1952, ist Professor für patristische Philologie an der Universität La Sapienza in Rom und Lehrbeauftragter für Geschichte des Christentums an der Universität San Raffaele in Mailand. Seit 1999 gehört er dem Päpstlichen Komitee für Geschichtswissenschaften an und ist auch publizistisch für Zeitungen tätig. Mit ihm werde der „Osservatore“ in ein „kulturelles Labor der katholischen Welt“ umgewandelt, schrieb Mailands angesehener „Corriere della Sera“.


    Zitat

    Quelle / Artikel:

  • Germaniafreund
    Gast
    • 6. Oktober 2007 um 18:43
    • #2

    Als erstes muss ich wahrscheinlich eine entschuldigung vorausschicken,
    der vatikan kann kunstschätze und auch wertvolle briefmarken anhäufen -
    man verzeihe mir den tendenziösen ausdruck - soviel er will, er unterstreicht damit nur einen machtanspruch, den er längst verloren hat.
    was nützen den armen der welt die moralischen und politisch völlig wirkungslosen Appelle, die in schöner regelmäßigkeit veröffentlicht werden.
    eine sinnvolle und lobenswerte maßnahme wäre, sich von diesen schätzen zu trennen - von mir aus an russische oligarchen zu verkaufen, der markt brummt ja zur zeit, und dieses geld direkt als entwicklungshilfe an die ärmsten der armen zu zahlen. da kaufen die oligarchen eben eine jacht, oder einen fußballclub weniger, von mir aus auch unter einer sinnvollen kontrolle von etablierten organisationen wie ärzte ohne grenzen usw.
    ich unterstelle niemandem im vatican, dass er sich persönlich bereichert oder in saus und braus lebt, allerdings tut es die " organisation " als solche.
    ich möchte niemandem seine glauben streitig machen, aber glaube bedarf keiner " dachorganisation ".
    ich hoffe, mich nicht allzu unbeliebt gemacht zu haben, ich wollte nur mal vor den völlig unreflektierten " freudigen meldungen " warnen.
    es ist zwar nicht direkt thema dieses forums deshalb bitte ich um nachsicht.


    mit vorsichtigen germanischen grüßen klaus

  • Lacplesis
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.709
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    14. Oktober 1967 (58)
    • 6. Oktober 2007 um 18:52
    • #3

    ...die sollen ma lieber die Kunstsschätze, welche die Nazis nach dem Krieg als Bezahlung für die Vatikanische Fluchthilfe (Rattenlinie) an die Vatikanischen Museen übergeben haben wieder raustun...

    ...wer denkt, das Bernsteinzimmer wäre der wichtigste verlorene Schatz des Katherinenpalastes, kann ja mal beim Papst nachfragen...

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    Einmal editiert, zuletzt von Lacplesis (6. Oktober 2007 um 19:14)

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