1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Deutschland
  5. Altdeutschland
  6. Bayern

Bayerns verfälschte Kreuzerbriefe

  • bayern klassisch
  • 7. September 2007 um 10:56
  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. November 2007 um 16:09
    • #21

    @carolinus

    Der Brief ist vom Sept. 1858, wie aus dem Ankunftsstempel hervorgeht.
    Ob der Stempel der 3 Kr. Marke auf die 6 Kr. Marke übergeht, ist für mich nicht erkennbar. Möglicherweise. Wäre er nicht nachgezeichnet, wäre der Brief so echt.

    Etwas stutzig macht mich die Tatsache, dass eine 4II Platte 1 in Verbindung mit einer 2II Platte 5 verwandt wurde.

    Die braune war eigentlich seit einem Jahr überfällig, die blaue kam gerade an die Schalter. Das ist zwar kein Totschlagargument, aber es wäre ein sehr grosser Zufall. Mächtig gross.

    Ich komme nochmals auf mein letztes Posting zurück: Bitte hinten die Abschläge der Mühlräder überprüfen, das entlarvt fast alle Manipulationen schnell. Wo keine Marke ursprünglich sass, kann es auch keinen Durchdruck eines Stempels geben.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. November 2007 um 16:18
    • #22

    Weil wir schon beim Thema sind:

    Was halten die Forumler von dieser Rosine?

    Ich gebe zu, nicht ganz einfach, aber einfach mal auf sich wirken lassen und schauen, ob hier alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

    Auch Anfäger dürfen sich äussern, keine Bange also.

    Auf eine rege Beteiligung hofft bayern klassisch

    Dateien

    Vorsicht verfälscht.jpg 33,23 kB – 488 Downloads
  • Erdinger
    aktives Mitglied
    Beiträge
    345
    • 7. November 2007 um 16:41
    • #23

    Leider ist der Scan nicht so umwerfend und ich sitze hier im Büro, fern der Literatur ...
    Ganz schön schnell, so ein Muster ohne Wert, am 24. August 1871 in Augsburg aufgegeben, am nächsten Tag in Venedig.
    Aber warum trägt der Stempel auf der 5-Centesimi-Portomarke ein anderes Datum (7. Februar 1876?) als alle anderen Marken? Er sieht auch aus, als hätte man an der auf den Brief übergehenden Ecke nachgemalt.

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.259
    Geschlecht
    Männlich
    • 7. November 2007 um 16:53
    • #24

    Also ich versuche es mal. Ich habe zwar von Bayern-Marken soviel Ahnung wie ne Kuh vom Rückenschwimmen, aber ein bisschen spekulieren macht ja Spaß.... :P

    Also vorliegen soll hier wohl ein Brief von Augsburg nach Venedig, befördert mit Bahnpost. In Italien mit Portomarken versehen, wegen unzureichender Frankierung????? (hm, Kopfkratz).

    Meines Erachtens:
    1. der untere Bahnpoststempel geht winzig auf die italienische Portomarke über, kann ja nicht sein...
    2. Die beiden Augsburg-Stempel passen überhaupt nicht zu einander
    3. Die eine Portomarke wurde am 25.08.1869 abgestempelt, die andere an irgendeinem 7. (unleserlich), passt nicht
    4. Der untere Augsburg-Stempel scheint von 1871 zu sein??

    Leider kenne ich die Portotarife nicht. Aber mich verwirrt das alles ein bisschen :P. Grundsätzlich hätte ich ja gesagt, ein portofreier Brief nach Italien, der dort richtigerweise mit Portomarken versehen wurde und anschließend mit den Bayern-Marken aufgehübscht wurde, aber die Daten bringen micht echt durcheinander.....

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. November 2007 um 16:54
    • #25

    Jetzt habe ich doch glatt gedacht, dass diese Nuss mit dem miesen Scan keiner knacken kann - und Erdinger hat es im 1. Versuch schon geschafft!

    Alle Achtung.

    Ja, das Ding ist verfälscht. Man hat eine defekte italienische Portomarke gegen eine gleichwertige, halt mit anderem Datum, ausgetauscht.

    So sollte der Brief 1000 Euro bringen - leider hat er nach derber Kritik den
    Auktionssaal nicht mehr gesehen und ich dachte, das Ding wäre vom Tisch.

    Nun wird er im Internet (nicht eBay) wieder angeboten, mit derselben falschen Beschreibung wie damals, nur im Ausland. Daher kann ich da nicht viel machen.

    Aufklären kann man hier, darum sollte man es auch tun.

    Ein immer noch baffer bayern klassisch, der hiermit verspricht, sich einen neuen Scanner zu Weihnachten schenken zu lassen ...

  • Torfi
    neues Mitglied
    Beiträge
    39
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    1. Mai 1977 (49)
    • 7. November 2007 um 17:59
    • #26

    Der arme Bieter, der die Fälschung am Ende ersteigert. Den Brief kann er nur noch zum Zigaretten anzünden benutzen.

