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Weiß Ihre Familie, was zu tun ist, wenn Sie tot sind?

  • infla-alec
  • 9. September 2007 um 09:29
  • infla-alec
    aktives Mitglied
    Beiträge
    137
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    21. März 1961 (65)
    • 9. September 2007 um 09:29
    • #1

    Hallo ,
    Ertse Bitte entschuldigen Sie irgendeine fehler in meinem selbst gelehrt Deutsch.
    Aber wie viele hier hat an ihrer Familie erzaehlt (explained) was ist beste zu tuen mit der Sammlung wenn Sie tot sind?

    Meine Frau hat kein Interesse zu Sammeln. Aber wenn sie moechte, meine Sammlung zu verkaufen, hoffe naturlich nur "NACH" ich tot bin, :D würde ich sie guten Hinweis zu bekommen.

    Ich habe einen Brief geschreiben an meine Frau das sagt ihr welche Freunde ich vertraut, dass sie zu für Hilfe und Rat kann gehen . Meist sind spezi Sammler auch von meine Sammelngebiet.

    Ich sag nicht an meiner Frau wie viel ich habe fuer einigen Briefe in meiner Sammlung bezahlt . Das zu machen, wuerde selbstmord sein ;)

    Ich frage mich, was andere arrangiert haben für die zukunft. Etwas oder nichts ?

    Gruesse Alec.

  • asmodeus
    Moderator
    Beiträge
    3.505
    Geschlecht
    Männlich
    • 9. September 2007 um 13:08
    • #2

    Good question!! Gute Frage! Tja, da ich nicht verheiratet bin, habe meine jetztige Lebensgefährtin ein bißchen eingeweiht. Ich habe immer noch vor ein Testament über meine Briefmarken zu schreiben. Aber wie usw. weiß ich noch nicht.

    Ich kenne einen Sammler, der hat verfügt, das seine Sammlung mit verbrannt wird- quasi nimmt er seine Sammlung mit und da sagt man, das Totenhemd hat keine Taschen.....

  • carolinus
    Gast
    • 9. September 2007 um 13:19
    • #3

    Hallo alec,

    das ist ein ziemlich betrüblicher Beitrag, mit dem du uns hier am Sonntag konfrontierst. ;)
    Hin und wieder stellt man sich aber – unabhängig vom Alter - durchaus solche Fragen.
    Sie bezieht sich übrigens nicht nur auf Briefmarken, sondern im Grunde auf alles, was man hinterlässt.

    Dass ich zu Lebzeiten verkaufe, halte ich für absolut ausgeschlossen. Ich denke, so lange ich eine Pinzette halten kann, werde ich Briefmarken sammeln. Dabei bin ich erst seit gut einem Jahr dabei, die Zeit der Jugend, als wohl jeder sich mal mehr oder weniger mit Briefmarken beschäftigte, nicht mitgerechnet.

    Schön wäre es natürlich, wenn man jemand in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft hat, der wirkliches Interesse hat, – und damit meine ich nicht monetäres - und der die Sammlung weiterführen könnte. Aber leider ist es auch bei mir damit nicht weit her. Kinder habe ich nicht. Meine Frau interessiert sich zwar auch ein wenig, aber dass sie die Sammlung in einem solchen Fall weiterführen möchte, kann ich mir nicht vorstellen. Ich meine, dass sie die Sammlung dann eben ruhig verkaufen soll.

    Du hast gute Bekannte und Freunde, denen du vertrauen kannst. Das ist schon mal im Fall eines Verkaufs viel Wert.

    Ansonsten versuche ich mir möglichst wenig solcher Gedanken zu machen.

    Zu dem Thema gab es übrigens schon interessante Beiträge. Hier ist der Link.

    http://www.philaforum.com/briefmarken/forum/thema3665

  • thjohe
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.177
    • 9. September 2007 um 14:43
    • #4

    Halo,


    laß ich mir meine Sammlung nachfaxen [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/31/1145556486.gif]

    [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/30/1146508754.gif]

    Oder nachsenden per Email mit Scan, dann bitte als hmtl, dann gehen auch Smilies.[Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/55/1148238052.gif]


    Der wertvollste Teil, die Lindner-Ordner, bleiben hier. [Blockierte Grafik: http://www.smilietv.philaforum.com/upload/18/1146508618.gif]


    Im Ernst, eine Vorsorge ist für mich nicht notwendig, da meine potentiellen Erben schlau genug sind, sich zu informieren. Im Zeitalter des www ist das ziemlich einfach. Außerdem werde ich wohl genügend Fachliteratur und Kaufbelege zur preislichen Orientierung hinterlassen.

