Nicht ganz so spektakulär wie die vorherigen Belege, aber doch ganz nett an zu schauen.
Karte aus Düsseldorf / Ausstellung vom 12.5.1902 nach Lauscha/Thür. AK.Stempel 13.5.1902 5-6 V Empfänger dort nicht angetroffen und weiter verschickt nach Nordhausen. Dort noch am selben Tag angekommen. AK. Stempel 13.5.1902 11-12 N. Das waren noch Arbeitszeiten.
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Irrläufer Germania
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Leider habe ich keine solch herrliche Irrläufer,
aber auch ein unterfrankierter Retourbrief kann viele Stempel habenGruss BaD
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Hier noch einige Irrläufer die ich zwischenzeitlich erwerben konnte.
Ich werd diesmal die Laufwege nicht kommentieren. Aber seht selbst.
Alles klar ?
Verwirrte Grüße aus dem Allgäu
Guido -
BaD deinen "unterfrankierter Retourbrief" wuerd ich auch gerne nehmen!

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Noch mal was zum entwirren.

Schöne Grüße
Guido -
Hamburg - Bukarest - München - St-Maure de Touraine - London und das innerhalb von 6 Wochen. Nett.....
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diesen hatte ich schon mal in einem anderen Thread vorgestellt, aber hier passt er wohl auch sehr gut...
Viellecht kann mir jemand hier etwas zu seinem Verlauf sagen.Besten Dank und Gruß
Marc -
schönes teil.

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dann mal was aus meiner kiste...
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@ woermi
Klasse Teil, danke fürs zeigen.![Freude :]](https://philaforum.com/images/smilies/pleased.gif)
Hier noch eine Feldpost Karte von 1901 die zwar nicht mit einer Germania freigemacht wurde, aber doch in die Germaniazeit gehört.
Schöne Grüße
Guido -
fast wäre deine Frage untergegangen ...
Meine Interpretation:
Unterfrankiert von Bremen 11.4.14 nach Lausanne in die Schweiz.
Mit Nachtaxvermerk versehen versehentlich in die USA gesandt (DUE 2 CENTS = Nachtaxe 2 Cents) und mit Hudson Terminal am 22.4. gestempelt. Dann festgestellt, dass sie nicht in die USA hätte gesandt werden sollen, und mit dem Stempel "Missent to Chicago" = Fehlgeleitet nach Chicago versehen und wieder über Deutschland nach Lausanne gesandt.
Dort, wegen der immer noch existierenden Unterfrankatur, am 10.5. mit einer Nachtaxmarke versehen und den Versuch gestartet, die 15 Rappen bzw. Centimes vom Empfänger zu kassieren.
Am 11.5. stellte man fest, dass dieser wieder in Bremen weilte und musste die CH - Taxmarke annullieren, da sie ja nur innerhalb der CH gelten konnte.
In Bremen dann endlich, nun ohne Ankunftsstempel, für 15 Pfennige Nachgebühr zugestellt. Ein langer Weg, der erfreulicherweise der Qualität des Kärtchens nichts anhaben konnte.
Tolles Stück und danke fürs zeigen sagt bayern klassisch
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Kriegen die anderen den Weg ihrer Karten auch rekonstruiert? Leider sind auf den Scans teilweise die Daten nicht deutlich bzw. die Bleistiftanschriften zu oft übermalt.
Germania: Deine Karte ging ursprünglich während des "Boxeraufstands" nach China und dann zurück, weil jemand verletzt in die Heimat zurückgebracht wurde?
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@ Latzi
Ehrlich gesagt bin ich bei meiner Feldpostkarte bis jetzt nur auf die zwei Destinationen Eisemrath und Herbornseelbach gekommen (Ankunftstempel) . Was sonst noch auf der Karte vermerkt ist kann ich leider nicht entziffern. Mich würde vor allem interessieren was rechts oben mit Rotstit steht. Mit " Crefeld " ????? (durchgestrichen)
Was ist das ? Ein Schiff der Kaiselichen Marine mit diesem Namen gabs nicht.
Hier noch die Vorderseite der Karte. Vieleicht kann ja einer der Schriftgelehrten hier im Forum was rauslesen.
Schöne Grüße
Guido -
@ Latzi
Ich glaub Du hast recht. Der Dampfer Crefeld war ein gecharterter Dampfer.
Unten links meine ich "Tientsin" in rot zu lesen.
Hier ist der Dampfer aufgeführt.Gruß Guido
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Vielen Dank bayern klassisch für die Interpretation.
Die werde ich mir gleich dazu legen.....Was ist das eigentlich für ein Stempel unter der Schweizer Marke?
Vielen Dank und beste Grüße
Marc
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... ein T - Stempel als Zeichen der Nachtaxe.
Beste Grüsse von bayern klassisch
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Germaniafan:
aus den Rotstiften ergibt sich, dass man den Empänger in Laz(arett) I und II gesucht hat und dann als mit "Krefeld" nach Deutschland gefahren "gefunden" hat.
Lazarett I war wohl in Tientsin.
In welchem der deutschen Orte die Karte zunächst war, kann nicht nicht erkennen, dass eine Datum ist im Scan nicht klar. -
@ Latzi
Vielen Dank für Deine Infos zu der Karte. Ich hätte das wahrscheinlich übersehen.
Da bewahrheitet sich halt wieder daß 4 oder auch mehr Augen mehr sehen als zwei. 
Schöne Grüße
Guido -
Nachdem ich heute diesen schönen Irrläufer bekommen habe, möchte ich diesen Thread mal wiederbeleben.
Ein Einschreiben des Amtsgerichtes Saarburg vom 4.12.96.
Dieses lief nach Strassburg am gleich Tag, dann nach Strassburg Neudorf am 6.12
Auch dort konnte der Brief nicht zugestellt werden und ging über Saargemund wieder nach Saarburg am 9.12.
Leider kann ich nicht alles entziffern. Könnte mir bitte jemand dabei helfen?
Vorne bekomme ich heraus:
...Hermann Schaefer ...macher
und ... Tillmann in
Straßburg
hinten steht:
nicht angetroffene? Hermann Schäfer
... ... ...straße 17
... soll in
Bisch... ...
Und das blaue kann ich gar nicht lesenSchönen Gruß
Marc -
Nicht alles, aber ein wenig.
Eheleute Hermann Schaefer Schuhmacher
und unten: Colmarerstrasse
Ein prächtiger Beleg!Gruss ubahuga

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