    Torfi ;)

    2 Mal editiert, zuletzt von Torfi (7. November 2007 um 18:33)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. November 2007 um 18:20
    • #27

    Hallo Max und Moritz,

    habe eben erst dein Posting gesehen, daher kann ich erst jetzt darauf eingehen:

    Es ging ein Brief mit einerm Muster ohne Wert von Augsburg nach Venedig ins Königreich Italien. Der Absender klebte zuerst die linke 3 Kr. Marke. Am 24.8.1871 um 10-11 Uhr nahm ihn das Augsburger Filialpostamt an und leitete ihn der Hauptbriefpostexpedition am Bahnhof zu.

    Weil Briefe mit anhängenden Mustern aber nicht vergünstigt waren, nur Muster oder Proben ohne Brief wären so günstig gewesen, hätte man den vollen Betrag von 10 Kr. für den Brief bis 1 Loth verkleben müssen (Postvertrag vom 1.4.1869).
    Dies stellte die Hauptbriefpostexpedition am Augsburger Bahnhof sofort fest und gab dem Absender den Brief am selben Tag mit dem Blaustiftvermerk "noch 7 Kr." versehen zurück. Mit Bahnpost hat das nichts zu tun.

    Dieser war irritiert und klebte nur noch 4 Kr. hinzu, weil er dachte, dass er nur insgesamt 7 Kr. zu bezahlten hätte. Jetzt warf er ihn am Bahnhof Augsburg am selben Tag um 5 Uhr Nachmittags ein und hoffte, alles richtig gemacht zu haben.
    Augsburg Bahnhof entwertete die Marken zu 4 Kr. mit dem Zweizeiler und die erste Marke auch nochmals. Den P.D. Stempel hätte man nicht verwenden dürfen, denn er war auch jetzt noch um 3 Kr. unterfrankiert und mit P.D. durfte man nur ganz frankierte Briefe abstempeln.

    Nach der Vorschrift handelte man in Italien, denn unterfrankierte Briefe wurden wie unfrankierte Briefe behandelt, der Wert der geklebten Marken aber angerechnet.
    Also rechnete man: Unfrankierter Brief minus der verklebten 7 Kr. = 3 1/2 Decimi Nachporto, die 10 Kr. entsprachen. Man notierte diese 3 1/2 Decimi = 35 Centesimi mittig auf dem Brief und klebte später eine 30 C. und 5 C. Nachportomarke auf, damit der Empfänger sehen konnte, wieviel er zu berappen hatte.

    Wie Erdinger richtig gesehen hat, klebt die 30 C. Marke oben rechts noch original, die 5 C. Marke wurde aber von wem auch immer abgenommen und später durch eine andere aus Venedig ersetzt. Das Datum passt nicht und der Übergang ist künstlich hergestellt.

    Respekt vor allen Forumlern, die das gesehen haben, denn ein renommiertes Auktionshaus und deren "Experten" hatten ihn in der Hand und haben nichts bemerkt. Ihr seid klasse!

    Danke an alle von bayern klassisch

  • soaha
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    905
    Geschlecht
    Männlich
    • 7. November 2007 um 19:13
    • #28

    habe einen Brief wo ich nicht weiss was sache ist. Wie im ersten Beitrag von @bayern klassisch weisst er keine Adresse auf, so bin ich weider trüber gestolbert, überhaubt wirkt er komisch.
    Besser gesagt hinten nur Ort und Datum.
    Datum; 1853 7. Januar.
    Innen sind noch zwei Stempel ein Zweigreisstempel(Ravensburg) und ein Halbkreisstempel(Kempten), wie sind die da hin gekommen.
    Soll von Kempten(Allgäu) nach Ravensburg gelaufen sein.

    Dateien

    EF1kr-gmr155fron.jpg 177,68 kB – 343 Downloads bayEF1kr-gmr155 adresse.jpg 175,75 kB – 337 Downloads

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. November 2007 um 19:25
    • #29

    Hallo soaha,

    du hast keinen Brief, sondern eine Drucksache! Und die ist echt.

    Ursprünglich war eine Adress - Schleife oder ein Kreuzband vorhanden, das der Empfänger beim Öffnen zertrennt und weggeworfen hat.

    Sicher war sie früher etwas anders gefaltet, was erklären könnte, warum die Stempel jetzt "merkwürdig" wirken.

    Grüsse von bayern klassisch

    2 Mal editiert, zuletzt von bayern klassisch (19. Mai 2008 um 22:38)

  • soaha
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    905
    Geschlecht
    Männlich
    • 7. November 2007 um 19:38
    • #30

    ich hatte dies bezüglich mit einen "alten" Bayern Sammler mal fachgesimpelt, wir währen nicht darauf gekommen. @bayern klassisch, das war jetzt eine erfreuliche antwort, Danke!!