  • Brigadier
    aktives Mitglied
    Beiträge
    311
    Geschlecht
    Weiblich
    Geburtstag
    10. Oktober 1954 (71)
    • 9. September 2007 um 15:26
    • #5

    Alec Nachlass ist Nachlass und dazu gehören auch Briefmarken.

    Ich beziehe meine Kinder in mein Sammeln mit ein. Mein Sohn hat zur Zeit
    nicht die Geduld, aber ich weiß, dass er, sollte ich nicht mehr da sein, sie hüten wird wie eine Schatz. Noch dazu wo er weiß, dass ihm 1/3 Alben gehören. Er sammelt inzwischen Musik, aber wenn ich die Wand vor und rechts von mir ansehe, dann grinsen mir über 1000 Überraschungseierfiguren an. Er hat also auch das Gen in ihm.

    Aber wenn man keine Kinder hat dann würde ich schon bei Lebzeiten 2-3 Händler meines Vertrauen suchen, die die Sammlung verkaufen könnten.

    Und ich würde sie bewerten lassen, weil die Erben sind manchmal enttäuscht wenn sie eine weit höheren Betrag erwarten, denn sie wissen wieviel Zeit und Geld du investiert hast.

    Brigadier

    * Kommandant einer Brigade

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.259
    Geschlecht
    Männlich
    • 9. September 2007 um 16:06
    • #6

    Tjo, wenn man so wie ich keine Kinder hat (vielleicht mein Neffe irgendwann, aber der ist erst 4 :D) und die Sammlung werthaltig ist, ist die Antwort recht einfach.
    Frau oder wer auch immer sollte die Sammlung von einem seriösen Auktionshaus abholen lassen. Die Häuser sind auch an einem hohen Werterlös interessiert und können für die Erben eine realistische Werteinschätzung vornehmen.

  • uli
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.807
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    Männlich
    • 9. September 2007 um 19:54
    • #7
    Zitat

    Hin und wieder stellt man sich aber – unabhängig vom Alter - durchaus solche Fragen. Sie bezieht sich übrigens nicht nur auf Briefmarken, sondern im Grunde auf alles, was man hinterlässt.


    Nee, überhaupt nicht. Es ist mir so etwas von sch...egal, was mit meiner Hinterlassenschaft geschieht, ich werde es sowieso nicht mitbekommen.
    Gruß
    Uli (statistisch in der 2. Lebenshälfte)

    Suche Bund-Marken mit Stempel aus Düsseldorf! 
    Meine Tausch- und Verkaufsangebote im Philaforum --->  Ulis Flohmarkt

  • doktorstamp
    Stamm Mitglied
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    Männlich
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    30. September 1955 (70)
    • 10. September 2007 um 00:28
    • #8

    Ähnliches haben wir schon hier mal besprochen.

    Wenn die Sammlung als solche nach dem Tode verkauft werden sollte, ist es schon gut wenn man vorher mit einem renommierten Auktionshaus eine Vereinbarung trifft.

    Voraussetzung hier ist naturlich den Wert, es muss sich also für das Haus Lohnen.

    Die Mehrzahl der Auktionshäuse werden Interesse bei einem Verkaufswert von €1 000 zeigen.

    Sollte dagegen die Sammlung bekannt sein (International ausgestellt und/oder ausgezeichnet) ist es überhaupt kein Problem vorgenannte Vereinbarung zu treffen.

    Begehrte Sammlungen seitens Auktionshäuse sind; International bekannt, Forschungssammlungen, Sammlungen von Prüfern jegliche Art
    wobei diese Liste keineswegs das A und O Auktionshäuse Begierde entspricht.

    Es ist auch zu Nütze die künftigen Erben mitzunehmen, damit sie die Fachkräfte kennenlernen. Auch um einige Enttäuschungen wegzuräumen. Oder auf welche vorzubereiten.

    Böse Überrauschungen erleben meist die Sammler von Massenwaren, Bund, Berlin z.B. ohne die Spitzenstücke, bzw. ungeprüfte Spitzenstücke, wenn vorhanden. Hinzu zählen auch Sammlungen in Steckbüchern. Es rentiert sich nicht alles nachzugehen, schon besser auf Vordruckblättern, noch besser auf selbstgestaltete Albumseiten mit passender Beschreibung.