    Sammler Gruss
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

    Einmal editiert, zuletzt von soaha (7. November 2007 um 19:39)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. November 2007 um 19:58
    • #31

    Nichts zu danken - ist doch selbstverständlich.

    Um dir einen Eindruck von dem zu vermitteln, was du hast, habe ich mal 2 Drucksachen mit Schleifen aus einer meiner Sammlungen extrahiert.

    Du siehst, dass man um dein Stück ein Bändchen (Schleife) gefaltet hat, auf dem die Adresse stand. Meine beiden Stücke haben die Marke so aufgeklebt bekommen, dass sie von der Schleife auf die Drucksache übergingen und diese so festhielten.
    Wieviele davon erhalten blieben, kannst du dir vielleicht vorstellen ...
    Man öffnete die Drucksache und - ratsch ratsch war die Marke zweiteilig (Habierungen von 1 Kreuzermarken sind entgegen landläufiger Meinung nicht wertvoll).

    Hoffentlich kann Luitpold, der ja Würzburg intensiv sammelt, heute ruhig schlafen.

    Grüsse von bayern klassisch

    Dateien

    schleifen.jpg 39,03 kB – 336 Downloads
  • soaha
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    905
    Geschlecht
    Männlich
    • 7. November 2007 um 20:15
    • #32

    schöne Stücke!

    Zitat

    Hoffentlich kann Luitpold, der ja Würzburg intensiv sammelt, heute ruhig schlafen

    Aufjedenfall kann mann davon Träumen,"g"

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • Gagrakacka
    Gast
    • 8. November 2007 um 05:49
    • #33

    @bayern klassisch:

    Auch wenn der verfälschte Bayernbrief nach im Italien nicht bei eBay angeboten wird, wäre es sehr nett, wenn Du mir mitteilen könntest, wo er angeboten wird: ebay.watchdog@gmail.com

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. November 2007 um 06:58
    • #34

    Du hast ne PN.

    Gruss von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. November 2007 um 07:23
    • #35

    Leider eben im eBay gesehen:

    Durch Hinzukleben einer 6 Kr. Marke wurde ein normaler 9 Kr. Brief aus Bamberg nach Frankfurt/M. aufgepeppt.
    Einfache Briefe von BA nach F kosteten 9 Kr. im Postverein über 20 Meilen. Schwerere ein Vielfaches davon, aber niemals 15 Kr..

    Ich habe den Anbieter angemailt mit der Bitte um Korrektur.

    Mal sehen, was passiert.

    Grüsse von bayern klassisch

    Dateien

    c465.jpg 21,78 kB – 269 Downloads
  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. November 2007 um 07:28
    • #36

    15 Kr. auf echtem Brief sind immer sehr selten. Auch hier denke ich an eine Manipulation. Von der Entfernung her ein klassischer 6 Kr. Brief.
    Die echte Frankatur bestand aus der links aufgeklebten Marke, der Rest ist m. E. hinzugefügt worden.

    Ich habe den Verkäufer hierüber unterrichtet.

    Dateien

    c386.jpg 24,72 kB – 265 Downloads
  • carolinus
    Gast
    • 8. November 2007 um 07:57
    • #37

    Na ja, allmählich werde ich schon stutzig. Ist derselbe Verkäufer wie beim Brief mit der 3 Kr. und der 6 Kr. oben. Wie schon erwähnt verkaufte er in der letzten Woche zwei Braunschweig Fälschungen ( helgophil wies auf seiner Seite darauf hin).

    Gruß carolinus

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. November 2007 um 08:54
    • #38

    Hallo carolinus,

    er hat noch mehr Bayernbriefe, die etwas anrüchig sind.

    Ich habe ihn um Daten hierzu gebeten. Wenn ich diese Infos habe, werde ich evtl. weitere Mainpulationen hier einstellen.

    Bis dahin grüsst dich bayern klassisch

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 8. November 2007 um 11:41
    • #39
    Zitat

    Original von soaha
    schöne Stücke!

    Aufjedenfall kann mann davon Träumen,"g"

    Oh ja! Ich sehe sehr viele schöne Stücke in anderen Sammlungen (z.B. auf Ausstellungen), in Auktionskatalogen, die in der eigenen Sammlung wohl immer fehlen werden (auch aus finanziellen Gründen). Hoffe aber, dass uns @bayern klassisch weitere seiner schönen Briefe mit den fundierten Beschreibungen (die ja erst den AHA-Effekt bringen) zeigen wird.

    An alle viele Grüße
    Luitpold

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. November 2007 um 11:49
    • #40

    Hallo Luitpold,

    das wird er - aber erst im neuen Jahr, wenn er endlich einen tauglichen Scanner auf dem Gabentisch liegen hat.

    Grüsse von bayern klassisch

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™