    Es mag für einige unschmackhaft so klingen, es ist im Augenblick nun mal leider so.

    Und eher die Besserwissebrigade los schlägt, füge ich folgendes hinzu;

    Ich bin Berufsphilatelist, Prüfer und Juror. Die Quelle aller Weisheit bin ich naturlich nicht, aber der Markt, nicht ich, hat im Augenblick sehr hohe Anspüche. Und der Markt kenne ich.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

    Einmal editiert, zuletzt von doktorstamp (10. September 2007 um 00:29)

  • Philactica
    aktives Mitglied
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    440
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    30. März 1946 (80)
    • 10. September 2007 um 08:13
    • #9
    Zitat

    Original von doktorstamp Es mag für einige unschmackhaft so klingen, es ist im Augenblick nun mal leider so.

    Hallo Nigel,

    Prima Beitrag.

    Das ist wohl eine harte Wahrheit und daran ist nicht viel zu machen.

    Wenn das Erbe halt schon begehrte Sammlungen sind, hast Du uns guter Rat gegeben.

    Also sammeln wir, wie es uns Spaß macht so lange wir dürfen.

    Man kann auch ein zufriedener Sammler sein, der zuvor seine Sammlung einen anderen übergibt oder bewilligt, so hat man Abschluss. Es klappt aber meistens nicht und die Erben haben Ihr Glück oder eine Bürde.

    Jeder Sammler kann sich selbst nach Dein Beitrag sich richten und so sein Sammelgebiet unter der lebendige Philatelie eingliedern.

    MfG
    Erich

    'Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!' - JWvG :bier:
    Afrika, Motive und noch mehrr bei http://www.philactica.co.nz

  • OO7
    aktives Mitglied
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    Männlich
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    3. Dezember 1966 (59)
    • 10. September 2007 um 08:28
    • #10

    Hallo alle miteinander,
    über dieses Thema habe ich mir auch schon den Kopf zerbrochen. Ich habe eine Tochter, die ich behutsam ans Briefmarken sammeln führen möchte. Bis jetzt noch erfolglos. Vielleicht ändert sich es ja noch. Ansonsten verkaufe ich die Sammlung, solange ich noch was mitkriege selbst und stecke den Gewinn
    in meine Beerdigung. Denn das wird bei meinem Ableben in hoffentlich vielen Jahren exorbitant teuer sein, wenn es so weiter geht.

    Viele Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von OO7 (10. September 2007 um 08:29)

  • concordus
    Concorde Admirateur
    Beiträge
    1.507
    Geschlecht
    Männlich
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    4. Mai 1962 (64)
    • 10. September 2007 um 09:51
    • #11

    Hi infla-alec

    Über diese Frage, habe ich mir auch ernsthaft Gedanken gemacht.
    Da ich viel Herzblut und Leidenschaft in meine Sammlung investiert habe, konnte ich mit dem Gedanke, dass meine Sammlung auf dem Flohmarkt oder Brockenhaus landet nicht leben.

    In meinem Verwandenkreis befindet sich niemanden, der meiner Sammlung die richtige Wertschätzung zu kommen lassen würde.

    Deshalb habe ich sie einem Philaforum.com Mitglied per Testament vermacht.

    Mit fliegerischen Grüssen Thomas

    [Blockierte Grafik: http://concorde.philadb.com/concordebanner.jpg]

    Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zu kämpfen.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 10. September 2007 um 10:40
    • #12

    Ich habs so gemacht:

    Von meinen Ausstellungssammlungen habe ich alle Blätter farbig kopiert und auf den Kopien mit Bleistift den Realwert (nicht Michel oder sonstigen Wert) notiert. Ändert sich das Marktverhalten, so ändere ich ggfls. die Preise.

    Im Falle eines Falles weiss meine Frau, wo die Ordner mit den Kopien stehen und was die Stücke wert sind. Beschiß ist dann nicht mehr möglich.

  • Wolffi 16. Februar 2026 um 15:32

    Hat den Titel des Themas von „Weiß Ihre Familie was zu tuen wenn Sie tot sind?“ zu „Weiß Ihre Familie, was zu tun ist, wenn Sie tot sind?“ geändert.

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